5 praktische Tipps für das E-Commerce Business

E-commerce Business
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Das E-Commerce Business hat den Vorteil, effektiv und natürlich auch noch kostengünstig als Unternehmer ortsunabhängig tätig zu sein. Es bietet im Vergleich zum herkömmlichen Handel schnellere und bessere Reaktionsmöglichkeiten, sowie auch eine gezieltere Kundenbindung. Die meisten Käufer shoppen heutzutage viel mehr Online, da es im Internet für jeden Geschmack und Budget auch die passenden Angebote gibt. Im E-Commerce Business kann man deshalb nur dann langfristig überleben, wenn man Besucher auf die eigene Seite lockt und sie dann auch zum Kauf überzeugen kann. Allerdings ist aufgrund des ständig steigenden Wettbewerbs auch auf einige Fakten zu achten, die zum Kaufverhalten unserer Besucher deutlich beitragen.

Wie kann man im E-Commerce Business besser verkaufen?

Wer im E-Commerce tätig ist, muss sich natürlich auch rechtzeitig auf besondere Anlässe vorbereiten können, wie beispielsweise das kommende Weihnachtsgeschäft oder auch die beliebten „Black Fridays“. Selbstverständlich bedeutet das jetzt nicht, dass man seine Webseite schon Monate vorher mit weihnachtlichen Dekorationen schmücken soll, sondern es geht vorwiegend darum, die notwendigen Vorbereitungen schon möglichst bald in Ruhe zu treffen, um dadurch die Sichtbarkeit zu erhöhen und den Verkauf anzuregen. Um im Wettbewerb mit anderen Betreibern bestehen zu können, sind gute Preise und Produkte alleine leider überhaupt nicht ausreichend, weshalb wir Ihnen hier fünf wertvolle Tipps verraten, wie Sie Ihr E-Commerce Business erfolgreich steigern können.

1. Schnäppchen

Es kann sich lohnen, wenn man nicht nur zu speziellen Anlässen wie Weihnachten oder Ostern interessante Schnäppchen anbietet, da mittlerweile auch in Deutschland die Black Fridays immer beliebter werden. Man sollte sich rechtzeitig um solche Deals kümmern, bevor die Konkurrenz ebenfalls darauf aufmerksam wird. Es ist allerdings ratsam, erst einmal auf die Leistungsfähigkeit vom Server zu achten, da bei einem größeren Ansturm von Besuchern auch die Seiten abstürzen können, was natürlich nicht gerade zu höheren Verkaufszahlen beiträgt.

2. Responsive Webdesign

Die Sichtbarkeit vom eigenen Webauftritt sollte unbedingt mobilgerecht sein, denn die beste Seite nützt überhaupt nichts, wenn sie unzulänglich auf Tablets oder Smartphones angezeigt werden. Responsive Webseiten tragen auch zu einem besseren Ranking in den Suchmaschinen bei, weshalb sich der Aufwand auf jeden Fall lohnen sollte, die Seiten zu optimieren. Bei der Seitenoptimierung sollte man auch darauf achten, dass die Besucher die wichtigsten Informationen ohne umständliches Suchen finden können, dazu zählen beispielsweise die Hinweise auf Zahlungsoptionen, Lieferung und Datenschutz.

3. Produktbewertungen

Produktbewertungen übermitteln den Kunden Vertrauen, sie sind also für den Verkauf sehr wichtig. Es ist ganz klar, dass man als Shop-Betreiber Angst vor negativen Rezensionen hat, aber ein negatives Feedback kann durchaus auch seine Vorteile haben, wenn man damit richtig umgehen kann. Weit über die Hälfte der Online-Kunden lesen vor einem Kauf erst einmal die letzten Bewertungen durch, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Es ist nicht ratsam, negative Rezensionen zu löschen, sondern man muss die Beschwerde ernst nehmen und dazu Stellung nehmen. Dadurch wird für die anderen Leser ersichtlich, dass wir uns das Anliegen unserer Kunden zu Herzen nehmen.

4. Kostenloser Umtauschservice

In der Hochsaison kommt es leider auch verstärkt zu Retouren, das ist im E-Commerce eigentlich ganz normal. Allerdings ist es notwendig, gerade in der verkaufsstarken Saison einen kostenlosen Umtauschservice anzubieten. Je mehr Mehrwert wir den Kunden anbieten, desto größer sind die Verkaufschancen. Es macht schon von Haus aus einen schlechten Eindruck, wenn wir einen kostenpflichtigen Retourservice anbieten. Ein Umtausch kann durchaus auch zu weiteren Folgegeschäften beitragen, indem wir dem Kunden ein besonderes Extra anbieten, dies kann beispielsweise ein Gutschein sein oder auch ein attraktiver Rabatt für weitere Käufe.

5. Social Media im E-Commerce Business

Die Bedeutung von Social Media ist auch im E-Commerce Business nicht zu unterschätzen, da durch die Share-Funktion deutlich mehr Besucher angesprochen werden können. Facebook liegt nach wie vor an der Spitze für den Gewinn von mehr Traffic, aber auch die Relevanz von YouTube ist im E-Commerce am Steigen. Allerdings kommt es dabei auch auf die jeweiligen Branchen an, da beispielsweise Videos in der Elektronik-Branche sehr beliebte Optionen sind. Fest steht allerdings, dass in den letzten Jahren die sozialen Medien für den größten Zuwachs an Traffic sorgten. Alleine in Deutschland nutzten letztes Jahr über 23 Millionen Menschen regelmäßig ihr Facebook, weshalb es für die Shop-Betreiber auch ein sehr beliebtes Instrument für ihr Marketing ist.

Das E-Commerce wird mit Sicherheit in den nächsten Monaten noch weiter steigen, da mittlerweile die meisten Menschen nicht nur Zugang zum Internet haben, sondern der Trend für Online-Käufe auch für die höchsten Umsatzzahlen zuständig ist. Allerdings ist es sehr wichtig sich unbedingt bewusst zu sein, dass für den Besucher der nächste Anbieter nur durch einen einzigen Klick entfernt ist. Es liegt deshalb an jedem selbst, inwiefern man dazu beiträgt, dass die Kunden auch wirklich Mehrwert erhalten und alle Information ohne umständliches Suchen sofort ersichtbar sind. Je einfacher die Kaufentscheidung gemacht wird, desto größeren Nutzen ziehen wir aus unserem Webauftritt. Auch sollte man sich bewusst sein, dass vor allem die bereits überzeugten und wiederkehrenden Kunden zu höheren Gewinnen führen und nicht die Besucherzahlen.

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Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.

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