Wasser: Ein vielseitiges und unersetzliches Element

Wasser spritzen

Wasser ist das wohl wichtigste Element auf der Welt und gilt darüber hinaus als Quell des Lebens. Obwohl es farblos, geruchlos, geschmacklos und ohne jeglichen Nährwert ist, zählt es dennoch als regelrechte Hochleistungssubstanz, die sowohl in Qualität als auch Quantität auf der Erde unerreicht bleibt. Über drei Viertel der Erde sind mit Wasser bedeckt, rund 11.000 Kubikkilometer schwimmen in der Luft und Tag für Tag wird der kostbare Rohstoff von Pflanzen genutzt, um mittels Photosynthese Energie zu gewinnen.

Tatsächlich ist Wasser heutzutage in etlichen Bereichen des Lebens vertreten, viele davon sind bekannt, andere wiederum können aber auch heute noch überraschen. Das gilt auch in Bezug auf den Gesundheits- und Therapiebereich, in dem das kühle Nass auf vielfältigste Art und Weise Verwendung findet, aber auch in technischer oder alltäglicher Hinsicht ist Wasser im Grunde allgegenwärtig. Nicht zuletzt bringt die vielseitige Nutzung aber auch Probleme mit sich, die es künftig genauer zu betrachten gilt – dazu zählen mitunter Konflikte in einigen Ländern aufgrund einer mangelhaften Wasserversorgung, eine immer problematischere Bewässerungslandwirtschaft oder aber leere Stauseen, ausgetrocknete Flussbetten und verdorrte Felder in großen Teilen des Mittelmeergebiets.

1. Wasser als Getränk

Glas Wasser mit Strohhalm und Zitrone
© STEVEPB (CC0 1.0) – PIXABAY.COM

In erster Linie ist Wasser vor allem deshalb so wichtig, weil es für den Körper einen unersetzlichen Rohstoff darstellt. Einerseits dient es ihm als Transportmittel für Blut, Harn oder Schweiß, andererseits ist es jedoch auch das Lösungsmittel für nahezu jeden Stoff der menschlichen Zellen. Gleichzeitig regelt es die Temperatur des Körpers und hält ihn so gesund und vital. Kurzum: Wer nicht genügend Wasser zu sich nimmt, wird auf kurz oder lang starke Konsequenzen zu spüren bekommen, im schlimmsten Fall ist auch das Verdursten möglich.

Ein Wassermangel ist demnach also eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit und hat unter anderem dies zur Folge: Das Blut kann nicht mehr richtig fließen und der Körper wird schlechter versorgt, die Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit werden schlechter, Viren und Bakterien haben dank ausgetrockneter Haut und Schleimhäuten leichteres Spiel und die Gefahr von Nierensteinerkrankungen oder Harnwegsinfektionen steigt. Bereits ein Wasserverlust von etwa 2% hat übrigens erste Beeinträchtigungen zur Folge, das lässt sich vor allem an Symptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Durstgefühl und Mundtrockenheit erkennen. Tatsächlich ist das lebensnotwendige Süßwasser heute schon ein vergleichsweise knappes Gut, wenngleich dies im wasserreichen Deutschland vielleicht nicht so wirken mag. Denn obwohl der Planet Erde zu mehr als 70 Prozent aus Wasser besteht, so sorgt die stetig wachsende Weltbevölkerung langsam aber sicher dafür, dass mittlerweile gewaltige Mengen an trinkbarem Süßwasser verbraucht werden – ganz davon abgesehen, dass ein Großteil der Industrialisierung, langen Transportwegen und Herstellungsprozessen zum Opfer fällt. Ganz gleich also, wie gesund und wichtig Trinkwasser auch für den Organismus ist: Ein sorgsamer und bewusster Umgang mit dem kühlen Nass sollte dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen werden und wird auch zukünftig immer wichtiger.

2. Die Hydrotherapie

Hölzener Aufgusseimer in einer Sauna
Hölzener Aufgusseimer in einer Sauna © Public Domain Pictures – Pixabay.com, Lizenz: CC0 1.0
Die Hydrotherapie ist laut Pfarrer Sebastian Kneipp eine der „fünf Säulen“ der klassischen Naturheilverfahren, wenn gleich die Anwendung von Wasser zu medizinischen Zwecken an sich natürlich schon weitaus älter ist – selbst die Römer waren zu ihren Lebzeiten schließlich schon begeisterte Thermengänger.

Die klassischen Bestandteile der Hydrotherapie sind vornehmlich Waschungen, Aufgüsse, Bäder, Wickel und Packungen, Wassertreten oder Sauna- und Dampfanwendungen. Etliche Studien belegen bereits hinreichend, dass die Hydrotherapie großen Einfluss auf verschiedene Organe und Systeme des Körpers haben kann – einige interessante Studien und wissenschaftliche Versuche zum Thema greift das Deutsche Grüne Kreuz in einem Beitrag auf. Seien es die Atmung, Muskeln und Gelenke, der Magen-Darm-Trakt oder aber das Herz-Kreislauf-System, die Wasseranwendungen können in vielerlei Hinsicht große Erfolge erzielen. Wichtig ist dafür in der Regel vor allem der Kälte- Reiz, der durch vorhergehende Wärmephasen noch zusätzlich verstärkt wird.

3. Thermal- und Mineralquellen

Heilbäder und Kurorte gibt es heutzutage in vielen Teilen der Welt, wobei es meist die dort ansässigen natürlichen Quellen sind, die für Besucher so interessant sind. Schon vor über 2000 Jahren waren Thermalquellen den Römern als Bade- und Kurorte bekannt, die damals wie heute zur Entspannung oder für medizinische Anwendungen genutzt werden.

Wasserfall bach in Irland Galeway
Wasserfall bach in Irland Galeway © Christian Birkholz – Pixabay.com, Lizenz: CC0 1.0

Die Besonderheit einer solchen Thermalquelle liegt vor allem darin, dass das Wasser mit gelösten Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert ist. Dazu zählen beispielsweise Calcium, Eisen, Bor, Kieselsäure, Zink, Stickstoff oder Kohlenwasserstoff. Am einfachsten wahrzunehmen sind übrigens die Schwefelverbindungen, da diese einen typischen Geruch nach faulen Eiern verströmen. Unter anderem konnte in Untersuchungen nachgewiesen werden, dass die Anwendung von Thermalwasser Entzündungen hemmt, die Haut beruhigt und eine reizlindernde Wirkung hat. Ein weiterer interessanter Aspekt, der zusätzlich hinzukommt ist die Tatsache, dass aus Thermalquellen elektrische Energie gewonnen wird. Das zeigt sich beispielsweise in Island, wo Treibhäuser und Gehwege auf diese Weise im Winter beheizt werden. Wie eine solche Quelle eigentlich entsteht und wo sich die bekanntesten Vertreter finden lassen, erläutert folgender Artikel.

4. Wasser als Schlafunterlage – das Wasserbett

Auch das Wasserbett konnte sich in den vergangenen Jahren fest etablieren und gilt als eines der wohl bequemsten wie auch luxuriösesten Betten. Darauf basierend, dass der Mensch rund ein Drittel seines Lebens “verschläft” und somit einen nicht unerheblichen Teil im Bett verbringt, sollte in jedem Fall Wert auf eine gute Schlafmöglichkeit gelegt werden. Denn fest steht: wer langfristig mit zu wenig Schlaf durchs Leben geht, der gefährdet seine Gesundheit und das Wohlbefinden. Darunter fällt zum Beispiel Übergewicht, da der Stoffwechsel durch den mangelnden Schlaf verlangsamt wird, aber auch das Infarktrisiko steigt an. Ein Wasserbett bietet diesbezüglich eine Reihe von Vorteilen, damit eine gesunde Nachtruhe gewährleistet werden kann. Vor allem bei Gelenkerkrankungen bietet sich die mit Wasser gefüllte Matratze an und passt sich dem Körper ergonomisch an, zusätzlich sind die Modelle außerdem in der Regel beheizbar. Gerade im Winter bringt dies einen erhöhten Liegekomfort mit sich und verhilft beispielsweise Rheuma-Patienten oder Menschen mit Rückenschmerzen zu einer Verbesserung der Beschwerden. Wichtig ist allerdings auch hier wie so oft die Qualität, dementsprechend sollten Verbraucher beispielsweise auf relevante Leistungsmerkmale wie das Podest, welches als Gewichtsverteiler dient, oder aber den Bezug und vieles mehr achten – einen entsprechenden Ratgeber, der wichtige Grundlagen behandelt, gibt es hier. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem die Tatsache, dass Wasserbetten sehr gut für Allergiker geeignet sind, zumal sie extrem hygienisch aufgrund ihrer abwaschbaren Auflage sind.

5. Raumklima durch Luftfeuchtigkeit verbessern

Wasser kann allerdings auch in großem Maße dazu beitragen, dass das Klima in den eigenen Wohnräumen möglichst gesund ist. Hierfür ist eine optimale Luftfeuchtigkeit vonnöten, die sich je nach Ausgangswert entweder erhöhen oder absenken lässt. Generell wird dazu geraten, dass die Luftfeuchtigkeit in bewohnten Räumen nicht unter 35%, aber auch nicht über 70% liegen sollte. Ein guter Mittelwert kann einerseits durch das regelmäßige Lüften gefördert werden, darüber hinaus gibt es heutzutage aber auch spezielle Luftbefeuchter. Gerade in der Heizperiode sind diese eine praktische Investition, um gegen die trockene Luft anzukommen – denn geringe Feuchte wirkt sich ungünstig auf das Wohlbefinden von Menschen und Tieren aus und kann auf Dauer sogar Erkrankungen des Atmungssystems mit sich bringen. Darüber hinaus leidet außerdem auch das Mobiliar an der Austrocknung, das gilt vor allem für Holz oder Antiquitäten. Unterschieden wird diesbezüglich zwischen zwei Varianten, dem Ultraschall-Vernebler und dem Verdampfer.

6. Wasser als Energielieferant

Auch in Bezug auf die alternative Energiegewinnung ist Wasser längst eine etablierte Methode und zählt neben Solarenergie, Windkraft und Biomasse ebenfalls zu den wichtigsten erneuerbaren Energieressourcen. Die Erzeugung von Strom steht dabei im Vordergrund und wird durch die Kraft des Wassers gewonnen, die durch dessen enorme Fließkraft entsteht. Mithilfe spezieller Maschinen wird diese Kraft in mechanische Energie umgewandelt und in einem weiteren Schritt schließlich in elektrische Energie. Weltweit nimmt die Wasserkraft heutzutage bereits einen stetig steigenden Anteil ein, der aktuell bei rund 16 Prozent liegt. Damit liegt die Energiegewinnung durch Wasser sogar noch über der Kernenergie mit rund 15 Prozent und gilt somit als eine der wichtigsten erneuerbaren Energien überhaupt. Nicht zu vernachlässigen: Wenn gleich Wasserkraftanlagen durchaus umweltfreundlich sind, da keinerlei Emissionen anfallen, so sind zum Teil doch starke Eingriffe in die Natur notwendig, um die Anlagen zu bauen.

Lebendes WasserDas kann mitunter zur Folge haben, dass ehemals fruchtbare Landstriche austrocken, womit häufig auch landwirtschaftliche Probleme einhergehen. Nicht zu vergessen ist im Zuge dieser stetigen Industrialisierung jedoch auch, dass der steigende Energie-Verbrauch wiederum zu einer höheren Wassernachfrage führt. Bis 2035 soll der Energie-Bedarf demnach sogar um bis zu 70 Prozent steigen, wodurch dieser für rund ein Fünftel des Wasserverbrauchs verantwortlich sein wird. Auch hier zeigt sich deutlich: Ein gutes Wassermanagement und die schonende Nutzung der Ressourcen wird immer wichtiger.

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Redaktion
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