Bedenke was du tust…!

Womit wir schon zum Hauptproblem kommen, dem Denken an sich. Egal wie oft ich es drehe und wende, und egal von welcher Seite ich es betrachte, die meisten Menschen auf der Erde können nicht wirklich Denken. Mit wirklich Denken meine ich, die Dinge bewusst zu Ende zu Denken. Dafür gibt es aber, wie immer die entsprechenden Ursachen. Zunächst einmal ihre jeweilige Entwicklungsstufe, hinzu kommt dann noch die entsprechende Konditionierung (das brauchst du nicht zu wissen – weil, wir wissen es selbst nicht) und die Summe aus beidem, was in die sogenannte Betriebsblindheit führt. Getoppt wird das Alles, zusätzlich von der menschlichen Arroganz. Besonders viele die sich als Intellektuelle fühlen oder glauben, tappen dabei in die Falle Namens Selbstsuggestion und bedenken nicht, was sie dabei mit ihrem Gehabe und ihrer Wichtigtuerei, sich selbst und ihrem Umfeld antun. Wobei man die Wichtigtuer natürlich auch in allen anderen Bereichen findet oder genauer gesagt, sie finden uns. (Kleine Anmerkung: Ich schreibe Denken ab sofort immer groß, weil ich Denke es ist viel zu wichtig, um es kleinzuschreiben.)

Bedenke was du nicht tust…!

Ein Grund für das Nichtdenken, ist die bekannte Bequemlichkeit vieler Zeitgenossen, die dann aber auch noch behaupten: Aber ich habe gedacht…! Ja ich weiß, selber denken verdirbt Fernsehabende und ist anstrengend.

Auch jene die glauben sie währen mächtig, bedenken nicht was sie sich und anderen mit ihren Handlungen antun. Was allerdings auch der Kurzsichtigkeit der Handelnden geschuldet ist, da ihre Sicht nur bis zum stofflichen Tod reicht. Die Sicht der Dunklen mag darüber hinaus reichen, ist aber dennoch nur auf deren dritten Grad begrenzt. Die alte Geschichte von Ursache und Wirkung eben, wie immer. Diese lässt meist schon relativ frühzeitig eine Denkbehinderung bei vielen Zeitgenossen erkennen und aus oben genannten Gründen hilft da natürlich auch kein Schubsen oder Ziehen. Manchmal helfen entsprechende Fragen und sich „selber dumm“ stellen, zumindest solange man freundlich dabei bleibt. Trifft man allerdings auf religiöse Fanatiker, tja dann hilft meist nur ein freundliches Nicken oder Schulterzucken, denn der Großteil der menschlichen Spezies, versteht nicht einmal, dass sie es nicht versteht. Was jedoch von den etwas cleveren und gierigen Menschen immer wieder entsprechend ausgenutzt wird.

Ich nutze so etwas nicht aus, weil ich mir dieser Wirkung bewusst bin. Allerdings gebe ich zu, dass ich mir ab und zu ein kleines Späßchen erlaube und besonders freundlich mit unfreundlichen Nichtdenkern bin. Im Grunde verhält es sich dabei so, als wenn man sich mit einem Tier unterhält das die Sprache nicht versteht und sich deshalb am Klang der Worte orientiert. Egal was für Worte man dabei dem Tier an den Kopf wirft, es muss sich nur freundlich anhören. Deshalb stets freundlich bleiben oder eben gerade dann besonders.

Ich denke wir können unsere Mitmenschen lediglich durch entsprechendes Fragen und Vorleben dazu animieren, verschiedene Gegebenheiten zu überdenken. Etwas bleibt immer hängen und trägt irgendwann Früchte. Wenn nicht in diesem Leben, dann eventuell schon im Nächsten oder eben später.

Der erste Grundsatz des Philosophen René Descartes lautet: „ego cogito, ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) und beschreibt die Bewusstwerdung des Menschen auf Mutter Erde, da man sich somit vom tierischen Verhalten des unbewussten Menschen abwendet. Anders ausgedrückt – der Unterschied zwischen Mensch und Tier. Doch erst wenn der Mensch beginnt, sein Denken zu den entscheidenden Fragen zu lenken, also sich seiner Handlungen bewusst wird, erst dann wird er wirklich zum Menschen. Die „richtigen“ Fragen hierzu bringen uns auf den entsprechenden Weg und viele kennen diese wohl aus der Sesamstraße: Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?

Wer bin ich? Wie komme ich hierher? Was mache ich hier? Wieso bin ich? Weshalb mache ich die Dinge so und nicht anders? Warum laufen die Dinge so, obwohl ich mich bemühe?

Diese Fragen sind lediglich ein Teil von weiteren Fragen, die sich aber immer um unser Ego, unser Ich drehen und dabei alles zu Ende Denken wollen. Es ist auch als Philosophie bekannt und beschreibt das Denken. Das Ego steht dabei meist im Vordergrund und ist der Antrieb dafür. Vermutlich hat es aus diesem Grund einen so negativen Touch erhalten, weil man nicht möchte, dass die Menschen anfangen selbständig zu Denken. Wer also von jemand anderen behauptet er wäre egoistisch, der verwechselt dies entweder mit selbstsüchtig sein oder möchte sein Gegenüber damit kleinhalten. Über sich (Ego) und sein Handeln nachzudenken ist jedoch der erste Schritt in die Bewusstwerdung.

Die östlichen Lehren, wollen nun aber dieses Ego nicht akzeptieren, weil sie es für unreif halten und mit Selbstsucht (man nimmt sich selbst zu wichtig) gleichsetzen. Aus diesem Grund versuchen sie es abzutrennen, denn es passt nicht in ihr kleines buntes Behältnis. Ähnlich wie die moderne Medizin, die ein Krebsgeschwür findet und es heraus schneidet. Doch die eigenen Zellen, die nicht mehr so funktionieren wie sie sollen, haben einen Grund, eine Ursache warum sie so reagieren. Das meine ich mit zu Ende gedacht. Es geht darum die Dinge zusammen zu führen und zu verstehen, warum dieses funktioniert und jenes nicht so funktioniert, wie man das gerne hätte. Es geht darum zu verstehen, warum der Mensch keine Maschine ist und wir keinen Bauplan dafür haben. Es geht darum zu verstehen, dass wir manche Dinge nur ansatzweise verstehen. Und es geht darum zu verstehen, dass wir alle unterschiedlich sind, auch wenn wir gleich sind. Dafür haben wir den Verstand, der uns mittels Denken hilft, die Dinge in der richtigen Art und Weise zusammen zu setzen. Wir benötigen kein weiteres „Teile und Herrsche“. Das Gefühl ist dabei ein weiteres Hilfsmittel und Teil des notwendigen Antriebs. Setze daher alle Teile zusammen und du findest die Antworten auf deine Fragen. Je mehr Teile du findest, desto genauer werden deine Antworten.

Erkenne dich selbst…!

Beste Grüße von Holger ([email protected])


Die richtige Zeit

Titelblatt Essenz des Lebens

Auf meiner Reise zu mir selbst, habe ich zunächst angefangen Artikel zu schreiben. Als es dann immer mehr und tiefgründiger wurde, ist daraus ein Buch geworden.

Ich möchte dieses Buch hiermit allen kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellen (zum downloaden auf das Bild klicken), denn Informationen sollten immer kostenlos zur Verfügung stehen. Sich aus diesen Informationen Wissen anzueignen kostet allerdings einige Mühen.

Titelbild: © Holger Schmid

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Holger Schmid
Holger Schmid
Er hat Kinder, Familie, Freunde und viele Bekannte, und möchte dass wir alle in Zukunft unser Leben so führen können, wie es eigentlich für uns vorgesehen ist. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, ganz ohne Angst. Holger Schmid inspiriert die Leser mit seinen Erkenntnissen, Fragen und Denkanstößen!

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