Obwohl ich geschrieben habe, dass ich nicht mehr schreiben werde, bin ich doch wieder am Schreiben, denn so vieles beschäftigt mich. Und so trifft das was ich schreibe, auch immer in gewisser Weise auf mich zu. Ich kann daher behaupten, ich weiß wovon ich schreibe.

„Die Lernpsychologie befasst sich mit den Vorgängen des Lernens und ähnlichen kognitiven Prozessen, also damit, wie Menschen oder Tiere Informationen erwerben, verarbeiten und speichern. Man unterscheidet dabei zwei Grundtypen der Konditionierung: die Klassische Konditionierung (Pawlow), die ausgelöstes (reflektorisches) Verhalten betrifft (der lernende Organismus hat keine Kontrolle über den Reiz und die von ihm ausgelöste Reaktion), und die Instrumentelle bzw. Operante Konditionierung, die ursprünglich spontanes Verhalten betrifft, das je nach der dem Verhalten folgenden Konsequenz zielgerichtet wird. Bei der operanten oder auch instrumentellen Konditionierung wird die Häufigkeit von ursprünglich spontanem Verhalten durch seine angenehmen oder unangenehmen Konsequenzen nachhaltig verändert. In der Alltagssprache ist dies „Lernen durch Belohnung/Bestrafung“.“

Wer das noch etwas ausführlicher, aber nicht unbedingt verständlicher haben möchte, darf dies gerne bei Wikipedia oder sonst wo nachlesen.

Unsere Konditionierung erfolgt also doppelt

Zum einen durch unsere Eigene, denn da wir geliebt werden und keine Subventionen erfahren wollen, fangen wir im Elternhaus damit an uns gegen unser eigenes Wesen zu stellen. Die zweite Konditionierung erfolgt dann von außerhalb. Meist ebenfalls zuerst in der Familie, dann Freunde und Bekannte, die dadurch die gelernte Verhaltensweise an ihr Umfeld weitergeben und wir dann bei einer Gesellschaft landen die sich selber konditioniert. Solch eine Gesellschaft noch weiter zu steuern ist ein Leichtes, hat sie doch schon die wichtigsten „Verhaltensregeln“ verinnerlicht. Das sich dann allerdings durch dieses Verbiegen und das eigene Nicht-Leben-Können enormer Druck aufbaut, sollte auch jedem klar sein. Dies zeigt sich in unterschiedlichen Symptomen und führt in extremen Fällen zu Schizophrenie oder Depression. Aber schon die leichtere Form baut so viel Frust auf, der dann irgendwo abgelassen werden muss, um nicht in Krankheit zu enden.

Und genau das ist es was täglich passiert. Die Menschen lassen ihren Frust ab, in dem sie mit dem Finger auf andere Menschen zeigen. Sie erzählen von Herrschern die im Luxus leben, während es dem Volk schlecht geht. Von der bösen Nachbarin die ihre Kinder nicht ordentlich behandelt oder von dem Mann der seine Frau betrügt. Sie packen ihren Frust von all den Schlechtigkeiten in dieser Welt bei dir in den Rucksack, damit er sie, zumindest für ein kleine Weile, nicht mehr belastet.

Nein, sie wollen keine Ratschläge oder Hoffnung, sondern lediglich Erleichterung von der Last die sie mit sich herumtragen. Denn sie sind sich ihrer Ohnmacht des Nicht-Handeln-Wollens teilweise bewusst. Stößt du sie nämlich mit der Nase auf verschiedene Möglichkeiten, halten sie diese zunächst für unmöglich, weil diese zu sehr von der „Norm“ abweichen und flüchten sich dann aber meist in die Aussage, dass es ja woanders noch viel schlimmer sei und wir ja im Grunde hier sehr zufrieden sein müssen. Sie befinden sich also immer am Abgrund. Noch einen Schritt weiter und sie fallen, entweder in Depression oder Schizophrenie.

Aber befindet sich diese Gesellschaft nicht bereits am Boden?

Dass die Menschheit mit Krankheiten geplagt ist, ist sicherlich keine neue Entdeckung und gerade aktuell wieder sehr deutlich zu erkennen. Zu allen Zeiten gab es das und das was wir als zivilisierte Welt verstehen ist nur unwesentlich besser. Besser wurde wohl lediglich die Konditionierung.

“Menschen lieben die Lüge und die Verführung mehr als die Wahrheit. Die große Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Schein, die Täuschung und der Irrtum. Nie haben Menschen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, steht’s ihr Opfer.” Aus Gustave Le Bons Klassiker “Psychologie der Massen”

“Es ist leichter, Menschen zum Narren zu halten, als sie davon zu überzeugen, dass sie zum Narren gehalten werden.” Mark Twain

All das ist ein Teil dessen, warum ich im Grunde meine Gedanken nicht mehr aufschreiben wollte. Doch ich merke, dass dies alles aus mir heraus will. Ich bin da nicht besser als die Gesellschaft die ebenfalls ihren Druck loswerden will. Immer wieder kommen die Menschen zu mir um ihren Frust abzulassen und immer nehme ich sie an die Hand und führe sie direkt ohne Umweg an den Abgrund. Dies war zumindest bisher meine Art zu sagen, worüber redest du eigentlich? Neue Sichtweisen konnte ich nur in den wenigsten Fällen aufzeigen, da ich nicht erkannte, dass sie gar keine Lösungen oder andere Möglichkeiten wollten, sondern lediglich ihren Frust abbauen, da sie lieber in ihren Konditionierungen leben, statt in einer glücklichen Welt.

Zumindest sind sie aber entweder zu ängstlich oder zu bequem oder beides. Doch wie will man solche Menschen ans Licht führen, haben sie sich doch schon so sehr an die Dunkelheit gewöhnt. Ich für mich habe mir jedenfalls vorgenommen die Gespräche gleich abzukürzen und zu fragen ob es ihnen lediglich darum geht ihren Frust abzubauen. Für sowas stehe ich ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Dafür empfehle ich ab jetzt eine Telefon-Flat und dann bitte gleich dort anrufen wo der Frust entstanden ist, oder hinfahren oder schreiben. Wenn es aber um Sorgen und Nöte geht, bin ich gerne für einen konstruktiven Austausch und Hilfe bereit.

Der Grund warum wir anfangen Masken zu tragen, liegt also an unserer Konditionierung und beginnt bereits in unserer Kindheit. Oft sind es mehrere Masken übereinander, denn sie bedeuten für unser Ich einen gewissen Schutz, hauptsächlich als Kind. Doch diese Masken sind nicht sichtbar, zumindest nicht für alle. Interessanterweise kommt der Begriff „Person“ aus dem Lateinischen (persona) und bedeutet Maske. Ebenso wie wir unser eigenes Selbst verbergen, wird der Mensch hinter der Maske Person etwas anderes, als er im Grunde ist, nämlich zur Sache und damit zu etwas was wir als nicht lebendig bezeichnen. Auch eine „erfolgreiche“ Konditionierung, zumindest eine folgenreiche. Doch am schwersten wiegt wohl immer unsere Eigene, denn selbst wenn wir es schaffen uns von allen anderen Masken zu befreien, zumindest mental, so bleibt diese erste und damit auch gleichzeitig letzte Maske die Bedeutendste, denn ohne empfinden wir uns als nackt und wehrlos.

Doch sind wir das wirklich? Ist nicht die elektro-chemische Maschine, unser Körper, nicht ebenfalls so etwas wie eine Maske, eine Verkleidung? Ist es wirklich das was uns ausmacht oder gibt es da nicht noch einiges mehr? Etwas das wir mit unseren üblichen Sinnen nicht wahrnehmen können?

Titelbild von Gerd Altmann auf Pixabay


Die richtige Zeit

Titelblatt Essenz des Lebens

Auf meiner Reise zu mir selbst, habe ich zunächst angefangen Artikel zu schreiben. Als es dann immer mehr und tiefgründiger wurde, ist daraus ein Buch geworden.

Ich möchte dieses Buch hiermit allen kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellen (zum downloaden auf das Bild klicken), denn Informationen sollten immer kostenlos zur Verfügung stehen. Sich aus diesen Informationen Wissen anzueignen kostet allerdings einige Mühen.

Mensch, erkenne dich selbst…!

Beste Grüße von Holger ([email protected])

Holger Schmid
Holger Schmid
Er hat Kinder, Familie, Freunde und viele Bekannte, und möchte dass wir alle in Zukunft unser Leben so führen können, wie es eigentlich für uns vorgesehen ist. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, ganz ohne Angst. Holger Schmid inspiriert die Leser mit seinen Erkenntnissen, Fragen und Denkanstößen!

1 Kommentar

  1. la máscara que llevamos de chicos de niños, nos han condicionado, por eso se explica por qué la gente se acostumbra a llevar máscaras como la que vemos como rebaños que van a la muerte segura, la curiosidad y el miedo, los lleva a ponerse esa inyectable, sin que nadie les diga: ojo no te prestes a un experimento, !No lo entienden¡¡¡ ya están condicionados por los grandes centros de manejo de la mente y del comportamiento //////

    Übersetzung:
    Die Maske, die wir als Jungen als Kinder tragen, haben uns konditioniert, deshalb wird erklärt, warum sich die Menschen daran gewöhnen, Masken wie die zu tragen, die wir als Herden sehen, die in den sicheren Tod gehen, Neugier und Angst führen sie dazu, dieses Injizierbare zu tragen , ohne dass ihnen jemand sagt: sei vorsichtig, lass dich nicht auf ein Experiment ein! Sie verstehen es nicht! Sie sind bereits von den großen Zentren für die Steuerung des Geistes und des Verhaltens konditioniert!

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