Kirche versus Staat

Kölner Dom
Bild von Herbert Aust auf Pixabay

Zunächst die Frage, was genau ist denn Kirche und was ein Staat?

Sind nicht beides so etwas wie Vereine in denen sich Gleichgesinnte zusammentun? Zugegeben, bei einem Verein geschieht das wohl mehr auf freiwilliger Basis. Gut, bei der Kirche kann man inzwischen, zumindest auf dem Papier, austreten und zahlt dann vermeintlich keine Beiträge mehr. Beim Staat wird das schon etwas schwieriger.

Allerdings beantwortet dies nicht die Frage, was denn nun beide sind? Schaut man sich die beiden genauer an, dann kann man sehr schnell feststellen, dass die Verpackung nicht mit dem Inhalt übereinstimmt. Man könnte auch von Mogelpackung sprechen.

Betrachtet man die Geschichte der katholischen Kirche und auch deren Schwester der protestantischen Kirche genauer, so kann man sehr gut erkennen, dass Mord und Totschlag zur Verbreitung, unermesslichem materiellen Reichtum und damit zum Machterhalt führten und nicht etwa die gepredigte Nächstenliebe. Ob dies nun bei der Kolonialisierung verschiedener Länder war oder im eigenen Land bei der Verfolgung der sogenannten Täufer[1]https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4ufer oder der sogenannten Hexen. Immer wurde mit voller Härte gegen „Andersgläubige“ vorgegangen.

Also worum ging es und geht es immer?

Es geht um Macht und deren Erhalt. Übrigens, wer (ver-)leiht Königen und Kaisern die Macht und ist bei allen Vereidigungen (auf die Bibel?) von Staatsmännern und Frauen dabei?

Und wie schon damals finden sich immer wieder willfährige Helfer die glauben das Richtige zu tun, eventuell auch in der Hoffnung ein paar Krümel mehr vom Kuchen zu bekommen als andere.

Betrachtet man nun den sogenannten Staat und die Art und Weise wie er mit Andersgläubigen umgeht, so fällt es schwer einen Unterschied zur Kirche zu erkennen. Sicherlich denken nun viele, dass ich beim Staat die Wahl habe, weil ich ja meine Stimme abgebe (und dann nichts mehr zu sagen habe?) indem ich ein paar Kreuze (Kirche?) auf einem Zettel mache, der dann in die (Wahl-) Urne kommt. Tja und was kommt bei der Kirche ebenfalls in die Urne?

Ich denke der Staat wurde damals entwickelt, weil es immer mehr unzufriedene Menschen gab. Könnte dann der Staat also so etwas wie die Alternative zur Kirche sein, sozusagen die AzK? Ich habe übrigens bewusst von Menschen geschrieben und nicht von Bürgern, die lediglich für den ganzen Blödsinn bürgen.

Schaut man sich die Kirchen genauer an[2]https://www.theologe.de/, sieht man darin die Fortführung der Machenschaften all der Priester und Pharisäer aus der Zeit als Jesus Christus unter den Menschen weilte. Auch er zeigte die Lügen und Scheinheiligkeit derer an, die sich als Hüter der Gesetze ausgaben und forderte zum Nachdenken auf, wofür sie ihn letztlich ans Kreuz nagelten. Geschichte ist wohl wie ein Laufband, weshalb sie sich dauernd wiederholt und dabei immer wieder ähnliche Akteure auftauchen, wenn auch in unterschiedlicher Verpackung. Der Inhalt bleibt jedoch immer gleich, weshalb der sogenannte Staat auch nicht für den Menschen gemacht ist, sondern gegen ihn. Im Übrigen ist ja auch eine Diktatur ein Staat und macht das Ganze wohl noch offensichtlicher.

Die Hexenjagd findet auch heutzutage durch die Medien statt und die Eintreiber haben immer noch Uniformen an. Alle vereint der Glauben und somit das Nichtwissen, zumindest aber die Ignoranz und Mittäterschaft. Wer also etwas anderes glaubt, weil er die Dinge hinterfragt hat, wird dann sehr schnell sanktioniert, heute wie damals.

Was also ist der Unterschied?

Genau, lediglich die andere Verpackung, jedoch mit demselben Inhalt.

Übrigens herrscht in allen sogenannten Staaten Religionsfreiheit.

Wahrlich, wahrlich, wer Augen zum Sehen hat, der sehe.

Aus diesem Grund halte ich mich bewusst kurz und rege lediglich, wie mein großer Bruder, zum Nachdenken an.

Beste Grüße von Holger ([email protected])

Quellenangaben, Fußnoten und Weiterführendes   [ + ]

4 Kommentare

  1. [„Es war einmal ein ziemlich schrecklicher grausamer Despot, dessen Seele verloren ging und somit sein diktatorisches Unwesen auf Erden trieb. Er war verhasst und jeder wollte ihn in der Hölle schmoren sehen, besonders die Kirchenfürsten, denn ihre Schäfchen sind ihnen ja „heilig“ anstelle sie fortlaufend beerdigen zu müssen. So kam es eines Tages, dass dieser Despot aus heiterem Himmel verstarb und in die Hölle einfuhr.
    In der Dunkelheit stand er vor den übergroßen BA’AL Toren, die sich angsterregendem Knarren und ohrenbetäubenden Quietschen sich öffneten. Helles Licht blendeten ihn und als seine Augen sich an diese Helligkeit gewöhnten, stand er im Paradies. Strand, Palmen, Party, illustres Völkes feierten im Rausch und Bausch, junge Mädels tanzten mit ihren Jungs und es wurden die vollsten Teller und Fruchtkörbe gereicht, herrlichster Wein goss in Strömen.
    Der Despot erschrack zutiefst, da sah er den Teufel rannte auf ihn zu und klammerte sich an seinen schwarzen Ledermantel, Teufel, Teufel, sagte er, was ist hier los, das ist doch nicht die Hölle, die ist doch schrecklich, ich habe fürchterliche Angst und schon gar vor dieser von oben beschriebenen Hölle, vor der ich mich durch meine Macht über Angst und Schrecken selbst beschützt habe und meine Untertanen so mir hörig hielt…was ist hier los, warum bin ich hier?
    Nun, mein Lieber Despot, willkommen in meinem Reich, wo Deine Gottlose Einwelt-Reichsvorstellungen Schall&Rauch sind, uns ist diese Schauermärchen-Welt da oben unbekannt…aber komm mal mit, Du willst die Hölle sehen und erleben..so folge mir……Die nächsten BA’AL Tore waren noch schwärzer und gewaltiger, bedrohlichem Ausmaß und der Teufel schubst das Tor auf und mit einem echt höllischen und Angst treibendem Knarren und Quietschen öffneten sich diese und beißender Schwefelgeruch, Rauch und heißer Dampf quoll ihm entgegen. Grausames Geheule und Geschrei betäubten die Ohren. Er erblickte das Grauen, welches auch er noch nie erlebte und auch seine Söldner in seinem Auftrag nie an menschen ausübten, sie schmorten die Lebenden in Blut, was sie tranken, spielten Baseball mit Knochen und Schädeln, teilten sie mittig entzwei und suhlten sich in den Eingeweiden…..dem Despoten wurde speiübel, er begann am ganzen Körper zu zittern, Schweißperlen des Entsetzens und Angst rannten seinen Körper runter, blass aschfahl schwand sein Blut aus dem Gesicht, die Augen weit aufgerissen…er konnte nicht fassen, was er sah…..Teufel, Teufel, ist das die Hölle, die in meiner Welt so beschrieben wird…es ist ja noch viel viel schrecklicher…..bitte, bitte, bitte, ich will da nicht hinein, ich bekenne mich schuldig und bitte um Gnade……da nahm der Teufel den verzweifelten, geschockten Despoten schützend in den Arm und sagte….mein lieber Despot, die ausgestandene Angst reicht mir, diese schreckliche Hellywood-Show Bühne ist auch nicht meine Welt, das habe ich nur für die Römische Kirche und ihren Kartellen inszeniert, weil sie es so wollen, komm` lass uns zurück in meine Welt gehen und uns amüsieren, denn das Reich Gottes ist auch des Meinigen, denn wir Seelen sind Licht und Liebe und unser Auftrag ist das Gedeihen, und nicht das Grauen, auch ich bin nur eine Fantasiefigur i.A der grausamen Märchengeschichtsschreiber i.A. von…na Du weißt schon………“] ein freie Nacherzählung von einem unbekannten Autor.

    • Nette Geschichte, aber ganz so verhält es sich wohl dann doch nicht. Oder doch? Die meisten Religionen und Glaubensrichtungen entstanden aus Teilwahrheiten, doch wer kennt hier schon die Wahrheit? Viele glauben sie zu kennen und ebenso viele Kriege wurde aus eben solchen Gründen geführt. Reicht es denn nicht aus, die Wirklichkeit zu erkennen? Wissen werden wir es sicherlich irgendwann, aber wozu vorher ein unnötiges Risiko eingehen? 😉

  2. Herzlichen Dank für Ihre Gedanken zu diesem tiefgreifendem Thema. War Katholisch getauft, protestantisch geschult,. Mit 16 Atheist. Mit 20 begann ich die Bibel allein zu Lesen. Mit 29 trat ich den Kinder Gottes bei. Nun habe ich eine Familie mit 10 Kindern und die gleichen Probleme wie Jederman/frau haben kann auf Erden, da der Versprochene Messias einfach nicht kommen wollte wie versprochen, da begann ich langsam wieder auf zu Wachen. Man lernt viel dabei wenn man dazu gewillt ist. So bin ich ein Risiko eingegangen und habe mich befreit davon andern zu Folgen und zu Glauben wie sie, nur um nicht allein zu sein. Natürlich braucht der Mensch Gemeinschaft und das ist sein schwacher Punkt und wird so Ausgenützt von denen die sich daraus Vorteile schaffen Können. Das allein sein, auch im Glaubensfragen ist wichtig um zu Reifen, lehrt Vertrauen zu haben. Herzlichst Christian Loosli

    • Hallo Christian Loosli, in jedem Leben bieten sich unzählige Möglichkeiten zu wachsen. Einfach ist es nie, aber auch niemals vergebens.
      Lieber Gruß

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