Tesla Auto – der Blick in die Zukunft

Tesla Auto Model X beim Auffladen
Blomst / Pixabay

Im 19. Jahrhundert lieferte der große Erfinder Nikola Tesla das Prinzip eines Wechselstrommotors. Er konnte den Motor mithilfe von elektromagnetischen Feldern antreiben. Gerade diese Erfindung haben die Entwickler verwendet, um einen Elektromotor für ihr Auto zu schaffen. Eigentlich wurde das US-Unternehmen, das 2003 gegründet wurde, nach dem Namen des Wissenschaftlers Tesla Motors genannt.

Das Unternehmen Tesla Motors hat sich zum Ziel gesetzt, das beste Auto der Welt zu bauen und damit zu beweisen, dass ein Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor auskommen kann. Der Tesla Roadster war das erste elektrische Auto mit einer Lithium-Ionen-Batterie. Es wurde 2008 ins Leben gerufen. Später entwickelten die Hersteller das Tesla Model S. Und danach hat das Unternehmen hart an dem größeren Tesla Model X – Crossover mit Flügeltüren gearbeitet. Außerdem wurde Fünfsitzer Tesla Model 3 produziert.

Dies ist eine der Oberklasse-Limousinen, die sich von normalen Autos durch einfaches, aber gleichzeitig ungewöhnliches Design, Umweltfreundlichkeit und Geräumigkeit unterscheidet. Die Hersteller versichern, dass ein Tesla Auto ein Durchbruch zur globalen Revolution in der Autoindustrie ist.

Man sagt, der Mensch denkt, das Auto lenkt. Und das Tesla-Auto lenkt gerade in die Zukunft. Es ist wie ein guter Autor zu sein, stundenlang aber einen Aufsatz zu schreiben und plötzlich eine Muse zu treffen: es begeistert zum Unmöglichen. Und genau das macht das Unternehmen Tesla Motors, es schafft immer etwas Neues und Unglaubliches.

Wodurch unterscheidet sich ein Tesla Auto von den traditionellen Fahrzeugen?

Zurzeit hat das Unternehmen einen Elektromotor mit einem Kupferzylinder und hoher elektrischen Leitfähigkeit entwickelt. Der von einer wiederaufladbaren Batterie angetriebene Elektromotor setzt das Tesla Auto in Bewegung. Dies ist die weltweit erste Limousine, die ohne Treibstoff schnell Fahrt aufnimmt.

Der Tesla-Akkumulator wird an einer gewöhnlichen Steckdose geladen – eine geladene Batterie reicht für 560 Kilometer. Obwohl das Triebwerk weniger lang als ein Meter ist, kann es dem Elektrofahrzeug Tesla hohe dynamische Eigenschaften gewährleisten. Dieses Auto beschleunigt auf 100 km/h.

Der Motor befindet sich in der Nähe von Hinterrädern. Darum braucht dieses Auto keine Kardanwelle und kein Heben unter dem Rücksitz. Es gibt auch keinen Benzintank, der in herkömmlichen Autos viel Platz in Anspruch nimmt. Dabei gibt es keinen Wagenantrieb, der bei höheren Geschwindigkeiten schrecklich laut ist.

Im Tesla S-Modell ist der ganze Raum über dem Boden frei. Deswegen können im Auto nicht fünf Personen wie üblich, sondern maximal sieben Passagiere untergebracht werden. Dort, wo im traditionellen Auto der Benzinmotor ist, befindet sich in dieser Variante ein geräumiger Kofferraum. Darüber hinaus verfügt das Modell über Standardbremsen, die aber praktisch dank “rekuperativen Bremsen” nicht verwendet werden.

Um das Rettungssystem zu aktivieren, genügt es nur das Gaspedal loszulassen – und das Auto verlangsamt seine Fahrt. Wenn man Gas erneut gibt, reagiert das Auto sofort und beschleunigt. Die Hersteller des Elektrofahrzeugs nennen diese Methode “mit einem Pedal fahren”.

Modernitäten von Tesla Auto:

  1. Das Autoinnere von Tesla C ist mit einem Tablet-Computer mit angebrachtem Touch Screen versorgt. Der Bildschirm hat 17 Zoll und fast alle Steuerelemente werden mit diesem Display betätigt. Im Salon gibt es keine zusätzlichen Tasten und Hebel. Dies macht den Innenraum des Autos attraktiv und frei. Nur eine Berührung des Monitors bietet dem Fahrer volle Kontrolle über das Auto auszuüben.
  2. Im Gegensatz zu anderen Automarken, hat der Wagen von Tesla keine Seitenspiegel. Stattdessen haben die Hersteller Videokameras installiert, damit man die Situation verfolgen kann.
  3. Die Beifahrertüren der Tesla Modell X sind in Form eines “Flügels” (englisch: Falcon
    Wing doors) erschaffen und öffnen sich vertikal. Es ist sehr praktisch und ermöglicht die Türen auch auf einem engen Parkplatz zu öffnen. Doch wenn man eine Garage mit niedriger Decke oder Tiefgarage benutzt, so bietet sich ein Problem dar.

Sicherheitssystem von Tesla Auto

Bei der Projektierung wird viel Wert auf Sicherheit gelegt. Sicher ist sicher. Ob man lieber eine Facharbeit schreiben lässt oder ein 100 Prozent sicheres Auto wählt.

Unter dem Boden im Tesla Auto sind eine spezielle Aluminiumstange, ein Schild und eine Titanplatte installiert. Die Stange wirft auf der Fahrbahn liegende Gegenstände zurück oder mildert den Aufprall, wenn sie auf ein festes und stabiles Objekt trifft. Die Titanium-Platte schützt anfällige Elemente im Vorderteil des Autos. Und das Aluminiumschild ist dafür bestimmt, wenn die beiden ersten Elemente ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.

Im Herbst 2015 wurden “Autopilot” und “Autostreet” — das Tempomat hinzugefügt. Mit diesen Funktionen kann der Wagen dem Streifen folgen oder den Streifen mit sichtbaren Markierungen auf der Straßenoberfläche wechseln.

Vor- und Nachteile von Tesla Auto

  • Es gibt mehrere Argumente für dieses Elektrofahrzeug:
    seine Umweltfreundlichkeit: in modernen Großstädten mit Smog und Sauerstoffmangel sind Elektrofahrzeuge ideal, da sie in die Atmosphäre keine schädlichen Emissionen
    werfen;
  • Elektromobile sind wirtschaftlich für ihre Besitzer vorteilhaft, weil die Kosten für einen
    “Elektrokilometer” viermal niedriger sind als die Kosten für einen “Benzin-Kilometer”;
  • ein Tesla Auto beschleunigt sanft und leise, fährt fast geräuschlos;
  • in vielen Ländern haben Besitzer von Elektrofahrzeugen verschiedene Vorteile für ihren
    Import und Unterhalt;
  • Elektroautos haben ein viel einfacheres Design als Autos, die mit Kraftstoff fahren.

Ein Tesla Auto hat doch einige Nadelöhre:

  • sein Preis übersteigt manchmal die Kosten eines üblichen Autos;
  • eine Gefahr für Fußgänger wegen seines leisen Betriebs;
  • wiederaufladbare Batterien lassen nicht so weit reisen;
  • nicht jedes Service Center kann eine qualitativ hochwertige und professionelle Reparatur
    oder Wartung leisten;
  • Produktion, Betrieb und Entsorgung von Elektroautos schaden der Umwelt ebenso wie
    herkömmliche Fahrzeuge;
  • Die Sicherheit von Fahrern, Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern ist noch nicht
    ausreichend entwickelt.

Welche Zukunft erwartet das Tesla Auto

Dank seinem eleganten Design und den hohen Kosten hat jetzt das Elektroauto bei Geschäftsleuten und Menschen mit hohem Einkommen reißenden Abgang. Und Tesla Model S ist die Wahl von Käufern, die mit der Zeit Schritt halten, sich für die Ökologie der Umwelt interessieren und für einen frühen Übergang zum Transport der Zukunft bereit sind. Außerdem erlebt man beim Fahren im Gegensatz zu einem normalen Auto völlig andere Empfindungen.

Tesla Motors hat bewiesen, dass ein Elektromobil nicht nur ein Transportmittel ist. Sehr bald werden zahlreiche Diesel- und Benzinfahrzeuge durch umweltfreundliche Elektroautos ersetzt. Und heutzutage ist das Tesla Auto ein Vorbild unserer Autozukunft: ruhigere Städte mit sauberer Luft, sowie alle Straßen und Autobahnen ohne jeden Auspuff und Benzingeruch!

Maria Fierman ist eine erfahrene Autorin bei Deutsch Schreiben. Gefällt Ihnen unser Beitrag? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie nachfolgend auf den Empfehlen-Button klicken, damit ihn noch mehr Menschen sehen können!

Thorium: Ohne aufzutanken Automobile 100 Jahre bewegen

Thorium
Thorium

Mit Thorium eine revolutionäre Antriebsart erschaffen?

Fake News, oder was ist dran an der Geschichte, dass mit Thorium ein neues Zeitalter der Automobilität und Energieversorgung anbrechen könnte? Ja „könnte“, das muss ich an dieser Stelle schon betonen. Schließlich ist diese Antriebsmethode, bzw. ist dieser Energiegewinnungsreaktor, welches Thorium verwendet, noch in der Experimentierphase. Eins ist jedoch festzuhalten, dass sich eine amerikanische Firma namens Laser Power Systems (LPS) genau darum kümmert. Und es ist absehbar, dass in nicht all zu ferner Zukunft die stinkenden Benzinkarossen durch eine Antriebsart ersetzt werden, welche die leidigen Diskussionen um Schadstoff-Emissionen endlich beendet. Okay, die Hoffnung ist da, und diese stirbt vermutlich zuletzt.

8 Gramm Thorium und ab sofort ist Tanken Schnee von gestern

Nicht nur, dass wir das Thema über die Schadstoff-Emissionen zu den Akten legen können, nein, es kommt noch viel besser. Wer mit Thorium unterwegs ist, der kann locker 100 Jahren an Tankstellen vorbeifahren. Kein Witz, und dazu braucht es lediglich eine Tankfüllung von 8 Gramm. Ja, Du hast richtig gelesen! Lächerliche 8 Gramm Thorium und ab sofort ist Tanken Schnee von gestern. Unglaublich was ein Thorium-Reaktor zu leisten vermag? Und nun die Frage: Wie ist so was möglich?

Ganz einfach so: Ein Thorium-Block gibt Hitze ab welche von einem Laser genutzt wird um Wasser zu erhitzen. Und diese wiederum versorgt eine Mini-Turbine mit Wasserdampf. So weit, so gut. Aber damit ist ja die Frage, warum 8 Gramm ausreichend sind um 100 Jahre nicht mehr an einer „Zapfsäule“ nachzutanken, nicht beantwortet. Hier die Antwort: Das liegt wohl an der Halbwertzeit dieses einzigen natürlichen vorkommenden Isotops Thorium-232. Diese beträgt so locker über 14 Milliarden Jahre.

Mit Kettenreaktionen auf langer Reise

Schön und gut, aber um mit 8 Gramm Thorium solch eine lange Reise anzutreten muss das Isotop des Thoriums erst einmal spaltbar gemacht werden. Und dazu wird es mit Neutronen beschossen, welches dieses Material in Thorium-233 umwandelt. Dieses zerfällt dann in wenigen Minuten zu Proactinium-233. Im weiteren Verlauf muss nun dieses Proactinium-233 von weiterem Neutroneneinfang geschützt werden. Nur so kann es in ca. 27 Tagen zu Uran-233 zerfallen. Okay, Uran-233 hört sich im ersten Moment etwas schräg an, aber dieses Uran-233 ist halt ein hervorragender Kernreaktor-Brennstoff, mit dem eine Kettenreaktion am laufen gehalten werden kann.

Und nun setzt Uran-233, unter Neutronenaufnahme, weitere Neutronen frei, die weiteres Uran-233 zur Spaltung anregen. So wird nebenbei Thorium-232 zu Thorium-233 umgewandelt, und Hokuspokus schließt sich hier der Kreislauf. Da nun die Spaltprodukte des Uran-233 wesentlich kurzlebiger wie das andere Uran ist, wird der radioaktive Abfall schon nach rund 300 Jahren nicht mehr gefährlich strahlen. Was noch? Ach ja,

„Längerlebige radioaktive Nuklide werden nur in sehr geringen Mengen produziert. Zudem ist die totale Menge an radioaktiven Abfällen pro nutzbare Energie um etwa den Faktor 1000 kleiner. Dies liegt vor allem daran, weil rund 98% des Brennstoffs auch tatsächlich verbrannt wird, im Gegensatz zu Uran-Brennstoffen, wo die Brennstäbe nach rund 2-5% Verbrennung (je nach dem, ob aufbereitet wird oder nicht) als Abfälle entsorgt werden müssen.“[1]https://www.legitim.ch/single-post/2017/09/12/Mit-8-Gramm-Thorium-ohne-aufzutanken-100-Jahre-fahren

Alles im grünen Öko-Umwelt-Nutzen-Bereich?

Also im Großen und Ganzen alles im grünen Öko-Umwelt-Nutzen-Bereich. Immerhin besser als die Energiewende mit Energieformen wie Windkrafträder und Solarstrom zu bewerkstelligen, die einfach nicht immer zuverlässig Energie liefern. Mal fehlt es, um die Windmühlenräder zum drehen zu bewegen, am Wind, und mal fehlt es an der Sonne, um Solarstrom in die Netze einspeisen zu können.

Ich denke mir, dass genau diese Fakten gute Argumente sind, warum wir die Energiewende mit einer neuen Technologie, die auf Thorium basiert, auf bessere Füße stellen sollten. Ist Thorium also die Alternative? Ich denke schon, denn mittels Thorium wird in einem Verfahren Wasserdampf erzeugt, welches im Nachgang elektrischer Strom ins Dasein zieht. Und schlussendlich werden damit Kraftwerke effizient Strom liefern. Weiterhin können aber auch Fahrzeuge angetrieben werden, die dabei aber keinerlei Schadstoff-Emissionen mehr aus dem Auspuff verpuffen.

Thorium eine echte Alternative?

Ist Thorium eine Alternative zu den herkömmlichen Verbrennungsmotoren, oder ist diese neue Technik nicht eher mit Vorsicht zu genießen? Ich weiß, Thorium klingt erst einmal chemisch und hat somit einen leichten Touch gefährlich zu sein. Bitte löse Dich von dem Gedanken, dass Thorium gefährlich ist. In Wirklichkeit ist Thorium ein revolutionäres Reaktorkonzept, welches den Energiemarkt auf gesunde Füße stellen kann. Hoppala, ich muss mich kurz revidieren, denn wenn ich es von der Seite der Energiekonzerne betrachte, dann ist die Gefährlichkeit von Thorium nicht zu unterschätzen. Stell Dir doch mal vor, demnächst sprießen Thorium-Reaktoren wie Pilze aus dem Boden. Was meinst Du, was dann hier los ist, wenn diese Reaktoren die Uran betriebenen Kernkraftwerke ablösen? Kurz und knapp: Es wäre im wahrsten Sinne der Teufel los!

Für wen ist Thorium eine Gefahr?

Das geht doch gar nicht! Zumindest wenn man sich in das Denken kranker Hirne rein denkt! Menschen, welche auf Teufel komm raus nicht daran interessiert sind, dass es zu einer echten Energiewende kommt. Schließlich würde der Umstieg zu Thorium-Reaktoren den Untergang der Elite einläuten. Deshalb ist das Element Thorium, welches in der Erdkruste drei Mal häufiger als Uran vorkommt schon eine Gefahr.

Und da diese Vorräte ausreichend sind, flächendeckend die Energie für Jahrhunderte zu sichern, muss diese aus der Sicht der „Finanzelite“ bekämpft werden. Genau so ist es! Alles, was den elitären Kreisen gefährlich wird, muss bekämpft werden. Es geht diesen Leuten nicht um eine den Menschen und der Natur dienende Energiewende! Nein, es geht schlicht und ergreifend nur um den schnöden Mammon! Und der muss auf Teufel komm raus verdient werden. Das muss man sich doch mal vorstellen!

Praktisch nicht radioaktiv

Ja, das solltest Du Dir, wenn es Deine Vorstellungskraft nicht übersteigt, schon mal vorstellen, dass Thorium in der natürlich vorkommenden Form praktisch nicht radioaktiv ist. Und wenn diese Tatsache nun Dein Bewusstsein erreicht hat, dann stell Dir doch mal bitte vor wie es wäre, wenn diese Energieform in Kraftwerken und als Antriebsart in Automobilen umgesetzt werden würde. Vor allen Dingen dann, wenn Dir bewusst wird, dass schon in den 60er Jahren diese neue Technologie erforscht wurde, müsste Dein Denkapparat nun zur Höchstform auflaufen.

Nun, bitte stecke den Kopf nicht gleich in den Sand, denn mittlerweile scheint die Zeit für eine effiziente und umweltschonende Energiewende reif zu sein. So haben mittlerweile diverse Länder wie China, Indien und Norwegen damit angefangen Thorium-Reaktoren zu bauen. Doch, und diese Frage sei erlaubt, warum nicht schon in den 60er Jahren?

Warum wurde nicht schon früher auf Thorium gesetzt?

Da sie aber keinen Plutoniumabfall produzierten, wurde sie sehr rasch wieder fallen gelassen. Der militärisch-industrielle Komplex, der mitunter auch den Energiemarkt kontrolliert, brauchte das Plutonium um seine A-Bomben zu bauen. Das musst Du Dir nochmals auf der Zunge zergehen lassen! Wegen Arsch-Bomben wurde auf eine revolutionäre Technologie verzichtet! Das ist doch der Hammer! Aus diesem Grund wurde das hocheffiziente und umweltfreundliche Thorium zu Gunsten des Urans fallengelassen. Traurig aber wahr. Jetzt kannst Du Dir Deine eigenen Schlüsse ziehen und nun Überlegungen anstellen, ob es nicht an der Zeit ist vielleicht einer besseren Energieform Raum zu geben.

Gute Gründe für Thorium-Reaktoren

Schließlich gibt es gute Gründe, warum wir die revolutionäre Energieform nutzen sollten. Thorium-Reaktoren arbeiten wirtschaftlich ziemlich günstig. So wären, um den ganzen Strom aus den Schweizer Kernkraftwerken durch Thorium-Reaktoren zu ersetzen, pro Jahr etwa nur drei Tonnen Thorium nötig. So könnte die Schweiz bei einem durchschnittlichen Weltmarktpreis von 60 Dollar pro Kilogramm Thorium locker mal mit rund 200.000 Schweizer Franken für ein Jahr mit Strom versorgt werden. Dem gegenüber sind bei der Lieferung der gleichen Menge Strom Uran betriebene Reaktoren fünf mal teurer. Und der Grund ist die geringere Umwandlungseffizienz.

Warum Thorium-Reaktoren auf dem Energiemarkt nicht Fuß fassen können

Halten wir fest: Thorium ist im Gegensatz zu Uran, effizient, sauber und billig. Es ist zu gut, um in einem System Fuß zu fassen, wo eine kleine Elite das sagen hat. Somit steht die Marktfähigkeit auf wackligen Füßen. Und das wird mit nachstehender Aussage von Henry Kissinger untermauert:

“Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!”[2]http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

Mir ist nicht bekannt, dass eine amerikanische Firma namens Laser Power Systems (LPS) den Geldsäcken, welche die Welt beherrschen, das Wasser reichen kann. Also müssen wir auch hier wieder mit dem Schlimmsten rechnen. Wir müssen damit rechnen, dass von den Mächtigen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden um auch diese revolutionäre Antriebsart vom Energiemarkt zu fegen. Der Glaube, dass wir Wohlstand und Fortschritt dem jetzigen System zu verdanken haben, ist nur eine Illusion. Am Beispiel Thorium wird diese Tatsache offensichtlich. Die Geldsäcke, welche die Welt beherrschen, haben wahrlich kein Interesse an der Masse Mensch. Sie sind an unserem Wohlstand und Komfort nicht wirklich interessiert.

Systemwechsel, die Chance!

Eine Chance, wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg, haben wir jedoch noch. Sollte eine kritische Masse Mensch verstehen, was hier auf diesem Planeten abgeht und daraus Konsequenzen ziehen, dann könnte die Menschheit das Energie-, aber auch das Welthungerproblem zeitnah lösen. Ressourcenkriege hören sofort auf! Ja, wenn auch andere hocheffiziente und saubere Energiequellen, die es zuhauf gibt, uns nicht mehr vorenthalten werden. Merksatz zum Schluss: Mangel und Knappheit werden von einer kleinen Machtelite künstlich erzeugt, um uns auf „Trab“ zu halten.

Es liegt nun an jedem Einzelnen diesen Spuk ein Ende zu bereiten! Und das heißt, dass wir alle dazu aufgerufen sind uns mit Kräften dafür einzusetzen mit Energieformen die Energiewende zu schaffen, welche für Mensch und Umwelt von Nutzen ist. Also gib diesen Beitrag auch an Deine Freunde weiter. Nutze dafür die sozialen Netzwerke. Das möchte ich Dir ans Herz legen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit besten Grüßen Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellenangaben, Fußnoten und Weiterführendes   [ + ]

1. https://www.legitim.ch/single-post/2017/09/12/Mit-8-Gramm-Thorium-ohne-aufzutanken-100-Jahre-fahren
2. http://www.orwell-staat.de/zitate.htm

Deutsche Bahn: Chaos ist unser Programm

Ein ICE-TD der Deutschen Bahn AG im Berliner Ostbahnhof
Ein ICE-TD der Deutschen Bahn AG im Berliner Ostbahnhof © Sebastian Terfloth, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Deutsche Bahn = Täusche Bahn

Ich liebe die Deutsche Bahn, denn auf eines kann man sich bei der Zugverkehrsverbindungsverhinderungsfirma verlassen, nämlich dass bei der Kreuz- und Querfahrerei, durch das Land mit der Kennzeichnung „Deutsch“, der „Spaß“ niemals zu kurz kommt. Glaubst Du nicht? Okay, dann pass bitte nun gut auf, was ich bei meinen Reisen mit der Täusche Bahn so alles erlebt habe.

Deutsche Bahn: Das besondere Fahrerlebnis

Nun, Dir ist bei meinen einLEIDenden Worten sicher nicht verborgen geblieben, dass ich den „Spaß“ etwas hervorgehoben habe. Das hat unter anderem damit zu tun, weil es schon ein besonderes Fahrerlebnis ist, wenn man/n oder Weibchen mit dem Zug unterwegs ist. Damit Du diesen Spaß nun auch richtig verstehst, möchte ich Dir nun, anhand einiger Beispiele, den „Spaß“ etwas näher erklären.

Abfahrt und Ankunft ungewiss

Mit der Abfahrt und Ankunft ist es eine ganz spezielle Sache. Genauer gesagt ist es so: Wegen der Ungewissheit, ob der Zug überhaupt fährt, kann ich hier leider keine zuverlässige Auskunft über Abfahrt und Ankunft geben. Der Zugreisende kann sich halt nie sicher sein, ob denn die Deutsche Bahn die Routenplanung tatsächlich so gut im Griff hat, so dass sich der Fahrgast auch gut aufgehoben fühlen kann. Die Regel lautet: Nichts Genaues weiß man! Aus eigenen “schönen” Erfahrungen muss ich leider sagen: Es bleibt vom Fahrtanritt bis zum Zielbahnhof meistens ein nervenaufreibendes Erlebnis mit der Deutschen Bahn auf Reisen zu gehen.

Die Slogans der Deutschen Bahn:

„Wer zügig fahren will, der fährt mit dem Zug“ oder „Wir wollen, dass sie erholt ankommen“ bzw. „Nachdenken und Bahnfahren“[1]www.slogans.de

kannst Du getrost vergessen. Das, was Dir in der Werbung suggeriert wird, das ist nur ein schöner Traum. Nichts von alledem ist wahr! Weder zügig fahren, noch erholt ankommen ist bei der Bummelbahngesellschaft die Regel. Okay, den Slogan „Nachdenken und Bahnfahren“ sollte so ergänzt werden: „Nachdenken und dann auf gar keinen Fall Bahnfahren.“ Wer Erholung, Entspannung und Vergnügen sucht, der steigt entweder in die Pedale oder begibt sich auf Schusters Rappen! Und wenn Du jetzt auf die Idee kommst Dein Heil auf Deutschen Autobahnen zu suchen, dann ist das wie wenn Du vom Regen in die Traufe kommst. Guckst Du hier:

„Volle Autobahnen, kilometerlange Staus und vergeudete Zeit – schon heute bekommen die Autofahrer in Deutschland tagtäglich die Folgen der verfehlten Verkehrsinfrastrukturpolitik zu spüren. Aussicht auf Besserung besteht nicht – im Gegenteil. Wie eine heute in Berlin veröffentlichte Studie zeigt, werden bis zum Jahr 2025 die überlasteten Autobahnabschnitte angesichts immer größerer Verkehrsmengen auf insgesamt 2000 Kilometer anwachsen. Im Jahr 2010, so die Analyse, betrug die betroffene Netzlänge noch rund 1600 Kilometer.“[2]www.adac.de: Auf den Autobahnen droht der Kollaps

Also doch lieber Bahnfahren?

Steht das Reisen mit der Deutschen Bahn nicht für Entspannung?

Mitnichten! Und warum die Zugfahrerei alles andere als entspannend ist, das möchte ich Dir natürlich auch erklären. Die Hauptursache, warum auf Deutschen Gleisen Tag für Tag das große Chaos herrscht, ist in gemütlich eingerichteten Schlafsälen, auch Büros genannt, zu finden. Da, wo die Damen und Herren der Zugverbindungen „lustige“ Fahrpläne austüfteln, da ist der Hund begraben. Nun, da der Fisch am Kopf zu stinken anfängt, sollte ich gerechterweise auch den Chef dieser Bummelbahngesellschaft benennen. Der Name ist mir leider entfallen. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn egal wer bisher an der Spitze dieser schrägen Bahn stand, führte dieser die Firma immer regelmäßig ins Chaos.

Beschäftigt die Deutsche Bahn unnütze Sesselpupser?

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja bei den Schlafmützen, welche komische Fahrpläne aushecken, die in der Praxis nichts taugen. Das, was diese Schreibtischtäter an Fahrplänen austüfteln, das ist schon grenzwertig und als absolute Zumutung zu bezeichnen. Anhand einiger Beispiele, die ich gleich aufführe, wird das ganze Ausmaß des Chaos deutlich. Sehen wir uns doch einfach nur mal eine Reise mit dem ICE von Basel nach Osnabrück an. Eigentlich kein Kunststück diese Strecke „unfallfrei“ zu schaffen. Mit „unfallfrei“ meine ich, dass der Zug in Basel pünktlich losfährt und auch pünktlich in Osnabrück ankommt. In der Regel läuft es bis zum Bahnhof „Frankfurter Flughafen“ wie geschmiert. Nur blöd, dass hier am Frankfurter Flughafen Bahnhof die Fahrplan-Verplaner nur die übliche Haltezeit von 2 Minuten ansetzen. Eigentlich machbar! Doch leider ist es an diesem Verkehrsknotenpunkt so, dass selbst nach 15 Minuten Haltezeit noch immer Fahrgäste ein- und aussteigen. Genau an diesem Haltepunkt nimmt das Chaos seinen Lauf, denn hier fängt sich der ICE gleich mal locker die erste große Verspätung von ca. 15 bis 20 Minuten ein.

Wer den Anschlusszug nicht verpassen will, der braucht schnelle Füße

Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn für Reisende nach Osnabrück der Anschlusszug in Köln noch erreicht werden könnte. Pustekuchen! In Köln kann das in die ferne schweifende Lebewesen dem abfahrenden Zug nur noch hinterherschauen. Nun, selbst wenn der „Irrsinige-Chaos-Express“ (ICE) pünktlich am Kölner Hauptbahnhof eintrudelt, wird der Fahrgast dennoch blöd aus der Wäsche gucken. Das Problem, warum selbst bei pünktlicher Ankunft, es mit dem Anschluss nicht klappen kann, liegt hier in der zu kurz bemessenen Zeit von 3 Minuten zum Umsteigen. So fährt der lustige Zug halt nicht vom gleichen Bahnsteig auf dem gegenüberliegenden Gleis ab. Nein, 3 Bahnsteige und etliche Gleise weiter steht der Zug nach Osnabrück bereit. Das ist natürlich für das Getier auf 2 bis 3 Beinen nicht zu schaffen.

Die Täusche Bahn ein Garant für Pleiten, Pech und Pannen?

Selbst ein Sportler, der die 100 Meter in 10 Sekunden laufen kann, würde völlig überrascht und nur noch fluchend dem Zug nach Osnabrück entsetzt hinterhersehen. Nun verstehst Du sicher auch, warum ich die Deutsche Bahn auch Täusche Bahn nenne. Die EntTäuschung ist in solchen Momenten riesengroß! Hat man doch bis dahin noch geglaubt, dass die Bahn ein zuverlässiges Verkehrsmittel ist, fällt man spätestens hier aus allen Wolken. Siehst Du, an solch einem Beispiel wird das ganze Ausmaß des Wahnsinns offenbar. Der Wahnsinn der Fahrplangestaltung, welche sich Leute an verstaubten Schreibtischen ausgedacht haben, kann in der Praxis oftmals nur zu Pleiten, Pech und Pannen führen.

Den Anschlusszug verpassen kann dem Fahrgast teuer zu stehen kommen.

Als wenn das nicht schon genug wäre! Nein, es kommt noch schlimmer, denn den planmäßigen Anschlusszug verpassen, kann einem Fahrgast, der ein Billigticket gelöst hat, teuer zu stehen kommen. Da schlägt die Deutsche Bahn gnadenlos zu. Für die Weiterfahrt mit einem anderen Zug muss der Leidende ein weiteres teures Ticket lösen. Ich geh mal von arglistiger Täuschung aus. Nur meine Meinung! Nein, ein weitere Grund, warum ich die Deutsche Bahn als „Täusche Bahn“ bezeichne.

Bis zum Totalausfall ist alles möglich

Getäuscht werde ich auch regelmäßig vom Regionalexpress, der zwischen Basel Badischer Bahnhof und Offenburg hin- und herpendelt. Da ich auf diesen stinkenden alten Kübel 2 bis 3 Mal die Woche angewiesen bin, kann ich auch hier von eigenen Erfahrungen sprechen. Nein, nicht nur ich, sondern auch andere Leute, mit den ich ab und an ins Gespräch komme, bestätigen mir, dass grundsätzlich kein Regio-Express den Fahrplan einhält. 5 Minuten Verspätung sind die Regel. Bis 20 Minuten oder Totalausfall, welche die Regel bestätigt, gibt es natürlich auch. Nun, mit einer kleinen Verspätung lässt sich es eigentlich noch gut leben. Meinst Du? Nein, denn wer von Istein nach Basel Badischer Bahnhof fährt und dort die Wiesental-Regiobahn erwischen will, der sieht , bei einer Verspätung von mehr als 5 Minuten, auch hier nur dem Anschlusszug hinterher.

Nur Einzelfälle?

Und wenn Du meinst, dass meine Schilderungen nur Einzelfälle sind, dann muss ich Dich leider enttäuschen. Schließlich bin ich ein Vielfahrer und da hab ich schon die tollsten Reisen erleben dürfen. Nur so: Die letzten 3 Jahre haben meine Frau und ich unseren Sohn in Osnabrück besucht. 3 Reisen – 3 Pleiten! Überfüllte Züge, Plätze, welche doppelt reserviert waren, planmäßige Haltepunkte überfahren, falsche Wagenzusammenstellungen … usw. usf.! So komme ich zum Ausrufezeichen: Reisen mit der Deutschen Bahn ist nichts für Weicheier! Deutsche Bahn und Chaos, das gehört zusammen, wie Dick und Doof.

Warum Verspätungen zur Normalität werden

Und zu guter Letzt möchte ich das absolute Übel, warum Verspätungen zur Normalität werden, noch benennen. Kurz und knapp: Die Deutsche Bahn fährt seit der Privatisierung nicht mehr auf der Überholspur. Sprich im Zuge des geplanten Börsengangs wurden massiv weniger genutzte Gleise abgebaut. Die Täusche Bahn versprach sich damit Kosteneinsparungen. Doch dieser Schach-ZUG ging nach hinten los. Diese Gleisbeseitigungen sind die Ursache des heutigen Dilemmas. Denn dadurch gab es auf der Strecke für schnellere Züge auch keine Überholmöglichkeiten mehr. Nun, nach 15 Jahren und abertausenden von Verspätungen ist die Täusche Bahn nur noch ein Trümmerhaufen.

Okay, ich will mich nicht weiter über den Wahnsinn auslassen und möchte ganz einfach, dass es in Zukunft wieder besser wird. Ich würde es deshalb herzlichst begrüßen, wenn die Deutsche Bahn wieder in die Erfolgsspur kommt. Und das kann nur gelingen wenn für den Überholvorgang wieder die nötigen Gleise verlegt werden. Zu dieser Erkenntnis ist mittlerweile auch die Deutsche Bahn gekommen. So hat nun das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur das Landes eine Pünktlichkeitsoffensive gestartet. Da poste ich doch gleich bei Facebook ein “like it”.  Meinen Segen haben sie!

Wünsche – Ideen – Anregungen

Fahrpläne mit den Zugbegleitern koordinieren

Und weil das mein größter Wunsch ist, hier nun meine Wünsche, Ideen und Anregungen, wie die Deutsche Bahn in Zukunft wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet. Also, was ist zu tun, wenn doch die E-Loks, die Fahrpläne und das Drumherum total aus der Kontrolle geraten sind? Ganz einfach: Es müssen unbedingt die eingefahrenen Gleise verlassen werden. Und das heißt, dass die Kommunikation von Zugbegleitern mit dem Fahrplanpersonal unbedingt verbessert werden muss. Da müssen sich die Erfahrungswerte der Zugbegleiter in den Fahrplänen widerspiegeln. Und im konkreten Fall, den ich gerade geschildert habe, sind am Bahnhof Frankfurter Flughafen mindestens 10 Minuten Wartezeit in den Fahrplan einzupflegen.Nein, nicht nur das! Ganz wichtig ist es dass die Bahn

Und wenn meine Anregung bei dem Personal, welche sich um schnelle Zugverbindungen kümmert, Gehör findet, dann bin ich zuversichtlich, dass sich das unsägliche Chaos bald auflösen wird.

Wermutstropfen

Okay, wenn denn meinen Worten Taten folgen würden, dann ist das Unmögliche möglich. So wie mein Leitspruch: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und wo der Weg ist, da ist der Martin, müsste eigentlich diese Aufgabe locker zu schaffen sein. Nun, ein kleiner Wermutstropfen ist schon dabei, denn die breite Masse schreit derweil im Chor: „Da kann man eh nichts machen!“ Doch jeder kann was tun! Wer Gegenteiliges behauptet, der sucht nur nach einer billigen Ausrede. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Du diesen Beitrag mit Deinen Freunden im Gesichtserkennungsbuch (Facebook) und bei der Zwitscherei (Twitter) teilst? Und wer hindert Dich daran diesen Beitrag bei der nächsten Reise dem Zugbegleiter in die Hände zu drücken? Keiner, außer Du selbst! Ich mach für heute Schluss, denn ich habe meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit getan. Du hast nun Informationen in der Hand, die Du so oder so einsetzen kannst. Du bist jetzt IN FORM!

Beste Grüße: Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellenangaben, Fußnoten und Weiterführendes   [ + ]

Airbag, eine Zeitbombe auf Rädern?

Airbag im Auto nach Unfall

Oder ist ein Airbag ein hochentwickeltes Sicherheitssystem, das Leben rettet?

Ja, der Airbag rettet Leben, sofern man mindestens 1,75 m groß und 2 Zentner schwer ist! Entschuldige bitte: 75 Kilo wären ideal. Weiterhin ist eine aufrechte Sitzposition zu beachten, nicht zu nahe am Lenkrad sitzen und keine harten Gegenstände, zum Beispiel eine prall gefüllte Handtasche mit allerlei „nützlichen“ Utensilien zwischen den Beinen haben. Kinder, [1] sowie leichte Persönlichkeiten zierlichen Ausmaßes und weiblichen Geschlechts gehören generell auf den Rücksitz oder man packt sie gleich in den Kofferraum. Besonders gefährdet sind auch Damen mit großen silikongefüllten „Hupen“ und Zweibeiner, die während der Fahrt ständig was im Handschuhfach suchen oder sich öfter nach vorne beugen oder zur Seite neigen um den Make-up-Spiegel in die rechte Schminkposition zu bringen. Die ideale Sitzposition ist generell einzuhalten! Also Popo hinten auf der Sitzfläche in die Lehne drücken, und die Schulterblätter sollten sich angenehm am Sitz anschmiegen. Gekrümmte Haltungen sowie Liege-Schnarch-Positionen und sexuelle Handlungen während der Fahrt sind unbedingt zu vermeiden. [1]

Die Sicherheitshinweise vom Airbag beachten!

Wer sich an diese kleine Regelwerk hält, dem wünsche ich weiterhin gute Fahrt. Bei näherer Betrachtung dieser Sicherheitshinweise sollten sich jedoch nur vom ADAC geprüfte „Norm-Dummies“ hinters Lenkrad setzen. Der ideale Zweibeiner, der sich dem „Fahrspaß“ hingeben kann ist 1,75 Meter groß und 75 Kilo schwer und ist in der Regel zwischen 18 bis 35 Jahre alt. Das restliche Gemüse hat bei einem Unfall mit schweren oder lebensgefährlichen Verletzungen und im schlimmsten Fall aber auch mit dem Tode zu rechnen. So steigt die Gefahr, vom Airbag erschlagen zu werden, bei den über 55-jährigen um 14 Prozent und bei den „alten Säcken“, den über 75-jährigen sogar um 22 Prozent. Dazu mein persönlicher Rat: Die Gruftis, die Hirntoten, gehören auf den Friedhof, aber mit Sicherheit nicht mehr an’s Steuer, denn sie behindern viel zu oft den Verkehr. Die Gefahr dieser Altersklasse, vom Airbag entsorgt zu werden, ist vernachlässigbar. Viel schlimmer wiegt die Gefahr, die oftmals durch den seltsamen Fahrstil dieser Zweibeiner ausgeht. [1]

Ganz wichtig: Frauen gehören natürlich auch nicht an’s Steuer, denn bei diesem Auswurf der Natur liegt bei einem Unfall die Verletzungsgefahr im Brustbereich gegenüber den Männern um 16 Prozent höher. Schließlich nennt man das Weibchen nicht umsonst das zarte Geschlecht. Okay, wenn sich der Luftsack bei einer Kollision in meinem Fahrzeug entfaltet dann möchte ich auch nicht gerade in ungünstiger Position am Lenkrad sitzen. Zu nahe dran oder zur Seite geneigt sein heißt schließlich „Arm dran sein“ oder nicht. Da trennt sich bei einem Beschleunigungswert von im Durchschnitt 50-fachen Erdbeschleunigung schon mal das eine oder andere Teil am Körper und da fliegt auch mal der Kopf weg bzw. man bricht sich einfach nur das Genick – riskiert Kopf und Kragen! Die Wucht, die von diesem „Lebensretter“ ausgeht würden einen Jet-Piloten arg in’s Schwitzen bringen, denn der Airbag wirkt dreimal so stark wie ein Pilot im Schleudersitz ertragen muss. [1]

Airbag und die Technikmängel

Weitere Nebenwirkungen des Airbag

Der „Lebensschützer“ glänzt jedoch noch mit einer weitere Palette von riesigen Nebenwirkungen. So strahlt der Airbag beim Entfalten ein „leichtes“ Rauschen bis zu 170 Dezibel aus, was gelegentlich (grins) zu Tinnitus, Ohrensausen, aber auch zu permanenten Hörverlust führen kann. Um einen Eindruck von der Geräuschkulisse zu bekommen, empfehle ich Dir das Video am Ende meines Beitrages. Die Wirkung ist bei geöffnetem Fenster noch etwas stärker – es wird deutlich lauter. Hörst Du mich? Verstehst Du mich, dass ich mir ernsthaft überlege, den Airbag in meinem Auto zu entsorgen? Nein, für Dich bleibt der Sicherheitsaspekt, denn der Luftsack ist im Großen und Ganzen wohl Dein Lebensretter.

Na, dann nimmst Du auch in Kauf, dass in den meisten Fällen das Auslösen des Airbags mit einer Chemikalie und einem Gas bewirkt wird und dass durch Hautkontakt mit chemischen Rückständen, die dabei entstehen, mit Verbrennungen und Verätzungen zu rechnen ist. Du nimmst auch weiterhin billigend in Kauf, dass durch das schnelle Aufblasen Reibungen auf der Haut entstehen und somit natürlich Hautabschürfungen besonders im Gesichts- Brust- und Armbereich dazugehören.

Da frage ich mich nun ernsthaft: Wo bleibt der Nutzen dieses „Sicherheitszubehörs“ und wer hat’s erfunden? Ich mache mir auch Sorgen, dass fehlerhaft auslösende Airbags eine Gefährdung für die Fahrzeuginsassen darstellen und dass schon kleinere Unfälle den Tod herbeiführen können. Damit hat sich ein ZDF-Video auseinandergesetzt. [2]

Automobilindustrie weiß um die Mängel von Airbags!

„Von auf Vordersitzen platzierten Kindern sind solche Tragödien in der Schweiz und in Europa bekannt. Dass aber auch Erwachsene durch Airbags gefährdet sind, hielt die Autoindustrie lange unter dem Deckel. So auch den Tod einer 47-jährigen Engländerin, die bei einem Bagatellunfall ums Leben kam, weil sie sich just im Moment des Zusammenstosses etwas zu weit über das Lenkrad beugte. Der Befund des Gerichtsmediziners lässt keine Zweifel offen: Es war der sich blitzartig entfaltende Airbag, welcher der Frau den Schädel zertrümmerte.“ [3]

So, mir reicht’s! Ich statte jetzt meiner Werkstatt einen Besuch ab. Der Chef soll mir den „Grümpel“ entfernen. Soll sich doch „wer-weiß-wer“ die Birne wegpusten lassen – mit mir nicht! Du meinst: „Alles halb so wild, denn an einer Verbesserung dieses Geschosses wird mit Hochdruck gearbeitet!“

Automobil- und Sicherheitsverbände kennen das Risikopotenzial von Airbags!

Stimmt, denn aufgeschreckt von solchen Horrormeldungen, haben sich die europäischen Automobil- und Sicherheitsverbände nun aufgemacht, das Risikopotenzial des Luftsacks zu studieren. Die Automobilindustrie hat mittlerweile den Schutz- aber auch den Kostenfaktor erkannt und so rüstet beispielsweise Mercedes ihre Fahrzeuge mit einer „Sitzbelegungserkennung“ aus, um unnötige Airbag-Zündungen zu vermeiden. Diese Erfindung schont zwar den Fahrzeuglenker nicht, aber den Geldbeutel umsomehr, denn jeder Airbag, der unnötig aufgeht, muss durch einen Neuen ersetzt werden. Da ist gleich mal ein schlapper Tausender oder mehr fällig. Der Versicherungsbranche ist das ein „Dorn im Auge“, denn da summieren sich die Reparaturkosten im mehrstelligen Millionen-Teuro-Bereich. Da ist die Idee von Mercedes natürlich eine rundum gute Sache. Dagegen steht bei Daimler-Chrysler die Gesundheit der Kunden an erster Stelle und deshalb haben sie ein zweistufiges Zündsystem entwickelt, das den Airbag bei einem leichten Unfall nur mit halber Kraft auslöst. Die Kopfschmerzen bei der Begegnung mit diesem Wunderwerk der Technik halten sich dann wohl in Grenzen – der Kopf bleibt vermutlich dran.

Mir ist die bisherige Entwicklung zu wenig und ich habe nach meinem Schreibdurchfall nun ein ganz flaues Gefühl in der Magengegend. Ich lass vorerst mein Auto in der Garage – ich geh zu Fuß oder nimm den Drahtesel. Dieser „geniale“ Einfall ist hoffentlich mit deutlich weniger Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Schauen wir mal, was das Schicksal für mein Leben noch bereithält.

Ich bin fertig! Habe heute noch einen Termin in meiner Kfz-Werkstatt. Du verstehst?

Lieben Gruß vom Martin M. Luder ([email protected])

Quellenangaben

  1. stern.de
  2. erwaehnenswertes.de
  3. ktipp.ch

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