Sandmafia und verschwindende Inseln: Wie die Welt mit der globalen Sandknappheit umgeht

Pixaline / Pixabay

Die zunehmende Knappheit von Sand in Teilen der Welt hat großes Konfliktpotential und löst ernstzunehmende Probleme wie organisierte Kriminalität oder Naturkatastrophen aus. Sand ist heute der Star unter den Ressourcen. Aber wie ist er so knapp und damit wertvoll geworden und was bedeutet das für Mensch und Natur?

Sand scheint eine grenzenlose Ressource zu sein. Eine Studie der UNEP mit dem Titel „Sand rarer than one thinks“ hat 2014 zum ersten Mal darauf aufmerksam gemacht, dass Sand nicht unendlich vorhanden ist. Die Ergebnisse zeigten, dass jährlich weltweit 40 Milliarden Tonnen Sand verbraucht wird. Hauptkonsument ist der Bausektor, der Sand zur Herstellung von Beton benötigt. Dafür eignet sich nur Meeressand. Wüstensand ist vom Wind zu rund geschliffen, als dass er mit dem Zement haften würde. Weiterhin verwenden wir Sand als Schlüsselbestandteil bei der Herstellung von Glas, Elektronik und Kosmetikartikeln. Damit ist Sand nach Wasser die am meist gebrauchte Ressource der Welt. Die Sandnachfrage ist in den letzten 30 Jahren um 360% gestiegen und sie wird – angetrieben vom Bevölkerungswachstum und zunehmender Verstädterung – weiterwachsen.

Sand bildet sich erst nach 100 bis 1.000 Jahren durch die Erosion von Gestein. Gleichzeitig wird Sand in rapider Geschwindigkeit abgebaut. Die Nachfrage beginnt das Angebot zu übersteigen.

Massiver Sandabbau

Während die Auswirkungen von Infrastrukturentwicklungen wie Straßen und Gebäude auf die Umwelt viel Aufmerksamkeit erregt haben, wurde den Auswirkungen der Gewinnung von Rohstoffen wie Sand bislang wenig Beachtung. Inzwischen ist klar, dass der Sandabbau ein Thema mit erheblichen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ist.

In den Ländern, wo schnell und in großem Stil gebaut wird, wird entsprechend am meisten Sand benötigt. Singapur ist mittlerweile der mit Abstand größte Sandimporteur der Welt. 1/5 des Landes wurde bereits künstlich hinzugefügt, weitere 100 km² sollen bis 2030 hinzukommen. Die Landgewinnung wird durch den massiven Import aus drei Ländern ermöglicht: Vietnam, Kambodscha und Malaysia, die den Export wegen Sandknappheit im eigenen Lande offiziell eingestellt haben. Die Statistiken zeigen jedoch, dass Sand weiterhin illegal nach Singapur verkauft wird. Und nicht nur hier ist die Sandmafia aktiv. Überall auf der Welt klaut die Schattenwirtschaft Milliarden Tonnen Sand und setzt Menschenleben dabei aufs Spiel.

Und auch die Umwelt ist in Gefahr. Da für die Bauindustrie nur Meeressand in Frage kommt, nimmt der Abbau an Flüssen, Stränden und am Meeresboden zu. Weltweit sind 75 bis 90% der Strände auf dem Rückzug. In Indonesien sind bereits 24 Inseln verschwunden. Weitere Hintergrundinformationen und Konsequenzen des Sandabbau und Alternativen zeigt folgende Infografik.

 

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Redaktion
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1 Kommentar

  1. es gibt zahlreiche sehr gute Video-Dokus über die Strukturen und Netzwerke der Sand-Mafia, Welt weit. Skrupelose Geschäftemacherei, die Hand in Hand mit der Banken und Beton-Industrie zusammearbeiten und die Betonlabore und Bauprüfern vor die Kapitulation der Qualitätsprüfung bringen. Denn Beton ist nicht gleich Beton. The Mix makes the cake. Wenn also salziger Rundkornsand zusammen mit Moniereisen verdichtet wird, Spannungsrisse die Dichtheit konterkarrieren, dann ist der Verrostungsprozess unaufhaltsam. Folge, siehe heutiger Brückenbauzustand und Verfall von Gebäuden. Umweltbelastung als Dauerschutzschild immer passend umdefiniert. Ist dies beabsichtigt ? Nun, 50/50. Das eine schließt das andere nicht aus, denn es ist alles ein Folgeprozess.

    Denn eine nach griechisch-römischer Architektur gebaute Brücke steht, für immer. Eine Brücke von heute, hat eine sehr begrenzte Lebenszeiterwartung, geplante Zerbröselung, just nach Ablauf der obligatorischen Garantiefrist, was der Bau-Industrie und allem was drumherum sich tut, also vom Baggerfahrer bis zum Rechtsanwalt volle Auftragsbücher dauerhaft sorgt, klar den banken ihr Profit….und….das ist täglich zu beobachten, die Verlangsammung von logistischen Ströme und Verkehre…denn Dauerbaustellen verursachen Dauerstaus, verursachen hohe Kosten, verlangsamen Produktionsprozesse, verschlechtern die Abläufe der wartenden und generveten, denn die Motoren laufen, die Umwelt wird zusätzlich belastet, was den ClimateChangeCO2Hoax-Sympasianten ihre Verkaufsargumente kostenlos liefern, um ihre Ideologie auf sozialisierte Kosten umzusetzen. Voll-privatisiertes ARGE-Chain-Supply-Mamagment könnte dazu gesagt werden, nur weil ein Sandkorn nicht das ist, was es sein soll, rein, gebrochen, nicht gemahlen und schon gar nicht aus irgendeinem Großteich voller Salz aber als solches verkauft wird, im Wissen, keiner prüft und reklamiert es. Diese Sandkornpolitik ist eben genau das erschreckende Sandkorn im gesamte Getriebe, welches unerschütterlich das gesamte System, Staat, zermalmt, weil alles Täuschung ist, inklusive Staat, denn da sitzen nur Strohköpfe, die in ihren Sandkisten vergoldete Sandburgen bauen, die sie gegenseitig zerstören, auch auf sozialisierte Kosten und gemeinsam laut schreien….die waren es.

    Weil die gesamte Infrastrukturpolitik heute ein Konsortium privater ARGEs sind, ist die vorsätzlich Personal-schwache Bauüberprüfung und der tatsächlich verbauten Baustoffe, Anzahl, Qualität und ob überhaupt verbaut, alles nur eine Frage der gelegten Karten der Logenbrüder, die ihre Geschäftsbücher sowohl Auftragsmäßig als auch Gewinn&profitorientiert sehr gut gefüllt wissen wollen, im Wissen dass diese Einkünfte auf sozialisierte Kostenverteilung dauerhaft gesichert sind. Die Liste an Steuern und Abgaben sowie immer mehr ausufernde Maut-Vollkontrolle und dessen Einnahmen erfüllen viele Zwecke für sie, aber am wenigsten für die gewollten sicheren Verkehrsströme, weil auch die Vorgabe weite Strecken zur Arbeit fahren zu müssen, ebenso Programm ist. Das immer weiter marodierende Strassen-Netz-das zerbröseln von Betonbauwerken und Strassen ( DDR-Klapperstrassen lassen grüßen) wird kackfrech und dreist dem Verkehrsteilnehmer angelastet, um diesen weiter zu melken, drangsalieren und einzuschränken. Eine unabgängige souveräne Überprüfung und im Anschluss folgende Strafverfolgung und Haftung, sowie Regresspflicht findet nicht statt, denn die Logenbrüder verstecken sich hinter dem ARGE WIR….WIR, ist die Freikarte der Unantastbarkeit und Unschuldslammkleid, geht es in die Hauptverwaltungen der NGO, Verkehrs,-u.Infrastruktur Agentur (Ministerium genannt) kommt nicht nur Immunität hinzu, sondern das bedauernswerte Getue, nicht zuständig und schon gar verantwortlich zu sein, da ARGE und privatisiert. Also das alt-bewährte PingPongSpiel. mea culpa mea culpa maxima.

    Leise rieselt der Sand, der irgendwie wohin verschwand, die Meere sollen schuld dran sein, dass sie steigen, sie können nicht klagen, verdammt zum Schweigen, doch sie zeigen, wie verlogen die Diebe sind, die Menschheit immer noch so blind. Doch eines Tages brechen ihre mega Phallus-Türme ein, wie einst der Babylonische Bau, dann herrschen nur noch große Stürme und beenden des Menschen gemachten SuperGau, verursacht durch den profitsüchtigen maßlosen Ressourcen-Klau….denn Mother Earth knows best und vergißt nichts….

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