Fachkräftemangel – Vorsprung durch Umdenken

Kondens Sensation

Unternehmen, die lernen mit dem Mangel an Fachkräften richtig umzugehen, vergrössern ihren Vorsprung und ihre Marktchancen. Dass Facharbeiter/-innen, ebenso wie Handwerker, Manager und IT-Fachleute fehlen, ist bekannt. Dennoch sehen Unternehmen oftmals einfach zu, wie fähige Mitarbeiter-/innen zur Konkurrenz abwandern. Die Erfahrungen mit unseren Kunden zeigen, dass es sich lohnt, umzudenken.

Wenn Klagen über den Fachkräftemangel und angestrengte Suche nicht zur Lösung beitragen, kann ein Weg die Diversifizierung der vorhandenen Strukturen sein.

Für Geld arbeiten – für Lob und Anerkennung das Beste geben

Was die Arbeitszufriedenheit betrifft, wird der Aspekt „Geld“ häufig überschätzt. Wichtig ist natürlich eine angemessene Vergütung. Dennoch heißt es nicht umsonst: „Wer für Geld kommt, geht auch für Geld“.

Es sind die emotionalen Aspekte, die die Mitarbeiter/-innen langfristig an das Unternehmen binden. Ein kollegiales Miteinander, ein erfüllter Job, Förderung, sowie Perspektiven für die Zukunft schaffen eine emotionale Bindung zum Unternehmen. Im Kern sind dies die Faktoren, die das Betriebsklima beeinflussen.

Zuhören ist der beste Weg zu lernen

Die Unternehmen haben ebenso wie die Mitarbeiter/-innen die dort arbeiten, unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse. Genauso individuell sollte -sofern erkennbar und erforderlich- die Veränderung sein.

Wenn die Mitarbeiter/-innen zufrieden sind, haben die Unternehmen die Chance, durch erhöhte Produktivität und einer geringeren Fehlerquote Umsatz und Gewinn zu steigern.

Es gibt viele verschiedene Motivationsschrauben, an denen Unternehmen für ihre Beschäftigten drehen können, um wie gesagt, Umsatz und Gewinn zu steigern. Gerechte Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, gutes Betriebsklima, Incentives, ausgewogene Work Life Balance, usw., sie alle wirken unterschiedlich. Sie wirken jedoch nur positiv, wenn sie die Bedürfnisse und Wünsche der Beschäftigten erfüllen. Sie können bei Desinteresse auch rudimentär wirken.

Der alleinerziehenden Mutter werden wahrscheinlich die flexible Arbeitszeit und/oder ein Homeoffice-Arbeitsplatz im Falle von Kinderkrankheiten wichtiger sein, als dem alleinstehenden Mitarbeiter. Dem alleinstehenden Mitarbeiter sind vielleicht

Entwicklungsmöglichkeiten, Firmenwagen oder Freizeitangebote des Unternehmens außerhalb der Arbeitszeit, usw. wichtig.

Erfolgreiche Mitarbeiter/-innen kennen die Lösung und verlassen das Unternehmen, wenn sie unzufrieden sind

Fehler und Konflikte entstehen häufig durch ungerechte Behandlung, Arbeitsüberlastung, unklare Ziele. Häufig wirken sie wie der Stein, der auf eine glatte Wasseroberfläche trifft, der Schwall breitet sich schnell und unkontrolliert aus.

Nicht selten sind Konflikte der Anlass, dass unsere Dienste benötigt werden. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass die Zeit des Zuhörens und Hinterfragens, die wir investieren und die der Unternehmer oftmals nicht hat, schnell verbesserungsfähige Strukturen und/oder Bereiche offenlegt.

„Eines der größten Hauptfaktoren in der Kommunikation ist zuhören“. Mitarbeiter/-innen, die sich ernst genommen fühlen, beachtet werden, die Lob und Anerkennung erhalten, die gefördert werden und deren Privatleben geachtet wird, binden sich emotional an das Unternehmen. Sie sind leistungsbereiter, zufriedener und motivierter. Für den Erfolg ist es wesentlich, dass erforderliche Anpassungen auch vom Unternehmen zielstrebig und nachhaltig umgesetzt werden.

Wo Anerkennung fehlt, fühlen sich die Menschen nicht akzeptiert. Sie werden unzufrieden, unmotiviert, antriebslos, krank, sie haben innerlich gekündigt. Richtig ausgesprochene Anerkennung ist ein wertvoller Motivator und Wachstumsmotor – sie ist unersetzbar!

Bespassung durch Feel-Good-Manager, die für die gute Laune zuständig sind, sind aus unserer Sicht genauso kontraproduktiv wie eine unverhältnismäßig hohe Bezahlung. Wo ist die Grenze? Es wird immer einen Betrieb geben, der mehr zahlt – und dann?

Manche Führungskräfte polarisieren, andere verlieren

Bindung hat immer einen inneren Ursprung, ist aber kein Garant für Erfolg. Nicht jede Führungskraft überzeugt durch kraftvolle Führung. Oftmals werden auch kompetente Mitarbeiter/-innen (hohe Fachkompetenz) aus den eigenen Reihen bei fehlender Führungskompetenz in Führungspositionen befördert. Menschen haben eben unterschiedliche Stärken. Deshalb ist es dann wichtig, externe Kompetenz in das Unternehmen hereinzuholen, geeignet sind Mediatoren mit Schwerpunkt Kommunikationsmanagement.

Fortschritt durch gezielte Veränderung

Durch Umdenken den Vorsprung und die Marktchancen vergrößern. Den Fachkräftemangel aus einer anderen Sicht betrachten. D.h. vorrangig vorhandene Ressourcen nutzen, die Mitarbeiter/-innen durch Weiterbildung fördern und weiterentwickeln, in Entscheidungsprozesse einbeziehen, ihnen klare Zuständigkeiten, Aufgabenbeschreibungen und Zielvorgaben geben, ihre Sozialkompetenz fördern und das Wir-Gefühl stärken.

Erfolgreich sein oder bleiben, heißt „neue Wege“ gehen und alte Wege verlassen

Diese o.a. Maßnahmen kosten Kraft und Energie, die Investitionen dafür amortisieren sich aber sehr schnell. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter/-innen fördern und schätzen, die sich durch wertschätzende Anerkennung auszeichnen, die angemessen vergüten und eine ausgewogenen Work Life Balance ermöglichen, sind die Unternehmen, die sich auch noch morgen die Mitarbeiter/-innen aussuchen können.

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3 Kommentare

  1. Immer wieder interessant, wie hochkomplizierte Dinge mit Achtung und Achtsamkeit zu einer sinnvollen Lösung finden – kompliment!

  2. Bereits gute Erfahrungen mit Konsensation gemacht – stimmiges Konzept
    Den Mitarbeiter als zentrale Stellschraube für Unternehmenserfolg zu sehen, ist ein wichtiger Ansatz, da dies oft ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal zur Konkurrenz ist – besonders wenn der Mitarbeiter der erste Kontaktpunkt zum Kunden ist.

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