Bill Clinton warnt vor großer internationaler Krise!

Bill Clinton
Bill Clinton © Evan Guest, Lizenz: CC BY 2.0

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton äußerte sich besorgt, dass eine globale Krise, welche die Teilung der Welt hervorruft kurz bevor stehe und ist der Überzeugung, dass nur seine Frau Hillary diese als zukünftige Präsidentin der Vereinigten Staaten meistern könnte.

Wahlkampf für Hillary!

Während einer gestrigen Rede, die von ABC-News übertragen wurde, erklärte Clinton, seine Frau Hillary sei qualifizierter US-Präsidentin zu sein, als er es zu seiner Zeit gewesen ist und bezog dieses auf die aktuellen Problematiken der Welt.

„Die Krise der Welt hat so starke Ausmaße, dass sie uns daran hindert sie gemeinsam zu bewältigen“,

so der Ex-Präsident.

„Ich wünsche mir dann jemanden, der nicht herausfinden muss, was dann zu tun ist, sondern jemanden, der instinktiv weiß, was zu tun ist“,

ergänzte er.

Genau diese Handlungsfähigkeit stellen einige Experten in den USA bei Hillary Clinton in Frage und verweisen, zum Beispiel auf ihre Zeit als Staatssekretärin während der Intervention in Libyen, wo bei einem Angriff auf einen Außenposten der Vereinigten Staaten in der Nähe von Benghazi, vier Amerikaner getötet wurden.

Von welcher Art Krise spricht Bill Clinton?

Von welcher Art weltweiter Krise Bill Clinton sprach, ließ er in seiner Rede offen. Könnte ein gegenwärtig geführter Konflikt der Auslöser sein oder steht dieser noch bevor? Sieht Clinton eine Eskalation der gegenwärtigen Flüchtlingskrise oder ein neues Ausmaß des weltweiten islamistischen Terrors? Geht es um die globale Wirtschaft, die kurz vor einem endgültigen Kollaps steht, anbahnend in Ländern wie Brasilien, Venezuela, Italien und sogar China? Fakt ist, Möglichkeiten gibt es genug.

Natürlich muss Bill Clinton den Wahlkampf seiner Frau unterstützen, fragwürdig, ob er dieses mit dem bewusst heraufbeschworenen Schüren von Ängsten tun sollte. Hillary kann unterdessen jede Hilfe gebrauchen. Im Wahlkampf ist Gegenkandidat Bernie Sanders immer noch ein harter Brocken.

Dennoch, der Ex-Präsident reist zurzeit von Auftritt zu Auftritt, macht praktisch im Alleingang Wahlkampf. Nicht immer läuft das problemlos. Am vergangenen Sonntag, auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Queens, wurde er gleich am Beginn seiner Rede von einer laut auf Spanisch schreienden Gruppe junger Leute unterbrochen. „Kriegsverbrecher!“, rief eine Frau, während eingesetzte Polizisten die Situation beruhigten. Bill Clinton, immer noch ganz Politprofi, entgegnete gelassen:

„New York muss man einfach lieben!“

In einem ähnlichen Augenblick in Philadelphia legte Clinton sich mit schwarzen Bürgerrechtlern an, die ihm vorwarfen mit seiner Strafrechtsreform von 1994 schwarze Familien und Gemeinden zerstört zu haben. Seine Frau Hillary hat sich bereits von diesen Reformsystem distanziert und versprach Besserungen, schließlich geht es um wichtige Wählerstimmen der Afro-Amerikaner, Latinos und Hispanics. Einwanderer können ein Schlüssel zum Wahlsieg sein.

Hillary Clinton kämpferisch!

Hillary Clinton gab sich zuletzt angriffslustig und kritisierte Widersacher Sanders scharf wegen dessen Haltung zum Waffenbesitz. Senator Sanders habe mehrfach gegen ein wichtiges Bundesgesetz zur Kontrolle von Schusswaffen gestimmt, so Clinton auf einer Wahlkampfveranstaltung in Port Washington, im Bundesstaat New York, wo sie mit mehreren Frauen auftrat, die Familienmitglieder durch Schusswaffen verloren haben. Bei dem sehr emotionalen Auftritt machte sich Hillary dafür stark, dass Waffenproduzenten für Opfer von Schießereien haftbar gemacht werden können. Sanders steht mit seiner liberalen Haltung eher für einen Kompromiss zwischen Befürwortern und Gegnern.
Dennoch bleibt Hillary Clinton klare Favoritin der Demokraten. Sie führt auch mit 1776 Delegiertenstimmen vor Sanders mit 1118 Stimmen. Neben den Delegierten, deren Stimmen bei den Vorwahlen vergeben werden und die beim Nominierungsparteitag für den Kandidaten stimmen müssen, für den sie gewählt wurden, gibt es noch sogenannte „Superdelegierte“, die in ihrer Wahlentscheidung frei sind.

Quellen

Frankfurter Allgemeine, Standard.at, Spiegel-Online, n-tv-online, Infowars

Titelbild: Bill Clinton © Evan Guest, Lizenz: CC BY 2.0

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