Matcha Tee: Wie gesund ist das Superfood?

Bio Matcha Tee in einer Teeschale
Organic Green Matcha Tea in a Bowl © Brent Hofacker - Fotolia.com

Matcha Tee ist eine bestimmte Grünteesorte, die aus dem Blattfleisch des Tencha gewonnen wird. Da Stiele und Blattadern aufwendig entfernt werden, um das Pulver zu erhalten, ist Matcha sehr teuer. Dafür sagt man ihm aber auch die Kräfte eines Superfoods nach. In letzter Zeit ist Matcha auch in Deutschland immer beliebter geworden. Das Grünteepulver wird dabei nicht mehr nur als klassischer Tee aufgenommen. Es wird auch als Zutat in grünen Smoothies oder in Süßspeisen wie Eis und Gebäck gerne gesehen und sorgt dort für einen Hauch Exotik.

Die Auswirkungen von Matcha auf unsere Gesundheit

Aber was ist denn so gesund an Matcha? Zunächst ist festzuhalten, dass gerade bei einer Zubereitung ohne Hitzezufuhr sehr viele Proteine und Vitamine – in Matcha Vitamin A, B, E und K – erhalten bleiben. In kalten Drinks zum Beispiel erhält man deshalb die volle Kraft des Pulvers. Da Matcha zu feinem Pulver zerrieben ist, sich im Tee komplett auflöst und nicht mit einem Teebeutel wieder entfernt wird, können auch in Teeform möglichst viele der Ingredienzien aufgenommen werden. Weil andere Grünteesorten wie Sencha differente wichtige Inhaltsstoffe vereinen, bietet es sich an, unterschiedliche Grüntees zu konsumieren. Auf Grund der entschlackenden Wirkung, sollte je Tasse Tee nach einer halben Stunde noch einmal ein Glas Wasser zum Ausspülen der Giftstoffe getrunken werden.

Grüntee an und für sich enthält eine sehr verträgliche Kombination aus Koffein und Aminosäuren, sodass der Tee bei weniger Koffeingehalt wacher macht als Kaffee. Außerdem hält die belebende Wirkung länger an. Diese Wirkung erzielt man aber nur, wenn man hochwertiges Pulver verwendet. Das findet man bei zuverlässigen Händlern wie Grüner Tee Koyamaen. Qualitätsmatcha hat seinen Preis. Günstigere Produkte sind für gewöhnlich gestreckt und dadurch auch viel schwächer in ihrer Wirksamkeit. Man erkennt hochwertige Produkte an einer feinen Körnung und einer leuchtend grünen Farbe. Frisch bleiben diese, wenn sie lichtgeschützt, luftverschlossen und kühl gelagert werden.

Oftmals ist Grüntee im Verruf, dem Körper Eisen zu entziehen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Matcha beinhaltet sogar eine relativ große Menge Eisen, allerdings hemmt es wie beispielsweise Spinat auf Grund von Oxalsäure gleichzeitig die Eisenaufnahme des Körpers. Es sollte daher in etwas Abstand zu den Hauptmahlzeiten eingenommen werden. Aber auch Schwangere, die oft mit Eisenmangel zu kämpfen haben, können laut der Weltgesundheitsorganisation ohne Bedenken bis zu 3 Tassen Matcha Tee am Tag trinken.

Nur wenige Lebensmittel besitzen mehr Antioxidantien als Matcha. Diese binden freie Radikale, die zum Beispiel durch UV-Strahlung entstehen und verhindern dadurch die Zerstörung von Zellgewebe. Der Körper altert dadurch langsamer. Besonders der hohe Wert an EGCG soll außerdem einer Streuung von Krebszellen vorbeugen. Dieses Catechin verhindert des Weiteren Muskelkater, weshalb sich Shakes mit Matcha auch hervorragend für Sportler eignen.

Die Zubereitung des Matcha Grüntees

Matcha: Die Krone des Grüntees in der KücheDas japanische Wort Matcha bedeutet gemahlener Tee. Dieser kommt aus Asien, wo das Teezubereiten und -trinken in einer Art Zeremonie ausgeführt werden. Damit sich keine Klumpen bilden, kann man das Matcha Pulver zunächst noch einmal durch ein feines Sieb in die Tasse streichen. Ein Teebeutel wird nicht benötigt. Dann überbrüht man ca. 2 bis 3 Gramm davon mit 80° heißem Wasser und schlägt es anschließend mit einem kleinen, speziellen Schneebesen aus Bambus auf. In europäischen Breiten kann man das natürlich auch mit dem Milchaufschäumer machen. Dadurch wird der Tee leicht cremig. Gibt man noch aufgeschäumte Milch dazu, erhält man einen Matcha Latte, der sich in Cafés wachsender Beliebtheit erfreut. Man kann das Pulver aber auch in sein Müsli oder den heißen Kakao geben oder als hübschen Geschmacksgeber über einen Cupcake sieben.

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Redaktion
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