Trendgetränk Gin

Gin Tonic

Lange Zeit war Gin ein eher unbeliebtes Getränk, das vor allem von der jüngeren Generation verschmäht wurde. Doch mittlerweile ist die Spirituose in die Discotheken und Bars zurückgekehrt und entwickelt sich zu einem wahren Trendgetränk.

Herstellung und Geschichte des Gins

Beim Gin handelt es sich um einen Wacholderschnaps, der um das Jahr 1650 von einem deutschen Arzt in Holland entwickelt wurde. Ursprünglich als Mittel gegen Magenbeschwerden geplant, wurde Gin schnell in den niederländlichen Kneipen beliebt. Globale Beliebtheit erfuhr das Getränk aber erst, als britische Truppen es im 18. Jahrhundert mit auf die Insel nahmen. Von hier aus gelangte es in die ganze Welt und wurde Basis vieler verschiedener Cocktails.

Neben der stärkehaltigen Basis, meist Getreide, erhält Gin seinen charakteristischen Geschmack durch die Zugabe von Wachholderbeeren und Koriander. Bis zu 120 weitere Zutaten kommen während der Gärung dazu, darunter meist Ingwer, Muskat oder Orangenschalen. In Deutschland muss Gin mindestens 37,5 Prozent Alkohol enthalten, besonders hochwertige Marken überschreiten diese Grenze jedoch deutlich.

Gin ist gesünder als andere Schnäpse

Gin enthält viel Alkohol und sollte deshalb stets nur in Maßen getrunken werden. Doch wie ein gelegentliches Glas Rotwein gut für den Körper sein soll, so werden auch dem Gin einige Wirkungen nachgesagt, die gut für den Körper sind. Durch den Wacholder soll er die Hautalterung verlangsamen und dient somit als Anti-Aging Quelle. Gleichzeitig fördern Wacholder und Koriander auch die Nierenaktivität und helfen dem Körper dadurch, Giftstoffe schneller loszuwerden. Darüber hinaus ist Gin eine eher kalorienarme Spirituose.

Diese Cocktails enthalten Gin

Gin ist ein sehr vielseitiges Getränk. Aufgrund der vielen Variationen, die durch die Zugabe verschiedener Gewürze und anderer Zutaten entstehen, eignet er sich hervorragend für verschiedene Cocktails. Hier eine kleine Auswahl.

Gin Tonic

Für den Klassiker unter den Gin-Cocktails benötigt man nicht viele Zutaten. Lediglich Gin und Tonic Water werden benötigt, dazu kommen Eiswürfel, eine Zitronen- oder Limettenscheibe und ein Strohhalm. Da es aber so viele verschiedene Gin-Sorten gibt, entstehen auch immer neue Gin Tonic Kreationen. Beliebt ist zum Beispiel die fruchtige Variante, bei der ein Gin mit Himbeernote zusammen mit frischen Himbeeren ins Glas gegeben wird. Experimentierfreudige Gin-Trinker können sich beim Spirituosenshop banneke.com mit verschiedenen Ginarten eindecken.

Martini

Auch der Martini ist ein alter Haudegen unter den Cocktails, von dem es ebenfalls viele verschiedene Varianten gibt. Ein klassischer Martini, der Dry Martini, besteht aus 6 cl Gin, dazu kommt 1 cl Wermut. Die Zutaten werden zusammen mit Eiswürfeln verrührt und in ein gekühltes Martiniglas gegeben. Anschließend wird noch das Öl aus einem Stück Zitronenschale hinzugegeben und der Drink mit einer Olive garniert. Die bekannteste Kreation des Cocktails ist der sogenannte Vesper Martini, den sich James Bond im Film Casino Royale bestellt. Das Rezept beschreibt der Geheimagent wie folgt:

„Drei Maß Gordon’s (Gin), ein Maß Wodka und ein halbes Maß Kina Lillet.”

Zusätzlich zum Gin wird in dieser Kreation also noch Wodka und der Likör Kina Lillet hinzugegeben, der Wermut weggelassen. Das Ganze bestellt Bond natürlich geschüttelt, nicht gerührt.

Long Island Ice Tea

Auch in einem Long Island Ice Tea spielt der Gin eine wichtige Rolle. Er wird im gleichen Anteil wie Rum, Wodka, Tequila und Triple Sec Curacao in ein Glas gegeben, dazu kommen Zitronen- oder Limettensaft, Zuckersirup und Cola. Aber Vorsicht: Obwohl der Cocktail durch die enthaltenen Säfte und die Coca Cola sehr süß schmeckt, hat er einen hohen Alkoholanteil und sollte nur in Maßen getrunken werden.

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Redaktion

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