Worüber soll man sich mit Euch noch unterhalten?

Über irgendwelche Symptome? Natürlich, denn Ihr fürchtet Euch vor den Ursachen…!
Ihr benehmt Euch wie Kleinkinder im Kindergarten die mit Sand spielen. Wichtig ist für Euch nur, wer die schönste Schaufel und den tollsten Sandberg hat. Am meisten beeindruckt Euch, wenn einer einen größeren Sandhaufen hat, als Ihr. Bei einigen weckt es allerdings auch Neid und dabei ist es dann auch egal, ob derjenige seinen Sandhaufen ehrlich erarbeitet oder bei den anderen Kindern gestohlen hat.

Vielleicht habt Ihr Euch ja auch einen schönen großen Haufen aus Sand gebaut und verbringt Eure kurze Lebenszeit damit, diesen solange wie möglich zu erhalten. Deshalb wollt Ihr auch nicht hören wenn ich Euch erzähle dass Ihr auf Sand gebaut habt, weil Ihr glaubt dass dieser irgendetwas zu bedeuten hat. Ich erzähle Euch dennoch, dass jederzeit ein Tsunami, ein Wolkenbruch oder aber ein großer Radlader Eure mühsam gestapelten Sandkörner zum Einsturz bringen kann. Aber nein, so etwas passiert doch hoffentlich nur immer den anderen Sandkastenkindern.

Wovor fürchtet ihr Euch noch?

Davor das Tante Erika Euch Eure Schaufel und Euren Sand wegnimmt, weshalb Ihr auch immer versucht möglichst artig zu sein. Dann wird hoffentlich nicht allzu viel passieren, dann lässt man Euch genügend Sand übrig. Ja, das ist wohl eines eurer Dogmen, Ihr glaubt entweder an nichts oder an alles Mögliche.

Was Euch von wirklichen Kindern unterscheidet, ist das wirkliche Kinder offen sind für neue Erfahrungen, was sich auch Entwicklung bzw. Evolution nennt und der eigentliche Grund für unser hier und jetzt. Aber eventuell hat man Euch schon als Kinder im Elternhaus gebrochen. Wenn nicht dort, dann spätestens im Kindergarten, der Schule oder in der Lehre. Es wurde Euch beigebracht alles zu schlucken, notfalls auch Euren eigenen Sand.

Man hat Euch domestiziert wie Tiere und Ihr springt auf Kommando durch den Feuerring. Man zieht Euch am Nasenring durch den Sandkasten oder lockt Euch mit einer Karotte vor der Nase ins Hamsterrad. Und wenn Ihr nicht artig seid, kommt Tante Erika und versohlt Euch den Hintern. Wenn ihr dann grün und blau geschlagen seid, klatschen die anderen Kinder noch Beifall und finden dass Ihr das verdient habt. Und wenn Ihr ganz böse wart, kommt Tante Erika mit dem Radlader und macht alles platt. Dann weint Ihr und versteht eure Kindergartenwelt nicht mehr.

Was soll ich sagen?

Werdet endlich Erwachsen und übernehmt Verantwortung für Euer Tun und Handeln. Aber vor allem, hört endlich auf Sand auf die Erwachsenen zu werfen. Tante Erika hilft Euch nur solange Ihr genügend Sand habt, aber wehe ein anderer hat mehr Sand als Ihr, dann läuft Eure Sanduhr ganz schnell ab.

Aber wie könnt ihr in der noch verbleibenden Zeit Erwachsen werden?

Wenn man ein Kind lange genug eingesperrt hat, kann man irgendwann die Tür vom Kindergarten offen lassen. Dieses Kind kennt nichts anderes als seinen Sandkasten. Es weiß nicht, dass es genügend Sand für alle gibt, dass dieser Sand nichts wert ist, weil man ihn künstlich herstellen kann. Dieses Kind versteht nicht, dass seine ihm beigebrachten Glaubenssätze auf Sand gebaut sind und deshalb im Sand verlaufen werden. Dieses große Kind will mit aller Gewalt weiterhin im Kindergarten bleiben und im Sand spielen. Dieses Kind kann sich nichts anderes vorstellen und wird deshalb wohl auch im Sandkasten aus diesem Leben scheiden. Auch gut, dann vielleicht im nächsten Leben oder im übernächsten? Jedenfalls solange, bis dieses Kind offen und bereit ist, sich wieder für eine Weiterentwicklung zu interessieren.

Tja, Carpe Diem – nutze den Tag, denn die Uhr läuft. Ach ja, auch in Beton ist Sand, aber der hat grundsätzlich nichts im Kopf zu suchen. Das macht ihn nur unnötig schwer und nimmt einem die Leichtigkeit. Außerdem stört es bei der Orientierung, nicht nur im Sandkasten…!

Für alle die den Text verstanden haben, ein herzliches Willkommen.
Für alle anderen, einen lieben Gruß an Tante Erika und alle anderen Kinder.

Gruß eines Erwachsenen[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Sand


Die richtige Zeit

Titelblatt Essenz des Lebens

Auf meiner Reise zu mir selbst, habe ich zunächst angefangen Artikel zu schreiben. Als es dann immer mehr und tiefgründiger wurde, ist daraus ein Buch geworden.

Ich möchte dieses Buch hiermit allen kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellen (zum downloaden auf das Bild klicken), denn Informationen sollten immer kostenlos zur Verfügung stehen. Sich aus diesen Informationen Wissen anzueignen kostet allerdings einige Mühen.

Mensch, erkenne dich selbst…!

Beste Grüße von Holger ([email protected])

Quellenangaben & Fußnoten

1https://de.wikipedia.org/wiki/Sand
Holger Schmid
Holger Schmid
Er hat Kinder, Familie, Freunde und viele Bekannte, und möchte dass wir alle in Zukunft unser Leben so führen können, wie es eigentlich für uns vorgesehen ist. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, ganz ohne Angst. Holger Schmid inspiriert die Leser mit seinen Erkenntnissen, Fragen und Denkanstößen!

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