Rauchverzicht: 5 Hauptwirkungen & Effekte auf die Gesundheit

Der Rauchverzicht startet am 14.: Zerdrückte Zigarette auf einem Kalender

Die 5 Hauptwirkungen des Rauchverzichts

Ein radikaler Rauchverzicht lohnt sich immer und zu jeder Zeit! Dem zukünftigen Exraucher erwarten erstrebenswerte Effekte auf seine Gesundheit -­ und ein enormer Anstieg der Lebensqualität. Die 5 wichtigsten Wirkungen des Rauchverzichts erfahren Sie beim Lesen dieses kurzen Artikels. Neugierig? Dann lesen Sie jetzt weiter.

1. Verbessertes Allgemeinbefinden

Sobald die Entzugssymptome überstanden sind, beginnt der Körper mit der Entgiftung. Es dauert eine Weile bis der Entgiftungsprozess abgelaufen ist; doch dann beginnen sich im weiteren Verlauf all die bestehenden Raucherschäden allmählich zurückzubilden: die Durchblutung des gesamten Körpers verbessert sich, der Raucherhusten und eine eventuell entstandene chronische Bronchitis bilden sich zurück. Nach und nach normalisieren sich alle gestörten Körperfunktionen; alles was zuvor als Raucher durch das Rauchen beeinträchtigt wurde, verändert sich zum ursprünglich gesunden Zustand zurück. Es kommt zu einem besseren Gesamtzustand von Körper, Geist und Seele.

2. Gesteigerte Leistungsfähigkeit

Durch die verbesserten Körperfunktionen, insbesondere durch die verbesserte Durchblutung, wird der gesamte Körper vermehrt mit Sauerstoff versorgt, insbesondere profitieren das Herz­Kreislauf­System und das Gehirn von dieser Verbesserung. In Folge dessen erhöht sich auch die Leistungsfähigkeit des Menschen auf allen Ebenen: Körper, Geist und Seele. Sie werden nach einem Tabakverzicht nicht von Heute auf Morgen zu einem Sportass, jedoch können Sie die Zunahme des neu gewonnenen Leistungsvermögens deutlich wahrnehmen; das hiermit einhergehende Lebensgefühl, ist für den Exraucher eine enorme Steigerung seiner Lebensqualität und Lebensfreude, und wirkt sich dementsprechend auch auf alle Lebensbereiche sehr positiv aus.

3. Erhöhte Lebenserwartung

Nach einem Rauchverzicht, verringert sich das Risiko an Krankheiten wie Krebs zu erkranken. Dadurch erhöht sich automatisch die Lebenserwartung -­ bereits nach 6­7, spätestens aber nach 12 Jahren Rauchverzicht, entspricht die durchschnittliche Lebenserwartung wieder der eines Menschen, der noch nie geraucht hat. Hat der Raucher jedoch durch Jahrzehnte langen Tabakkonsum schlimme Organschäden davongetragen, die gar einer Operation bedurften, dann muss man sich in diesem Fall Wohl oder Übel sein lebenslang mit Restsymptomen abgeben. In diesen besonderen Fällen muss man zu einem unbedingt anzuratenden Rauchverzicht auch ärztlich behandelt werden bzw. diesen regelmäßig konsultieren.

4. Verbesserte Abwehr­ und Selbstheilungsregulation

Ein Rauchverzicht hat auch positive Auswirkungen auf die Abwehr und Selbstheilungsregulation des Körpers. Das Immunsystem wird nicht mehr durch die Schadstoffe in der Zigarette überfordert. Außerdem wird die Leber -­ das Hauptentgiftungsorgan -­ enorm entlastet, so das es sich der Entgiftung des Körpers widmen bzw. die so freiwerdenden Kapazitäten für andere Aufgaben nutzen kann: dem beseitigen von körpereigenen Schadstoffen und Umweltgiften. Allgemein wird die zuvor blockierte Abwehr und Selbstheilung des Körpers reaktiviert.

5. Verbesserte Geruchs­ und Geschmackswahrnehmung

Das dauerhafte Rauchen beeinträchtigt in hohem Maße unsere Sinne -­ insbesondere Zunge und Nasenschleimhaut. Ein genussvolles Leben wird hierbei weitestgehend unmöglich. Wer auf den giftigen Qualm aus der Zigarette verzichtet, der sorgt so für eine allmähliche Regeneration seiner Sinne -­ die für eine wirkliche Geschmacks­ und Geruchswahrnehmung unverzichtbar sind. Das Leben wird hiermit wieder erlebbar, anstatt in das Grau­-Grau des Zigarettenqualms eingehüllt zu sein. Wer auf diese Weise -­ also durch freie Sinne ­- seine Umwelt und sich Selbst bewusst wahrnimmt, empfindet bei Allem einen deutlichen Genuss, vor allem genießt er sein Essen und Trinken, was automatisch dem “kompensatorischen Vielesssen” nach dem Rauchverzicht entgegenwirkt. Zusätzlich kann man gegen erhöhte Essgelüste nach dem Rauchverzicht auf die Aromatherapie zurückgreifen.

Was passiert eigentlich ganz konkret nach einem Rauchverzicht?

Laut dem “Center of Disease Control” in den USA, passiert im Körper nach der Abstinenz folgendes:

  • nach 20 Minuten: Die Herzfrequenz sinkt.
  • nach 12 Stunden: Der Kohlenmonoxidgehalt im Blut normalisiert sich.
  • nach ­12 Wochen: Die Lungenfunktion verbessert sich; das Herzinfarktrisiko sinkt.
  • nach einem Jahr: Das Risiko einer Herz­Kreislauf­-Erkrankung sinkt um die Hälfte.
  • nach 10 Jahren: Das Risiko an Krebs zu erkranken sinkt deutlich.
  • nach 15 Jahren: Das allgemeine Erkrankungsrisiko (z.B. HKK, etc.) ist dem gleich eines Nichtrauchers.

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1 Kommentar

  1. Ich konnte die positiven Effekte des Rauchstopps gleich nach der ersten Woche beobachten: Meine Haut war nicht mehr schlaff, ich kann besser schlafen und ich bin viel fiter. Das Rauchenaufhören habe ich mit der Hilfe von Frau Rauchfrei geschafft. In ihren persönlichen Coachings hat sie mir richtig Mut gemacht, sehr empfehlenswert.

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