Worte

Sandwörter

Allgemein drücken wir Empfindungen und Ereignisse durch Worte aus. Wir vermitteln dem anderen unsere Empfindung und berichten über unser Erleben, sprich wir teilen mit.

Doch ist es wirklich ein Mitteilen?

Um was geht es bei diesem an sich simplen Austausch? Vielmehr ist es simpel? Oder etwa doch hoch komplex?

(Eine Frage: War diese Aneinanderreihung der 49 Wörter oder 255 Buchstaben in denen das A 6mal, in denen das B 3mal vorkam (man könnte nun die ganze Buchstabenreihe aufzählen) aufschlussreich? Oder im Grunde nichts Neues?!)

Halten wir fest:

Es war nichts Neues, auch die Auswertung nach einer „Kabbalistik“ führt zu nichts: denn 4+9 (Anzahl der Worte wäre demnach 13 und würde höheres Wissen, Abschied, Neubeginn bedeuten) +2+5+5 (Anzahl der Buchstaben wäre demnach 12 und würde karmische Aufgabe, Opfer, Verzicht bedeuten) = 24 (Anzahl Wörter und Buchstaben) = 2+4 = 7 würde demnach Überwindung, Selbstüberwindung, Sieg bedeuten…Doch ist es dies wirklich? Oder nur Wortgeschwafel? Oder ist dieses Wissen explizit nur auf Namen anwendbar, wie die Autorin[1]Angelika Hofer, Namen – das ausgesprochene Geheimnis, Windpferd Verlagsgesellschaft angibt? Doch wenn im Großen, wie im Kleinen gilt, warum diese Einschränkung? Ist das Kabbalisieren nur Halbwissen? Oder der Hinweis, dass ich aus einem X kein Y machen kann?

Kein Mensch kann erkennen um was es sich dabei handelt und was es mit diesen oben genannten Wörtern auf sich hat. Oder glauben Sie dennoch einen Sinn daraus zu empfangen?

Es muss ja etwas enthalten sein, wird ihr Denken melden, denn Sie lesen ja nichts, was Ihnen als sinnlos erscheinen wird, da sind sie sich ganz sicher!!

Doch können sie sich da so sicher sein?

Was gilt im Übrigen als Sicher? Sicher ist noch nicht mal der nächste Atemzug, oder glauben sie, dass sie ihren letzten Atemzug bewusst erkennen und genießen? Dann wären sie eine Koryphäe und würden sich sicherlich besser als Autor eignen als manch ein anderer. 99% Prozent der Menschen halten so vieles für ganz sicher, dass die Selbstverständlichkeit für eine angenommene Empfindung oder ein angenommenes Ereignis als wahr/beständig/sicher erachtet wird. Aus der angenommenen Selbstverständlichkeit schöpfen wir Sicherheit und stellen diese als absolut hin. Was uns hingegen als schwerverständlich erscheint blenden wir aus oder belegen es mit einem „tieferen Sinn“, den eben nur wenige und auserwählte verstehen können. Dann bedienen wir uns der Regel der Ausnahme und halten diese hoch, wie eine Fackel in die Dunkelheit hinein und glauben Wissen erleuchte die Dunkelheit… Wobei wir natürlich wieder in Sicherheit sind, denn wir sind ja auserwählt und tragen das Licht in die Finsternis… Wir sind die Guten! Aber, ist dies wirklich so?

Ich kann an jedem, egal was es sei, irgendetwas aussetzen. Ich finde überall einen Ansatzpunkt zur Kritik (leider meistens negativ), denn positive Kritik erkennen, fällt den meisten Menschen schwer.

😉 mit Sicherheit!

Also um was geht es, wenn ich Wörter verwende um daraus Sätze, Geschichten und Religionen entstehen zu lassen?

Was steckt dahinter, dass ich mit einem Satz, der eine Regel, ein Gebot und weiter ein Gesetz entstehen lässt? Es ist ein Ausdruck, den ich dem anderen vermitteln will. Es ist eine simple Erklärung, für das was ich empfinde oder wie ich handele und ich setze dabei voraus, dass der andere meine Meinung, mein Handeln versteht, akzeptiert und teilt.

Im Grunde brauche ich keine Zustimmung, kein Lob, keine Anerkennung, ein einfaches mitmachen reicht aus und ich fühle mich perfekt und wissend. 

Diesen Vorgang empfinde ich als sehr interessant, stellt er doch keine neue Erkenntnis in den Raum, sondern beschreibt eine Werdungsform. Wir werden also dadurch zu mehr, dass jemand anderes mitmacht.

Spannen wir den Bogen etwas weiter: Jede Religion wurde zu mehr, weil sie Anhänger fand. Doch durch wen wurde denn eine Religion begründet? Waren das nicht alles Menschen? Menschen wie du und ich? Menschen die für sich betrachtet nach einem friedvollen Umgang mit sich und den anderen gesucht haben? Und da viele in diesen Worten Sinn entdeckten, sie dann in Schrift festhielten, weil das Erinnerungsvermögen des Menschen zu viel zu gering ist, wurde die Idee eines Menschen zu einem Manuskript geschrieben aus dem sich dann alle die wollen bedienen können oder eben auch nicht.

Also könnte man sagen: Jegliche Religion und jedes Gesetz sind das Nacheifern von einem in der Vergangenheit gelebten Lebens eines Menschen. Damit die Nachfolgenden es besser verstehen können, werden Anleitungen geliefert, die zu einem ebenso erfüllten Leben führen sollen?!

Alles nur aneinander gereihte Wortketten ohne Bedeutung oder doch mit Sinn?!

Wenn ich Leben soll, wie es sich ein anderer vorstellt, der das Leben eines besonderen Menschen beschreibt, wessen Leben lebe ich dann? Das des erfüllten Menschen oder seiner Beschreibung durch einen Dritten? 

Habe ich dann meiner eigenen Verantwortung gegenüber meinem eigenen Wachstum, sprich dem Erwerb von Wissen genüge geleistet oder befinde ich mich bereits schon jetzt auf dem sprichwörtlichen Holzweg?

Sie erkennen, alles ist immer relativ zu einander und kann niemals eine Wahrheit, sprich als Ausschließlichkeit dargestellt werden. Sprich mit Sicherheit weiß ich nichts, außer dem was ich selbst für mich erkannt und umgesetzt habe. Insofern sind alle Aufzeichnungen in Wort und Schrift sinnlos. Sinn erschließt sich nur demjenigen, der sich dieser geschilderten Erfahrung hingezogen fühlt… 😉

Viel Spaß beim Fühlen, wenn auch durch Wort und Schrift.

Quellenangaben, Fußnoten und Weiterführendes   [ + ]

1. Angelika Hofer, Namen – das ausgesprochene Geheimnis, Windpferd Verlagsgesellschaft

3 Kommentare

  1. In der Psychologie werden als Paradoxa starke Widersprüche in den Anforderungen an das individuelle Denken und Verhalten untersucht, doch eben dieses ist seit Jahrtausenden nicht unbedingt erwünscht und wird dementsprechend auch nicht gefördert. In den sogenannten paradoxen Interventionen werden psychologische Paradoxien wiederum gezielt eingesetzt, insbesondere dann, wenn das Gegenüber ein vermeintlich trotziges Verhalten zeigt und auf Aufforderungen bewusst mit dem Gegenteil reagiert. Die Intervention greift im Gegensatz zur Beratung im engen Sinne direkt in das Geschehen ein, um ein unerwünschtes Phänomen zu beseitigen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Entsprechend wird in der paradoxen Intervention eine Erwartung geäußert, deren Gegenteil eigentlich erreicht werden soll. Dies geschieht entweder durch das Weglassen von Wesentlichem oder durch gezielte Falschinformationen, ebenso durch die Umdeutung der Begriffe, wodurch Angriff zur Verteidigung wird, Krieg dem Frieden dient, die Überwachung der Sicherheit, Freiheit zur Sklaverei und Unwissenheit zur Stärke wird.
    Im Jahr 1949 erschien der berühmte Roman “1984” des englischen Autors George Orwell. Er beschreibt darin eine düster realistische Zukunftsvision, eine moderne Diktatur, einen Überwachungsstaat als Gedankenregime, in dem der allwissende, allsehende „Große Bruder“ die Macht hat. Eine wichtige Form der Herrschaft in dieser Gedankendiktatur ist die Beherrschung und Manipulation der Sprache, was er als Neusprech bezeichnet. Das Hauptwerkzeug, mit dem das individuelle Denken beseitigt wird, ist eine neue Sprache namens „Newspeak“ (Neusprech). In einem Anhang zum Buch beschreibt Orwell das Neusprech und seine Prinzipien. Von Bedeutung ist das Konzept, dass „das Denken die Sprache korrumpiert, die Sprache auch das Denken korrumpieren kann“. Denn Sprache verändert zunächst die Gedanken und diese Gedanken verändern dann die Handlungen. In 1984 wird Neusprech verwendet, um die Sprache einzuschränken, anstatt die Gedanken und Ideen zu erweitern. Die Quintessenz ist, dass etwas nicht existiert, wenn es kein Wort dafür gibt. Beispielsweise gibt es in Neusprech kein Wort für Freiheit, so dass das Konzept der Freiheit nicht existieren kann.
    Unsere Sprache existiert, um das zu beschreiben, was wir als Realität und darüber hinaus betrachten. Wenn diese Sprache durch eine sich verengende Sprache ersetzt wird, erobert die Sprache die Kontrolle über die Realität. Wenn Wörter die Kontrolle über die Realität haben, wird rationales Argumentieren unmöglich. Wenn Wörter verschwinden, wird die Breite des Denkens verengt.
    Die Manipulation von Sprache als Mittel der Machtausübung und Unterdrückung ist vermutlich so alt wie die Sprache selbst. Und wo die Sprache aufhört, weil die Menschen sich nicht verständlich ihrem Gegenüber ausdrücken können, fängt die Gewalt an. Wobei dies in allen Bildungsschichten vorkommt, denn auch vermeintlich intelligente Menschen haben sehr oft Probleme verstanden zu werden, wobei das meist an den verwendeten Wörtern liegt, mit denen sie sich einige „eloquent“ auszudrücken versuchen. Sprachfertigkeit oder Eloquenz (von lateinisch eloquentia) ist die Fähigkeit, sich einer bestimmten Sprache zu bedienen. Das bedeutet, sich einerseits in ihr ausdrücken und andererseits sie verstehen und interpretieren zu können, also eine (neue) Sprache für Eingeweihte und damit ein weiteres Paradoxon?

  2. („ Hello, Scharis, ein beachtenswerter Artikel mit einem schönen Schlussatz. Halt, so schnell will der Schreibende nicht sein. Hierzu fiel ihm prompt Faustus von W.Goethe ein, der da sagen dufte, die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, beim Grübeln über den Sinn des Lebens, der mit der angenommenen Sinnleere nicht mehr weiter leben wollte, aber sich besann und das Gift dann ablehnte. Was aber, wer denkt schon über Worte nach, beim daher schwätzen oder schreiben?

    Vorweg um das Gewicht von Worten richtig zu justieren :

    „Jesus sprach: „Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden.
    Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird.
    Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und es gibt nichts
    Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt zu werden.“ (Thomas Evangelium)

    El, also BA’AL also Satan und seine HERRschenden Diener und Untertanen in ihren Kaisers Neuen Kleidern, blau-roth-weiß- fürchten die Wahrheit wie das Weihwasser, deshalb haben auch sie dieses vergiftet und die Heiligen Hallen zu einem Schiff der Piraterie umfunktioniert und leben durch die professionelle Verdrehung der Worte, umhüllt von mächtigen Worten, Gesetze genannt.
    Kommt daher schon vielleicht die Redewendung, einem die Worte im Munde verdrehen?
    Worte können erfreuen. Z.Bsp. Liebesgedichte, Innere Danksagungen, Worte, die vom Herzen kommen und die Seele hat zu Wort kommen lassen. Worte können schwer verletzen. Worte können sehr gemein sein. Wenn Worte töten könnten…..sie tun es, weil meist zerstörerische Taten folgen.

    Worte können aber auch Heilung bringen, wenn es von Herzen kommend gewollt und nicht einfach so daher gesagt, wo dann keine Heilungsenergie der Vergebung fließt. Worte können unabsichtlich oder sogar absichtlich missverstanden werden, sowohl vom Absender, als auch vom Empfänger, wenn Satz-Zeichen an der wichtigen Stelle fehlen. Heute wird zu-gehört, weg-gehört, statt hin-gehört. Links rein rechts raus etc vice versa, Hauptsache es bleibt niX haften. Soll es ja auch nicht.
    Andere hingegen, machen sich da schon viele Gedanken vorher darum, manche schreiben schöne, ernsthafte, nachdenkliche oder heilende Bücher, manche schreiben Berufs wegen Worte für andere so zusammen, dass sie Worthülsen ohne Seele sind und keinen Bezug zum Aussprechenden haben, derart sortiert, dass mit reversal speech die Lüge im Satz nicht mehr erkennbar ist, die als Wahrheit verkauft wird, von Vertretern. Ja auch die, der Schreibende meint hier die Berufs-Polit-Protagonisten und Mitläufer-Autoren, die wider besseres Wissen dennoch auf dem Schiff deren Suppe brav essen. Meckerns erlaubt, aber anständig bleiben, weil Demokratie genannt.
    Heute machen das Computerprogramme, über Prompter und versteckte Knöpfe im Ohr bekommen die Sprechenden die passenden Statements eingeflüstert. Sie sind allesamt Schauspieler, die der Großdirektion zu folgen haben. Eines der beliebtesten Worte dieser ist das Wort „ WIR“ pluralis majestatis genannt, welches den Sprechenden in eine nicht zu dem gesprochenen Wort gehörenden macht, der sich aus der persönlichen Haftung und Verantwortung über die Auswirkungen des ausgesprochenen Wortes macht. Ein Versteckspiel, welches von den Monopoly-Spielern in der Öffentlichkeit allzu gerne gespielt wird, im Glauben sich damit in die Popularität und Immunität umzuhängen, die diese so nicht haben. Mit diesem Wort aber, Immunität, wird der Rest der Welt etwas vorgegauckelt, was ungeprüft ihnen abgekauft wird, denn eine Immunität gibt es nicht, es sind die Geschäftsordnungen und Geschäftsbedingungen, die diese in die Schublade stecken, nur nutzen tuts dann am Ende wenig, wenn es auf See zum Hohen Gericht kommt und mächtige Worte gesprochen werden, die allesamt sehr hoch versichert sein müssen, denn ohne Versicherung ist ein Wort zu viel, ein falsches Wort, sehr teuer und kann den Platz am Deck im schönen blauen Sessel kosten.
    Eines der frühesten Macht mit Worten Menschen einzukaufen, zu täuschen und sie hinter die Fichte zu führen, ist das Verdrehen derart, dass die eigentlichen Worte die wahren Sinn und Bedeutung verlieren, die Wahrheit nicht darin untergeht, sondern durch geschickte Verdrehung der Tatsachen aus Gut Böse wird.

    George Orwell und Aldus Huxley verstanden ihr Handwerk. Eines der bis heute erfolgreichsten Büchern ist das Alte Testament und das Neue Testament, Bibel genannt. Nun muss hier eingefügt werden, dass Lesen und Schreiben vom allgemeinen Volke bis ins 19. Jahrhundert nicht zugänglich war, sie mussten also glauben und annehmen, was von oben ihnen gesagt wurde, was fügige, pfiffige Schreiberlinge i.A i.A i.A ROMS haben zusammen schreiben müssen.
    Die Rumgauckelei mit blumigen Worten, die blind, widerspruchslos für Wahr angenommen werden, erfolgt mit geschulter Redetechnik, damit das BLAUE so richtig vom Himmel fällt und die Menschheit unter sich begräbt, in der Burg wurde der Burga ( Ursprung des Bürgers – Wortverdrehung ins kommmerzielle : der Bürge, also Debitor, der eigentlich als Treuhänder ein Kreditor ist)…….schwergewichtige Worte, die für den normalen Burga, also Menschen, kaum zu verstehen sind, wer sich mit dem privaten weltbeHERRschenden Großfamilien-Kommerzgeschäft nicht bewandert ist. Also…..der Angestellte des Burg-HERRen las auf dem Marktplatz die Rolle vor, was die Burgas dann annehmen, also glauben mussten.

    Klar, Skeptiker und anders denkende gabs schon damals…nur wenn dann auch noch im Schiff, vom Oberdeck, also Kanzel, nur mit anderen Worten mit demselben Inhalt allerdings dies auch noch runter gepredigt wurde, dann hat die Waffe, Psychologie der Masse, womit sich Gustave leBone und König sich intensiv beschäftigt haben, die entsprechende Wirkung nach innen und aussen gehabt. Wenn der LORD das sagt und der Bischof ja sogar der „ heilige Vater“ ja dann muß das stimmen…unbedingt. Hier wurden die Worte ungeprüft den Menschen an die Stirn geklebt, wer anders dachte, der Weg in den Kerker oder auf den Schafott nach sich zog oder ans Kreuz genagelt mit den blumigen falsche Worten, dieser sei für die Sünden der Menschen gestorben, ist er das an jenem Tage? Nein, ist er nicht, wird aber bis heute sstaatstragend feierlich gelobt, verkauft. Bis heute sehr einträgliches Geschäftsmodell und Praxis. Schon damals „Demokratie“ genannt. Was nie war und gab, aber mit schön verzierten staatstragenden Worte als solche verkauft. Ein Blick in die Landschaften der gegenwärtigen geopolitischen Ereignisse zeugen von der Perfektion, wie mit Worten und daraus folgenden Taten, Kriege geführt, die aber als Handelskriege betitelt werden. Auch hier Worte im Gebrauch, die Wahr sind, aber auch nicht wahr sind. Ein signifikantes Beispiel der Verdrehung der Worte durch Umstellung ist :
    Treaty of Peace, Versailles 1919 als Friedensvertrag ( Peace treaty) bis heute so verkauft. Ists aber nicht, sondern, weil die Öffentlichkeit die tatsächlichen Umstände nicht kennen, glauben sie, dass es an dem so ist, weil es bis zur Stunde so weiter verkauft wird und auch so in den Schulen und Universitäten so gelehrt. Lüge ist Wahrheit. Frieden ist Krieg, Sklaverei ist Freiheit und Ignoranz ist Macht, so Orwell in 1984, welches aber 1948 geschrieben wurde. Auch hier die Praxis der Verdrehung der Zeit, Worte und Taten. „ Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“ W.Ulbricht, 1961. Drehe ihre Worte um und erkenne die wahren Absichten ihre tuns, bis zur Stunde in Anwendung, weil die in der Oberflächlichkeit gehaltenen und unter Voll-Entertainment stehenden menschen, sie unterstützen und feiern, im Glauben, sie würden volksnahe vertreten werden. Alles Schall&Rauch.

    Also nur zum behalten dieser Worte: Ein Friedensvertrag hat es bis zur Stunde nie gegeben und es besteht auch keine Absicht der HERRschenden die zu tun, im Wissen, dass dann ihr ww totaler Staatsbankrott folgt. Denn nur ihre privaten Kriege ist ihr großes privates Geschäft, an dem sie sich privat bereichern auf sozialisierte Kosten. Actio=reactio, angestiftet durch falsche Worte und Wortspielereien. Otan-nato…hmmmm was ist dann die wahre Bedeutung von Peace-Keeping-Mission ? Private rein kommerzielle von Blau organisierte Piraterie on land&sea.

    Schon In der antiken Philosophie fand der Begriff Dialektik eine Methode oder Disziplinabfrage, um Wissen zu erwerben oder zu überprüfen. Schon Platon, Aristoteles bis Kant waren Meister dieser Disziplin, doch die Wortspielerei und Verdrehung dieser, als Waffe im Einsatz für geopolitische Strategieanwendungen war und ist die bekannte Hegelsche Dialektik welches später in der Frankfurter Schule die Wortspielerei und Verdrehung von Lüge zur Wahrheit, also die Lehre, wie man die Menschen dazu bringt, die Wahrheit als Lüge zu erklären, Wortschaffung der CIA : Conspiracy, oder alle was nicht Systemkonform denkt, ist rechts und ein Reichsbürger, ohne wenn und aber, ein Anti-Semit noch obendrauf, welches über die Psychologie der Masse erreicht wird, das, was die blauen msm, wider besseres Wissen, zum größtenteils praktizieren, heute f r a m i n g genannt. Weil sie es eben als fürstlich GEZahlten„ Job“ definieren, der Segen fällt per Geschäftsordnung automatisiert vom Himmel, vor laufenden Kameras Worte zu verkaufen, die schwerwiegende Konsequenz für das Wohl des Landes und Nation nebst Menschen hat, weltweit, verstecken auch sie sich hinter dem „ WIR“ und beharren darauf, sie hätten nur einen „ guten Job“ machen müssen……..der Schreibende unterbricht hier mal die Wortspiele und Wortesammlung und endet wie begonnen mit erweitertem Gedankengang aus Johann Wolfgang von Goethes Worten:
    ….und denn, es muss das Wahre immer wieder wiederholt werden, wider der Psychologie der Masse, weil auch die Lüge und der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der umadressierten blindgläubigen Masse,
    in Zeitungen, Enzyklopädien, Schulen, Universitäten, Schein-Staat u. Parteipropaganda, vertreten in ihren rein kommerziellen blauen privaten Medien mit einseitigen so called „ social medias“ ein Ableger der zischelnden Cobra im Garten Edens, temptation.

    si tacuisses, philosophus mansisses, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, denn….

    ….überall ist der Irrtum oben auf und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. Frei nach dem modernem J-W.von Goethe

    “Die Wahrheit ist nicht das, was du willst, sondern was sie ist, und du musst dich ihrer Macht beugen oder eine Lüge leben.” – Miyamoto Musashi

    Worte sind vergänglich doch manche verbleiben ewig, weil ihre Wirkung folgenreich sein können.“] a.r.r.s.o by the Author

    • Hallo Robert, Hallo Holger,

      beide Kommentare setzen die Erfahrung der Unterscheidung voraus. Ein bereits getätigter Schritt zur Umsetzung der erlangten Selbsterkenntnis.

      Mit dem Titel eines Buches möchte ich antworten:
      Komm ich erzähl dir eine Geschichte(1)…

      In einem Königreich suchte der Sohn des Königs nach besseren Ausdrucksmitteln als das Wort, weil dieses zu oft missbraucht und missverstanden wurde. Die Krankenhausbetten in der Intensivstation platzten förmlich aus allen Nähten: Der Satz „Ich liebe dich“(2) wurde schon seit Jahrzehnten künstlich beatmet und ernährt, damit er am Leben blieb. Auch die Aufforderung „Bitte hilf mir mal“ ein Dauerpatient. Verständlicherweise bemühte sich der Sohn des Königs um einen Ausweg. Er erfuhr von einem Meister der Handzeichen(3/4), der sehr weise und klug sein sollte und lud ihn in sein Königreich ein. Begeistert von diesem Meister erlernte er die Zeichen zu erkennen und auszulegen und freute sich schon auf den unmissverständlichen Austausch seiner Gedanken mit seinen Gelehrten. Schon bald wurde er der Meister der Wissenschaft der Handzeichen und drückte fortan seine Wünsche und Vorstellungen nur noch durch diese aus. Doch die Krankenhausrate stieg dramatisch weiter und weiter an.

      Dies entging auch dem König nicht. Er forderte alle ihm Bekannten auf, besser zu werden als sein Sohn, damit dieser von seinem Unheilbringenden Handeln ablassen würde. Doch keiner wollte sich freiwillig melden, viel zu groß waren die Ängste vor den Zeichen und dem mittlerweile eitlen Sohn des Königs.

      Nachdem ein Hirte bei einer Rangelei mit einem Ziegenbock sein Augenlicht verlor, weil er keinen Platz in der überfüllten Notaufnahme fand, meldete sich dieser beim König um sich zu Beschweren und eine angemessene Entschädigung zu erhalten. Der Hirte erschien etwas zurückgeblieben in seiner Entwicklung, wegen seiner unartikulierten Ausdrucksweise und Gestiken, doch weil er viele Handzeichen benutzte, (in etwa ähnlicher Gebrauchsweise wie Louis de Funés, dem berühmten Komiker), die keiner außer ihm verstand, erweckte er das Interesse des Königssohnes. Er wollte sich mit ihm messen, weil er allen seine Großartigkeit beweisen wollte…

      Lange saßen sich die beiden gegenüber und betrachteten sich. Schließlich zeigte der Sohn des Königs einen Finger. Der Hirte beobachtete den gezeigten Finger eine ganze Weile und schließlich zeigte er dem Königssohn zwei Finger. Höchsterstaunt und anerkennend hob dieser erneut die Hand und zeigte drei Finger, daraufhin wusste der Hirte sofort eine Antwort: Er formte eine Faust.
      Da stand der Königssohn auf, legte alle königlichen Insignien in den Schoß des Hirten und sprach: „Ab nun sollst du mein Erbe sein und verließ umgehend das Königshaus.“

      Der Vater eilte seinem Sohn hinterher: „Das kannst du doch nicht machen!“ „Doch!“ beharrte der Sohn, „denn dieser Mann ist weiser als ich. Mit dem ersten Finger signalisierte ich den Vater (Gott), mit seinen zwei Fingern erklärte er mir den Vater (Gott) und den Sohn (Jesus), mit meinen drei Fingern signalisierte ich den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. Dadurch dass der Hirte sein Faust nun schloss, signalisierte er mir, dass alle EINS(5) sind. Er ist wahrhaftig der Meister.“

      Erstaunt und verwirrt ging der König zum Hirten zurück und befragte ihn nach seiner Deutungsweise:

      Mein König, ihr Sohn ist in seiner Entwicklung weit zurückgeblieben. Er bedeutete mir mit seinem einen Finger, dass ich nur ein Auge habe. So eine Boshaftigkeit. Mit meinen zwei Fingern habe ich auf mein Wissen verwiesen, dass ich mit meinem einzigen Auge mehr sehe, als er mit seinen beiden Augen zusammen. Dann zeigte er mir drei Finger, wie arrogant! Der meint wohl, wir hätten zusammen drei Augen. Da zeigte ich ihm meine Faust, denn ich war kurz davor ihm eins auf die Mütze zu geben, aber was macht der Feigling? Er fällt mir zu Füßen und verlässt sein Reich.

      😉

      und/oder:

      Es war einmal eine stürmische Nacht(6), der Hurricane hielt sie fest eingeschlossen und schüttelte die mächtige Flotte wüst durcheinander. Der Kapitän konnte auf Grund von Ausfällen sein Ziel nicht mehr navigieren. Also ging er zum Kommandanten und berichtete über die Gefahrenlage. Der außer sich vor Wut über die Unfähigkeit seines Kapitäns das Schiff zu navigieren zornig auf die Brücke marschierte, einen kurzen Blick auf die ausgefallenen Systeme warf und darauf hin einen neuen Kurs nach seinen Berechnungen festlegte. Nach getaner Arbeit zog er sich mürrisch in seine Kajüte zurück, mit dem Hinweiß, ihn nur noch in wichtigen Fällen zu belangen.

      Wenig später berichtete ein Matrose, dass da ein Objekt unterhalb des Horizonts zu sehen sei.
      Der eingeschüchterte Kapitän, wies den Funker an, dass dieses Objekt unbedingt seinen Kurs ändern müsse in dem Wissen, dass die Flotte zu unflexibel ist, um ein Objekt dieser Größe geordnet zu umfahren, die See zu stürmisch ist, um diesen Kurs exakt beizubehalten und schließlich hatte der Kommandant den Kurs erst vor wenigen Minuten neu berechnet und er wolle ihn nicht wegen dieser Kleinigkeit stören.

      Der Funker übermittelte die Botschaft trotz der widrigen Bedingungen und bekam nach wenigen Minuten auch schon Antwort: „Es liegt nicht in meiner Macht den Kurs zu ändern, bitte ändern Sie Ihren Kurs und zwar schnellstens!“

      Sichtlich erbost über den Widerstand, forderte der Kapitän um Übermittlung folgender Botschaft: „Ich bin Kapitän eines Flugzeugträgers, im Verbund einer ordentlichen Anzahl von Kreuzern und Zerstörern. Zusammengefasst bedeutet dies für Sie: Wir sind die militärische Hochseeflotte! Diese Flotte untersteht dem ranghöchsten Kommandanten unseres Landes, welcher nur noch dem Landesfürsten Rechenschaft abzugeben hat. Insofern bitte ich Sie nicht um einen Kurswechsel sondern ich befehle ihnen diesen!“

      Bereits nach wenigen Sekunden überbrachte der Funker die erhaltene Antwort: „Ich verstehe, dass Sie ein hochrangiger Kapitän mit großer Verantwortung gegenüber ihrem Kommandanten und ihrer Flotte sind. Ich bin dagegen einfach Mensch und genieße keine besondere Position. Doch ist es immer noch besser, wenn Sie ihren Kurs wechseln mögen, denn ich bin hier der Betreiber einer Beach-Bar(7)… und verschiebe keine von Gott gesetzte Landmasse!“

      😉

      Ich kann aber auch ernsthaft…

      Worte sind wahrscheinlich sehr einfach in ihrem Gebrauch, wenn ich einem Gegenüber hin die gleichen Werte und Empfindungen ausstrahle, die er mir entgegen bringt, denn… der Wert (sprich die Aussage) stimmt mit meiner Wertvorstellung überein (meinem Handeln) die Empfindung (sprich die verwendete Gestik und Mimik) signalisieren die Gefühlsübereinstimmungen zwischen meinem Gesagten und meinem Fühlen, es untermauert mein gesprochenes Wort (macht mich glaubwürdig).

      Aus der zuvor gemachten Aussage könnte geschlossen werden, dass wir uns auf einer psychologischen Ebene und damit inmitten der materiellen Ebene befinden. Sprich keine geisteswissenschaftliche Ebene, also auch keine religiöse Ebene. Denn all dies erschließt sich aus selbst gemachten Erfahrungen und diese basieren zunächst einmal auf der materiell erfahrbaren Ebene.

      Doch wir Leben in einer Dualität (diese wäre dem Magnetismus(8) zuzuordnen), dazu gehören die bekannten Gegensatzpaare, wie heiß und kalt, hoch und tief, breit und eng, usw.. Somit könnte man sagen, dass Gefühl in eine neue weitere Ebene führt. Diese Ebene wäre am ehesten mit der Gravitation(9) zu vergleichen. Und in diesem Moment wird es unübersichtlich! Was weiß man denn über die Gravitation? Nach der Schleifen-Quantengravition ist sie aus einem Spin-Netzwerk aus verbundenen Knotenpunkten aufgebaut – sogenannte Schleifen oder „Loops“. Und unsere Gefühle verhalten sich ähnlich… wie schnell ergibt sich aus zwei Knotenpunkten (Erwartung und ausgebliebene Handlung) eine Schleife der Verletzung und (bei Mann und Frau häufig zu erkennen) entwickelt sich ein sprichwörtlicher „Rosenkrieg“ sprich dem „Loop“. Nun dies wäre dann eine weitere Ebene, die uns Stück für Stück in unserer Selbsterkenntnis/Gotteserkenntnis wachsen lassen würde. (Wer weiß, wer weiß? Was göttliches Handeln bedeutet… Was Religion verdeutlichen möchte… Was Gesetze beabsichtigen…)

      Bei all den Worten konntet Ihr vielleicht dennoch ein wenig Schmunzeln und ein Lachen in euren Mundwinkeln fühlen…

      Grüße an Euch Beide
      Charis

      (1) Jorge Bucay „Komm ich erzähl dir eine Geschichte“, 13 Auflage Januar 2014
      (2) Inspiriert durch das Buch von Erik Orsenna. „Die Grammatik ist ein sanftes Lied“ Hanser Verlag 2004.
      (3) Frei nach der Geschichte „Die Wissenschaft der Zeichen“ von Thorbjörn Meyer aus dem Buch „Spirituelle Geschichten“ ESSE Institut 2016
      (4) Joachim Bauer „Warum ich fühle, was du fühlst“ Wilhelm Heyne Verlag München
      (5) Ich frage: Der Aspekt der Dreifaltigkeit, Wahrhaftig durch die Bibel zu bestätigen oder Konstrukt von Menschen gemacht z.B. übernommen aus anderen Kulturen/Religionen???
      (6) Frei nach der Geschichte „Die Geschichte der USS Enterprise“ von Thorbjörn Meyer aus dem Buch „Spirituelle Geschichten“ ESSE Institut 2016
      (7) Da fällt mir ein Witz zu einem Beach Club Betreiber ein:
      Ein Heide in der Hölle
      (Quelle unbekannt) http://www.sevillana.de
      Ein Anhänger der alten Religion findet sich, nachdem er gestorben ist, auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Ein Schild verweist: “Zur Hölle”. Er hat keine andere Wahl als diesem Gang zu folgen. Nach geraumer Zeit steht er an einer Tür, die nicht verschlossen ist. 
Der Heide betritt die Hölle und traut seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.
      Der gerade verstorbene Heide geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit Pferdefuß und Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht auf das Ungeheuer zu und fragte ihn, ob er denn der Teufel sei. Dieser bejaht und begrüßt den Neuankömmling äußerst herzlich. Er schickt den Heiden nach dem Geplauder zu einer der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen. Der Heide nimmt einen Daiquiri und schlendert am Strand entlang, um die Hölle weiter zu erkunden.
      Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickte er in die Tiefe und erschrickt fürchterlich. Tief unten sieht er wimmernde, unbekleidete Menschen. Ein heißes Feuer lodert und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein. Sogleich rennt der Mann verwirrt zum Teufel und fragt aufgelöst, was denn das für ein Loch sei? Der Teufel versteht die Frage zuerst nicht, und so fragt der Heide nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen.
      “Ach so”, grinst der Teufel, “Das ist für die Christen. Die wollen das so …”
      (8) Es gibt genügend Info über Magnetismus, dies noch zu vertiefen und zu erklären sprengt den Rahmen. Ich benutze den Magnetismus als Stellenwert zur Psychologie. Die Psychologie ist ähnlich gut erforscht wie der Magnetismus.
      (9) Es gibt genügend Info über Gravitation im Internet, dies noch zu vertiefen und zu erklären sprengt den Rahmen. Ich benutze die Gravitation hier nur als Beispiel, da es so viele Thesen (=Religionen?) dazu gibt und ihr Stellenwert in der Physik eine fundamentale Größe (=Gott?) einnimmt.

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