Die Gedankenwolke: Alle Beweise sind bereits erbracht

Wolke sinnbildlich für Gedankenwolke
© Holger Schmid

Wir müssen keine Kriege mehr führen, unsere Brüder und Schwestern versklaven oder täglich im Hamsterrad herumflitzen, wir haben erkannt dass dies zu keiner weiteren Erkenntnis führt. Alles wurde bereits gedacht und erfunden, alles bereits beschrieben und wissenschaftlich katalogisiert. Dennoch glauben wir, immer wieder bei Null anfangen zu müssen. Wenn ich ein Dreieck berechnen möchte, muss ich doch auch nicht jedes Mal die Herleitung der dafür notwendigen Formel beweisen, sondern kann gleich die entsprechende Formel dazu benutzen. Ebenso verhält es sich mit unserem Leben. Damit lässt sich wohl auch die zunehmende Häufigkeit der sogenannten Depressionen erklären. Die Menschheit ist an einem Punkt angelangt, an dem alle Erfahrungen gemacht wurden (sind gespeichert in der Gedankenwolke) die lediglich nicht zu einer entsprechenden Anwendung kommen. Auch dieser von mir gerade aufgeschriebene Gedanke ist nicht neu, sondern bereits mehrfach schriftlich festgehalten worden.

Die Gedankenwolke – Cloud

Wolkenstreifen am Himmel
© Holger Schmid

Bildlich gesehen, wandern all unsere Gedanken in ein und dieselbe Gedankenwolke (Cloud). Dies geschieht, da wir alle miteinander vernetzt sind. Aus diesem Grund können auch alle darauf zugreifen. Aber ähnlich wie bei unterschiedlichen Computernetzwerken haben nicht alle die gleiche Zugriffsgeschwindigkeit und nicht jeder kann auf alle Bereiche zugreifen. Dies liegt jedoch nicht daran, dass der eine mehr und der andere weniger Rechte darauf hätte, sondern daran, dass wir zwar alle miteinander verbunden sind, aber unterschiedliche „Betriebssysteme“ am Laufen haben. Das Recht auf den Zugriff ist bei allen Menschen gleich. Die Einzigen die uns den Zugriff nicht in vollem Umfang erlauben sind lediglich wir selbst.
Immer mehr Menschen erkennen dies und befassen sich deshalb mit Dingen die außerhalb unserer materiellen Welt liegen. Es ist dieses unbewusste Wissen, mehr noch ein fühlen, dass da noch etwas anderes sein muss, dass dies noch lange nicht alles sein kann. Es ist der unbewusste Wunsch auf diese Wolke zugreifen zu können, um den Sinn ihres Daseins zu erkennen und zu verstehen.

Es macht keinen Sinn immer dasselbe zu tun und dabei auf eine Veränderung zu hoffen. Auch dieser Satz ist nicht neu und wurde schon so oft benutzt. Doch alle Mantras [1] nützen nichts, solange wir nicht erkennen wer wir wirklich sind und auch entsprechend leben. Solange Mantras wie in unseren heutigen „Bildungssystemen“ verwendet werden, sind sie lediglich ein auswendig lernen. Es ist das leidige Spiel von Theorie und Praxis.

Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat einmal gesagt, nachdem bereits die X-te Unternehmungsberatung im Betrieb war:

„Wer theoretisch weiß wie man ein Schwein schlachtet, hat praktisch dennoch nichts zu essen“.

Im Prinzip sollten natürlich keinerlei Lebewesen, auch keine Pflanzen für unsere Nahrung getötet werden, aber dazu müssten wir wohl vollständig auf die Gedankenwolke zugreifen können.

Ich habe die Gedankenwolke bildhaft beschrieben, auch wenn es in Wirklichkeit wohl etwas anders funktioniert, aber ich denke so lässt es sich besser greifen. Es gibt einige gute Bücher darüber und auch einige gute Seiten im Internet, auf denen man viel tiefer in diese Materie eintauchen kann, wenn man möchte. Geht das auch schneller? Klar!

Verbundenheit

Alles was wir suchen ist bereits da, es ist in uns, und da wir ja den Dingen immer gerne Namen geben, nenne ich es Gott. Es gibt ebenso viele Namen dafür, wie es Sprachen und Dialekte gibt. Vielleicht fragen sich jetzt einige, welchen Gott ich denn meine? Ich meine den Gott der grundsätzlich alles geschaffen hat, auch uns. Alle anderen Götter wurden von Menschen gemacht und haben keine Macht. Diese Götter verleihen lediglich einigen Menschen Macht über andere Menschen. Divide et impera – Teile und Herrsche. [2] Geteilte Menschen lassen sich besser kontrollieren, als wenn sich alle ihrer Vernetzung – ihrer Verbundenheit bewusst wären. Trennung findet lediglich in unseren Köpfen statt. Dies spüren inzwischen immer mehr Menschen. Ich glaube auch, dass wir da inzwischen Unterstützung von unserem Schöpfer erhalten. [3]

So, und wozu schreibe ich und alle anderen wohl die vielen Artikel, Geschichten, Bücher, Gedanken usw. auf? Wahrscheinlich damit wir uns möglichst bald auf den Weg machen, unser Blickfeld erweitern, unsere Netzwerke verbessern, endlich erwachen oder zumindest mal aufwachen, aus einem Traum der nicht unbedingt unser Traum ist. Es ist Zeit. Jetzt!

Gedankenvolle Grüße, euer Holger ([email protected])

Quellenangaben

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Mantra
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera
  3. http://dieter-broers.de/epochale-veraenderungen/

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