A wie Antarktis oder Atomtests – Teil 1

Antarktis - Rand der Welt?
Antarktis - Rand der Welt?

Ein Treffen in der Antarktis

Gerne bin ich als erster bereit zu beurkunden, dass ich bei meinen Forschungen, was die Welt und den ganzen Rest betrifft, mit großer Regelmäßigkeit im Schlamm meiner eigenen Unwissenheit grabe, und weit weniger häufig tatsächliche Funde von Goldkörnern vorzuweisen habe. Warum sollte sich das ausgerechnet heute ändern? Weil mich die Spur, die von Überlegungen darüber, wie man mit bordeigenen Mitteln, also Verstand und Beobachtung, die Form der Erde beweisen könnte, über die verflixte Gravitation, den Ärger mit dem Licht, die totgeschwiegene UFO Geschichte und die NASA bis in die Antarktis entführte, wo sich am Ende in “Alle Spuren führen zur NASA” die Fraktionen von UFO-Anhängern und Flache-Erde Theoretikern begegneten und einander einigermaßen ratlos gegenüber standen.

Und weil ich nicht frierend daneben stehen wollte, interessierte ich mich mit einem Mal brennend für Atomtests in der Erdatmosphäre, die bevorzugt in einem Gebiet durchgeführt wurden, das nicht allzu weit von der antarktischen Küste entfernt war. Und – zack! – springt der 1958 von James van Allen entdeckte Strahlungsgürtel wieder aus der Kiste, weit entfernt davon mit dem letzten Artikel schon begraben und vergessen zu sein.

Da sich die Antarktis ebenso wie die Arktis als wahres, nicht zu stopfendes Füllhorn an (unglaublichen) Geschichten erweisen, führt dieser erste Teil aber zunächst tiefer hinein ins Land der Sagen und Mythen, als dem an reinen Fakten interessierten Leser möglicherweise lieb ist. Hier habe ich nur einen Rat – entspannen Sie sich, nicht alles im Leben ist tierischer Ernst, schon gar nicht dieser Artikel.

Rauch in der Antarktis

Nachdem ich den letzten Artikel mit dem beunruhigenden Gefühl abgeschlossen hatte, wieder mal mehr als ein wichtiges Puzzleteilchen übersehen, unterbewertet oder falsch interpretiert zu haben, wärmte ich mich in einem angenehm temperierten Bad in heimischen Gefilden erst einmal ein wenig auf, bevor ich zurück in die Antarktis eilte. Dort hatten sich mittlerweile, zusätzlich zu den Ufologen und Flacherdlern, Naziforscher, die Hitler in Neuschwabenland vermuten, allgemeine NASA-Skeptiker, die vom einfachen Satelliten bis zur Apollo-Mission so ziemlich jedes Produkt der NASA-Ideenschmiede als Hirngespinst abtun, und Hohlweltforscher zu einer kleineren, aber doch stetig wachsenden Menge zusammengefunden; auch wenn gesagt werden kann, dass die einzelnen Grüppchen nur aufgrund der eisigen Temperaturen nicht noch weiter auseinanderrückten, als sie es ohnehin schon taten.

Schließlich sagten einige Hohlweltler, dass sie jetzt aufbrechen und das Loch suchen würden, das ins Erdinnere führt. Woraufhin sich die Flat Earther anschlossen, jedoch nur, wie sie höhnisch anmerkten, um zu sehen, wie diese über den Rand der Welt fielen, der eben kein Loch war oder, alternativ, nie dort ankämen, weil die Antarktis viel größer sei als der Normalsterbliche glaubt. Die Ufologen nahmen eine abwartende Haltung ein und meinten düster „Ihr werdet nie dorthin kommen, die Antarktis wird von den Außerirdischen bewacht“, was die Naziforscher zu einem weisen „Denkt an Admiral Byrd!“ bewog. Die Fraktion der allgemeinen NASA-Skeptiker war sich uneins, beschloss aber dann, sich doch lieber nicht zu weit vom Lager zu entfernen und den Tod durch Erfrieren zu riskieren.

Und wo stand ich? Ich beschloss mich an die Devise zu halten: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. In diesem Fall steht Feuer, wie es der Zufall so will, für das atomare Feuer, das die Tests der Großmächte in der Erdatmosphäre Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre entzündeten. Und auch bei dieser vielschichtigen Geschichte spielt wieder, wie könnte es auch anders sein, die von Freimaurern und Nazis unterwanderte NASA eine gewichtige Rolle.

Um den „verdammten Kritikern“, wie sie mal jemand nannte, zuvorzukommen, erkläre ich hiermit, dass dieser Artikel der reinen Unterhaltung dient und auch Elemente von Fiktion enthält.

Die Legende Richard E. Byrd

Wenn wir von Fiktion reden, geht es beispielsweise um den erstaunlichen Umstand, dass sich um die Person des amerikanischen Navy-Offiziers und weltberühmten Polarforschers Richard Evelyn Byrd mehr moderne Sagen und Mythen ranken, als um jede andere historische Gestalt der letzten 70 Jahre (also ohne Hitler jetzt), die mir bekannt ist. Würde er heute noch leben, hätte er es zweifellos unter der Last all jener Geschichten schwer. Doch der an Härten gewöhnte Rear-Admiral Richard Byrd würde die Bürde ohne Zweifel mit dem ihm eigenen Pragmatismus ertragen oder sich einfach wieder mal ans Ende der Welt verkrümeln, wie so oft in seinem Leben.

Richard Byrd war der erste Mensch, der 1926 den Nordpol überflog (hier gibt es eine kleine Uneinigkeit darüber, ob er das wirklich tat), der erste der den Südpol überflog (auch hier gibt es möglicherweise einen kleinen Schönheitsfehler, wie sich gegen Ende des Artikels zeigen wird) und der für lange Zeit einzige, dem beides gelang. Unerschrocken erforschte er die letzten, unerschlossenen und somit geheimnisvollen Regionen, welche die Erdoberfläche in den 1920er Jahren noch zu bieten hatte. Er war der Doktor Livingstone des 20. Jahrhunderts, immer wieder von neuem bereit, die Entbehrungen und die Einsamkeit der unwirtlichsten Gebiete, die es bis in die heutige Zeit auf unserem Planeten gibt, auf sich zu nehmen.

Schon im Jahre 1929 flog der amerikanische Marineoffizier Richard Byrd seine erste Schleife über dem Südpol. Funk und Flugzeug wurden zu den Hauptinstrumenten der antarktischen Forschung. Eine seiner Einsichten war: “Die Antarktis ist der friedlichste Ort der Welt, weil es dort keine Frauen gibt”, ….sich jedoch nach dem Ausbruch der kollektiven Empörung amerikanischer Frauenverbände mit gequälter Galanterie verbessert: “Der größte Mangel der Antarktis ist der Mangel an Versuchung.“ [1]

Byrd überflog also (wahrscheinlich/möglicherweise) beide Pole. Hätte er dort irgendetwas Außergewöhnliches oder gar Außerirdisches bemerkt, dann hätte er das wohl gesagt (könnte man ja jetzt meinen, und damit der Diskussion um Anomalien und etwaige Geheimnisse von Arktis und Antarktis endgültig einen Riegel vorschieben). Skeptiker und eine Gruppe, welche von einer globalen Verschwörung der Geld-Elite ausgehen, wenden ein, dass Byrd die Expeditionen in die Arktis und Antarktis nicht selbst finanziert hat, sondern dass er anfangs von Rockefeller und Co. unterstützt wurde und spätere Forschungsreisen in die Antarktis im Auftrag der US Navy durchführte. Dass es also möglicherweise Ergebnisse seiner Reisen gab, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht wurden.

Geschürt wurden die Spekulationen um die Antarktis durch einige Aussagen, die Byrd machte, nachdem er 1948 von einer großen Expedition mit dem Namen „Operation Highjump“ (Hochsprung am Südpol?) zurückkehrte. Er sprach tatsächlich von „einem Land jenseits des Pols“ (a land beyond the pole), das es zu erforschen galt, was die verschiedensten unserer in der Antarktis versammelten Gruppierungen natürlich zur Bestätigung ihrer jeweiligen Spekulationen zum Anlass nahmen. Ein Land jenseits des Südpols, ich bitte Sie, wie soll das gehen auf einer runden Vollkugel-Erde?

Die Anasazi – ein Volk verschwindet

Und nun, als ob sich nicht schon genug Leute über die Pole Gedanken machten, gesellen sich auch noch jene hinzu, die zu dem Schluss gekommen waren, dass die von vielen Volksmythen überlieferten Sagen, von Zwergen, Gnomen, Elfen, Trollen und anderen wunderlichen Wesen auf Völker hindeuteten, die im Inneren der Erde verborgen waren. Einige Naturvölker, z.B. die Hopi-Indianer in Nordamerika und einige südamerikanische Stämme behaupten, dass sie zwischen den Zeitenwenden unter der Erde Schutz gesucht hätten und dort von Fabelwesen betreut wurden, bevor sie wieder an die Erdoberfläche geschickt worden waren.

Das Geheimnis um das im 13. Jahrhundert verschwundene, nordamerikanische Volk der Anasazi, gibt diesen Mythen neue Nahrung. Wikipedia sieht das größte Mysterium um dieses Volk zwar in Spuren von Folter und Kannibalismus, und vermutet, dass die Anasazi Opfer einer großen Dürre wurden und ihre angestammten Gebiete verließen. Dagegen steht der doch einigermaßen geheimnisvolle Umstand, der aus einem Bericht von Al Wetherhill hervorgeht, welcher im Jahr 1882 den Mesa Verde Canyon und die mächtigen Pueblos der Anasazi besuchte.

Verlassene Anasazi Siedlung, Mesa Verde
Verlassene Anasazi Siedlung, Mesa Verde

„Die Gegenstände in den Zimmern lagen da, als seien die Besitzer nur für einen kurzen Besuch hinausgegangen. Wunderschöne Schalen und Vasen standen ordentlich aufgereiht auf dem Boden, Haushaltsgegenstände lagen genau da, wo die Hausfrauen sie zuletzt benutzt hatten. …Es gab keinerlei Spuren von Gewalt. Es war, als könnten wir die Menschen beinahe noch vor uns sehen, als könnten wir sie auf dem Feld beobachten und das Bellen ihrer Hunde und das Kollern ihrer Truthähne hören ….“.

Sam Osmanagich, der Autor von “Das Geheimnis der Anasazi”, erklärt in seinem Buch, wie ein metallenes Objekt, das in einer der Anasazi-Siedlungen gefunden wurde, eine geheime Abteilung der 1952 gegründeten NSA auf den Plan rief, die ACIO (Advanced Contact Intelligence Organisation).

“Die einzige Aufgabe der mächtigen Organisation besteht darin, alle Informationen zu sammeln, die mit außerirdischer Technologie zu tun haben, um sie auf irdische Verwendbarkeit umzurüsten – zunächst für militärische, später auch für kommerzielle.”

Es besteht schon lange kein Zweifel mehr, dass offizielle Stellen das UFO-Phänomen ernst nehmen, nur leider ist das so ziemlich die einzige Gewissheit in diesem Zusammenhang.

Sind die modernen Aliens Abkömmlinge unserer Sagengestalten, die schon seit jeher tief im Erdinneren ihre Domäne haben, frage ich jetzt mal scherzhaft, und um die ansonsten mächtig gruselige Angelegenheit etwas aufzulockern?

Nazi-UFOs und das geheime Tagebuch Byrds

Zurück in die Antarktis. Eines Tages tauchte das geheime Tagebuch des Admirals auf, in welchem er seine Erlebnisse am Südpol (oder vielleicht doch am Nordpol?) beschrieb. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es echt ist, aller Wahrscheinlichkeit wurde es von einem Walter Siegmeister verfasst, der unter dem Pseudonym Bernard auch das Vorwort dieses geheimen Tagebuchs verfasst hatte [2]; aber es tauchte nun einmal nach dem Tod von Byrd auf und was es schilderte, war die reine Bestätigung für Hohlweltforscher und Anhänger der Theorie, dass sich Nazis gegen Ende des Krieges rechtzeitig in geheime Basen abgesetzt hätten, bzw. Vorkehrungen getroffen hätten, die ihre Existenz über das Ende eines verlorenen Krieges hinaus sicher stellen sollten. Was übrigens schwer nach Volksverrat riecht, falls das wahr wäre.

Hitler war die Hohlwelttheorie nicht unbekannt und das Amt für Ahnenerbe suchte angeblich nach Eingängen ins Innere der Erde, das mystische Land Agartha war das Ziel. Doch sicher war man sich anscheinend auch nicht. Denn auf der Idee einer konkaven Hohlwelt aufbauend wurde konsequenterweise einmal der Versuch durchgeführt, die englische Marine mittels Infrarotstrahlen auszuspähen, welche von einer Ostseeinsel aus in Richtung Himmel gerichtet wurden. Wäre die Erde konkav und nicht konvex, wie allgemein angenommen wird, dann müsste man mittels Infrarotstrahlen in der Lage sein, die Wolken zu durchdringen und die “gegenüberliegende” Seite zu sehen. Über die Ergebnisse des Tests ist nichts bekannt, auch über eine Wiederholung nicht. In einer Fußnote sei erwähnt, dass Richard Byrd vor dem Krieg bei einer Gelegenheit im November 1938 auch für die deutsche „Polarschifffahrtsgesellschaft“ als Berater der Nazis in Sachen Polarexpeditionen tätig war.

Roswell – Juli 1947

Ach, und übrigens – der Admiral brach Ende 1947 zu seiner schwer bewaffneten Expedition in die Antarktis auf, ein paar Monate nachdem die verflixte Roswell-Geschichte stattfand. Wenn man es Recht bedenkt, fing der ganze UFO-Zauber der Neuzeit mit diesem Ereignis, ganz gleich ob es real oder erfunden war, erst richtig an. Die Vorbereitungszeit für Operation Highjump betrug 3 Monate, zeitlich könnte man auf einen Zusammenhang schließen. Aber gab es auch einen ursächlichen Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignissen?

Der Absturz eines UFOs in New Mexico ist der Klassiker der UFOlogie schlechthin und gehört zum Grundwissen eines jeden angehenden UFO-Experten. Je nach Informationsstand und Geschmack werden verschiedene Spekulationsstränge angeboten, die auf folgendes hinauslaufen:

a) entweder leben wir in einem Kosmos, der von Dutzenden verschiedener Aliens bewohnt wird, die hin und wieder oder auch ständig unsere Erde besuchen, oder
b) die USA verheimlichen die eigene Supertechnologie.
c) die USA verheimlichen die eigene Supertechnologie und den Kontakt zu Aliens
d) alle Supermächte verheimlichen c
e) die UFOs wurden von Nazis entwickelt, die immer noch irgendwo damit herumschwirren sollen und die vielleicht mit Aliens oder terrestrischen Wesen aus dem Innern der Erde in Kontakt stehen
f) ..k?

Im Geheimtagebuch von Admiral Byrd wird geschildert, wie er während eines Fluges zum Pol in ein Gebiet gelangte, in dem es offene Wasserflächen und Vegetation gab, ebenso wie Tiere, die er als Mammuts identifizierte. Während er immer weiter fliegt, wird er plötzlich von einer Art Traktorstrahl erfasst und eine Stimme meldet sich, die ihm versichert, dass er sich keine Sorgen machen müsse. Das Flugzeug Byrds wird zur Landung gezwungen, eskortiert von UFOs, es kommt zu einem Treffen mit der Führungsriege eines fortschrittlichen Volkes (blonde Arier sollen es sein), während dessen angeblich dringend abgeraten wird, weiter mit der Atomkraft herumzuspielen.

Die blonden, großgewachsenen Ariertypen in der Geschichte werden gerne von den Naziforschern für ihre Thesen herangezogen, aber auch von den Ufologen. Denn immer wieder wird von Entführungen durch sogenannte Aliens berichtet, die genau dieser Beschreibung entsprechen sollen. Wurde nach dem UFO-Fund in Roswell beschlossen, eine bewaffnete Expedition in eine Gegend zu schicken, aus der die UFOs möglicherweise herkamen? Hatte die Armee vielleicht entsprechende Hinweise?

Das sind vielleicht zwei gewagte Annahmen, doch wenn man sie beide bejaht, erschließt sich daraus, dass das in Roswell abgestürzte Flugobjekt eher ein Nazi-UFO war, und dass die Amerikaner die Gerüchte über eine Nazi-Basis in der Antarktis ernst genug nahmen, um eine stattliche Aufklärungsflotte in Marsch zu setzen. Alle Gerüchte über Außerirdische wären somit nicht mehr als eine gezielte Desinformationskampagne seitens der amerikanischen Regierung. Diese Spekulation steht sicherlich gleichrangig neben den Möglichkeiten a – f. Suchen Sie sich was aus, gesicherte Informationen über Operation MJ-12, über die im weiteren Bericht noch spekuliert wird, sind schwer zu finden, und UFO-Sichtungen lassen auch 2016 nicht nach, das ist so ungefähr alles, was wir tatsächlich wissen.

Der Nordpol ist gar nicht so kalt

Was aber den Teil mit der Vegetationsinsel irgendwo in den nördlichsten Breitengraden angeht, so gibt es unerwartete Bestätigung seitens der Eisberg- und Gletscherforscher. Denn Eisberge sollen (auch ?) aus Süßwasser bestehen. Wo kommt das Süßwasser denn her in einem Salzmeer? Vom Niederschlag sollte es, wenigstens in der Antarktis, nicht stammen, dazu ist es doch eigentlich ein wenig zu trocken. Hinzu kommt der rätselhafte Umstand, dass einige der in nördlichen Breitengraden lebenden Tiere wie Füchse, einige Vogelarten und manche Bären im Winter nach Norden ziehen sollen. In nördlichen Breiten, am 86. Breitengrad, also nahe des Nordpols begegnete der Forscher Fritjof Nansen Ende des 19. Jahrhunderts Treibholz, das in den Süden trieb; Berichte über Zweige, an denen noch grüne Triebe wuchsen, und die im hohen Norden aus nördlicher Richtung angetrieben kamen, machen die Runde.

Forscher haben nördlich des 73. Breitengrades Schmetterlinge, Motten, Moskitos usw. gefunden, die ansonsten erst wieder einige hundert Kilometer südwärts auftauchen. Andere Erforscher der nördlichen Polarregionen stießen auf farbigen Schnee, schwarz, grün und rosa. Analysen ergaben, dass der schwarze Schnee von Vulkanasche stammt, während die grüne und rosa Färbung von Pflanzen unbekannter Art abstammt. Die Schafsvögel Australiens flüchten in der kalten Jahreszeit Richtung Antarktis. Wo sie dort verbleiben, ist unbekannt. Es gibt noch etliche weitere Sagen und Berichte über unsere Pole, die sich zusammenfassen lassen als – Geschichten aus dem Grenzland.

Eine Nazi-Basis in der Antarktis?

1939 führte Byrd eine gut ausgerüstete Expedition (125 Mann, 2 Schiffe, eine unglaubliche Menge Hunde) in die Antarktis an, möglicherweise und vorgeblich um einer Expedition der Nazis mit demselben Ziel zuvorzukommen, es ging um das Vorrecht auf Besitzansprüche im letzten noch nicht aufgeteilten Kontinent der Erde. Die ein Jahr zuvor von Kapitän Ritscher geleitete deutsche Mission startete im Dezember 1938 und ist seither ein Quell unerschöpflicher Spekulationen darüber, ob die Nazis eine Basis in der Antarktis errichtet haben oder nicht. Meine eigenen Recherchen ergaben, dass es mit der damals zur Verfügung stehenden Technik nicht möglich gewesen ist, eine autarke und vor allen Dingen dauerhafte Basis inmitten der eisigen Weiten im Nirgendwo zu errichten, auch erscheint der Zeitrahmen viel zu knapp für so ein ambitioniertes Vorhaben. Doch gibt es auch wärmere Stellen, die frei von Eis sind, die sogenannten Dry Valleys. Diese sind für unsere heutigen Wissenschaftler sehr interessant und dementsprechend gut erforscht, ohne dass bisher von anderen Lebewesen als Mikroben gesprochen wurde. Die Nazi-Spur, welche in die Antarktis führt, ist meiner Meinung nach kalt.

Mindestens 54 deutsche U-Boote wurden zwar nach dem Krieg vermisst, d.h. über ihren Aufenthaltsort ist nichts bekannt. Die Geschichte geht um, und lässt sich bis zu einem gewissen Punkt auch belegen, dass riesige Last-U-Boote gebaut wurden, die in den letzten Kriegsjahren Baumaterial und allerlei Geräte mit Ziel Antarktis oder Südamerika transportierten. Ende 1946, beinahe 1,5 Jahre nach der offiziellen Beendigung (Unterbrechung?) des Krieges, wurde der Walfänger „Juliana“ laut einem französischen Pressebericht von einem großen deutschen U-Boot gestoppt. Der deutsche Offizier verlangte einen großen Teil der Nahrungsmittelvorräte, für die in amerikanischen Dollars bezahlt wurde; auch dieser Umstand scheint dagegen zu sprechen, dass es irgendwo in unmittelbarer Nähe der Antarktis eine Basis der Deutschen gab. Da ich die Antarktis ausschließe, würde ich allenfalls auf einen abgelegenen Stützpunkt in Südamerika tippen. Einige versprengte Truppen der Nazis landeten sicherlich dort, man denke an die „Rattenlinie“ des Vatikans, oder an die Colonia Dignidad in Südamerika, ein Riesenskandal, in den auch deutsche Politiker verwickelt waren.

Das „verwunschene“ Snow Mobil

Eine eher kuriose Geschichte im Umfeld der Forschungsexpeditionen Byrds in der Antarktis dreht sich um den Verbleib des Snowmobils, welches mit großem Tam-Tam während einer Expedition Byrds 1939 -1941 zum Einsatz kam. Das „Verschwinden“ desselben gab unserer wachsenden, imaginären Gemeinde in der Antarktis wieder mal Anlass zu Spekulationen, nämlich, dass sich das Snow-Mobil abgesetzt hätte oder verloren gegangen sei bei der Erforschung des Einganges zur inneren Erde.

Das Schneemobil war riesig, 16,7 m lang, 6 m breit und 4,5 m hoch, das 4 Personen und sogar ein kleines Flugzeug tragen und ein Jahr lang mit allem versorgen konnte, was vier Menschen angesichts von antarktischen Verhältnissen benötigen. Dieses Schneemobil hatte die verschiedensten wissenschaftlichen Instrumente an Bord und war dafür ausgelegt, tausende km² der Antarktis zu erforschen, sowie sich bei jedem Wetter, mit Ausnahme von extremen Blizzards, mit einer Geschwindigkeit von 10 -30 Meilen pro Stunde fortzubewegen. Vorderachse und Hinterachse waren separat lenkbar und allein einer der gigantischen Reifen wog knapp eine Tonne. [3]

Nach seiner Fertigstellung wurde das futuristisch aussehende, silbrig orange glänzende Gefährt auf der Straße von Chicago nach Boston gefahren und sorgte, wie man sich denken kann, für riesiges Aufsehen und gewaltige Staus auf den Straßen. Monatelang zuvor schon berichteten die Zeitungen und Magazine über den Fortschritt des Baus und schließlich tagelang über das Vorankommen des eindrucksvollen Gefährts auf der Straße. Doch als Admiral Byrd von seiner Mission am Südpol zurückkehrte, kam er ohne Snowmobil. Es wurde auch nicht verlautbart, welche sensationellen Entdeckungen das Mobil gemacht hatte, eigentlich hörte man nach der Meldung, dass die Ankunft und Landung des Mobils in der Antarktis sicher vonstatten gegangen war, überhaupt nichts mehr über das Mobil.

Nachdem ich eine gewisse Zeit darauf verwendet hatte, mehr über den Verbleib des nicht ganz billigen Vehikels zu erfahren, stellte sich heraus, dass sich das Gefährt als völlig untauglich für die antarktischen Bedingungen erwiesen hatte und sich aufgrund eines Problems mit den Reifen nicht kontrolliert steuern ließ. Eine plausible Erklärung also, wieso das vorher vielgepriesene Gerät mit einem Mal keine Erwähnung mehr in der Presse fand. Ist das vielleicht zugleich ein Hinweis auf die Strategie der NASA, welche möglicherweise ebenso dem Motto „Wenn´s nicht geht, dann tun wir wenigstens so, als würde es gehen“ folgte?

Krieg in der Antarktis?

Nur wenig mehr als ein Jahr nach dem 2. Weltkrieg wurde Byrd dann ein weites Mal beauftragt, eine wissenschaftliche Forschungsexpedition in die Antarktis zu leiten, welche im Dezember 1946 die antarktischen Breiten erreichte. Im Jahr zuvor sollen schon zwei Manöver von US-Truppen in der Antarktis stattgefunden haben, vorgeblich um die amerikanischen Soldaten für den Fall eines Krieges mit der Sowjet-Union auf arktische Temperaturen vorzubereiten. An der Expedition in die Antarktis Richard Byrds wurde jedenfalls nicht gespart, von Einsamkeit keine Rede. Die „wissenschaftliche“ Expedition setzte sich zusammen aus:

4000 – 5000 Mann Besatzung
1 Flugzeugträger „USS-Philipine Sea“
Mehrere Kreuzer und Begleitschiffe (insgesamt mindestens 12 Schiffe)
1 U-Boot „USS-Sennet“
20 Flugzeuge
Hubschrauber
?????

Ohne Zweifel waren auch einige Wissenschaftler bei dieser Expedition mit an Bord, die soll es ja bei der Armee oder Marine geben. Schwerer zu erklären ist, warum die gerade zur Supermacht erklärte USA es für nötig hielt, mit einer solchen Truppenstärke in das doch vorgeblich menschenleere Gebiet der Antarktis einzumarschieren – und sich bald darauf wieder davon zu machen. Natürlich kann man gerne glauben, dass die Amerikaner kurz nach dem Krieg unbedingt wissen wollten, wie ihre Marine unter arktischen oder antarktischen Verhältnissen klar kam, aber andererseits fällt mir die Vorstellung schwer, dass sich wirklich jemand ohne besonderen Grund um diese Eiswüsten klopfen sollte.

Zwei Monate nach Erreichen der Antarktis verließ die Truppe den Ort wieder vor der Zeit, manche sprechen gar von einem übereilten Rückzug. Was von den wenigsten bestritten wird, ist der „Verlust“ eines Flugzeugs und eines Hubschraubers (der bei der Landung das Deck verfehlte), sowie einige Todesopfer. Das U-Boot blieb im Eis stecken, sodass der Eisbrecher zu Hilfe eilen musste. Der Rest des zentralen Teils der Flotte wurde daraufhin ebenfalls so langsam vom Eis eingeschlossen. Der einzig vorhandene Eisbrecher musste wieder zurückeilen und im letzten Moment 2000 Mann retten. Alles in allem scheint die Flotte mit den Bedingungen der Antarktis nicht sehr gut klar gekommen zu sein.

Byrds Mission wurde also wahrscheinlich vorzeitig abgebrochen, weil ein Eisbrecher nicht termingemäß zur Stelle war, weswegen die „wissenschaftliche“ Flotte wesentlich langsamer vorankam, als geplant, was wiederum zu einem Abbruch des Unternehmens führte, weil eine Rückkehr vor dem Einbruch des antarktischen Winters nicht gewährleistet war.

Eine moderne Legende anderseits, die sich hartnäckig hält, spricht von einem Angriff von UFOs, die den Gewässern der Antarktis entstiegen und irrwitzige Geschwindigkeiten entwickelten, während sie die Flotte angriffen. Doch das entsprechende YouTube-Video, welches tatsächlich amerikanische Kriegsschiffe in einem Kampf mit UFOs zu zeigen scheint, nennt für den angegriffenen Flugzeugträger und einen angeblich versenkten Kreuzer, die “Murdoch”, Namen, die nicht in der offiziellen Expeditionsliste zu finden sind. Es scheint sich also um irgendeine Art von Fälschung zu handeln, selbst wenn die Filmsequenzen beeindruckend alt und echt wirken.

Auch wenn es hier vielleicht kein Rätsel gibt und alles rational erklärbar ist, ein anderes Rätsel bleibt. Die Aussage Byrds in einem Interview einer chilenischen Zeitung, als er auf der Rückreise dort Station machte. In diesem Interview sprach er von der enormen Bedeutung der Pole und davon, dass die USA auf eine Bedrohung aus diesen Regionen vorbereitet sein müssten, was unterschiedlich ausgelegt werden kann, Übersetzungsfehler nicht ausgeschlossen, was aber dem Wachsen der Legenden keinen Abbruch tut.

Der Selbstmord (?) eines Verteidigungsministers

Als weitere kuriose Fußnote der Geschichte oder als Verbindung zum Roswell Zwischenfall, mag gelten, dass der damalige Verteidigungsminister James V. Forrestal, in dessen Auftrag Byrd in die Antarktis aufgebrochen war und dem er nach seiner Rückkehr Bericht erstattete, keine zwei Jahre später, 1949, von seinem Amt zurücktreten musste; er wurde sozusagen zurückgetreten und auf der Stelle für unzurechnungsfähig erklärt. Das Gerücht geht um, dass er von Außerirdischen gefaselt haben soll. Forrestal kommt bald darauf in seinem Pflegeheim, in dem ihn nicht einmal seine Frau besuchen durfte, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Er war aus dem 16. Stock seines Badezimmerfensters gestürzt, das eigentlich ein wenig klein war und hatte seinen Bademantelgürtel um den Hals gewickelt. Warum man den angeblich selbstmordgefährdeten Mann im 16. Stock untergebracht hatte, bleibt ein weiteres Rätsel. [4]

Auf die Empfehlung von James V. Forrestal und Dr. Vannevar Bush (nicht verwandt) und in Verbindung mit dem Roswell Absturz, wurde 1947 eine Operation mit Namen “Majestic-12” ins Leben gerufen, um die herum wieder eine Unmenge an Gerüchten schwirrt. Das ursprüngliche Hauptziel der MJ-12 war die Erforschung von UFOs, von extraterrestrischer Technologie und die Erhöhung der Effizienz in Vorbereitung auf zukünftige Begegnungen. Wollte Forrestal über die wahren Hintergründe auspacken und wurde deshalb nicht nur mundtot gemacht? Nicht auszuschließen ist selbstredend, dass Forrestal Opfer anderer politischen Intrigen wurde, welche vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg Amerika zusehends in den Würgegriff nahmen.

Als Verteidigungsminister der USA war James Forrestal auch in die Geheimnisse der Atombomben und der nuklearen Verteidigungsstrategie eingeweiht, um die es im nächsten Teil gehen wird. Einige Jahre nach seinem Tod sollten interkontinentale ballistische Raketen mit Nuklearsprengköpfen zum Thema Nr. 1 der Militärs werden. Wer entwickelte wohl die Raketen, die mit den atomaren Sprengköpfen bestückt wurden? Drei Mal dürfen Sie raten. Es fängt mit N wie NASA oder Nazi an. Jene Nazis innerhalb der NASA, wohlgemerkt, die wenige Jahre zuvor noch versucht hatten, eine Rakete zu bauen, die den Atlantik überqueren und, New York in Schutt und Asche zerlegen sollte (ungefähr so wie an 9/11), durften nun helfen, eine neue Bedrohung für die Welt aufzubauen. Einer der amerikanischen Präsidenten soll inoffiziell gesagt haben „Es ist mir egal, ob er er Ziegen fickt, Hauptsache, er ist auf unserer Seite“, als es um die Integration gewisser schwer vorbelasteter Nazi-Wissenschaftler in den amerikanischen Verteidigungsapparat ging.

Google Earth und die Antarktis

Es existieren offizielle Filmaufnahmen von Operation Highjump, auf denen ein dreihundert Quadratmeilen großes Gebiet gefilmt wurde, welches ebenso gut in New Mexico hätte sein können, jedenfalls war es eisfrei. Zu sehen in der nachfolgenden offiziellen Dokumentation von Operation Highjump ab Minute 48:45 (englisch). Dabei müsste es sich um die erwähnten antarktischen Dry Valleys (trockene Täler) handeln.

Nun, wozu gibt es im Zeitalter der allgegenwärtigen Satelliten nicht so eine tolle Sache wie Google Earth? Richtig, einfach schnell mal nachschauen, wie es so aussieht an unserem Südpol, bequem vom Schreibtisch aus und ohne lästige Erfrierungserscheinungen. Und siehe da, die Dry Valleys sind leicht zu finden und es gibt sogar hübsche Fotos von kahlen, Landschaften, die einen wüstenähnlichen Charakter aufweisen. Als nächstes fiel mir beim Betrachten von Admiral Byrds offizieller Expeditionsdokumentation etwas auf.

Als Byrd laut der audio-visuellen offiziellen Dokumentation den Südpol erreicht (ab 54:38), sind unter ihm Berge und ein Gletscher zu sehen. Es ist der Beardmore Gletscher, 200 Meilen lang und 50 Meilen breit (die heute verwendeten Zahlen weichen von diesen Schätzungen ein wenig ab). [5] Dieser Gletscher, so heißt es weiter im Beitrag mit Originalkommentar von ca. 1948, “signalisiert den Südpol”. Sorgfältig berechntet Byrd seine Position mit einem Sonnenkompass. [6] Byrd wirft eine Flagge der Vereinten Nationen aus dem Flugzeug, als symbolisches Zeichen etc. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Byrd und für jeden anderen Menschen der damaligen Zeit anscheinend das Land jenseits des Pols, das von keinem Menschen zuvor erforscht worden war.

“Now, beyond the pole, Byrd focuses his cameras and magnetic detectors on land new to him and all mankind” (54:58)

Weiterhin wird deutlich, dass das Gelände auch bergig bleibt nachdem Byrd den Südpol überflogen hatte. Dieser Umstand passte sogar nicht in mein Bild, das ich mir vom Südpol machte. Sollte der nicht topfeben und vom eisigen Wind geglättet sein? Oder war Byrd über den magnetischen Pol geflogen, der von der Erdrotationsachse abweicht? Doch er verwendete einen Sonnenkompass, der unabhängig vom Magnetfeld funktionert und genau deswegen in den polaren Regionen zum Einsatz kommt. Stimmte was nicht mit Byrds Kompass am Südpol? Ich versuchte die Route von Byrds Flugzeug mit Hilfe von Google Earth nachzuvollziehen, doch wieder mal stellte ich folgendes fest. Es ist auf Google Earth nicht möglich, eine einigermaßen scharfe Aufnahme der Landschaft jenseits des 82. oder 83. Breitengrades zu erhalten.

Die Koordinaten des Beardmore Gletschers lauten: 83° 45′ S, 171° 0′ O

Falls Sie Google Earth installiert haben, und es noch nie versucht haben, sehen Sie sich einmal selbst an, was als der offizielle Südpol deklariert wird. Sie werden ein geometrisches Muster sehen, einen Kreis, in dessen Mittelpunkt sich so etwas ähnliches wie Strahlen treffen. Fast könnte man meinen, das Gebiet liege unter einer Glocke.

Der Kreis um die Antarktis
Der Kreis um die Antarktis

Das 1. Unschärfegesetz von Google Earth

Nun wollte ich wissen, wo dieses Phänomen beginnt, ab welchem Breitengrad aus vorher scharfen Aufnahmen mit einem Mal nur noch undeutbare Pixel werden, selbst dort, wo man anhand der Färbung und des angrenzenden Geländes auf Gebirgsformationen schließen kann. Wie kann das sein und was ist mit unseren Satelliten los? Sollten wir auf einer runden Erde nicht auf alle Seiten der Kugel gleichermaßen einen guten Blick werfen können? Gerade kommen die Flachweltler Arm in Arm mit den Hohlweltlern um die Ecke. “Siehst Du, haben wir´s nicht gleich gesagt”, lassen sie sich spöttisch vernehmen. So langsam hatte ich wirklich die Nase voll von den Typen; andauernd laufen sie einem, in übertragenem Sinn natürlich, über den Weg.

Google´s 1. Unschärfegesetz der Antarktis
Google´s 1. Unschärfegesetz der Antarktis

Im unteren Teil des Bildes kann man problemlos auf eine Sichthöhe von 10-20 km heruntergehen, ohne einen allzu großen Verlust der Bildqualität befürchten zu müssen. Alles, was sich südlich des ca 83. Breitengrades (im oberen Bildteil) befindet, ist erst aus einer Höhe von 1000-1200 km ohne Verpixelung erkennbar.

In diesem Zusammenhang las ich einmal einen Artikel, in dem in etwa erklärt wurde, wieso es nicht möglich sein soll, Satellitenbilder vom Zentrum der Pole (von oben gesehen) zu erhalten (das Phänomen gilt für beide Pole). Der weitaus größte Teil der Satelliten würde sich auf drei möglichen Umlaufbahnen bewegen, die allesamt nicht über den Pol führen, war eine Erklärung. Die Satelliten mit den extremsten Inklinationen (Neigungswinkel zum Äquator) sollen deshalb praktisch von allen Seiten aus nur den Rand der geometrischen Pole „sehen“ können, da sie nur innerhalb bestimmter Breitengrade operieren.

Doch andererseits lese ich z.B. vom NASA-Satelliten Terra, auch Eos-1 genannt, welcher die antarktische Landmasse einmal am Tag in einer übrigens beinahe perfekten Kreisbahn und in 700 km Höhe überfliegt. Na bitte, geht doch. [7] An Bord des 1,3 Milliarden teuren Satelliten mit einer Lebensdauer von 6 Jahren befinden sich allerlei Messinstrumente, aber anscheinend kein einziger normaler Fotoapparat, mit dem man ein Foto von dem Loch, oder was auch immer am Pol ist, schießen könnte? Warum sollten wir ab dem 83. Breitengrad keine scharfen Aufnahmen von der Erde mehr bekommen? Die Antwort könnte sehr wohl mit unserem alten Bekannten James Van Allen zusammenhängen, der wie der Admiral großen Einfluss auf die Erforschung und Eroberung der Antarktis hatte. Beinahe wären die beiden sogar einmal zusammen auf eine Expedition gegangen.

Jenseits des Südpols?

Ohne Richard Byrds Andenken an seine Leistungen herabwürdigen zu wollen, bleibt nach der Erkenntnis, dass sein Südpol auf 83° 45′ S, 171° 0′ liegt, irgendwie doch die Frage offen, was nun zwischen seinem Pol und dem heutigen Südpol eigentlich wirklich liegt. Google Earth bietet uns wegen Google Earth´s 1. Unschärfegesetz kein brauchbares Fotomaterial, das zur Klärung der Frage beitragen könnte.

Wenn Sie nun immer noch nicht genug Neues und Altes aus dem Reich der Spekulation, Fiktion und Sagen gehört haben, ziehen Sie sich besser schon mal warm an, denn im nächsten Teil werden wir der Frage nachgehen, was den Südpol und die Südmeere so interessant für NASA-Wissenschaftler und Atombomben-Spezialisten machen könnte, und was die Apollo-Missionen damit zu tun haben. Und vorher muss ich mich glaube ich noch einmal im Stillen mit einigen Argumenten der Satelliten-Skeptiker befassen.

Doch jetzt will ich lieber mal nachsehen, ob alles noch friedlich ist in der Antarktis, oder ob die verschiedenen Abweichlergrüppchen von der Mainstreamansicht sich mittlerweile mit Gewalt zu bekehren versuchen. Wäre doch schade, jetzt wo ich gerade kurz davor bin, das Rätsel zu lösen. … Das war ein Scherz.

Quellen

  1. http://www.spiegel.de
  2. http://www.gralienreport.com/ufos/the-odd-exploits-of-admiral-byrd-bitter-reality-at-earths-end/
  3. http://www.bibliotecapleyades.net
  4. http://www.spiegel.de
  5. https://de.wikipedia.org
  6. https://de.wikipedia.org
  7. https://de.wikipedia.org

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