Endlich, die Pharmaindustrie gesteht ein, dass Cannabis Krebszellen abtötet

Medical cannabis
Medical cannabis, © Silar, Lizenz: CC-By SA 4.0

Die Pharmaindustrie wittert nun das große Geld, wo sie früher den Wettbewerb witterten: Sie haben zugegeben, dass Cannabis ein wirksames Mittel ist, die Sterblichkeitsrate bei Krebskranken Menschen zu reduzieren.

Es gibt einen Grund, warum Pharma-Unternehmen legales Cannabis bekämpfen. [1] Überdosierungen an Opiaten sind in US-amerikanischen Staaten, die medizinisches Cannabis legalisiert haben, um etwa 25% zurückgegangen, im Vergleich zu Staaten, in denen es gesetzlich verboten ist. Rezeptausstellungen der Medicare (ist die öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung innerhalb des Gesundheitssystems der USA für ältere oder behinderte Bürger) für Arzneien zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Angstzuständen sind in US-amerikanischen Staaten, in denen medizinisches Cannabis gesetzlich geregelt ist, gesunken.

Wenn medizinisches Cannabis legal und zugänglich ist, würden weniger Menschen verschreibungspflichtige Medikamente, besonders schmerzhafte Opioide-Arzneien verwenden. Denn, wer braucht dann die Marken-Medikamente, deren Durchschnittspreis seit 2008 um 127% gestiegen sind? [2]

Jedoch ist die britische Firma GW Pharmaceuticals eine Ausnahme. Sie ahnt die Unvermeidlichkeit der Cannabis-Legalisierung, da sowohl das National Cancer Institute (Nationales Krebsinstitut der USA) sowie das National Institute on Drug Abuse (Nationales Institut für Drogenmissbrauch der USA) zugeben, das Cannabis Krebszellen abtötet und aus über 100 von Experten begutachteten Studien hervorgeht, dass Cannabis Krebs heilt. [3] Die GW hat nun das große Geld gewittert, wo sie früher den Wettbewerb witterten: Sie haben zugegeben, dass Cannabis ein wirksames Mittel ist, die Sterblichkeitsrate bei Krebskranken Menschen zu reduzieren.

In einer Versuchsphase 2 einer placebo-kontrollierten klinischen Studie einer rechtlich geschützten Kombination von Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) an 21 Patienten mit wiederkehrendem Glioblastom multiforme (GBM, einer seltenen, aber sehr aggressiven Form von Hirnkrebs), hat GW festgestellt, dass Patienten mit einer dokumentierten Wiederkehr von GBM, die mit aus Cannabis gewonnenen Molekülen (THC und CBD) in Verbindung mit einem oralen Chemotherapie-Medikament namens Temozolomid (derzeit die Behandlung erster Wahl für Glioblastoma multiforme) behandelt wurden, eine 83%ige Überlebensrate von einem Jahr hatten, verglichen mit einer 53%igen Überlebensrate für Patienten in der Placebo-Gruppe. [4]

Die Studie zeigte, dass die durchschnittliche Überlebensfähigkeit der Gruppe mehr als 550 Tage betrug, verglichen mit 369 Tagen in der Placebo-Gruppe. Hauptprüferin der Studie Dr. Susan Short, Professorin für klinische Onkologie und Neuro-Onkologie am Leeds Institute of Cancer and Pathology (Leeds-Institut für Krebs und Pathologie in Großbritannien), bemerkte:

“Die Ergebnisse dieser gut ausgearbeiteten, kontrollierten Studie deuten darauf hin, dass die Zugabe einer Kombination von THC und CBD zu einer hochdosierten Verabreichung von Temozolomid bei Patienten zu einer signifikanten Verbesserung der Überlebensrate, im Vergleich mit Placebos, führte, und dies ein gutes Signal für eine mögliche Wirksamkeit ist. [5]

“Darüber hinaus war die Cannabinoid-Arznei im Allgemeinen gut verträglich. Diese vielversprechenden Ergebnisse sind von besonderem Interesse, da die Pharmakologie des THC-CBD-Produkts von bestehenden onkologischen Medikamenten abweicht und eine einzigartige und möglicherweise synergistische Option für zukünftige Gliom-Behandlungen darstellen kann.”

Im Jahr 2013 hatte Dr. Wai Liu, ein Onkologe an der Londoner St. George’s Universität, entdeckt, dass Bestandteile von Cannabis, Krebszellen, die bei Leukämie-Kranken gefunden wurden, töten können.

“Cannabinoide zeigten eine starke Anti-Krebs-Aktivität auf und griffen gezielt Bahnen an, die das Wachstum von Krebsgeschwüren ermöglichen und schalteten sie aus”, [6]

sagte Liu zu U.S. News. Er bestätigte der Huffington Post auch:

“Cannabinoide haben eine komplexe Wirkung; sie treffen eine Reihe von wichtigen Prozessen, auf die Krebsgeschwüre angewiesen sind um zu überleben. Aus diesem Grund haben sie ein wirklich gutes Potenzial gegenüber anderen Arzneien, die nur eine Funktion haben. Ich bin von ihrem Aktivitätsprofil beeindruckt und denke, dass ihnen eine große Zukunft bevorsteht, besonders wenn sie bei Standard-Chemotherapien angewendet werden.” [7]

Die Studie von Liu wurde gefördert durch die Finanzierung von GW Pharmaceuticals, die bereits eine aus Cannabis bestehende Arznei herstellt, welche dazu benutzt wird, eine durch Multiple Sklerose verursachte Spastizität zu behandeln. Darüber hinaus entwickelt Dr. David Potter, Leiter für Botanik und Kultivierung bei GW Pharmaceuticals, eine aus Cannabis bestehende Behandlungsmethode, für Psychosen und verwandte Erkrankungen wie Schizophrenie, an der einzigen Forschungseinrichtung in Großbritannien, die lizenziert ist, Cannabis im großen kommerziellen Maßstab anzubauen. [8]

Cannabis als MedizinInzwischen nähert sich GW – das Cannabis anbaut, Wirkstoffe daraus extrahiert und sie in verschreibungspflichtige Cannabinoid-Arzneien verwandelt – einer Zulassung für eine potenziell zukunftweisende aus Cannabis gewonnene Arznei zur Behandlung von Kindern mit schwerer Epilepsie. [9] GW plant, die Arznei namens Epidiolex, in der ersten Jahreshälfte 2017 bei amerikanischen und britischen Regulierungsbehörden und in der zweiten Jahreshälfte bei europäischen Behörden einzureichen.

Während das Justizministerium und das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten es den Amerikanern verbieten, Cannabis zur Behandlung ihrer Krankheiten zu verwenden, hilft das U.S. Patent and Trademark Office (US-Handelsministerium) GW dabei, die Eigentümerschaft von Cannabis als eine Arznei bei der Vorbeugung und Behandlung von Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs und psychotischen Störungen zu beanspruchen. [10]

Warum nimmt GW die Wirksamkeit von Cannabis an? Sind große Cannabis-Unternehmen parallel zu großen Pharmakonzernen denkbar? Sieht ganz danach aus.

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Bild von: SumofUs

Im September 2016 kaufte das in Deutschland ansässige Pharmaunternehmen Bayer, den US-Produzenten von gentechnisch verändertem Saatgut, Monsanto, für 66 Milliarden US-Dollar. Monsanto hat Beziehungen zu The Scotts Miracle-Gro, das offen seine Absicht erklärt hat, bis zu 500 Millionen Dollar locker zu machen, um die Cannabis-Industrie aufzukaufen. [11]

Bayer, das seit 2003 mit GW Pharmaceuticals an einem auf Cannabis basierendem Arzneimittel-Extrakt arbeitet, verkauft exklusiv einige Produkte von GW, darunter ein Cannabis-basiertes Mundspray mit Pfefferminz-Aroma. Der Multi-Milliarden-Dollar-Deal bringt Bayer näher an den Multi-Milliarden-Dollar-Cannabis-Markt und vervollständigt die Übernahme der Cannabis-Industrie. [12]

Quellen

  1. www.washingtonpost.com
  2. lab.express-scripts.com
  3. anonhq.com
  4. thefreethoughtproject.com
  5. ir.gwpharm.com
  6. www.usnews.com
  7. www.huffingtonpost.in
  8. www.theguardian.com
  9. www.telegraph.co.uk
  10. www.leafly.com
  11. anonhq.com
  12. anonhq.com

Übersetzt aus dem Englischen. Das Original ist von Vandita und gibts auf anonhq.com, lizensiert unter CC BY 4.0.


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