Wie wählt man die besten Schweißgeräte?

Schweißgeräte im Vergleich

Heutzutage gibt es viele Schweißgeräte, die Ihnen bei der Bewältigung verschiedener Aufgaben helfen können: Bei Reparaturarbeiten und Installationen, sowohl in einem Privathaus als auch in einer kommerziellen Einrichtung. Es gibt fünf verschiedene Schweißverfahren: das Autogen-, Lichtbogen-, Schutzgas-, WIG- und Ultraschallschweißen.

Jede Schweißart ist für bestimmte Arbeiten ausgelegt und zeichnet sich durch die Kraft und verschiedene Funktionen aus. Darüber hinaus gibt es ein Profi-Schweißgerät und verschiedene Geräte, die sowohl für den Profi als auch für den Anfänger geeignet sind. Wenn Sie eine Schweißmaschine für Ihre Bedürfnisse auswählen möchten, wird Ihnen dieser Ratgeber dabei helfen.

Ein Schweißgerät: Die Art und der Preis

Die Preisspanne von Schweißmaschinen ist sehr groß: Sie können ein relativ erschwingliches Schweißgerät für den privaten Gebrauch kaufen oder eine professionelle Schweißmaschine für 10000 Euro wählen. Bevor Sie das Schweißgerät kaufen, sollten Sie wissen, welchen Typ Sie benötigen und dann finden das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Der Schweißgerät Test wird Ihnen dabei helfen. Die Ausstattung und die Materialstärke sind die Faktoren, die den Preis beeinflussen. Hier sind die ungefähren Preise für eine bestimmte Schweißmaschine.

Typ Preisspanne
Elektrodenschweißgerät ca. 50–140 Euro
Autogenschweißgerät ca. 70–100 Euro
WIG-Schweißgerät ca. 80–3.200 Euro
Schutzgasschweißgerät ca. 140–10.000 Euro
Ultraschallschweißgerät ca. 170–3.000 Euro

Ein Autogenschweißgerät

Dieses Schweißgerät besteht aus zwei Gasflaschen und einem Schweißbrenner mit auswechselbaren Brennerdüsen. Man braucht einen Schweißdraht als Zusatzwerkstoff.

Mit dem Brenngas und der Zufuhr von Sauerstoff wird eine Schweißflamme erzeugt.

Vorteile:

  • Es gibt eine Möglichkeit, ohne Stromversorgung zu arbeiten. Daher können Sie ohne Probleme im Freien arbeiten.
  • Es ist möglich, dünne Bleche und dicke Werkstücke zu schweißen.

Nachteile:

  • Man braucht spezielle Schutzkleidung.
  • Es gibt verschiedene Schadstoffe.

Metalle:

  • Aluminium
  • Stahl

Ein Lichtbogenschweißgerät

Das Lichtbogenschweißgerät alias das E-Handschweißen macht es möglich, drinnen oder draußen und bei verschiedenen Wetterbedingungen zu arbeiten. Mit diesem Verfahren ist es möglich, verschiedene Metalle zu schweißen. Normalerweise wird es im industriellen Bereich verwendet.

Der elektrische Lichtbogen wird durch Strom erzeugt.

Vorteile:

  • Es schadet Ihrer Gesundheit nicht.
  • Es ist einfach zu bedienen. Es kann sowohl von Neulingen als auch von Profis verwendet werden.

Nachteile:

  • Es gibt die Schlackebildung.
  • Es ist schwierig, die Temperatur zu regulieren.

Metalle:

  • Edelstahl,
  • Aluminiumlegierungen.

Ein MSG-Schweißgerät

Bei den Schutzgasschweißverfahren wird entweder MIG (das Metall-Inertgas-Schweißen) oder MAG (das Metall-Aktivgas-Schweißen) verwendet. Der Unterschied ist, dass beim MIG-Schweißen werden Metalle mit inerten Gasen verschweißt. Das MIG-Schweißen ist gut für Aluminium, Kupfer und Titan. Das MAG-Schweißen ist gut für Stahl.

Vorteile:

  • Das Schweißgerät Schutzgas hat keine Schlackebildung.
  • Man kann verschiedene Metallstärke schweißen.

Nachteile:

  • Man braucht spezielle Arbeitsschutzkleidung.
  • Es sollte im Innenbereich verwendet werden.

Metalle:

  • Stahl,
  • Edelstahl,
  • Aluminium,
  • Kupfer,
  • Titan.

Ein WIG-Schweißgerät

Das ist ein Profi Schweißgerät, das universell ist. Beim Schweißen wird die Stromstärke über die Wolfram-Elektrode übertragen. Dieser Strom ist notwendig für die Erzeugung des Lichtbogens.

Vorteile:

  • Es ist möglich, die Menge an Schweißzusatz und die aktuelle Einstellung optimal einzustellen.
  • Es gibt keine Schlacke.
  • Es gibt kein Gesundheitsschaden.
  • Sie können die Zugabe des Schweißdrahts genaustens steuern.

Nachteile:

  • Es ist windanfällig.
  • Es ist anfällig auf Schmutz und Rost.

Metalle:

  • Stahl,
  • Edelstahl,
  • Aluminiumlegierungen,
  • Kupfer,
  • Messing,
  • Titan,
  • Magnesium.

Ein Ultraschallschweißgerät

Das Ultraschallschweißen bedeutet, dass den Vibrationsmechanismus beim Schweißen verwendet wird. Dieser Schweißprozess ist für die Anwendung an PP, PVC, PE, PET, ABS, Verbundstoffe, Gewebe geeignet.

Vorteile:

  • Dieses richtig Schweißen benötigt keine Zusätze.
  • Es kann für verschiedene Zwecke verwendet werden.
  • Es hat eine umweltfreundliche Technologie.

Nachteile:

  • Es braucht viel Zubehör.

Metalle:

  • Polymere thermoplastische Materialien.

Andere Aspekte zu berücksichtigen

Wählen Sie den Prozess, für den Sie die Schweißmaschine benötigen

Wenn Sie das Schweißgerät für den privaten Gebrauch benutzen werden, wählen Sie ein kompaktes Schweißgerät, das einfach zu bedienen ist und viele Funktionen bietet. Für andere Zwecke wählen Sie leistungsfähigere Geräte.

Der Ort der Schweißarbeit

Entscheiden Sie, wo Sie arbeiten werden. Einige Schweißmaschinen sind universell und können sowohl innen als auch außen verwendet werden, während andere nur im Innenbereich verwendet werden sollten (zum Beispiel WIG-Schweißgeräte).
Wissen Sie, wie man die Schweißparameter einstellt

Es gibt eine Tabelle, aus der sie abhängig vom Elektrodendurchmesser die ungefähr einzustellende Amperezahl übernehmen können.

Durchmesser in mm Länge in mm Stromstärke in Amper
2,0 250/300 40-80
2,5 350 50-100
3,2 350/400 90-150
4,0 350/400 120-200
5,0 450 180-270
6,0 450 220-360

Betrachten Sie verschiedene Eigenschaften

Das Schweißgerät muss verschiedene Merkmale aufweisen, die es funktionaler machen. Stellen Sie beispielsweise vor dem Kauf eines Geräts sicher, dass es die folgenden Funktionen aufweist.

  • Eine Hot-Start Funktion bedeutet, dass es eine automatische Spannungsanhebung beim Start gibt.
  • Eine Anti-Stick Funktion verhindert das Festkleben der Elektrode.
  • Eine Arc-Force Funktion ermöglicht die Regelung des Lichtbogenbereichs.
  • Schutz vor Überhitzung und vor Spannungseinbrüchen ermöglicht es dem Schweißgerät, länger und effizienter zu arbeiten.
  • Das Schweißgerät muss an einer normalen 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden.
  • Der Schweißstrom und der Drahtvorschub müssen variierbar sein.
  • Das Schweißgerät sollte lange Kabel mit gutem Leitungsquerschnitt haben. Die Mindestlänge sollte 1,5 Meter betragen, die optimale Länge sollte 2 Meter sein.

Das Schweißgerät für ein Haus

Viele Leute fragen sich, welche Art vom Schweißgerät am besten für den privaten Gebrauch ist. Die Wahl liegt zwischen dem Transformator und dem Wechselrichter.

Der Wechselrichter ist besser, denn:

  • Das Gewicht des Schweißgeräts ist geringer.
  • Die Einstellungen sind genauer.
  • Die Qualität der Schweißnaht ist besser.

Bevor Sie eine Schweißmaschine kaufen, entscheiden Sie sich also für die Ziele Ihrer Arbeit, den Ort, die Funktionen, die das Gerät besitzen muss, und finden Sie das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Dann wird das Gerät alle Ihre Bedürfnisse befriedigen und Sie nicht enttäuschen!

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Redaktion
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