Die Brücke zwischen Naturwissenschaft und Religion

Abstrakt und Lichtgeschwindigkeit

Die Lichtgeschwindigkeit ist die einzige Konstante im Universum!

WARNUNG: Dieser Artikel kann, wenn du bereit dafür bist, dein gesamtes Weltbild komplett verändern. So wie es auch meine Sicht auf die Welt quasi über Nacht umgestülpt hat. Und das alles kam so: Ich fragte mich zur Zeit immer mal wieder, was es mit dieser merkwürdigen Konstanz des Lichts wirklich auf sich haben könnte. Die Lichtgeschwindigkeit ist die einzige Konstante im Universum! Wieso nur erscheint uns die Geschwindigkeit des Lichts hier, in der Welt der Materie und der Zeit, dann immer gleich?

Die Relativitätstheorie

Speed of LightUnd noch merkwürdiger…, je näher wir uns der Lichtgeschwindigkeit annähern, desto langsamer gingen unsere Uhren und desto kürzer würden alle Distanzen. Für das Licht selbst hört die Zeit dann ja einfach ganz auf zu existieren. Es gibt dann kein vorher oder nacher, keine zeitliche Distanz, alles ist gleichzeitig da. Wenn es keine zeitliche Distanz mehr gibt, dann gibt es für das Licht folglich auch keine räumliche Distanz mehr, also kein hier und dort. Denn jeder Ort ist ohne die Zeit jederzeit erreichbar, also auch immer gleichzeitig da.

Das Jenseits und die Nahtoderfahrungen

Light at the End of the Tunnel
Light at the End of the Tunnel © panthera-lee, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Nun, diese Attribute decken sich verblüffend mit den aktuellen Vorstellungen des Jenseits. Dem Ort an den unser Bewusstsein zurück kehrt wenn wir sterben. Noch immer wissen wir nicht wirklich viel von diesem Jenseits. Wir können uns hier ja nur auf die zahllosen Nahtodberichte stützen.

Ihnen zufolge treten wir auch beim Tod in die Zeitlosigkeit ein. Unser ganzes Leben rauscht beim Sterben in einem endlosen Augenblick gleichzeitig an uns vorrüber. Bei diesem Vorgang werden wir vermutlich wieder zu Licht beschleunigt, was dann auch diesen Licht-Tunnel-Effekt verursacht. (Siehe auch: „Lucy mit C“ von Markolf H. Niemz).

Auch im Jenseits ist alles gleichzeitg da, ohne jede zeitliche oder räumliche Distanz. Ein Zustand, der merkwürdiger Weise von den meisten Nahtoderfahrenen auch noch als viel realer und natürlicher empfunden wurde, als unsere gewohnte Welt der Materie und der Zeit!

Die Frage nach dem Huhn oder dem Ei scheint gelöst

einstein-formel E=mc²Materie kann kein Bewusstsein erzeugen, wie lange angenommen wurde. Alles deutet heute darauf hin, dass es sich eher genau umgkehrt verhält. Die Vermutung liegt also sehr nahe, dass die Raum- und Zeit-lose Welt des Lichts auch der Ursprung unseres Bewusstseins ist, und die Materie und der Raum und die Zeit sozusagen nur aus dem Jenseits herausgefallen ist. Quasi aus der Lichtgeschwindigkeit heraus entschleunigt wurde, und dadurch erst seine räumliche und zeitliche Distanz bekam. (E=MxC² oder auch: M=E/C²) Dann ist diese wirklich seltsame Konstanz der Lichgeschwindigkeit quasi nur wie ein Schatten, ein letztes Überbleibsel aus dieser zeitlosen Welt, dort wo alles immer gleichzeitig da ist.

Lucy mit C
Im Jenseits gibt es folglich keine Geschwindigkeit, weil sie nur durch zeitliche und räumliche Distanz erfahrbar wird. Das Licht bewegt sich gar nicht. Die Lichtgeschwindigkeit ist in Wahrheit eigentlich Null! C, (die Lichtgeschwindigkeit) ist dann also nur der Faktor, um den unsere materielle Welt entschleunigt wurde. Nur darum erscheint uns das Licht auch diese konstante Geschwindigkeit zu besitzen. Aber es ist nur in der uns bekannten Welt überall so schnell, ganz einfach weil wir hier eben genau so verlangsamt sind.

Die moderne Version von der Erde als einer Scheibe

Jetzt bekomme ich eine Idee davon, wie Albert Einstein auf seine berühmte Formel kam, und wie er das Verhältnis zwischen Energie und Materie eben genau mit dieser Lichtgeschwindigkeit² berechnen konnte. Ich denke er betrachtete unsere Welt auch genau von der anderen Seite aus. Wir denken immer das wir hier still stehen und sich das Licht so rasend schnell fortbewegt, doch es könnte ja durchaus auch genau umgekehrt sein, oder? Schon wieder hatten wir uns in einer egozentrischen Selbstverständlichkeit in den Mittelpunkt gerückt.

Die 600 Millionen Lichtjahre entfernte Polarring-Galaxie Hoags ObjektEnergie ist, wie das Licht, auch immer zeitlos und unsterblich, immer nur verwandelbar. Materie ist verlangsamte Energie, durch die dann der Raum und die Zeit erst entstehen. Bleibt nur noch die Frage offen, wieso eben genau dieses Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit unsere bekannte materielle Welt erzeugt? Und ob ein anderes Verhältnis vielleicht auch noch ganz andere materielle Welten kreieren könnte.

Wie würde eine Welt aussehen, die vielleicht nur auf die Hälfte von C entschleunigt wurde? Könnte diese Welt neben unserer co-existieren? Und was ist dann mit den sogenannten „Singularitäten“? Sind dann schwarze Löcher vielleicht nur Türen ins Jenseits, sind sie die von vielen so lang ersehnten „Pforten des Himmelreiches“? Na Mahlzeit!, ich hoffe schwer, dass ich jetzt nicht von religiösen Fanatikern deswegen gleich gesteinigt werden muss. Dabei wurde mir aber auch nochmal eines klar. Und zugegeben, es klingt wirklich sehr paradox:

Wir sind gar nicht in dieser Welt, die Welt ist in uns!

Denn unser Bewusstsein erhebt uns aus der materiellen Welt der Zeit heraus. Wir sind zeitlose Seelen. Wir sind Lichtwesen, die sich auf diese materielle Ebene der Zeit „herabgelassen“ haben. Wir haben uns in diesen „Käfig“ aus Raum und Zeit begeben, um diese wunderbare Welt der Vielfalt und der Individualität zu erfahren. Aber mal ehrlich, wollten Sie das wirklich missen? Ich meine: Dieser Trip hier auf Erden lohnt sich! Und spätestens in nur lächerlichen hundert Jahren ist dieser Trip dann auch schon ganz sicher wieder vorbei.

Weltkugel rotiert auf einem Finger

Also lasst uns diesen Trip auf dieser wunderschönen Erde jetzt lieber voll und ganz genießen. Denn in Anbetracht der Ewigkeit, aus der wir alle kommen, sind hundert Jahre nichtmal wie ein Wimpernschlag.

Nimm dir Zeit und nicht das Leben
© GillyBerlin, Lizenz: CC BY 2.0

Lasst uns schon hier auf Erden zeitlose Dinge tun, denn alles zeitlose wird uns für immer bleiben. Lasst uns unsere Menschen-Brüder und Schwestern lieber Lieben, als sie zu verletzen.

Lasst uns diesen Planeten lieber wie den schönsten Garten erblühen lassen, als ihn mutwillig zu zerstören. Lasst uns lieber Kunstwerke erschaffen, als tödliche Waffen.

Verknotete Pistole
© Francois Polito, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Lasst uns alle Grenzen abschaffen, die nicht aus Achtung und Respekt voreinander, sondern noch aus Mauern oder Stacheldraht bestehen. (Siehe Youtube-Video am Endes des Artikels: Grenzen von Dota Kehr)

Lasst uns den Puls der Zeit verändern und ihm endlich ein neues Gesicht geben. Wenn wir die Welt sind, dann haben wir auch die Möglichkeit diese Welt so zu gestalten wie sie unserer wahren inneren Natur entspricht. Und diese Natur ist das Licht und die Liebe selbst.

Love

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