Finanzcasino: Auf zur letzten Runde!

Finanzcasino: Geordnetes Monopoly Geld
Titelbild: Arranged Money © Anil Mohabir, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wird das Finanzcasino geschlossen?

Bitte machen Sie Ihre Einsätze … nichts geht mehr!  Müssen wir mit dem schlimmsten rechnen? Okay, ich sag es mal so: Wie die Banken den Crash planen, bzw. wie sie demnächst das Finanzcasino schließen oder aber auch wie uns der brutalste Geldraub aller Zeiten zufällt, das liebe Kindlein, groß und klein, ist heute das Thema, über das ich euch berichten möchte. Ich möchte Dir aber weiterhin erklären, warum die unendliche Geldvermehrung noch immer nicht in der Realwirtschaft angekommen ist, sprich warum die Preisentwicklung bei den Gütern und Dienstleistungen noch einigermaßen moderat von statten gehen und warum Du und ich beim Kauf eines Pfundes Butter 1 noch immer keine Million Euro auf den Ladentisch legen müssen?

Im Finanzcasino gelten die gleichen Regeln wie bei Monopoly

Mag zwar die Preisentwicklung bei den Lebensmitteln, beim Strom, Gas und bei den Mieten tendenziell schräg nach oben zeigen, ist es jedoch nicht so, dass die breite Masse sich das tägliche Überleben nicht mehr leisten könnte. Es ist wohl, wie beim Monopoly-Spiel, dem Glück oder dem Zufall zu verdanken, dass man, zumindest im Lande „deutsch“, noch immer, ohne größere Blessuren, eine Runde nach der anderen drehen kann.

Ist im Finanzcasino ein Selbstzerstörungsmechanismus installiert?

Das wird sich ändern, denn die Schlinge um unseren Hals wird immer enger gezogen. So hat nun das Europaparlament der gemeinsamen Bankenaufsicht zugestimmt und durch diesen Beschluss ist nun eine weitere Säule zur Bankenunion in Zement gegossen! Und diese Banken-Union wird dann ein weiterer Meilenstein für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Keine Angst, bei dem Spiel im Finanzcasino gibt es nicht nur Verlierer, nein, es gibt auch einige auserwählte Gewinner und das sind die von Gott berufenen Großbanken! Diese werden natürlich im Finanzcasino gigantische Gewinne einstreichen. Und das Beste an der Sache ist: Bezahlt wird der größte Raubzug, auf alles, was irgendwie einen Wert hat, von den Bankkunden und vom Steuerzahler. Wobei das „I-Tüpfelchen“ die Tatsache ist, dass die vollständige Enteignung ganz legal, sprich gesetzeskonform, erfolgen wird. Genau so geht es im Finanzcasino zu.

Finanz-Crash-Fahrplan

Kommt der Crash im Finanzcasino aus heiterem Himmel? Natürlich nicht! Das läuft alles nach einem „perfekt“ ausgeklügelten Finanz-Crash-Fahrplan und den will ich Dir nun im Detail vorstellen. Ich möchte Dich jedoch nicht mit unnötigen komplizierten Fachausdrücken zutexten, und gebe Dir aus diesem Grunde gleich am Anfang den Rat Dir die Regeln von Monopoly wieder mal ins Gedächtnis zu rufen. Monopoly kennt doch jeder und da gibt es eigentlich nur eine wichtige Regel: So lange man zahlungsfähig ist, darf man bei dem Spiel mitmischen. Wer nicht mehr über die Runden kommt, wem das Geld ausgeht, der verlässt den Spieltisch. Da ich aber über das Finanzcasino reden möchte, kannst Du Dir nun auch eine Pokerrunde vorstellen. Da sind die Regeln gleich und da geht es auch darum wer stirbt und wer am Schluss übrig bleibt. Angelehnt an diese Spiele haben die Banken das internationale Geld-System zu einem Spielgeld-System entwickelt. Ja, Du hast schon richtig gelesen! Es ist ein Spielgeld-System, denn die bunt bedruckten Zettelchen, die im Umlauf sind, sind nur so viel Wert, wie man ihnen Vertrauen schenkt. Nun, so lange die Finanzjongleure im Finanzcasino am runden Tisch sitzen, beschränkt man sich auf Zahlen, die am Bildschirm virtuell erzeugt werden. Es wäre ja blöd, wenn bunt bedruckte Zettelchen die Runde machen würden, denn dann käme ja, vor lauter zählen des „Schein“-geldes der Finanzverkehr zum Erliegen. Also belässt man es bei Zahlen, die auf dem Bildschirm flimmern. Zahlen, die ein normaler Geist schon gar nicht mehr erfassen, aber auch nicht mehr unfallfrei aussprechen kann!

So, und nun zu dem Finanz-Crash-Fahrplan, der mit der US-Subprime-Krise ins Rollen kam. Da hatte man Eigenheimbesitzer über den Tisch gezogen, denn obwohl sich viele eine Immobilie gar nicht leisten konnten, wurden sie mit einem super günstigen Zinssatz angelockt. Um dem System richtig Schwung zu geben warben der ehem. US-Präsident Bill Clinton und der zu dieser Zeit zuständige Chef der US-Notenbank, der Alan Greenspan, um die gute Sache. Auf dieses Spiel ließen sich leider viel zu viele Kleingeister ein, und als niemand mehr wusste, wer denn überhaupt noch seine Schulden tatsächlich bedienen konnte, bündelte man ganz einfach die Kredite. Die Bündelung von Mist nennt man Derivate und diese wurden von Warren Buffett wohl zu recht auch als „finanzielle Waffen der Massenvernichtung“ bezeichnet. Er sollte Recht behalten, denn nun platzte das Bündel aus allen Nähten, und es standen auf einmal Summen im Raum, die den Rahmen des Möglichen bei einigen Banken sprengte. Um jedoch bei dem äußerst lukrativen Geschäft weiter mitmischen zu können liehen sich die Banken untereinander Geld. Durch eine Rückkauf-Vereinbarung, auch „Repos“ genannt, bekamen die einen, für ihre Zockerei, schnelles Geld und die anderen kassierten die Zinsen.

Im Finanzcasino müssen, aufgrund fehlenden Geldes, die Karten neu gemischt werden.

Eine Zeit lang ging das gut, aber seltsamerweise schwand das Vertrauen untereinander. Es waren einfach nicht mehr alle Banken vertrauenswürdig und so kam es, wie es kommen musste, Bear Stearns und Lehman Brothers waren die Ersten, die über die Klinge springen mussten. Böse Zungen behaupten, dass auch die „freie Presse“ mit ihrer Berichterstattung das Nötige dazu beigetragen hat. Nun, meine Redaktion schimpft mich „Freier Journalist“, und als freier Schreiberling verrate ich Dir nun ein Geheimnis. Also hör gut zu: Keine Bank der Welt verfügt über genug Eigenkapital, um solche Geschäfte zu stemmen! Bitte behalte dieses Wissen für Dich, denn wenn dieses „Geheimnis“ die Runde macht, dann muss jede Bank mit dem Schlimmsten rechnen. Das sei ferne, denn die Global-Player, die hier die Karten zu ihren Gunsten mischen, haben noch alles fest im Griff.

Finanzcasino, ein Ort von Pleiten, Pech und Pannen?

Halten wir doch einfach kurz fest, dass des einen Pech (Bear Stearns und Lehman Brothers) für die anderen Bankster, für JP Morgan Chase und Barclays sowie für die japanische Nomura und Goldman Sachs, das große Glück war. Nun,

„das Muster wird deutlich: Mit der Idee von Derivaten und Repo-Geschäften haben die Banken das Grundprinzip des Geldes ohne Sicherheiten zur Perfektion gemacht, zu einer Maschine, die aus sich selbst funktioniert. Die Maschine beruht auf dem Prinzip Schuldner-Gläubiger. Der eine nimmt, der andere gibt. Immer im Kreislauf, immer weiter. Damit spielen die Banken nicht nur mit dem ihnen anvertrauten Geld. Sie spielen vor allem gegeneinander. Man muss sich das ganz praktisch vorstellen: In jeder Branche gibt es Wettbewerb. Die Platzhirsche mögen keinen Wettbewerb. Sie wollen die kleinen Player eliminieren und dann als Oligarchen in einem Kartell den Markt beherrschen.“ [1]

Im Finanzcasino wird auf Kosten der Steuerzahler gezockt!

Dieses Spiel gefällt mir und das muss ich gleich bei Facebook posten. Ein Hauen, ein Stechen, sich gegenseitig fertigmachen und am Schluss gewinnt immer der, der sich dieses Spiel ausgedacht hat. Seit der Lehman-Pleite weiß man, dass das Spiel risikofrei funktioniert, denn am Schluss wurde dem Steuertrottel das nötige Kleingeld aus den Rippen geschnitten. Ach ja, ab diesem Zeitpunkt machte „Too big to fail“ die Runde und so schickte Goldman Sachs seinen besten Mann, Hank Poulson, ins Finanzministerium. Dort log er den Kongressabgeordneten die Hucke voll und versprach – vielleicht hatte er sich da ja nur versprochen – das blaue vom Himmel. Fakt ist, er konnte die Politiker davon überzeugen, dass der Steuerzahler sein Geld zurückbekommt! Er machte jedoch zur Bedingung, dass die Geschäfte mit den Derivaten und mit den Repo-Geschäften weitergehen dürfen. Und so kam es auch!

Das Spiel im Finanzcasino mit den Derivaten und Repos versteht kein Mensch!

Da die gewöhnliche Biomasse, die man in einer nicht zu unterschätzenden Zahl auch in der Po-Politik findet, weder was von Derivaten-, noch was von Repogeschäften versteht, konnte der diabolische Plan nun weiter unter den „wachsamen“ Augen von so genannten Volks-Zertretern weitergehen. Diese Lebewesen, die wohl nicht alle Sinne beisammen haben, sahen sich per Gesetz dazu veranlasst nun die Derivate zu „sicheren Häfen“ zu erklären! Und wenn sie, die Finanzhaie, nicht gestorben sind, dann zocken sie noch heute! Ja sie zocken weiter, denn das Spiel wird erst beendet, wenn das Finanzschiff, das gerade auf hoher See ins Schlingern geraten ist, untergeht, und wenn dieses dann vom großen Finanzhai verspeist wird. Sprich, wenn alles, was es an Werthaltiges auf diesem Planeten zu verwerten gibt, in einer Hand ist! Genau das ist der Sinn dieses Spieles – so wie beim Pokern oder bei Monopoly, wo am Schluss einer über alle triumphiert!

Gewinnen im Finanzcasino nur die Auserwählten Gottes?

Damit auch am Schluss der „Richtige“, der Auserwählte von Gottes Gnaden am Tisch sitzt, bzw. damit der Erleuchtete auch den „safe haven“ erreicht, wurden zu diesem Zweck das Insolvenzrecht für die Banken geändert. Na, denn Prost – entschuldige bitte, aber dazu sollten wir uns zu einem „Zum Wohl“ erheben, denn jetzt kommt es knüppeldick,

„denn wenn eine Bank auf dem Umweg von Derivaten im Besitz von Wertpapieren ist, dann kann sie diese im Falle einer Pleite des Gegenübers – also des Schuldners – behalten: Das Gesetz ist nichts anderes als eine völlig legale Enteignung. Der unschätzbare Vorteil dieser Regelung: Die Gläubiger-Bank wird bevorzugt behandelt. Während es im klassischen Insolvenzrecht genau eine solche Bevorzugung von Gläubigern nicht geben kann, wurde sie im Fall der Derivate zur Norm erhoben: Die Kunden der Bank, die Steuerbehörden, die normalen Anleihen-Besitzer gehen leer aus – und verlieren ihr Geld.“ [1]

Ja, die verlieren ihr Geld, und wenn Du Dich fragst, wohin das Geld nun wandert, dann musst Du nur 1 und 1 zusammenzählen! Die „sichere-Hafen-Regelung“ sorgt natürlich dafür, dass die „Kohle“ bei der Bank ist, die diese Derivate gerade sein Eigen nennt. Also das Scheingeld ist immer dort, wo Du nicht drankommst! Habe ich mich nun verständlich genug ausgedrückt oder muss ich, damit Du Deine Hirnschranke überwinden kannst, deutlicher werden?

Im Finanzcasino bestimmen die Herren des Geldes die Regeln!

Na klar, ich denk schon, und deshalb werde ich nun noch etwas konkreter: Die Derivate, die Dir mittlerweile von Deinem „Dealer“, von Deinem Bankberater, der meistens nur auf Anweisung von oben anschafft und selbst natürlich gar keine Ahnung hat, wie warme Semmeln angeboten werden, stellen für Dich natürlich kein sicheres Investment dar! Diese Vermögensanlage wird Dir schlussendlich das Genick brechen. Für den Finanzhai dagegen, für den Global-Player, für das Schwein, das der Chef über die Derivate ist, gilt, dass er wenn er diese hat, natürlich im Finanzcasino immer gewinnt. Er schnappt sich ganz einfach, und das gibt die Neuregelung des Insolvenzrechtes her, das Eigentum des Schuldners, und gibt es, und das ist die Besonderheit, ein Novum im neu geregelten Finanzcasino, das es nirgends wo so gibt, sofort wieder weiter. Auf zur nächsten Runde – gehe über „Los“! Schließlich sitzen noch ein paar Spieler am Tisch, aber derer werden es beim nächsten Stresstest, der den Banken im Mai 2014 droht deutlich weniger. [2] Nun, Du kannst Dir nun sicher vorstellen, dass ein paar kleinen Fischen – Pipi-Fax-Banken – es jetzt mit der Angst zu tun bekommen? Sie möchten, bevor der Stress losgeht, einfach ganz schnell aus dem Spiel aussteigen. Doch Aussteigen gilt nicht – auf zur nächsten Runde – auch wenn der nächste Gang über „Los“ schon die letzte Runde einläuten kann. Und aus diesem Grunde versucht die kleine Bank – Deine Hausbank – alles zusammen zu halten, was noch zusammen zu halten ist und verleiht natürlich auch kein Geld mehr an andere Geldverleiher, denn schließlich müssen sich auch die anderen mit den gleichen Problemen rumschlagen. Der Mario Draghi, der Goldman-Investment-Banker meint:

„Wir haben festgestellt, dass der Interbanken-Markt nicht funktioniert. Die Banken leihen einander kein Geld mehr.“ [1]

Das Geld, das im Finanzcasino verdient wird, findet nicht in die reale Welt.

Weiterhin – ich lach mich schlapp – beklagt sich dieser Herr, der natürlich in diesem Spiel involviert ist, dass die Gangster – die Banker – auch der Realwirtschaft nichts mehr leihen! Er weiß es doch genau, dass dem großen Finanzhai, die Realwirtschaft völlig am Hintern vorbeigeht, denn die Banken brauchen schließlich, um das Spiel mit den Derivaten noch eine Zeit lang am Laufen zu halten, selber noch jede Menge Geld. Sie brauchen Dein Geld! Aus diesem Grunde wird Dir demnächst der letzte Cent aus Deinem Geldsack gepresst! Das ist schließlich genau so gewollt und so sind die Dreckspatzen beim Erfinden von neuen Derivaten natürlich kreativ. So sitzen die Dreckspatzen weiter nur im Finanzcsino am Spieltisch und jonglieren dort mit Zahlen! Da steht keiner auf und nimmt den Gewinn mit. Alles bleibt in der geschlossenen Runde. Das „Geld“ findet somit nicht in die reale Welt.

Im Finanzcasino wird die wahre Inflationsrate verschleiert!

Und genau das ist das „Geheimnis“, warum trotz unendlicher Geldmengenvermehrung eine hyperinflationäre Entwicklung noch immer nicht in Sichtweite gerückt ist. Es ist einfach verschiedener Zahlentricksereien geschuldet. Dazu gehört auch, dass regelmäßig die Inflationsrate willkürlich festgesetzt wird. Okay, ich erkläre Dir das nun etwas besser. Bei den lebenswichtigen Gütern, wie Lebensmittel und Energie ist eine inflationäre Entwicklung klar zu erkennen. Da der Warenkorb, der zum Bemessen der Inflationsrate herhalten muss, jedoch mit vielem unnötigen Krimskrams, wie zum Beispiel TV-Geräten und Smart-Phones, bestückt ist, wird die wahre Inflationsrate natürlich verschleiert. Ich habe übrigens den falschen Warenkorb und meine gefühlte Inflationsrate liegt deutlich über 20 Prozent! Und dies ist auch dem Umstand geschuldet, weil sich seit Einführung des Euro mein Gehalt deflationär entwickelt hat. Diese Gehaltsentwicklung ist den Sparmaßnahmen geschuldet und da immer mehr Menschen, die in Lohn und Brot stehen, mittlerweile Gehälter unter Hartz-IV Niveau verdienen, ist das persönliche Empfinden wohl eher so, dass man das Gesamtpaket aus Inflation und Deflation als schleichende Enteignung erkennen kann.

Was passiert, wenn im Finanzcasino der geschlossene Geldkreislauf durchbrochen wird?

Für die Hyperinflation gilt jedoch noch immer: So lange Geld nur virtuell auf Bildschirmen, statt mit bunten Zettelchen, erzeugt wird und den Weg nicht in die Realwirtschaft findet, gibt es keine Hyperinflation! BASTA! Oh, aber was ist, wenn dieses Geld den geschlossenen Kreislauf doch verlässt? Müssen wir dann mit dem Schlimmsten rechnen? Na klar, denn dann darf der Steuerzahler, dann darfst Du und ich dafür gerade stehen. Natürlich ist auch das ein Geheimnis, und ich möchte Dich ganz herzlich bitten auch dieses Geheimnis für Dich zu behalten.

Fazit: Der Finanzhai, der im Finanzcasino wegen der Gläubiger-Bevorzugung Derivate in seinen Händen hält, ist auf der sicheren Seite! Wenn jemand ins Gras beißt, dann bist es Du oder ein Konkurrent – Deine Hausbank halt. Und immer wenn das geschieht, dann geht der von Gottes Gnaden Auserwählte mit einem satten Gewinn nach Hause! Ja, wenn das geschieht, dann reibt sich der Oberfinanz-Hai die Hände, denn somit ist auch in diesem Bereich der Finanzen, nicht mehr lange hinzuwarten, bis alles aus einer Hand geregelt wird. So kommt alles zusammen, was nicht zusammengehört. Welteinheitsreligion, Weltgesundheitskasse, Weltenlenker … usw.

Die Weltregierung nur eine Verschwörungstheorie?

Nein, keine Verschwörungstheorie, denn der David Rockefeller hat vor Jahren ausgepackt! In seinen Memoiren hat er die Wahrheit aufs Papier zelebriert! Auf Seite 405, seines im Jahre 2002 erschienen Buches, hatte er die Pläne seiner Bilderberger-Kollegen öffentlich gemacht. Wer es nachlesen möchte, der kauft sich sein „Meisterwerk“ oder gibt sich erst einmal mit diesem Originalzitat zufrieden:

„Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen die besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integrierte globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.” [3]

Ach ja, um seinen Sprechdurchfall abzurunden, bedankte er sich bei der so genannten freien Presse und äußerte sich so:

„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen.” [4]

Noch ist es nicht so weit. Bis zum Finale sind noch ein paar Steine aus dem Weg zu räumen. Das würde nun aber den Rahmen dieses Beitrages über das Finanzcasino sprengen, und deshalb werde ich ein anderes Mal darüber berichten. Genug für heute!

Somit verbleibe ich mit werthaltigen goldigen Grüßen Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellenangaben

  1. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
  2. http://www.handelsblatt.com
  3. http://alles-schallundrauch.blogspot.de
  4. http://www.flegel-g.de

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