El Salvador führt als erster Staat Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein

Bitcoin, gesetzliches Zahlungsmittel, das ist doch ein Witz (!) ?

Nein, alle, die diese Informationen als Verschwörungstheorie in die rechte Schublade ablegen, werden demnächst ihr blaues Wunder erleben. Bitcoin wird weltweit als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Zumindest hat jetzt der Präsident von El Salvador die Vorreiterrolle übernommen. Vielleicht hast Du es ja noch gar nicht gemerkt, aber uns steht tatsächlich eine Zeitenwende bevor.

So hat nun das mittelamerikanische Land El Salvador für große Schlagzeilen gesorgt. Auf der Bitcoin Konferenz in Miami äußerte der Präsident Nayub Bukele Bestrebungen, dass er plane, abseits des US-Dollars, Bitcoin zum legalen Zahlungsmittel zu machen. Auf Twitter zwischerte er dann die Auswirkungen, die die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel mit sich bringt.

Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 25 %

So würde die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel einen Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt des Landes haben. Zurzeit liegt dieses BIP bei 27 Milliarden US-Dollar und die Marktkapitalisierung von Bitcoin auf ca. 680 Milliarden Dollar. Würden davon nur 1 % in dem mittelamerikanischen Land El Salvador investiert, dann würde dort das BIP schlagartig um 25 Prozent erhöht. So, die Meinung des Präsidenten. Weiterhin meint er auch, dass die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel sehr viele neue Nutzer anziehen würde. Bemerkenswert in dieser Sache ist auch die Tatsache, dass etwa 70 Prozent der Einwohner in El Salvador über keinerlei Konten verfügen. Du verstehst nun auch, dass in El Salvador Schwarzarbeit an der Tagesordnung ist. Der Präsident zwitscherte dann weiterhin auf Twitter:

„Finanzielle Inklusion ist nicht nur ein moralisches Gebot, sondern auch ein Weg, um die Wirtschaft des Landes wachsen zu lassen, indem sie Zugang zu Krediten, Ersparnissen, Investitionen und sicheren Transaktionen bietet.“[1]https://www.btc-echo.de/news/el-salvador-will-bitcoin-als-landeswaehrung-legalisieren-120161/

Kurz und knapp, die wichtigsten Schlagwörter: moralisches Gebot … Wirtschaftswachstum … sichere Transaktionen. Respekt, der Mann hat Ahnung! Was will er noch? Ach ja, er will mit der Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel Platz für Innovationen schaffen. Er will damit die Zukunft des Finanzwesens verändern, und hör auch weiter gut zu, er will damit Milliarden von Menschen helfen. Hammer, das gefällt mir!

Weitere Vorteile für El Salvador Bitcoin als Zahlungsmittel zuzulassen

„Schauen wir uns El Salvador mal kurz an. Ein kleines Land in Mittelamerika. Knapp 10 Millionen Einwohner. 2 Millionen Menschen aus El Salvador leben im Ausland, arbeiten dort und schicken natürlich viel Geld nach Hause. An die Familie, an die Angehörigen. Und das sind momentan zwischen 4 bis 6 Milliarden Dollar im Jahr. Und wer da die Hand aufhält sind natürlich die Banken und solche Halsabschneider wie Western Union, die dann bis zu 30 Prozent an Gebühren verlangen. Das ist assozial, meiner Ansicht nach sittenwidrig.“[2]https://www.youtube.com/watch?v=xTt79oWeF_Q

Nun geht es aber, wenn Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt wird, über das Lightning Netzwerk von Bitcoin westentlich einfacher und billiger! Mit einer App können die Menschen nun Geld erhalten oder überweisen. Die App nennt sich Strike. Hier im Detail, was diese App kann:

„Es ist soweit: Nutzer können sich nun weltweit für die Bitcoin-App Strike registrieren. Nachdem die Zahlungs-App im letzten Jahr bereits in den USA startete, erweitert Zap seinen Nutzerkreis nun auf den weltweiten Markt. Strike baut auf dem Lightning Netzwerk auf und zeichnet sich vor allem durch seine niedrigen Gebühren aus. Nachdem seit jeher beklagt wird, dass Bitcoin für Anfänger zu schwer zu kaufen und benutzen sei, dürften Bitcoin-Zahlungen nun einfacher werden denn je. Erst vor kurzem hatte Jack Mallers angekündigt, Benutzern die Möglichkeit zu geben, ihr Gehalt in Bitcoin umzuwandeln.“[3]https://btc21.de/news/strike-launch/

Taugt Bitcoin wegen der hohen Volatilität überhaupt als gesetzliches Zahlungsmittel?

Aber taugt Bitcoin überhaupt als gesetzliches Zahlungsmittel, wo doch bei Bitcoin die Volatilität sehr hoch ist? Na klar, dank der Strike App und dem Lightning Netzwerk ist das jetzt möglich. Hier lies:

„Über die Strike-App könnt ihr andere Strike-App-Nutzer in Euro bezahlen. Diese Zahlungen laufen jedoch nicht über das SEPA-Verfahren, sondern über das Lightning Netzwerk. Ihr zahlt Euro an Strike, Strike versendet Bitcoin an die App des anderen Nutzers und konvertiert diese direkt zurück in Euro. Der Clou dabei ist, dass Empfänger und Sender nicht die gleiche Währung benutzen müssen. Ihr könnt zum Beispiel Euro senden und der Empfänger erhält dafür Dollar. Das ganze funktioniert, dank Lightning, innerhalb von wenigen Sekunden. Dadurch werden Kursschwankungen bei Bitcoin für Bezahlungen irrelevant.“[4]https://btc21.de/news/strike-launch/

Wow, echt der Knaller! „Dadurch werden Kursschwankungen bei Bitcoin für Bezahlungen irrelevant“ – besser geht nicht! Jetzt verstehst Du sicher auch warum die Einwohner von El Salvador sich wahnsinnig darauf freuen wenn Bitcoin offizielles Zahlungsmittel wird. So weit zu den Vorteilen! Aber die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel hat jedoch auch einen Haken.

Die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel hat jedoch auch einen Haken

Der Präsident Nayib Bukele muss aktuell mit drohenden Sanktionen aus den USA rechnen. Wieso, weshalb, warum? Frag nicht so dumm! Derzeit ist der US-Dollar die aktuelle Landeswährung in El Salvador. Und wie Du mittlerweile weißt, ist es so, wer die LEID(t)währung angreift, der muss sich warm anziehen. Darüber hinaus genießt Bukele nicht gerade den besten Ruf. Sein Führungsstil, sagt man, sei leicht gewöhnungsbedürftig.

„Das äußerte sich beispielsweise darin, als er politische Gegner aus Justizämtern beförderte. Zudem beschloss seine Partei erst vor wenigen Tagen ein Gesetz, das die Kontrolle des Präsidenten über die Zentralbank ausweitete und dem Privatsektor die Macht nahm, sich für die Wahl der Vorstandsmitglieder einzusetzen. Im Februar 2020 sorgte ein Vorfall in El Salvador und international für entsetzen, als Bukele die Nationalgarde im Parlament auflaufen ließ, um Oppositionelle bei einer Gesetzesabstimmung unter Druck zu setzen.“[5]https://www.btc-echo.de/news/el-salvador-will-bitcoin-als-landeswaehrung-legalisieren-120161/

Ich blende jetzt mal das Schlechte aus und sehe nur die Bestrebungen, Bitcoin als Zahlungsmittel einzuführen, als eine gute Tat an. Auch wenn die Einführung von Bitcoin nur ein kleiner Schritt ist, könnte die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel die weltweite Bitcoin-Adoption ins Rollen bringen.

Gründe, warum in Zukunft nicht alle Menschen Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen können

Die Gründe, warum in Zukunft nicht alle Menschen Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen können, liegen auf der Hand! Dazu müsste Hinz und Kunz halt erst einmal Bitcoins kaufen. Aber wie kaufen, wenn denn für Otto-Normal-Verdiener mangels Knete der Weg zu Bitcoin versperrt ist? Viel zu viele Menschen leben mittlerweile von der Hand in den Mund. Sie leben an der Armutsgrenze!

Am Ende des Geldes ist bei vielen beseelten Lebewesen leider noch viel zu viele Tage bis zum Monatsende übrig. Die unterste Unterschicht muss sich aus diesem Grunde demnächst mit dem digitalen Zentralbankgeld begnügen. Ein Geld, das wie das bisherige Fiat-Money, ein Verfallsdatum hat. Aber mit einer Besonderheit ausgestattet ist. Der Sklave kann von diesem Konto kein Geld mehr abheben. Bares wird in Zukunft rar. Aber auch Menschen, die in der Vergangenheit etwas Geld in Bitcoin investieren konnten, sind nicht sicher. Selbst wenn diese seit Jahren ihr Bitcoin-Wallet mit Coins gefüttert haben, droht ihnen wegen Regulierungsmaßnahmen durch Regierungen das selbe Ungemach.

Okay, zur gegebener Zeit werden Leuten, die lösungsorientiert sind, immer auch ein Ausweg zufallen. Mein Motto lautet übrigens: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und wo der Weg ist, da ist der Martin! Das vierte Quartal 2021 wird es zeigen, wer in Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen kann, und wer eben nicht. Ich bin da ganz entspannt, denn schon vor Jahren hat mir das Universum zugesagt, dass ich von der Armut befreit bin. Das muss aber nicht unbedingt etwas mit Geld zu tun haben. Aber wenn es ums Geld geht, dann solltest Du Dir die Frage stellen, was denn echtes Geld ist.

Echtes Geld ist entweder durch die Mathematik oder durch die Natur limitiert

Es wird niemals seinen Wert verlieren. Bitcoin und Edelmetalle erfüllen genau diese Anforderungen. Bitcoin ist durch die Mathematik limitiert und Gold durch die Natur. Deshalb schichten ja die Superreichen, die Reichen und die Menschen, die finanziell intelligent sind, seit längerer Zeit Fiat Money in Bitcoin und Gold um.

Zentrales digitales Zentralbankgeld, ein Zahlungsmittel für die Sklaven

Aber was nutzt finanzielle Intelligenz, wenn man(n) bzw. Weibchen oder Diverses gar nicht in der Lage ist, die, über uns aus heiterem Himmel, zufallende Hyperinflation zu meistern? Was ist, wenn das Volk und der Volker ab dem vierten Quartal 2021 erstmal für ca. 6 Monate durch die Hölle gehen müssen? Ach ja, nur eine Vorahnung bzw. meine Meinung, aber was ist, wenn ich rechtbehalte? Wenn wir einen stürmischen Herbst und einen verdammt harten Winter erleben müssen, was dann? Dann stellt sich eine weitere Frage, die Frage ob Du Deine Krisenvorsorge abgeschlossen hast?

Bist Du auf Massenarbeitslosigkeit, Rente weg, Supermärkte zu, Banken closed und auf den kommenden Bürgerkrieg vorbereitet? Oder musst Du Dich in der Not mit Deinen Nachbarn, um den letzten Brocken Brot, Schlachten liefern? Nun, wenn Du bis dahin nicht die notwendigen Vorkehrungen – Krisenvorsorge – abgeschlossen hast, dann wirst Du nicht nur Deine Bitcoins verlieren, sondern auch Dein Leben. Nichts zu beißen, nichts zu saufen, kein Dach überm Kopf. Schön, gell? Okay, was für Dich zur Katastrophe wird, das wird für diejenigen, welche die Macht über das Geld haben, zum Segen. Das ist dann der Punkt, wo diejenigen, die den schnöden Mammon anbeten, die Gelegenheit bietet Bitcoins zu Schnäppchen Preisen einzusammeln.

Einführung digitaler Zahlungsmittel weltweit

Meiner Meinung nach dauert es noch ein bisschen bis Bitcoin und das digitale Zentralbankgeld als gesetzliches Zahlungsmittel weltweit anerkannt, bzw. eingeführt werden. Bei Bitcoin als Zahlungsmittel könnte nun El Salvador den Anfang machen, wenn da nicht noch was dazwischenkommt. Am digitalen Zentralbankgeld wird fleißig gearbeitet, aber auch hier kann ich keinen Termin nennen. So sieht es derzeit beim digitalen Zentralbankgeld aus:

„Mitte 2021 will die EZB über den digitalen Euro entscheiden, China testet den E-Yuan bereits in der Praxis. Auch kleine Staaten machen Fortschritte.“[6]https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/digitales-zentralbankgeld-das-sind-die-plaene-der-grossen-notenbanken-fuer-eigene-digitalwaehrungen/26697404.html?ticket=ST-11031857-FHRLmyiyK3zF5otkA9cR-ap1

Ich habe fertig. Mit den besten Grüßen Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Titelbild von Liam Ortiz auf Pixabay

Martin M. Luder
Martin M. Luder
Martin M. Luder schreibt über ernste Themen, die der Mainstream gerne ausklammert. Seine Texte sind mit deftigen Ausdrücken gespickt, die es allerdings auf den Punkt bringen. Seine ironisch-witzige Art macht das Lesen trotz der ernsten Themen zu einem Vergnügen. Martin M. Luder stellt gewöhnlich unangenehme Fragen. Ist er deswegen ein Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikaler, Scientologe, Ketzer, Spinner oder Außerirdischer? Er hat zwei Bücher veröffentlicht. Für mehr Infos klicken Sie auf: 1. Buch / 2. Buch.

1 Kommentar

  1. Aber mit dem aktuellen Geld- und Zeitgeschehen, macht es doch Sinn die Gesellschaft noch schneller und einfacher an den Abgrund zu führen. Elon Musk hat mit seinem Getwitter doch gezeigt, wie einfach es ist bestimmte Dinge zu manipulieren. Bitcoin ist daher lediglich ein weiteres “must have” für diese Glaubensgemeinschaft.
    Versklavt sind die Menschen seit jeher und immer nur einige wenige können zumindest einen Teil ihrer Fesseln ablegen. Die große Masse jedoch, sitzt regelmäßig auf dem Schiff das untergeht. Und wenn man es als Unfall aussehen lässt, zum Beispiel mit Eisberg und so, dann kassiert man obendrein noch eine nette Summe von der Versicherung 😉

    Alles läuft nach Plan…!

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