In Deutschland geben 20% der Bürger an, dass sie in ihrem Leben mindestens einmal mit Warzen zu tun hatten. Warzen sind unschön anzusehen und fallen unangenehm auf, sind ansonsten aber eher harmlos. Sie verursachen so gut wie keinerlei Symptome. In den meisten Fällen, heilen sie ganz von alleine aus. In einigen Fällen, halten sie sich jedoch hartnäckig über eine längere Zeit. Die Naturheilkunde bietet hiergegen eine Reihe von effektiven Mitteln an, mit der Sie den Heilungsprozess enorm beschleunigen können; und mit den richtigen vorbeugenden Maßnahmen, können Sie sogar die Bildung von Warzen dauerhaft vermeiden. Was genau die Naturheilkunde zu bieten hat und einiges mehr erfahren Sie in diesem kurzen Artikel.

Warzen sind symptomlos!

Das stimmt nicht ganz, jedoch sind die wenigen Beschwerden so harmlos, dass man sie auch unerwähnt lassen könnte. In sehr seltenen Fällen, können leichte Schmerzen entstehen, hier vor allem bei Feigwarzen, die sich an Genital- und Analbereich entwickeln können. Grund ist die Reibung und Schweißbildung an diesen Zonen und nicht die Warze an sich. In vielen Fällen verursachen sie höchsten ein Jucken. Das eigentliche Problem für die allermeisten Betroffenen sind, wie auch zuvor erwähnt, die ziemlich unschönen Veränderungen an den betroffen Hautstellen.

Es gibt im Grunde 3 Arten von Warzen, diese wären:

  • Feigwarzen: Genital- oder Analregion
  • Gemeine Warze: Handteller oder Finger
  • Plantar Warze: An den Fußsohlen

Wie entstehen Warzen eigentlich?

Schuld an der Entstehung einer Warze ist der sogenannte Papilloma-Virus. Dieser kann sich z.B. bei den Feigwarzen durch eine Geschlechtskrankheit übertragen. Der Virus wird hierbei durch Kontakt weitergegeben und gelangt über Risse und Abschürfungen, über die oberste Hautschicht in den menschlichen Körper ein. Warzen entstehen also durch eine Infektion, sie sind also im Grunde genommen eine Infektionskrankheit.

Doch nicht jeder Mensch, der sich mit diesem Virus infiziert hat und ihn in sich trägt, muss gleich Warzen bilden. Vielmehr muss dieser Virus, durch eine Schwächung des Immunsystems oder durch schwächende Erkrankungen wie Grippe aktiviert werden – und selbst dann kann eine ganze Weile vergehen, bis sich die erste Warze zeigt. Dieser Umstand, ist ideal um der Bildung einer Warze frühzeitig entgegenzutreten.

Was sie gegen Warzen tun können – Die besten Tipps zur Vorbeugung und Heilung

  • Warzen – besser gesagt Warzen verursachende Viren – sind leider ansteckend, einige sogar hochansteckend. Deshalb ist die beste Maßnahme gegen Warzen die Vorbeugung, und die beste Vorbeugung ist die Hygiene. Tragen sie z.B. in Schwimmbädern stets Badesandalen, und in Fitness-Centern Handschuhe für die Gewichte. Reinigen Sie Wunden, Risse, Abschürfungen und sonstige Verletzungen der betroffenen Hautstellen (siehe Warzenarten) mit einem desinfizierenden Mittel.
  • Warzen dürfen nicht abgeschnitten, aufgekratzt, angestochen oder sonstwie behandelt werden. Zwar ist damit die Warze oberflächlich (kosmetisch) betrachtet erstmal entfernt, jedoch auch genauso schnell wieder da. Das liegt ganz einfach daran, dass sich der Virus viel tiefer in der Haut befindet, und die eigentliche Warze lediglich eine Hautwucherung ist, die den warzenverursachenden Virus umschließt.
  • Das beste Mittel gegen Warzen sind Vitamin-C-Kompressen. Mischen Sie hierfür ½ TL Vitamin-C-Pulver mit Wasser. Durchtränken Sie dann eine kleine Hautkompresse mit dieser Mischung und legen Sie es an die betroffenen Hautstellen. Die Kompresse sollte 2-mal täglich angewendet (gewechselt) werden, solange bis die Warze vollständig abgeheilt ist.
  • Ebenso effektiv ist auch eine Kompresse aus Knoblauchöl, Teebaumöl, Echinacea, oder auch kanadischer Gelbwurz-Tinktur. Diese Mittel stärken genauso wie das Vitamin C, die körpereigenen Abwehrkräfte und enthalten zudem virushemmende Inhaltsstoffe. Diese Mittel sollten, anders als die Vitamin-C-Hautkompresse, tröpfchenweise auf die Kompresse gegeben werden. Auch sollten sie vor dem Schlafen gehen aufgelegt und morgens abgenommen werden, und zwar ebenfalls solange, bis die Warze abgeheilt ist.
Mein Tipp!
Vor dem Auftragen der Hautkompressen, sollten sie die Warzen 20 Minuten lang in heißem Wasser “einweichen” lassen. Sie sorgen damit für ein besseres Eindringen der Wirkstoffe. In der Regel können sich so nach wenigen Tagen (3-5) erste Erfolge zeigen.

Worauf sollte man achten?

Sind Sie sich auch ganz sicher, dass es sich bei Ihnen um Warzen handelt? Warzen sind in aller Regel flache und erhabene, manchmal leicht bis stark gerötete Hautwucherungen. Wenn Sie also irgendetwas an ihnen erkennen das untypisch ist, wie z.B. das sich die Warze in Größe und Farbe verändert, blutet oder sehr schmerzt, sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren. Dieser kann schlimmere Erkrankungen unterscheiden und ausschließen. In der Regel heilen sie mit den hier vorgestellten Anwendungen recht schnell ab. Aller spätestens nach 12 Wochen, sollten auch die hartnäckigsten Warzen langsam abheilen. Wenn dies bei Ihnen nicht der Fall ist, sollten Sie sich ebenfalls an einen Arzt bzw. Heilpraktiker wenden.

Gökhan Siris
Gökhan Siris beschäftigt sich nun schon seit mehr als 15 Jahren leidenschaftlich mit Themen aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Naturheilkunde, Esoterik, Spiritualität, Gesellschaft - aber auch mit Lebensberatung und Life-Coaching. Er ist Heilpraktiker, psychologischer Berater, Matrix Reimprinting Practitioner, EFT-Coach, BSFF-Coach und freiberuflicher Schriftpsychologe bzw. Graphologe. Als Ratgeber und Experte zu den genannten Themen steht er Ihnen gerne zur Verfügung.

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