Tierversuche sind für die Katz

Wistar Ratte, ein Lebewesen für Tierversuche
Wistar Rat © Janet Stephens (photographer), Lizenz: CC0

Tierversuche zum Nutzen der Menschheit?

Heute, mein lieber Freund, möchte ich Dich mal einladen mit mir gemeinsam ein Tierversuchslabor zu besuchen. Sehen wir uns doch mal an, auf welch lustige Ideen das Häufchen „Elend“ kommt, sprich, was dem lieben Vieh auf 2 Beinen so alles einfällt, um Tiere zu quälen. Tierversuche sind ein Hochgenuss für Sado-Maso-Freunde, obwohl diese es ja bekanntlich zum Vergnügen machen, ist die Prozedur, die man Tieren angedeiht, gelinde gesagt eine riesige Sauerei! Da zieht man diesen göttlichen Geschöpfen mal das Fell über die Ohren oder es werden ihnen bei lebendigem Leibe die Därme rausgerissen. Beliebt sind bei den Folterprofis auch Augen ausstechen und wenn es mal ganz schnell gehen soll, dann wird das Tier mit einer Giftspritze vom Leben zum Tode zu (das Wort “zu” entfernen) befördert. Und all diese lustigen Maßnahmen sollen der Volksgesundheit dienen?

Soll man Tierversuche unter Strafe stellen?

Mir ist das ehrlich gesagt zuwider, und ich denk gerade darüber nach, ob ich den perversen Typen, die mit ihren Gräueltaten im Schweiße ihres Angesichts auch noch dafür Geld verdienen, mit einer Strafanzeige begegnen soll. Vielleicht sollte ich aber auch über eine Mitgliedschaft im Verein „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ nachdenken. Nun, die Vereinsmitglieder haben schließlich „Eier“, denn im Jahre 2003 versuchten sie das Tierversuchslabor Covance mit einer Anzeige in die Knie zu zwingen. 500 Affen wurden in der Anstalt des Schreckens auf qualvollster Weise hingerichtet. [1]

Tiere, die für Tierversuche nicht mehr verwertbar sind, erhalten eine ganz besondere Behandlung.

Die Umstände der Massentötung wurden damals durch einen ehemaligen Tierpflegergehilfen aufgedeckt. Nach seiner Aussage hatte man im Jahr 2000 für 500 Affen schlicht und ergreifend keine Verwendung mehr. Sie mussten aus Kostengründen beseitigt werden. Offiziell wurde jedoch ein Verdacht auf Tuberkulose vorgeschoben. Ein Teil der putzigen Tierchen wurde dann fachmännisch in das Reich der Toten befördert. Die Entsorgung erfolgte, wie es auch bei anderem unnötigen Ballast, wie zum Beispiel bei lebensmüden Hunden oder kratzbürstigen Katzen üblich ist, mit einem zugelassenen Mittel – mit einer Giftspritze halt. [1] Als dieser segensreiche Wirkstoff jedoch aufgebracht war, wurde der Rest mit Formalin behandelt. Formalin, das ist so ein Zeug, das jedoch für das Töten von Tieren völlig ungeeignet ist. Nun, man hatte halt gerade nichts Besseres zur Hand und so kamen die Viecher in den Genuss unter Höllenqualen zu verrecken. [1]

Was für ein Affentheater! Tierversuchslabore – Orte des Grauens?

Nun, das war der Grund warum der Verein, warum die „Ärzte gegen Tierversuche“ zur Erkenntnis kamen, dass man solche Tierquäler zur Rechenschaft ziehen sollte. Um der Strafanzeige Nachdruck zu verleihen wurden die Zustände in diesem Labor filmisch festgehalten. Diese Aufnahmen waren dort einem Journalisten, der sich über Monate als Tierpfleger tarnte, gelungen. Diese gruseligen Bilder wurden dann im Dezember 2003 in der ZDF-Sendung „Frontal 21“ einem Millionenpublikum in die gute Stube serviert. [1] So war der Skandal über die Tierversuche nun offensichtlich und für jedermann nachvollziehbar. Ja, für jeden rechtschaffenen Menschen, aber es kam anders:

„Doch was dann folgte war eine Farce, ein Skandal, der in der bundesdeutschen Geschichte sicher seinesgleichen sucht. Justiz und Behörden (bis auf wenige Ausnahmen) und sogar die Medien beugten sich vor den wirtschaftlichen Interessen des Tierlabors, die Grundfesten unserer Demokratie, nämlich das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit, wurden ausgehebelt, Tierrechtler wurden kriminalisiert und mundtot gemacht, eine juristische Fehlentscheidung folgte der anderen. Und bei Covance blieb alles beim Alten, durften die Affen – jetzt mit amtlicher Erlaubnis – weiter gequält werden.“ [1]

Widerstand gegen Tierversuche läuft ins Leere

Der Staatsanwalt weist die Strafanzeige der „Ärzte gegen Tierversuche“ zurück. Nichts anderes habe ich erwartet. Das war leider nur ein weiteres dunkles Kapitel deutscher Rechtsprechung. Widerstand zwecklos, denn auch eine Beschwerde des Vereins lief ins Leere. Die Staatsanwaltschaft lehnte am 7.5.2004 die Beschwerde ab.

„In den Medien nannte die Staatsanwaltschaft Münster die Strafanzeige der Ärzte gegen Tierversuche gar »eine Kampagne teilweise militanter Tierschützer«.“ [1]

Zum Wohl! Prost Mahlzeit, aber es kommt noch schlimmer, denn schließlich sind Tierversuche für die Katz – sind Tierversuche eine völlig ungeeignete und unwissenschaftliche Forschungsmethode. Das Märchen, dass Tierversuche dabei hilfreich sind menschliche Krankheiten heilen zu können, ist völliger Unfug! Eine gigantische Steuerverschwendung, mit der Tag für Tag unschuldige Lebewesen abartigen Folterungen ausgesetzt sind, ist eine weitere üble Begleiterscheinung.

Tierversuche ohne Nutzen für die Menschheit!

Verschiedene Substanzen auf abenteuerlicher Weise an Tieren zu testen, mag zwar für Sadisten ein Vergnügen sein, aber daraus abzuleiten, dass die Verabreichung eines neuen Wundermittels beim Menschen genau so, wie beim Tier wirkt, ist natürlich an den Haaren herbeigezogen. So sind Knollenblätterpilze zwar für Kaninchen ein Leckerbissen aber für den Mensch hat die Zuführung dieses Lebensmittels eine tödliche Wirkung. Petersilie mag für uns wohl gesund sein, doch für einige Papageienarten ist dieses Kraut nur einmal genießbar.

Morphium wirkt auf Hund und auf den gewöhnlichen Zweibeiner beruhigend, doch bei der Katz sträuben sich die Nackenhaare – sie schäumt bei der Einnahme von Morphium förmlich über, sprich sie neigt danach zu unkontrollierbaren Erregungen! Also, was lehrt uns die Geschichte? Na klar, die Erkenntnisse wie ein Tier auf einen bestimmten Stoff reagiert ist für das Lebewesen, dass sich auch als die Krönung der Schöpfung betitelt, bedeutungslos. Also muss man, um der Gesundheitsindustrie zu dienen, andere Wege gehen. Vielleicht sind Menschenversuche ja der Weisheit letzter Schluss?

Sollen nun Menschenversuche die Tierversuche ablösen?

Na klar, man muss nur unter der Biomasse ausmisten. Die „Ballastexistenzen“, das „unwerte Leben“, wie im Dritten Reich, ausfiltrieren, dann haben die Forscher immer genügend Material auf Halde, die man selbstverständlich unbedenklich foltern kann. So wurden, auf Veranlassung der Weißkittel zwischen 1939 bis 1945 circa 250.000 bis 300.000 zurückgebliebene Existenzen der Garaus gemacht. [2] Die Ärzte handelten aus Überzeugung. Keine Spur von schlechtem Gewissen. Die Idee der Euthanasie propagierten die Schlächter jedoch schon lange vor Hitlers Herrschaftszeit. Die Nazis halfen lediglich mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ etwas nach. Es wurden ab diesem Zeitpunkt per Gesetz die Menschenversuche legalisiert.

Hör ich da was? Ja, ich kann Deine Worte ganz deutlich vernehmen. Du blubberst was über die bösen Nazis, aber vor lauter Erregung hast Du wohl vergessen, dass diese Nazis noch heute Gottes Werk verrichten, sprich, dass sie sich erheben über Leben und Tod zu entscheiden. So ist durch die Wissenschaftlerin Susan Reverby vom Wellesley College bekannt geworden, dass in den 40er-Jahren amerikanische Wissenschaftler, die mit den Nazis wohl verwandt waren, Häftlinge und Soldaten mit Syphilis und Tripper infizierten. [3]

Eine vom US-Präsidenten Obama eingesetzte Kommission sollte diese schrägen Vorwürfe untersuchen und ist dabei auf aktuelle Fälle gestoßen. Menschenversuche werden auch heute noch ohne Zustimmung oder Wissen der Patienten ausgeführt. Eine High-Tech-Folter, die auf Knopfdruck aus der Ferne ausgeführt werden kann, ist mittlerweile die gängige Praxis. Dazu gehören Schlafentzug, extreme Aufheizung/Abkühlung des Körpers, Elektroschocks, Einsatz von Akustikwaffen (Einspeisung von Geräuschen/Stimmen), Erzeugung von Panikattacken, Gedanken- und Bewusstseinskontrolle.

Tierversuche, aber auch Menschenversuche sind abzulehnen!

Tierversuche, aber auch Menschenversuche sind ein Verbrechen an der Schöpfung und es wird höchste Zeit, dass man den Wissenschaftlern, die an Tieren und Menschen experimentieren endlich das Handwerk legt. Wir brauchen, um das Rätsel von Krankheiten zu lösen, keine Folterkammern. Nein, wir müssen nur verstehen, dass unsere Psyche mit ihren vielen so genannten biologischen Konflikten die Eingangstür für die Entstehung von „Krankheiten“ bei Mensch und Tier ist. [4]

Wir müssen endlich verstehen, dass Tiere wie Menschen ebenso eine Psyche haben und somit jedes Lebewesen einen Panik-Code entwickelt hat. So regt sich ein Goldhamster, weil er sich in seinem Lebensreich in Höhlen gewöhnlich sicher fühlt, über Rauch nicht auf. Das Lebewesen verfällt, nicht wie die Maus, wegen Zigarettenqualm in Panik. Eine Maus hat für Brandgeruch wohl eine ganz feine Nase, denn wenn zu früheren Zeiten mal ein Dachstuhl brannte, dann waren diese lieben Viecher die ersten, die das Haus verließen. Sie können deshalb durchaus einen Todesangst-Konflikt mit anschließendem Rundherdkrebs erleiden. [4]

Germanische Heilkunde macht Tierversuche überflüssig.

So steht’s geschrieben, zumindest kannst Du, wie Menschen, Tiere und Pflanzen funktionieren in der Germanischen Heilkunde nachlesen. Einfach mal Dr. Hamer fragen. Er meint

„Wenn man die Psyche der Tiere und Menschen vergleichen will, so muss man sich vorstellen, dass in unserem großen Computer Gehirn für verschiedene Lebenssituationen ganz verschiedene Konflikte codiert sind. Setzen wir einen Menschen in ein Auto, fühlt er sich dort wohl, sperren wir einen Adler in ein Auto, bekommt er Todesangst, die der Mensch ebenfalls bekommen würde, wenn wir ihn in einen Adlerhorst stellen. Zwar ist die Todesangst als Ergebnis miteinander vergleichbar, aber sie entsteht bei verschiedenen Lebewesen bei ganz verschiedenen Lebenssituationen. Daraus resultiert, dass die individuelle Eigenart und Psyche jedes Lebewesens berücksichtigt werden muss, um eine mögliche Konfliktsituation beurteilen zu können.“ [4]

Abschließend meint er noch,

„dass die Tierversuche später einmal als eine Schande für unser gesamtes Zeitalter und als Zeugnis unserer unsäglichen Ignoranz angesehen werden dürften.“ [4]

Ich möchte diesen Satz ergänzen und sag es frei raus: Tier- und Menschenversuche sind für die Katz!

In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen Dein Martin M. Luder.

Quellenangaben

  1. Strafanzeige gegen Tierversuchslabor
  2. focus.de
  3. spiegel.de
  4. http://www.germanische-heilkunde.at/index.php/tierversuche.html

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