Fast Food: Wann diese Verführung erlaubt ist

Fit, fitness, fast food.
Fit, fitness, fast food. BillionPhotos.com - Fotolia

Im Prinzip ist die Rechnung sehr einfach. Wer mehr Kalorien am Tag aufnimmt als er verbraucht, nimmt zu. Wer mehr Kalorien verbraucht als er aufnimmt, nimmt ab. Natürlich ist es auch wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, damit der Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen versorgt wird. Aber prinzipiell spricht nichts dagegen, sich hin und wieder Fast Food (einen Burger, eine Fertigpizza oder Pommes) zu gönnen, wenn man es mit genügend Sport wieder kompensiert. Ganz im Gegenteil: Wer sich zu sehr quält, weil er sich alles verbietet, entwickelt häufig einen solchen Heißhunger, dass er irgendwann einknickt und dann völlig demotiviert ist.

1 Portion Pommes + 2 Stück Pizza = x Minuten Sport

Different tools for sport on black background
© nata777_7 – Fotolia

Doch wie viel Bewegung braucht mein Körper, um das Fast Food wieder zu verbrennen? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, von:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Gewicht
  • Körpergröße
  • täglichen Aktivitäten

Je nachdem welcher Typ man ist, verbrennt man unterschiedlich viele Kalorien beim Sport und hat einen anderen Tagesbedarf. Ein übergewichtiger 15-jähriger Junge, der am liebsten vor dem PC sitzt, muss laut dieser Studie zum Beispiel etwa 68 Minuten Radfahren, um seinen Döner wieder abzutrainieren. Eine 42-jährige verheiratete Mutter, die den Haushalt schmeißt und 5 Kilo zu viel auf den Hüften hat, benötigt dafür 95 Minuten.

Achtung Suchtgefahr!

Wie schon erwähnt, ist es nicht schlimm sich hin und wieder von Fast Food zu ernähren, wenn der Zeitplan nichts anderes zulässt. Zur Gewohnheit sollte dies aber selbst dann nicht werden, wenn man viel Sport treibt. Die geringe Nährstoffdichte verursacht kurz nach Verzehr bereits die nächste Heißhungerattacke. Die Hauptbestandteile weißes Mehl, Fett und Zucker in Fast Food-Produkten haben zahlreiche negative Folgen bei häufigem Konsum, zum Beispiel Leberschädigung und Verdauungsprobleme. Tatsächlich kann eine richtige Sucht nach Fast Food entstehen, ähnlich wie bei Alkohol- oder Drogenabhängigkeit. Denn im Gehirn werden bei Verzehr Glückshormone ausgeschüttet. Der Körper möchte dieses Gefühl beibehalten, gewöhnt sich aber gleichzeitig daran, sodass er immer mehr Fast Food braucht, um „glücklich“ zu sein.

Fast Food ist nicht gleich Fast Food

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass nicht jedes Fast Food gleich „schlecht“ ist wie ein anderes. Eine Salamipizza mit doppelter Portion Käse ist zum Beispiel deutlich fetter als ein Döner, der aus Brot, viel rohem Gemüse, Fleisch und Joghurtsoße besteht. Burger von den verbreiteten Ketten haben sehr viele Kalorien und die Herkunft von Fleisch und Gemüse sind ungewiss. Ein selbst gemachter Burger geht fast genauso fast, wie wenn man sich eine Viertelstunde in der Schlange anstellt, und ist mit Vollkornbrot, hochwertigem Hähnchenfleisch und frischem Gemüse deutlich gesünder. Ersetzt man fette, zuckerhaltige Soßen oder Ketchup durch eine zusätzliche Tomatenscheibe oder selbst gemachte Guacamole tut man seinem Körper noch mehr Gutes und man kann es sich ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen.

Redaktion
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