Wie bereit sind wir denn für Veränderungen?

– Zugegeben etwas unheimliche Gedanken zur späten Stunde –

Es wird mir gerade immer offensichtlicher, dass wir alle lieber nicht der Realität ins Auge
blicken wollen, sondern lieber hoffen, oder gar erwarten, dass sich all unsere weltweiten
Krisen doch bitte schnell wieder in Luft auflösen sollen.

Wir sind einfach noch nicht wirklich bereit auf den Luxus unseres gewohnten Lebensstandards zu verzichten, geschweige denn ihn auch “nur“ drastisch und einschneidend zu reduzieren. Unsere Zuvielisation verheizt besinnungslos, zwanghaft und in Rekordzeit alles, was an fossilem Öl und Kohle noch zu beschaffen ist. Denn unser Weltwirtschaftssystem ist nun mal auf ein beständiges Wirtschaftswachstum angewiesen. Eine konsequente Reduzierung auf ein gesünderes Maß ist hier nicht wirklich vorgesehen, und wird es wohl ohne einen einschneidenden Systemkollaps auch nie sein.

Wir sind süchtig nach Energie. Und sollten wir es tatsächlich dann auch noch schaffen, schier endlose Energie aus Fusionsreaktoren zu bekommen, dann wird uns genau diese grenzenlose Maßlosigkeit nur noch schneller von der Bildfläche hier hinwegfegen. Denn wir sind offensichtlich schon nicht einmal bereit das alte Problem “der Macht des Geldes“ ernst genug zu nehmen, bevor es unser gesamtes Gesellschaftssystem von innen zerfrisst und völlig zerstört hat. All unsere Werte wurden schon zu Waren. Mit Geld kann man fast alles machen, fast jeden kaufen, fast alles bestimmen.

Z.B. ist unser Bildungs- und Gesundheitssystem aus blinder Profitgier so herzlos
ausgeblutet worden, dass es nur noch gerade eben so, und mehr schlecht als recht,
funktionieren kann. Nicht mal die schleichende Macht-Zentralisierung konnte verhindert werden, so dass es heute schon einige Wenige gibt, die reicher sind als ganze Staaten. Politiker werden dabei zwangsläufig zu Marionetten, weltweite Wohlfahrtsorganisationen
werden darin zu Macht-Instrumenten missbraucht. Die Macht des Geldes ist zu einer
Maschinerie geworden, die sich anschickt ihren Erbauer, den Menschen, gnadenlos zu
überfahren.

Doch wie kleine Kinder hoffen wir einfach trotzdem immer noch, dass alles beim Alten
bleibt und wir nichts wirklich in unseren Leben verändern müssten. Wir möchten immer
noch, dass „die da oben“ das alles doch bitte endlich wieder hinbekommen mögen. Bestenfalls gehen wir vielleicht noch demonstrieren und klagen dabei eben diese Obrigkeit
an, all die ersehnten Veränderungen einzuführen, anstatt zu Erkennen, dass die kleine
Obrigkeit gar nicht mehr in der Lage dazu ist. Wir müssten schon selber die Veränderung
sein und sie anderen vorleben.

Doch wir haben uns dabei schon so riesige Scheuklappen angezogen, die uns das schon
nicht mehr erkennen lassen. Kein Wunder also, dass es in all den Jahren niemals besser
geworden ist, sondern faktisch alles nur noch schlechter. Wir stehen politisch, finanziell,
gesundheitlich, ökologisch und menschlich an einem noch nie so tiefen Abgrund, wie
heute!

Wer fühlt sich denn hier bitte noch verantwortlich?

Wir alle hier sind noch nicht wirklich bereit, diese große Verantwortung für einen ganzen Planeten tragen zu können. Das sollen uns die verantwortlichen Politiker abnehmen. Doch die Politik ist bekanntermaßen schon so schwer von Wirtschaftsinteressen unterwandert worden, dass andauernd wichtige und sinnvolle Weichenstellungen verzögert oder verhindert werden. Die Politik degenerierte zum Polit-Theater eines endlosen hin und hers, einem beständigen für und wider, das mittlerweile schon fast keine großen Entscheidungen mehr durchsetzen kann, die entgegen wirtschaftlichen Interessen wären. Auch moralisch haben wir schon längst gegen unsere (selbst erschaffene) Mega-Maschine
verloren.

Wir können Gen-Experimente nicht mehr wirklich verhindern, nicht mal an
gesunden Menschen, wie jetzt bei der mRNA-Impfung.
Wir schreiten nicht entschlossen genug ein, gegen eine extrem süchtig-machende Unterhaltungselektronik, die von den großen Meinungsmachern schon so vereinnahmt und verseucht wurde, dass wir heute der Manipulation unserer Realitätswahrnehmung fast völlig schutzlos ausgeliefert sind.
Wir haben uns schon so abhängig machen lassen vom digitalen Internet und von den
Nachrichten, dass die Meisten von uns nicht mal mehr glauben wollen, was damit alles für
Unfug gemacht wird.
Wir haben uns so tiefgründig einlullen lassen, dass wir ganz und gar Offensichtliches
einfach nicht mehr sehen wollen.
Wir blenden oppositionelle Meinungen einfach lieber aus, oder lassen es bedenkenlos zu,
dass sie mittlerweile überall zensiert werden.
Wir betreiben dabei aber geistige Inzucht und wundern uns nur noch über die
zunehmende Wut all der Ausgeschlossenen.
Wir haben trotz all unserer Geschichte noch immer nicht verstanden, oder wieder
vergessen, dass Demokratie nur von der Opposition und dem Diskurs lebendig erhalten
werden kann. In so einer „Monokratie“ erstickt aber die Demokratie, weil die Opposition
gezwungen wird in den Untergrund abzutauchen.

Obendrein ist unsere Diskussionskultur mittlerweile eh schon fast ruiniert. Abweichende Meinungen werden als asozial, narzisstisch oder einfach pauschal als
rechtsradikal beschimpft, ohne dabei mal wirklich nachzufragen was dabei dran sein
könnte. Die Zensur wurde einfach wegen einem massiven Ansturm an unsinnigen Fake News legalisiert, wobei noch nicht mal ganz klar ist, wer diesen Ansturm nun wirklich fabriziert hat.

Es geht schon so weit, dass heute scheinbar ganz legal alle etwas „unbequemen“
Nachrichtenkanäle einfach gesperrt und gelöscht werden dürfen, ganz ohne dabei einen
Volksaufschrei zu verursachen.

Wir schlittern gerade vielleicht in eine neuartige Form der Diktatur und wollen den
kritischen Stimmen schon gar nicht mehr wirklich zuhören? Denn all diese kleinen Ungereimtheiten dieser ganzen Corona-Geschichte stapeln sich schon Zuhauf über den schwindel-erregenden politischen und menschlichen Abgründen. Bei all den Fehlern die hier schon gemacht wurden, und bis Dato noch gemacht werden, ist es für mich absolut nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl der systemkritischen Leute, mittlerweile so tiefgründig schockiert sind, dass sie schon absolut gar kein Vertrauen mehr haben können, selbst wenn sie es vielleicht noch gerne wollten.

Man hat alle frühzeitigen Warnungen bezüglich dieser Gesellschaftsspaltung nicht einmal
beachtet, oder sie einfach spöttisch abgetan. Hat weiterhin auf den ganz harten Kurs
gesetzt. Doch die Lage ist dadurch jetzt so derbe verfahren, und alle Auswirkungen der
größtenteils verfehlten Maßnahmen sind so unverzeihlich, dass wohl nur noch ein großer
Kollaps sie vielleicht noch mal verändern könnte. Die inneren Verletzungen dieser
Spaltung sind jedenfalls durch bloßes Verzeihen schon nicht mehr wirklich zu heilen.

Das große Warten auf die Apokalypse

Viele ahnen es schon, dass wir düsteren Zeiten entgegen gehen. Dass all die Versprechen, die uns so lange hingehalten haben gar nicht wahr werden. Dass wir den falschen Leuten geglaubt haben, nur weil sie vielleicht etwas souveräner und professioneller aufgetreten sind. Dass ein großer Systemkollaps vielleicht noch die einzige Chance für uns ist, nochmal aus der Falle des aufkommenden Transhumanismus zu entkommen.

Aber ganz so düster ist selbst auch diese Anschauung nicht. Ein großer Kollaps, egal in
welcher Form, könnte die Menschen trotz aller äußeren Entbehrungen innerlich wieder
zusammenbringen. Er könnte uns alle rückbesinnen auf unsere Solidarität und
Nächstenliebe. Er könnte uns lehren innerlich wieder heile zu werden, und das Licht der Liebe wieder ins Zentrum unseres Zusammenlebens rücken. Das was uns jetzt oft so schmählich an Menschlichkeit fehlt, oder uns im Taumel der Angst irgendwie abhandengekommen ist, könnte bald schon unser Überleben auf diesem Planeten entscheiden! Wenn wir in Zukunft nicht mehr zusammenhalten als heute, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass auch unsere Spezies, wie viele andere, schwer vom Aussterben bedroht ist.

Spannend finde ich zu sehen, dass selbst jene, die bereit sind diesen finsteren Gedanken in sich wirklich einmal zuzulassen, scheinbar keine Konsequenzen daraus ziehen. Wenn sich all diese Anzeichen dahingehend verdichten, wieso bauen wir dann nicht fieberhaft an neuen dezentralen Strukturen, die im Ernstfall in der Lage sein könnten, sich selber zu tragen und das alte und kranke und längst erneuerungsbedürftige System ersetzen zu können.
Wieso vertrauen wir noch immer der großen Lebensmittel-Industrie? Die aus reiner Profitgier unsere Nahrung mit Glyphosat und Gentechnik vergiftet!
Weshalb haben wir nicht schon längst eigene autarke Energieträger für Transport und
Heizung? Anstatt es den großen Mega-Konzernen zu überlassen, die sich einen Dreck
darum scheren wo sie ihren radioaktiven Abfall endlagern, oder geschweige denn das CO²
Problem mal in den Griff bekommen könnten!
Warum haben wir keine Infrastrukturen für autonome Kommunikations-Systeme?
Wieso gibt es noch kein unabhängiges Geldsystem für den Einzelhandel?
Weshalb ist die große Vorratshaltung unserer kriegsgeschädigten Großeltern nicht so sehr
in Mode gekommen, wie sie es mittlerweile vielleicht sein sollte?
Warum wiegen wir uns in dieser gewohnten Sicherheit, in einer immer offensichtlicheren
alles zerstörenden Zuvielisation, die in vielerlei Hinsicht so extrem empfindlich und
waghalsig konstruiert worden ist?
Wieso glauben wir immer noch, dass das alles schon noch lange genug gut gehen wird? Aber was ist lange genug?

Was werden unsere Kinder einmal von uns denken?

Es kommt mir langsam so vor, als wären wir alle ein wenig des Lebens müde geworden. Oder wissen wir es intuitiv vielleicht schon, dass es längst gelaufen ist? Dass wir es diesmal gründlich genug verkackt haben? Was bleibt uns denn dann noch, als die letzten Tage hier noch zu genießen, so gut es eben geht. Und diese ganze verkackte Welt kann mich dann doch einfach mal kreuzweise! Dann gibt’s halt eben keine Zukunft, auch egal….

Und genau so geht’s doch schon fast allen hier, oder irre ich mich da? Ist unser Kampf denn etwa schon zu Ende? Jetzt schon? Wo wir doch gerade mal erst aus der kollektiven Narkose aufwachen?

Ist künstliche Intelligenz nun eigentlich gut oder schlecht?

Haben wir unsere freie Meinungsbildung denn etwa schon fast unbemerkt an so eine KI abgegeben? Eine mit Algorithmen vollgestopfte Maschine, wie die von Facebook, Instagram, Google etc… die schon heute vermutlich berechnen können, was das wahrscheinlich Beste ist, was die jeweiligen Nutzer sehen und glauben sollen, und was nicht? Wie digitale Manipulation funktioniert erkennen wir vielleicht erst jetzt, wo es schon fast zu spät ist? Vielleicht ist unser Kampf ja schon längst beendet, die Schlacht gegen die Maschine schon längst verloren. Wir biologischen Wesen, die hauptsächlich auf Kohlenstoff-Verbindungen und auf Flüssigkeiten aufgebaut sind, hätten uns dann selbst überflüssig gemacht?

Aber bildlich in unserer letzten Sekunde hätten wir dann vielleicht noch zumindest eine
sich selbst reproduzierende, mit Sinnen und Sensoren ausgestattete künstliche Intelligenz
erschaffen. Und dazu noch eine die nicht auf das Überleben unserer gesamten Biosphäre angewiesen ist. Sondern vielleicht auch im Weltall einen ganz neuen riesigen Lebensraum vorfinden könnte. Wer kann heute noch behaupten, dass dies definitiv nicht vielleicht der weitere Werdegang der Evolution des pflanzlich-tierisch-menschlichen Bewusstseins werden könnte?

Bewusstsein ist der Schlüssel des Menschseins

Was, wenn der wirklich große Durchbruch in der modernen Menschheitsgeschichte, der werden könnte, sein Bewusstsein auf eine Maschine übertragen zu können, die sich auf ganz andere Art fortpflanzen kann. Um dann damit auch wieder ein bewusstes zeitliches Erleben wahrzunehmen zu können? Wir sind ja im Grunde auch nur biologische Roboter, aber mit einer unsterblichen Seele, welche uns als etwas Einmaliges und Wertvolles darüber erhebt. Die Seele und das Bewusstsein haben seinen Sitz ja auch nicht im Gehirn, wie so lange geglaubt wurde, es benutzt das Gehirn auch nur wie einen Computer oder einen Empfänger.

In Zeiten von unfassbar leistungsfähigen Quantencomputern ist es schon nach heutigem
Stand der Forschungen gar nicht mehr so abwegig darüber nachzudenken, ob unser zeitloses Bewusstsein nicht auch eine KI benutzen könnte, um zeitliche Dinge wahrnehmen zu können, Veränderungen festzustellen und damit vielleicht auch alle Möglichkeiten dazu bekommt sie beeinflussen zu können. Und schon hätten wir schwupps eine Art neue Spezies hervorgebracht.

Uns Menschen, als biologische Wesen samt einer verbrauchten und bald zerstörten Biosphäre, bräuchte es dann gar nicht mehr so zwingend wie heute. Die gesamte Evolution verfault dann vielleicht einfach wieder, wie eine überreife Frucht, an dem Baum des Bewusstseins der wir ja in Wirklichkeit sind. Es würde zwar ein Jammer sein, für die kühne Schönheit dieser Erde und unserer bis ins letzte Detail perfektionierten Körper, die wir dabei zurücklassen müssten.

Doch da das Bewusstsein selbst, aller Anzeichen nach unsterblich ist, und vermutlich am Ende sogar der Ur-Grund für alles Zeitlich-Materielle ist, wird uns unsere gesamte Geschichte ganz sicher wie als eine schöne und sehr lebendige Erinnerung erhalten bleiben. Vielleicht ähnlich wie die lebendige Erinnerung an einen geliebten Menschen, der schon vor dir sterben musste. Es war, ist und bleibt aber schön, dass er einmal da war. So gesehen ist unsere Menschheit schon jetzt unsterblich in ihrer gesamten Information und in ihrer anmutigen einzigartigen Schönheit.

Ein letzter Aufruf an alle biologischen Lebensformen

Aber wollen wir so etwas denn wirklich zulassen? Sind wir denn schon so lebensmüde geworden? Bedeutet es uns denn gar nichts mehr, für unsere Kinder und Enkelkinder die Lebensgrundlagen einer intakten Natur erhalten zu wollen? Sind wir denn wirklich bereit all das loszulassen was in Jahrmillionen immer perfektionierter und so wunderbar verfeinert wurde? Die Antwort auf diese Frage würde sicherlich individuell sehr verschieden ausfallen, doch bei all der Wucht dieser finsteren Gedanken, sollten wir meiner Meinung nach aber eines nicht vergessen:

Noch sind wir Menschen hier, noch leben wir, noch schreiben wir unsere Geschichte, noch
haben wir diese schönen warmen geschmeidigen Körper und eine wunderbar freundliche
und schöne Biosphäre um uns herum. Noch haben wir kühle Luft zum Atmen, klares Wasser zum Baden, duftende Kräuter zum heilen, leckere Früchte zum Essen, nachwachsende Pflanzen zum Heizen, unfassbar viele Sterne zum Bestaunen, grandiose Stimmen zum Singen, fleißige Hände zum Begreifen, große Herzen zum Lieben ….und dazu wirklich mehr als genug Sonnenenergie für alle. Braucht es denn da wirklich noch mehr? Warum nur sind wir dann oft so unzufrieden mit allem? Denn das Leben ist jetzt! Und wir Menschen sind in unserer vollsten Blüte! Vielleicht kurz vorm verblühen…, ja!

Auch wenn noch niemand voraussehen kann was wirklich einmal unser Schicksal sein
wird. Das Leben neigte schon immer zu ganz erstaunlichen und plötzlichen Wendungen.
Ich weiß definitiv nur eines: Wir blühen doch gerade so schön auf wie noch nie, mit oder ohne Viren, mit oder ohne einen absehbaren Kollaps. Diese wunderschöne mannigfaltige Blüte unserer Spezies jetzt nicht wirklich wahrzunehmen und sie nicht zu bestaunen und zu bewundern, wäre nichts als Dummheit und Ignoranz.

Wir könnten uns doch lieber glücklich schätzen in so eine Zeit hineingeboren zu sein.
Was wir in den letzten 50 oder 100 Jahren erreicht haben ist wirklich mehr als
phänomenal: Wir sind dabei die veralteten Strukturen des Patriarchats zu überwinden, haben eine sexuelle Revolution angezettelt, und stehen kurz vor einem spirituellem Quantensprung. Haben den Planeten durch das Internet verbunden und können damit alle Informationen zugänglich machen.

Wir sind vielleicht schon so nahe dran die Geheimnisse unseres Universums zu verstehen,
wir sind schon sehr tief vorgedrungen in die großen Rätsel von Raum, Zeit und Materie. Wir haben das Meiste davon begriffen was für unfassbar ausgeklügelte biologische
Wunderwerke wir sind. Wir haben unsere DNA entschlüsseln können, sind mit der Kernfusion der Energiequelle des Universums auf der Spur, haben die Technologie
unseren Heimatplaneten verlassen zu können, haben es bis heute immerhin geschafft
unsere Erde nicht sofort in die Luft zu sprengen als wir dies konnten. Vielleicht sträuben wir uns auch nur, aus alten Gewohnheiten heraus, etwas Neues immer erst mal abzulehnen.

Vielleicht sollten wir den Lauf der Dinge gar nicht aufhalten wollen. Entspannen wir uns doch lieber, und genießen von nun an lieber das Finale dieser einmaligen und köstlichen Show auf diesem wunderbaren Planeten. In der materiellen Welt ist nichts für die Ewigkeit gemacht, alles ist einem beständigen Wandel unterworfen. Keiner kann den Ausgang der Geschichte wissen, auch wenn wir das so liebend gerne würden, und wir uns oft überschlagen vor lauter Ideen darüber. Aber es bleiben eben nur Ideen von der Wirklichkeit.

Die Perspektive, dass wir in Kontrolle über das Geschehen sein könnten – Untergang oder
Rettung des Planeten – ist eine Illusion. Ändern wir doch einfach mal die Perspektive, sehen wir die Welt wieder wie ein Dreijähriger: Ganz aus dem Hier und Jetzt. Doch gleichzeitig halten wir das Gesamtbild unseres Seins im Bewusstsein. Wie fühlen und handeln wir dann in diesem Hier und Jetzt?

Das bringt ganz viel Bescheidenheit. Stille werden, weniger reden, mehr im Kontakt sein
mit seinem Wesen und seiner Bestimmung. Und wir sollten wieder lernen dieses einfach
machen zu lassen! Unser Bewusstsein verändert plötzlich so vieles von selbst, wenn wir
uns nicht zu sehr mit dem Verstand dazwischenschalten. Wenn wir mit unserem Wesen in
Kontakt sind, verlieren all unsere Süchte ihre Macht. Vor allem auch die digitale
Unterhaltungsmanipulation.

Manchmal kann ich meine eigenen nächtlichen Gedanken echt kaum fassen, und dann muss ich all solche wüsten, und zugegeben etwas sarkastischen Zeilen hier heraus kotzen, um sie dann am liebsten der gesamten Welt um ihre Ohren zu schleudern, nur in der Hoffnung, dass es genau zwischen diesen Ohren auch noch immer ein Gehirn gibt…..

In diesem Sinne,

ich wünsch euch allen eine gute Nacht, Leute

Solarmichel

Titelbild: „life forms“ von alex mertzanis ist lizensiert unter CC BY-NC 2.0

Solarmichelhttp://www.michelartikel.blogspot.com/
Michel Daniek alias Solarmichel ist Solarexperte, Allesreparierer und Bewusstseinsforscher. Sein Lebenswerk ist es, in vielen Bereichen eine ökologisch nachhaltigere Lebensform zu finden. Er arbeitet seit Jahren in einem alternativen Netzwerk in Südspanien. Er ist Jahrgang 1964, verheiratet und hat 2 Töchter. Er publizierte seit 1998 verschiedene Bücher und Artikel. Sein bekanntestes Werk ist ein Einsteiger-Heft über „Solarstrom in 12Volt Anlagen“. Mehr über ihn und seiner Geschichte gibt es auf michelgeschichten.

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