Hölle: Sind wir nicht die Ausgeburt der Hölle?

Der Krater von Derweze (Das Tor zur Hölle)
Titelbild: Der Krater von Derweze (Das Tor zur Hölle) © Tormod Sandtorv, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Erleben wir die Hölle auf Erden?

Lach nicht, ich kann’s beweisen! Nein, wer Augen hat zum hören und Ohren hat zum sehen oder vielleicht auch umgekehrt, der wird mir ganz sicher beipflichten. Ein Höllenspektakel – Krieg, Terror, Kinderficker, Lug und Trug, Neid, Hass – so weit das Auge reicht. Und so stellt sich mir die Frage: Sind wir nicht die Ausgeburt der Hölle? Na klar sind wir das! Wir, die wir als so genannte vernunftbegabte Wesen auf dieser Erde verweilen müssen, sind noch immer des Wahnsinns fette Beute!

Wäre diese Erde nicht die Hölle, dann würden wir eine andere Verhaltensweise an den Tag legen!

Das ist so, denn wäre es nicht so, dann würden wir aufhören im Hamsterrad, wie die Verrückten eine Runde nach der anderen zu drehen und mit unserem sauer verdienten Geld über unsere Steuern Kriege finanzieren. Wir würden dem diabolischen Finanzsystem den Stinkefinger zeigen, sprich unsere Sparkonten bei den Banken plündern, aber wir würden auch den willfährigen Helfern aus der Po-Politik und der so genannten freien Presse und überhaupt insgesamt den Mainstream-Medien den verlängerten Rücken – den Hintern – zeigen. Wir würden diesen Herrschaften die Hölle auf Erden bereiten! Alles Hölle oder was?

Paradies bzw. Hölle nur einen Gedankensprung entfernt?

Na klar, und weil dem so ist, wird man sich in dieser Hölle wohl die Sinnfrage des Lebens stellen müssen. Warum, weshalb, wieso müssen wir auf dieser beschissenen Erde unser Dasein fristen? Da ist natürlich auch die Frage von Wolfgang Petry, das, was er in einem Lied zum Besten gab, erlaubt:

„Wahnsinn warum schickst du mich in die Hölle?“ [1]

Okay, beim „Wolle“ , dem Liebesbändchen umhüllten Schlagerstar, war die Frage an seine Freundin gerichtet, aber im Grunde genommen ist es doch so, dass wir uns doch alle die Frage stellen sollten, ob es nicht besser wäre, um dem Ort der Verdammnis zu entfliehen, seinem Leben vorzeitig ein Ende zu bereiten? Nun, wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder machen! Ist das Deine Antwort? Und wenn ja, was wäre denn, wenn das Leben einfach nicht tot zu kriegen ist, und die Götter, die sich den Wahnsinn ausgedacht haben, Dich nach dem Selbst ermorden immer wieder auf diesem Planeten fallen lassen würden? Ja, was dann?

Das nennt sich im übrigen Reinkarnation. Nun, ob Dein Bewusstsein diese Tatsache fassen kann, das spielt hier erst einmal keine Rolle. Für mich gilt: Ich gehe davon aus, dass Reinkarnation zum Leben, wie das Salz zur Suppe gehört, und deshalb gehe ich auch davon aus, dass das Höllendasein bis zu einem gewissen Grade – dazu später mehr – unendlich ist, aber dass der Himmel, in greifbarer Nähe, nicht weit davon entfernt ist. Genau so weit, so nah, wie Du denkst! Beseelt von guten Gedanken könnten wir ja die Hölle auf Erden zum Paradies verwandeln, aber noch lässt der Fürst dieses Aufbewahrungsortes von gestrandeten Seelen seine Beute nicht los.

Hölle, wo bist Du?

Und wenn die Hölle „nur“ ein Gedanke ist, dann ist sie auch nicht an einem Ort festzumachen. Der Ort der Qual ist somit immer genau dort, wo Deine Gedanken hängen. Und deshalb ist die Hölle an dem Ort, wo die Menschen, aufgrund persönlicher Lebenserfahrungen, die Gemeinschaft mit Gott aufgegeben haben. Dort wo die Hirntoten nur noch dem schnöden Mammon dienen, wo sie das Geld dem lieben Gott verziehen – genau dort ist vornehmlich die Hölle zu finden.

Und genau hier greift, wie immer, das Prinzip der Resonanz. Auf einer Ursache folgt halt eine Wirkung. Und so braucht sich, wer dem „lieben“ Geld hinter her rennt und die Liebe zu seinem Nächsten außer Acht lässt, nicht über ein schief gewickeltes unerträgliches Leben, über die Hölle auf Erden, wundern. Und die Wirkung ist fatal. So ist die Erfahrung, dass alles sinnlos und leer ist, vornehmlich bei Seelenwesen anzutreffen, die den Sinn des Lebens noch immer nicht verstanden haben. Diese Art von Lebewesen haben sich ihre Hölle selbst ausgesucht, aber das ist nicht weiter schlimm.

Was bedeutet Hölle?

Die Hölle oder wie es im althochdeutschen noch hell(i)a und im altnordischen hel hieß, bedeutet, wenn man sich die germanische Sprachwurzel, *hel, *hal = verbergen anschaut nur, dass da was verborgen wird. Verborgen hört sich gut an. Zumindest nimmt es der Hölle den faden Beigeschmack! Im ursprünglichen Sinne bedeutet Hel halt nur die „Bergende“, die Toten Aufnehmende. [2] Und dort, so wurde es überliefert, wacht der Hund Garmr, der an die Höhle Gnipahellir angebunden ist. Weiterhin …

„Das Gittertor Helgrind schirmt die Unterwelt zusätzlich vor lebenden Besuchern ab. Empfangen werden die Toten in Hels Halle, in der sie aber kein qualvolles Dasein fristen, sondern Leben wie zuvor auch, eingeteilt nach Stand. Manche werden sogar fürstlich mit Festmahlen empfangen, wie der Ásagott Baldr. Die im Kampf Gefallenen gelangen dagegen zu Óðins Saal Valhọll, beziehungsweise Freyjas Fólkvangr.“ [2]

Hölle, eine Erfindung der Religionen?

Und, was zeigt uns das? Das zeigt uns, dass die Christen lediglich die Unterwelt der Germanen umdeuteten – bzw., damit es auch für ihre Religion passte, daraus ein Ort des Schreckens machten. Um ihre Vorstellung der Hölle anzupassen, wandelte im Mittelalter die herrschende Kirche die Hölle in eine qualvolle Unterwelt. So wurde der Fluss Slíð mit Eitern und Schwertern gefüllt und das höllische Gebiet Nástrọnd erfunden. Weiterhin wurde der Göttin Hel böse Sachen angedichtet. [2]

Die Hölle, ein Mittel zur Unterwerfung?

Schlimm gell, die Sache mit der Hölle, aber weil es die Regel ist, dass man mit einer angstauslösenden Vorstellungswelt gutes Geld verdienen kann, nutzen die christlichen Religionen – insbesondere die Katholische Kirche – dieses Mittel zur Unterwerfung der Gläubigen mit ihrer Furcht vor dem Tod und was danach kommt, zusammen zu halten. Ja, das ist die Hölle und wenn es sie nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden. Nun, die Hölle macht Sinn, denn würden die Geschöpfe Gottes erkennen, dass dieser Planet lediglich ein Ort der Läuterung, des Lösens von Lebensaufgaben ist, dann würden sie auch erkennen, dass man sich um sein Leben auch keine Sorgen machen muss. Diese Lehre, die so in der Bibel im 1. Korinther 3, 10 – 17 nach zu lesen ist, findet man übrigens auch in anderen Weltreligionen wieder. Der Satz

„Wenn aber jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, jedoch so wie durch[s] Feuer hindurch“ [3]

ist die froh machende Botschaft, die uns der liebe Gott in unsere Herzen gepflanzt hat. Hierin sind sich viele Religionen einig, aber nicht bei der Frage, wer denn den richtigen Gott, den richtigen Mittler, an seiner Seite hat. Darüber streiten sich bis heute die Geister! Bei den Christen ist er der Jesus auf den der Gläubige sein Vertrauen setzen sollte. Deshalb, wer wie der Saulus, der durch Glauben zum Paulus wurde, auf den Messias der Christen baut, der braucht sich vor dem Jüngsten Gericht und dem Höllenfeuer nicht in die Hosen zu pissen. Genau so ist es im 1. Kor. 3,11 nachzulesen.

„Denn einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ [3]

Zur Hölle mit den Religionen!

Nun, ob Du dem großen Meister der Christen glaubst oder ob Dir ein anderes Gottesbild Dir zugefallen ist, ist es so, dass sich der wahre Meister an seinen Taten messen lassen sollte und da ist mir persönlich der Sohn Gottes am nächsten. Nein, mir ist der Gott am nächsten, der seine Geschöpfe nicht mit Gewalt zum „rechten“ Glauben bekehrt. So was tut der liebe Gott nicht! So was tun nur Menschen, die die Kunst des Worte Verdrehens beherrschen und da diese erlauchten Würdenträger in allen Religionen wüten, müssen wir uns mit dem Weltfrieden schon noch etwas gedulden.

Und weil noch viel zu viele Menschen das Spiel „teile und herrsche“ nicht verstehen, wird das Häufchen Elend weiterhin von Krieg zu Krieg gehetzt und somit auch weitere Höllenqualen erleiden müssen! Komischerweise tun sich die Glaubensrichtungen Christentum, Islam und Judentum besonders hervor dieses Spiel zu spielen und ihre Schäfchen untereinander in Glaubenskriege zu verwickeln. Zur Hölle mit ihnen! Ja, zur Hölle mit ihnen, denn da gehören doch alle Religionen hin!

Die Rituale, der Klamauk und die scheinheiligen Gottesbildchenanbeter sind nur Menschenwerk.

Und es ist sicher auch nicht hilfreich seine Religion dem Zeitgeist anzupassen, aber es macht noch weniger Sinn sich von einer Welteinheitsreligion Besserung zu erhoffen. Wir sollten es wie die Germanen tun, und diesen ganzen Müll in der „hel“ verbergen, auch wenn es ihnen dort gar nicht so schlecht gehen wird, wie viele vermuten, ist es dennoch zu begrüßen, dass sie dort aus unserem Gesichtsfeld sind. Da, wo man die Toten ablegt – da, wo demnächst auch die Katholische Kirche begraben wird, da gehören sie alle hin! Wer aber die Worte

„Selig sind, die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9) [4]

versteht, der wird mit allen Mitgeschöpfen, die gleich gesinnt sind, eins! Und solche Leute fürchten weder Tod, noch Teufel, aber auch nicht die Hölle. Diese lieben Leut schnuppern schon heute am Paradies, denn diese Seelen haben verstanden, dass es, um der Hölle zu entkommen, nicht ein Wust von Gesetzen braucht, sondern dass das Gesetz Gottes in 2 Sätzen das Paradies verheißt. Und diese sind: “Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst” und “Was Du nicht willst, das man Dir tue, das füge auch keinem anderen zu.” Nur blöd, dass sich hier die Geister scheiden, denn noch fehlt es im Großen und Ganzen bei der trägen Masse an Erkenntnis. Es fehlt das Licht der Wahrheit, das jede dunkle Ecke ausleuchtet!

Ist die Hölle ein Ort, wo Köpfe abgeschnitten werden?

Noch müssen wir mit ansehen, wie das Totenreich – unserer Mutter Erde – eine Brutstätte der Gewalt ist, wo dämonische Wesen Köpfe abschlagen, Hälse vom Rumpf abtrennen, Herze, Gedärme raus reißen und wo es in großen Teilen der Erde (Hölle) vor allem an Wasser und Brot mangelt. Okay, diese nette Beschreibung von der Hölle deckt sich zufälligerweise mit einer Glaubensvorstellung der alten Ägypter, die eine Region des Totenreichs, die Vernichtungsstätte, genau so bezeichnen. [2]

Nein, das ist eher wohl eine exakte Beschreibung, wie es in dieser Welt/Hölle zugeht. Vielleicht ist es aber auch so, dass Menschen, denen das geheime Wissen über die Götter noch immer verborgen ist, in diesem dunklen Reich – das Reich der Schatten, der Eliten, der Möchte-gern-ReGIERigen und der Kinderschänder einfach nur als wertlose Biomasse vor sich hin vegetieren. Ohne Bewusstsein, was wirklich abgeht, in einer Illusion von Wirklichkeit verharren, das ist Hölle light, denn wer in diesem Zustand so verharrt, der merkt doch gar nicht, in welch verzwickter Situation die Menschheit insgesamt verstrickt sind. Die Erwartung auf das Paradies, sprich in das Land der Götter einzutauchen, in dem man endlos lange lebt, wo man ganz einfach die Zeit vergisst und da, wo Milch und Honig fließt – nein nicht im Lande mit der Länderkennung „deutsch“ – ist der bewusstlosen Masse abhanden gekommen.

Unendlicher Kreislauf von Himmel und Hölle?

Nur blöd, dass der Weg zum Paradies nur über verschiedene schreckliche Höllen zu erreichen ist. Nach dem Glauben der Hindus und Buddhisten erfährt der Verstorbene so lange großes Leid, bis sein schlechtes Karma, die negativen Folgen seiner Taten, verbraucht ist. Verdammt noch mal: Von einer Hölle in die nächste Hölle reinkarnieren – hört das denn nie auf? Doch zwischendurch, zumindest nach dem Glaubensverständnis dieser Religionen darf ein Dahingeschiedener mit gutem Karma auch eine Weile auf Wolke 7 schweben. Ein hin und ein her! Mir wird schon ganz schwindelig – ich will nicht mehr! Ich hab das für mich beschlossen. Das ist hier mein letzter Ausflug in die Hölle, die auf Erden ist. Wenn ich dieses Mal den Geist aufgebe, dann wandere ich an den Ort der endgültigen Erlösung. Lach nicht, das ist die Lehre dieser Religionen. Da gleicht eine Religion der anderen!

Fazit: Mit schlechtem Karma verdient man sich unendlich viele Höllen. Nicht so im Islam, denn da dauert die Hölle nur so lange, wie es der Chef, der sich die lustige Sache ausgedacht hat, will. Es ist jedoch so, dass sich der liebe Gott, der für diese Religion zuständig ist, sich verschiedene Grade der Pein ausgedacht hat. Und da nach einem bekannten Prophetenwort in der Hölle mehr Frauen als Männer sind, [2] wird’s wohl stimmen. Gott sei es gedankt gibt es auch Ausnahmen. Ich kann es bezeugen, denn mir ist ein Engel zugefallen und davon gibt es bekanntlich nur noch sehr, sehr Wenige!

Hölle, Hades, Gehenna, Scheol – viele Namen, eine Hölle!

Interessanterweise wurde der Ausdruck Hölle aus dem griechischen Hades und Gehenna übersetzt. Und da liegt der Haken, denn im Hades oder Scheol passiert nach Aussagen des „biblischen“ Buches Kohelet nichts.

„Kein Tun ist, noch Berechnung, noch Erkenntnis, noch Weisheit im Sheol, wohin du gehen musst“ (Pred. 9,10; nach Buber), und „die Toten aber, sie erkennen nichts, und kein Lohn ist ihnen noch weiterhin, denn vergessen ist ihr Gedenken“ (Pred. 9,5). „Der Herr tötet und macht lebendig; er führt in den Scheol hinab und führt herauf“ (1. Samuel 2,6).“ [2]

Wurden in der Schlucht von Gehenna (Hölle) dem Gott Moloch Kinder geopfert?

Vater unser in der HölleEin bunteres Treiben ist jedoch in der Gehenna zu verzeichnen. Gehenna ist eine Schlucht unterhalb Jerusalems und dort wurden zu alttestamentlicher Zeit bei kultischen Handlung dem Ammoniter-Gott Moloch Kinder geopfert. Diese Praxis wurde von den Israeliten noch bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. weitergeführt. Später wurde daraus eine zentrale Müllhalde. Dieses Bild, und vor allen Dingen das Bild, dass an diesem Ort auch die Leichen von Gesetzesübertretern nach ihrer Hinrichtung verbrannt wurde, inspirierte wohl die jüdischen wie auch die christlichen Theo-LOGEN-Brüder ihr Bild von der Hölle zu zeichnen!

Zur Hölle mit der Hölle!

Was bleibt? Es bleibt, dass Kinder ficken und Leichen schänden eine lange Tradition hat, denn als die Israeliten damit erst einmal fertig waren, ließ später der Papst und seine Priester die gute alte Tradition – die Hölle – wieder aufleben. Bis zum heutigen Tage opfert die Kirche Kinder an den Satan und es wäre doch jetzt mal an der Zeit auch die Katholische Kirche in die Tonne zu treten. Was spricht eigentlich dagegen die Brut Satans auf den Müll der Geschichte zu schmeißen, sprich die Hölle endlich hinter uns zu lassen bzw. diese endgültig zu verbergen?

Wenn Du jetzt an Kirchenaustritt denkst, dann ist es wohl Dein Wille und Deine Wille geschehe. Schließlich folgen Deine Gedanken der Aufmerksamkeit und ich bin mir sicher, dass Du bis zum Schluss mal wieder aufmerksam zugehört hast. Alles ist gesagt und wenn ich noch was vergessen habe, dann steht es Dir offen Dir weitere Informationen selbst ein zu holen. Ein Blick auf die Quellenangaben hilft sicher weiter!

Mit der Hölle abgewandten Grüßen verbleibe ich Dein Martin M. Luder (info-at-efpilk.de)

Quellenangaben

  1. songtexte.com
  2. wikipedia.org
  3. welt-der-bibel.de
  4. glauben.evangelisch.de

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