Staatssekretär a.D. Willy Wimmer verabschiedet 235 Friedensfahrer in 70 Fahrzeugen vor über 1.500 Versammelten. Erste Etappe Stettin (Polen) und Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg) erreicht.

In Berlin am Brandenburger Tor auf dem westlich gelegenen Platz des 18. März versammelten sich 235 Friedensfahrer, um sich auf die Abreise nach Russland vorzubereiten. Die 72 beteiligten Fahrzeuge, von Motorrädern über PKWs und Wohnmobile bis hin zum Reisebus, wurden in 12 Fahrzeuggruppen eingeteilt und zur Kommunikation während der Konvoi-Fahrt mit Funkgeräten ausgestattet. Die Berliner Polizei zeigte sich sehr hilfsbereit und steuerte das Parken auf dem Vorplatz des Brandenburger Tores und dem Mittelstreifen der Straße des 17. Juni.

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D. im Bundesministerium für Verteidigung, verabschiedete die Teilnehmer der Friedensfahrt mit einem flammenden Plädoyer für die Rückkehr zum Bau eines erweiterten europäischen Hauses, zu dem natürlich auch Russland gehöre.

„Es ist hervorragend, dass hier über 200 Menschen das Heft in die Hand nehmen und unseren russischen Nachbarn unmissverständlich signalisieren, dass wir in Frieden und Freundschaft miteinander leben und so auch Spannungen abbauen wollen!“

Gemeinsam mit den zentralen Organisatoren Andrea Drescher (Free21), Owe Schattauer alias C-Rebell-um und Dr. Rainer Rothfuß ließ Willy Wimmer symbolisch 12 weiße Friedenstauben aufsteigen, die nach einer Runde über dem Brandenburger Tor in die Ferne entschwebten.Redner Sergey Filbert, der durch seine mediale deutsch-russische Brücke auf YouTube eine breite russische Öffentlichkeit auf die Friedensfahrt-Initiative aufmerksam gemacht hat, kritisierte die aktuelle Stimmungsmache gegen Russland:

„Immer reden uns die Medien ein, dass wir Russland nur mit militärischer Stärke und Abschreckung begegnen können. Warum erkennen wir in Deutschland nicht die tiefe Sehnsucht der Russen nach Frieden und Einheit in einem großen Haus Europa?“

Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß rief die Anwesenden auf, der Forderung nach einer friedlichen deutschen Außenpolitik dadurch Nachdruck zu verleihen, dass sie die Petition „Frieden mit Russland“ auf openpetition.de unterzeichnen und selbst aktiv werden durch das Sammeln von Unterschriften auf den downloadbaren Listen:

„Es kann nicht sein, dass wir zum 75. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion mit 27 Millionen Toten auf russischer Seite nun wieder mit Panzern vor der russischen Grenze stehen!“

Hinter der Angstmache vor Russland steckten

„handfeste geopolitische Interessen der USA, die jegliche Konkurrenz ausschalten und die europäischen Machtzentren Deutschland und Russland voneinander trennen wollen“,

so Rothfuß.

Nach drei polizeilich genehmigten Ehrenrunden über den Pariser Platz auf der Ostseite des Brandenburger Tores brach der Friedenskonvoi in Richtung Polen auf und fuhr mit Polizeieskorte ab der Grenze um 22 Uhr in Stettin ein. Nach einer reibungslosen Durchfahrt durch das nördliche Polen erreichten die Friedensfahrer gegen 17 Uhr die russische Grenze bei Kaliningrad. Weitere Informationen zur Friedensfahrt finden sich unter www.druschba.info sowie tagesaktuell von den Etappen der Friedensfahrt auf Facebook.

Redaktion
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