Geschichte der Psychiatrie und vom Hochstapler Gerd Postel

Psychiatrie in Lüneburg
Psychiatrische Klinik Lüneburg © Apostoloff, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Psychiatrie, eine Wissenschaft, die selten Wissen schafft?

Schaffen in der Psychiatrie „Ärzte“, die mit Wortakrobatik ihr Geld verdienen an? Na klar, die Menschenrasse, die dort anschafft, lebt, wie wir Alemannen zu sagen pflegen, von einer Wortakrobatik, sprich vom gscheit daherschwätze! Ein Beispiel gefällig? Na klar, dann spitz Deine Ohren und lass Dir nun die wahnsinnige Geschichte vom Postel, dem Postboten erzählen, wie er als Hochstapler in der Psychiatrie sich den Posten als Oberarzt in Zschadraß in Sachsen angelte, auf der Zunge zergehen.

Postel und sein Ansehen in der Psychiatrie

Zwei Jahre lang ging der liebe Mann, unbehelligt und sehr erfolgreich, dieser hirnrissigen Tätigkeit in der Psychiatrie nach. Er genoss bei diesem idiotischen Dienst an der Menschheit, bei seinen Kollegen, ein hohes Ansehen! Seine Gutachten waren von bester Güte und er erklomm in kurzer Zeit erfolgreich die Karriereleiter! So irrte er von Titel zu Titel und war u.a. als Weiterbildungsbeauftragter bei der sächsischen Landesärztekammer im Bereich der Psychiatrie tätig. Weiterhin wurde er zum Vorsitzenden eines Fachärzteausschusses und Leiter des Maßregelvollzugs.

Vom Postboten zum Chefarzt für gerichtliche Psychiatrie

Du schreist: „Martin, Du bist des Wahnsinns kesse Beute! Du lügst doch wie gedruckt!“ Nein, mein Freund, denn der liebe Mann mit Hauptschulabschluss wurde, aufgrund hervorragender Leistungen, vom sächsischen Staatsminister sogar zum Chefarzt für gerichtliche Psychiatrie in Arnsodorff bei Dresden ernannt. [1] Und um Dir nun den Rest zu geben, setze ich noch eins obendrauf. Der Postel kam auch in den Genuss einer Privataudienz beim „Popen“ – beim Chef der Katholiken! Entschuldige bitte mein Schreibversehen, denn richtig heißt es natürlich: Er traf sich bei Kaffee und Kuchen mit dem Papst, dem Stellvertreter Gottes auf Erden! So oder so ähnlich hatte es sich wohl zugetragen. Und nun kannst Du Dich, um Deinen Geisteszustand zu überprüfen, in eine psychiatrische Behandlung begeben.

Der Aufstieg eines begnadeten Schwätzers

Eine steiler Aufstieg, und ich kann gerade Deine geistige Verwirrung spüren und Du stellst Dir wohl nun die Frage, wie er, der Postel aus der Unterschicht emporkroch, wie er zu dieser geilen Anstellung kam? Vielleicht „wie die Jungfrau zum Kinde“ oder nur durch gute Beziehungen? Irgendwie von beidem etwas, denn er war „vor dem Herrn“ ein begnadeter Schwätzer! Ein wahrer Redekünstler, der es verstand sich bei hochwohlgeborenen Geisteskranken, mit feinfühligen Sprechdurchfällen einzuschleimen, bzw. Professorinnen mit seiner charmanten Art um den Finger zu wickeln und Klinikdirektoren in den Hintern zu kriechen.

Zur Psychiatrie kam er wie die Jungfrau zum Kinde

Weiterhin fälschte er, um sein Ziel zu erreichen, Urkunden und Zeugnisse und dann bewarb er sich ganz einfach, wie 39 andere „Ärzte“ auch, für die ausgeschriebene Stelle eines Oberarztes in der Psychiatrischen Anstalt in Zschadraß – einer Gemeinde im bunten Land Sachsen. Aufgrund seiner Redegewandtheit kam er mit 7 anderen Bewerbern in die engere Wahl und durfte anschließend vor der Berufungskommission des Ministeriums, um eine Entscheidung herbeizuführen, einen Vortrag halten. Sein Thema, über das er sich ausließ, war

„die pseudologia phantastica – die Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung – aus der psychoanalytischen Diagnostik am literarischen Beispiel der Figur des Felix Krull“. [2]

Gerd Postel, ein Hochstapler unter Hochstaplern?

Okay, das musst Du jetzt nicht verstehen. Das haben die Zuhörer der Behörde auch nicht verstanden, denn sonst hätte wohl der Vorsitzende bei dieser Aneinanderreihung von hohlen, idiotischen Begriffen nicht so geantwortet: „Das ist ja interessant. Sie werden sich bei uns sicher wohlfühlen.“ [2]

Nun verstehe ich auch die Aussage vom Briefträger, warum er sich als „Hochstapler unter Hochstaplern“ sah und dies in seinem Buch „Doktorspiele. Geständnisse eines Hochstaplers“ veröffentlichte.

Warum die Arbeit in der Psychiatrie nur von kurzer Dauer war

So, und nun hör Dir mal an, wie er schlussendlich den schwer behinderten, des eigenen Verstandes nicht mehr mächtigen Persönlichkeit, wie er den Vorsitzenden der Psychiatrie schlussendlich überzeugte ihm diesen Job zu geben. Er sagte auf die Frage, über was er denn promoviert hätte:

„Über kognitiv induzierte Verzerrung in der stereotypen Urteilsbildung.” [2]

Versteht zwar auch kein normaler Mensch, aber auch das ist vernachlässigbar, denn aufgrund dieses genialen Sprechdurchfalls bekam er den Posten. Ja, und dort fühlte er sich 2 Jahre wohl – zum Wohl, Prost Mahlzeit! Wie es jedoch der „Zufall“ wollte, fiel die Hochstapelei durch Eltern, die eine Ärztin des kranken Hauses besuchten, auf. Der Name Postel war ihnen bekannt und so wurde der Briefträger enttarnt. [2]

Gründe für die Einlieferung in Psychiatrische Anstalten

Das Erbgesundheitsgesetz aus dem Jahre 1933

Um jedoch diese Geschichte von Grund auf zu verstehen, musst Du in die „Irrenoffensive“ gehen, bzw. Dich mit dem Verein „Irrenoffensive“ beschäftigen. Du solltest Dich sodann in das Jahr 1933 zurückversetzen, denn dort trat in Deutschland, parallel zu den so genannten Nürnberger Gesetzen, das Erbgesundheitsgesetz in Kraft. Zu dieser Zeit wurde das mit den Irren ausgemacht. Da wurde definiert, wer denn ein Schädling sei und wen man aus dem Verkehr ziehen müsste.

Gell, die Sache mit der Psychologie ist ziemlich heftig und ich frage mich, bevor Dich mein Redeschwall überfordert, ob Du das bisher Gelesene überhaupt verstanden hast oder ob Dein Gehirn mit der Wahrheit überfordert ist? Sind vielleicht meine bisherigen Informationen zu diesem Thema bei Dir im Gehirn durch ein Raster gefallen? Wenn ja, dann solltest Du Dein Denkmuster etwas näher zusammenstricken. Kleine Nebenwirkung: Du setzt Dich aber dann auch der Gefahr aus von einer Depression heimgesucht zu werden! Und wohin die Reise danach führen kann, das ist, falls Du meine Texte über die Justiz, Popolitik und Pissiatoren denn gelesen hast, kein Geheimnis mehr.

„Verschwörungstheoretiker“ reif für die Anstalt?

Weiter im Text. Wo war ich stehengeblieben? Ach ja bei unserer Nazi-Vergangenheit, die uns bis zum heutigen Tage verfolgt. Dieses System ist, wie die unzähligen Beispiele bis heute beweisen, wie es aber auch bei meinen vielen Beiträgen nachzulesen ist, nicht untergegangen! Der „Laden“ wurde nie richtig ausgemistet! Man hat lediglich das System verfeinert und perfektioniert, so dass das Wegsperren von so genannten Verschwörungstheoretikern immer leichter von der Hand geht. Hand in Hand mit der Justiz, den Ärzten und im Verbund mit einigen willfährigen Helfern, den sogenannten Pozilisten, und einer Führungsriege aus der Popo-litik – gesteuert von einer höheren Macht, die dahinter ihre Fäden ziehen – bleibt dem einfachen Zweibeiner nur noch die Rolle des Idioten!

So war es von Anfang an in der Psychiatrie gute Sitte Unangepasste mit Hass zu begegnen und per Gutdünken den „Normalen“ zu definieren. Mit Büchern von tausenden von Seiten, was denn krank ist, kann man mittlerweile jedem Menschen eine Verrücktheit unterstellen, und so dauert es wohl nicht mehr lange bis diese Pseudowissenschaft den Endsieg feiern kann. Wer einmal in die Fänge dieser irren Ärzte (Irrenärzte) geraten ist, der weiß, wovon ich spreche. Dem ist das Elend auf den Leib gezimmert und der darf für immer, außer es geschieht ein Wunder, hinter unüberwindbaren Mauern sein Dasein fristen.

Die dunkle Geschichte der Psychiatrie bis heute

Folter, Entrechtung und Mord im 3. Reich

Sich davon zu befreien gelingt nur selten oder nie. Einmal mit dem Stempel „verrückt“ versehen beginnt nach der Einweisung in die geschlossene Anstalt eine Geschichte, die man – nicht selten – unter Folter ablegen kann. Das systematische Verhungernlassen zugunsten des medizYnischen Personals ist belegt! Es war nach Beendigung des zweiten Weltkrieges Gang und Gebe und wurde bis zum heutigen Tage nie geahndet. Dies war der Anfang der bunten-republikanischen Pissiatriegeschichte.

„Beispielsweise waren an der Universität Heidelberg noch bis in die 1990er Jahre, damals als Assistenzärzte, an der Mordaktion Beteiligte mit der Lehre betraut.“ [3]

Elektroschocker gängige Hilfsmittel

Dieser Weg wurde von Anfang an bestritten. Entrechtung, Foltermethoden, wie zum Beispiel die „Behandlung“ (lach) mit Elektroschocks, um die so genannte „Krankheitseinsicht“ zu erreichen sind auch heute noch in der Psychiatrie beliebte Mittel, um den Patienten gefügig zu machen. Nur blöd, dass ich diesen Mist mit meiner Zwangsabgabe bei den kranken Kassen auch noch bezahlen „darf“.

Zwangsmedikationen in der Psychiatrie

Was noch? Ach ja, bevor ich gleich kotze , halte ich zum Schluss die Tatsache fest, dass das Wegsperren den Patienten das Privateste nimmt und den eigenen Gedanken beraubt, und der Mensch, durch Zwangsmedikationen in der Psychiatrie zum Zombie mutiert. Einfach mal wieder auf den Beipackzettel schauen, denn da steht es geschrieben, was die Psychiatrie so alles anrichten kann. Ich mag die Pseudo-Naziwissenschaft nicht und setze aus diesem Grunde hier richtigerweise ein paar Ausrufezeichen!!!!! Fazit: Die Psychiatrie ist für`n Hintern!

Mit mir nicht! Ich habe, da ich durch meine Schreibdurchfälle angeblich eine Gefahr für das System darstelle, immer meine Patientenverfügung im Sack! Lach nicht, denn dafür habe ich gute Gründe! Wie es die aktuelle Geschichte zeigte, geht es schneller als man denken kann! So wurden auch unbequeme Zeitgenossen, wie Hippel, Frey, Gustl Mollath und Richter Heindl und andere zu Unrecht-Weggesteckten in Psychiatrischen Anstalten verfrachtet.

Lieben Gruß vom Martin M. Luder (info – at – lefpilk.de)

Quellenangaben

  1. www.gert-postel.de/
  2. www.focus.de
  3. Irren-Offensive: 30 Jahre Kampf für die Unteilbarkeit der Menschenrechte

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