Reinkarnation: Glauben oder Wissen?

Reinkarnation: Tor und Tunnel ins Jenseits

Reinkarnation: Ein Kommen und ein Gehen?

Na klar, denn ich, der Martin, bin mir ganz sicher, dass ich einst im früheren Leben als Martin Luther meine Mitmenschen mit nicht salonfähigen Schriften nervte. Reinkarnation, das hin und her von Himmel hoch jauchzend auf Wolke 7 lebend bis zu Tode betrübt auf diesem Planeten kriechen, damit kenn ich mich ganz gut aus. Oder was denkst Du, warum ich meine Meisterwerke der Schreibkunst unter dem Pseudonym Martin M. Luder veröffentliche, wenn ich denn nicht eine gewisse Seelenverwandschaft zum heiligen Bruder Martin verspüren würde? Ganz ruhig, entspann Dich, schrei nicht so laut! Ich verstehe ja, dass Dir die Reinkarnationslehre zuwider ist, denn schließlich riecht dieses Thema nach Esoterik, und da schrillen bei Dir die Alarmglocken.

Gibt es in der Heiligen Schrift einen Hinweis auf Reinkarnation?

Nach Deinem Verständnis der christlichen Religion wirst Du nach Deinem Ableben entweder in der Hölle schmoren oder beim lieben Gott im 7. Himmel auf der Harfe spielen – was bei genauerer Betrachtung natürlich auch unter dem Begriff Reinkarnation (Wiedergeburt) zuzuordnen ist! Vielleicht fällt demnächst auch Dein Messias vom Himmel! Lach nicht, denn er hat es doch versprochen! So steht es schließlich in der Heiligen Schrift geschrieben. Was, wie bitte? Eine Wiedergeburt auf dieser Erde oder einfach nur eine Erscheinung am Himmel? Wie ist die Schrift zu meistern? Kann man die Bibel wörtlich nehmen? Fragen über Fragen und Du gehst sicher mit mir konform, dass man darüber vortrefflich streiten kann!

Jenseitsvertröstung oder Reinkarnation?

So streiten sich die Herrschaften, die sich als Schriftgeleerte bezeichnen, ob der Weg zum Paradies über das Fegefeuer [1] zu gehen ist, oder es aber ohne Umweg, Müh, Anstrengung und Gebete direkt in die Arme Gottes führt. Fegefeuer hin oder her, ich denke mir, etwas Läuterung kann nicht schaden, auch wenn bei dieser Frage sich bis heute die Katholiken und Evangelikalen noch immer in den Haaren liegen. Schließlich geht es um ein neues Leben in einer anderen Dimension! Und da ist es sicher nicht verkehrt, wenn man beim Übergang ins Jenseits die Lasten des Lebens auf dieser Erde abstreifen kann. Ich möchte mit Dir weder über das Thema Fegefeuer noch über andere zweideutigen Schriftstellen, die man so oder so auslegen kann, streiten! Mir geht es lediglich darum Dir ein paar Gedanken über die Reinkarnation mitzuteilen!

Die Lehre der Reinkarnation war bis zum Jahre 553 nach Christus die Lehre der Christen

Was, Du glaubst nicht an die Wiedergeburt? Du schreist: „Ich bin Atheist!“ Macht nichts, bleib ganz locker und sei gespannt, was ich Dir über dieses Thema berichten kann. Ich lade Dich ganz herzlich dazu ein diese Geschichte bis zu Ende zu lesen. Es lohnt sich – versprochen! So los geht’s!

Bis zum Jahre 553 nach Christus war das Wissen über die Wiedergeburt fester Bestandteil der Kirche. [2] Diese urchristliche Lehre ist mittlerweile aus den Köpfen gewöhnlicher Kirchgänger verschwunden, und dies ist einer machthungrigen Frau zu verdanken. Es war die Theodora [2] und die ließ alle jene Stellen, die in den Schriften auf Reinkarnation hinwiesen, entfernen. Dazu verweise ich auf meinen Beitrag „3 Gunas die das Leben bestimmen“. Trotz einer Radikalabspeckaktion der Heiligen Schrift finden sich dort noch immer genügend Hinweise auf die Reinkarnationslehre. Mit etwas Zeit und Geduld findet der fleißige Leser weiterhin genügend Hinweise im Buch der Bücher – man kann es nachlesen, wenn man denn dafür Zeit hat, bzw. sich die Zeit dazu nimmt! In diesem Fall gilt: Wer nach der Wahrheit sucht, der wird die Wahrheit natürlich finden! Und wenn es dann doch nicht klappt, dann lag es wohl an der Zeit, die man dazu nicht hatte, bzw. sich nicht nehmen wollte!

Rückführungen in die Zwischenlebenszeit – Aufstieg in die vierte Dimension?

Joel L Whitton, Professor für Psychiatrie an der Universität von Toronto in Kanada, nahm sich ausführlich Zeit. Er gilt als Pionier für Rückführungen in die Zwischenlebenszeit. Nach seiner Erkenntnis ist die Heimat der Seelen das Jenseits und der Aufenthalt auf dieser Erde dient zur Entwicklung und soll schlussendlich zum Aufstieg in die vierte Dimension führen. Dabei tun sich, seiner Ansicht nach, weiter entwickelte Personen leichter als die einfache Biomasse. Noch nicht so fortgeschrittene Typen (Schlafschafe/Biomasse), die nach einem harten Überlebenskampf hier auf Erden das Zeitliche segnen, suchen sich so rasch wie möglich einen neuen Körper um dort zu reinkarnieren. [4] Entschuldige mein Freund, aber das lass ich mal lieber. Angesichts der widrigen Lebensumstände, mit den viel zu vielen Nackenschlägen auf diesem Planeten fühle ich mich zum Aufstieg in die 4. Dimension berufen. Nochmals hier ne Runde drehen, das werde ich mir bei den herrlichen Aussichten im Jenseits mit Sicherheit verkneifen. Eine weitere Reinkarnation? Nein Danke!

Reinkarnation und was dann? Gibt es ein Gericht, wo wir uns verantworten müssen?

Zurück zu der Arbeit vom Joe L. Whitton, der seine Probanden erst einmal damit vertraut machen muss, dass diese höhere Dimension existiert und dass es sich lohnt diesen Zustand der Glückseligkeit zu erreichen. Ein kleiner Wermutstropfen trübt jedoch die Freude, denn die mitgebrachten Gefühle und Emotionen müssen vor Gericht einer Prüfung unterzogen werden. [3] Um es in Facebook-Sprache zu sagen: „Gefällt mir nicht!“ Vor hochtrabend geistigen Wesen darf der Neuankömmling sein zurückliegendes Leben in einem Film anschauen. Sorry, ich schau dann mal weg, denn mit einer weißen Weste kann ich nicht dienen! Es ist eher ein Hemd mit mehr oder weniger dunklen Flecken. Aber dennoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn bei diesem Gericht wird nicht BESTRAFT. Diese Prozedur soll lediglich dazu dienen dem „Angeklagten“ dabei zu helfen, sein bisheriges Erdenleben besser zu beurteilen und mit gutem Rat bei der nächsten Inkarnation dem Menschen bei Seite zu stehen. [3]

Dieses Gericht „gefällt mir“ und so kann ich es nun auch bei Facebook posten. Also, falls der Aufstieg bei meinem Ableben nicht klappen sollte, dann werde ich bei der Wahl meines zukünftigen Elternhauses sicher eine gute Wahl treffen. Wohl eingebettet in eine Familie, wo Liebe an erster Stelle steht. Und ich werde mir eine Zeit aussuchen, wo das verfluchte Zinseszinssystem schon zuvor in der Geschichte begraben wurde. Martin wach auf, denn dieser Ort ist im Jenseits, in der 4. Dimension vorzufinden und nicht auf dieser Erde, wo PoPolitiker, so genannte Dummokraten, das Zepter schwingen. Okay, ich habe verstanden und werde mir bewusst, dass für mich nur der Aufstieg in Frage kommt und werde ab sofort ein gott-gefälliges Leben führen, was aber laut Whitton im Jenseits keine Vorteile und keinen Freispruch von Schuld nach sich zieht. Man hat hier im Jetzt die Lebensaufgaben zu lösen.

Seele, Leben, Jenseits, Zwischenlebenszeit – Reinkarnation

Und was nicht gelöst ist, das nimmt man bei der nächsten Inkarnation in einem neuen Körper vom Jenseits wieder mit. Fortgeschrittene Zweibeiner machen sich vor ihrem nächsten Erdengang in Bibliotheken und in Seminaren fit. Sie besprechen sich mit anderen Seelen und mit den Richtern und suchen sich so schnell wie möglich einen neuen Körper. Noch was: Die meisten Seelen haben keinen Bock auf die Zwischenlebenszeit auf dieser Erde. Sie würden gerne im Jenseits für immer verweilen, aber müssen schlussendlich einsehen, dass der Weg in die 4. Dimension nur über die Lösung aller Lebensaufgaben führt. [3]

Gibt es für die Reinkarnation Beweise?

Du meinst: „Das ist ja wie beim Psychiater“. Okay, siehe weiter oben, denn diese Erkenntnisse stammen schließlich von Joe L. Whitton und der ist, wie ich ein paar Zeilen zuvor erwähnt habe, Professor der Psychiatrie. Und jetzt, was ist an der Geschichte dran? Alles nur Blödsinn oder gibt es für die Reinkarnation vielleicht auch handfeste Beweise? Na klar, und diese Widergeburtsgeschichten wurden von Ian Stevenson sowie vom Trutz Hardo in Büchern zusammengetragen. Somit bin ich am Ende des ersten Teils dieser unglaublichen Geschichte angelangt, aber ich verspreche Dir, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben – Fortsetzung folgt!

Lieben Gruß vom Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellenangaben

  1. de.wikipedia.org
  2. www.zeitenschrift.com
  3. Jenseitsberichte
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Martin M. Luder

Martin M. Luder schreibt über ernste Themen, die der Mainstream gerne ausklammert. Seine Texte sind mit deftigen Ausdrücken gespickt, die es allerdings auf den Punkt bringen. Seine ironisch-witzige Art macht das Lesen trotz der ernsten Themen zu einem Vergnügen.

Martin M. Luder stellt gewöhnlich unangenehme Fragen. Ist er deswegen ein Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikaler, Scientologe, Ketzer, Spinner oder Außerirdischer?

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