Sparkonten – die wohl schlechteste Geldanlage für 2019

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Die Deutschen parken 13.000 – 50.000 Euro auf Sparkonten. Die Höhe des angesparten Kapitals hängt vor allem von der geographischen Lage sowie vom Verdienst ab.

In Deutschland findet man kaum eine Bank, die den Anlegern mehr als 0,6% p.a. an Zinsen anbietet. Viel häufiger sehen die Sparfüchse 0,01% – 0,10% p.a. Legt man sein Geld bei einer ausländischen Bank an, bekommt man in der Regel auch nicht mehr als 1% p.a. bei einer Kapitalbindung von mehreren Jahren.

Anleger, die ihr Geld auf Sparkonten lagern, verlieren aufgrund der Inflation jährlich ca. 2%. Beinahe das Gleiche, wie wenn sie es am Girokonto belassen. Vermögensaufbau geschieht am Sparkonto ganz bestimmt nicht.

Der Grund, warum Sparkonten so beliebt sind, ist die Tradition.

Sparbücher waren schon immer im Trend, der von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Leider sind die Zinsen in letzten Jahren so tief gesunken, dass diese Tradition überhaupt keinen Sinn mehr macht, für jene die ihr Kapital vermehren möchten. Anleger können das Geld genauso unter dem Kissen verstecken, anstatt die Zeit zu verlieren, um zur Bank zu gehen.

Wer die Sicherheit der Anlage vor dem Vermögensaufbau priorisiert, dem sind Sparkonten zu empfehlen. In Deutschland ist das Kapital bis zu mehreren Hunderttausend Euro auf Sparkonten gesichert. Viele Banken zahlen in private Einlagensicherungen ein, die auch Spareinlagen von über 100.000,- EUR decken.

Wer jedoch sein Kapital vermehren möchte, der muss die Komfortzone “Einlagensicherung” verlassen.

Es bieten sich zahlreiche komplexe Anlageformen an, die man zur Kapitalvermehrung nutzen kann. Investieren in Aktien, Kryptowährungen, Optionen bzw. das Besparen von ETFs. Um bei diesen Investmentmöglichkeiten Erfolg zu haben, ist meist ein hoher Zeitaufwand, viel Wissen und viel Lehrgeld notwendig. Viele Anleger tun sich dies nicht an und lassen lieber die Finger von derartigen Investitionen.

Es gibt jedoch eine trendige Investitionsmöglichkeit, die kaum Zeitaufwand in Anspruch nimmt. Die Kapitalbindung sowie die Höhe der Einlage kann der Anleger selbst definieren. Diese Anlagemöglichkeit ist das Investieren in P2P-Kredite. Anleger investieren hier in Konsumentenkredite, Kleinkredite, Firmenkredite bzw. Wachstumsunternehmen.

Der Kreditnehmer nutzt das Geld, um seine Wünsche zu finanzieren und der Anleger erhält eine Rendite. Diese beträgt abhängig von der Plattform und dem Risiko des Kredits 3% – 20% p.a.

Das Finanzportal Financer.com informiert seine Leser über das Investieren in P2P-Kredite und testet einige bekannte Plattformen, die für deutsche Anleger zugänglich sind. Die Leser können einfach die Anleitung sowie Erfahrungen zu den einzelnen Plattformen durchlesen und sich somit ein Bild über diese Investitionsmöglichkeit erstellen.

Anleger können sich auch über die Risiken und die Diversifizierung bei P2P-Krediten informieren, um das Risiko eines Totalausfalls zu senken.

Viele Plattformen bieten die Möglichkeit eines Portfolio-Builders, den man einmal einstellt und der für die Anleger deren Angaben entsprechend automatisch investiert.

Privatanleger müssen daher nicht stundenlang Unternehmensreports lesen und eine Unternehmensbewertung durchführen, um gewinnbringend zu investieren. In den meisten Fällen geschieht die Kapitalvermehrung bei P2P-Krediten passiv.

Anleger, die im Jahr 2019 ihr Geld nicht mehr verbrennen möchten bzw. zumindest teilweise Kapital aufbauen möchten und die Inflation damit ausgleichen, sollten sich das Investieren in P2P-Kredite überlegen.

Investitionen in P2P-Kredite sind hochriskante Anlagen, die zum Totalverlust der Einlage führen können. P2P-Kredite lassen sich jedoch unter Umständen gut verwalten. Mit gewissen Tipps und Tricks lässt sich das Risiko senken und eine positive Realrendite erwirtschaften.

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Redaktion
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