Virabhadrasana II: Tief durchatmen mit der Yoga-Übung

Yoga-Übung Virabhadrasana II - Die Haltung des Kriegers auf dem Berg
Yoga-Übung Virabhadrasana - Die Haltung des Kriegers auf dem Berg © a4gpa, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wollten Sie schon immer einmal ganz tief durchatmen und Ihre Lunge komplett füllen? Wollten Sie sich schon mal so richtig vital fühlen? Wenn Sie beide Fragen mit Ja beantwortet haben, ist die Yoga-Übung Virabhadrasana II genau das richtige für Sie. Welche Wirkungen Sie erwarten können, wie Sie diese Übung genau ausführen und worauf Sie dabei achten sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Die Yoga-Übung Virabhadrasana II – Die Haltung des Kriegers

Hinweise zum Übungsanfang

Die Yoga-Übung Virabhadrasana II wird auch Haltung des Kriegers genannt. Sie hilft Ihnen sich optimal zu dehnen, sowie Ihre Beine, Knöchel und Schultern zu stärken. Dadurch verbessert sich u.a. Ihre innere und äußere Haltung. Durch die kontrollierte Ein- und Ausatmung füllen sich Ihre Lungen komplett mit Sauerstoff. Sie gewöhnen sich so eine verbesserte Atmung im Allgemeinen an. Sie fühlen sich zunehmend vitaler.

Ihre Brust wird sich weiten, dementsprechend weitet sich auch Ihr Bewusstsein und ihr Körper, somit auch ihr Lebensgefühl. Sie werden Ihren Körper spüren bzw. deutlich wahrnehmen. Virabhadrasana II wirkt sehr unspektakulär, jedoch kann sich durch sie Ihr Blutdruck erhöhen. Wer an Bluthochdruck leidet, sollte diese Übung deshalb nicht täglich ausführen. Alle anderen können 30 Minuten täglich trainieren, um die Zeit später bis zu einer Stunde auszudehnen. Wichtig ist jedoch das tägliche und konsequente Üben.

Die Durchführung der Yoga-Übung Virabhadrasana II

  1. Stelle dich in der Tadsana-Haltung (Berghaltung) auf. Strecke deine Beine in doppelter Schulterbreite aus. Dein linkes bleibt lang ausgestreckt, wobei die Zehen nach vorne zeigen, dein rechtes Bein wird in einem 90° Winkel eingeknickt, wobei deine Zehen nach rechts zeigen. Dein Kopf bleibt aufrecht und zeigt nach rechts (Blickrichtung ist ebenfalls Rechts). Wenn du eine Anspannung und ein Dehnen in den Beinen deutlich spüren kannst, dann machst Du alles richtig. Achte jedoch darauf, dass du stets eine aufrechte Haltung beibehältst.
  2. Strecke nun deine Arme auf Schulterhöhe ganz weit aus, sorge hierbei für eine ganz leichte natürliche Spannung. Diese Spannung entsteht bereits dadurch, dass Du deine Arme in dieser Position hältst. Spüre am besten in dieses Gefühl hinein. Deine Fingerspitzen zeigen hierbei in jeweils eine Richtung, d.h. die Fingerspitzen der linken Hand zeigen nach links und die der rechten Hand nach rechts. Blicke anschließend auf die Fingerspitzen deiner linken Hand, fixiere deinen Blick jedoch nicht. Halte deinen Kopf aufrecht und nicht in Blickrichtung (Finger).
  3. Atme nun so tief du kannst in den Bauch ein, wobei sich deine Brust so wenig wie möglich heben sollte, atme anschließend die gesamte Atemluft wieder hinaus, jedoch ohne diese hinauszupressen. Bleibe dabei ganz entspannt. Wichtig ist nicht innezuhalten, sondern durchgehend bzw. ohne Pausen zu atmen. Diese Art des Luftholens wird auch verbundener Atem genannt.

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