Populismus: Sind unsere Politiker Populisten oder Popo-listen?

Gehört Nigel Farage zu den Populisten?
Nigel Farage Karikatur © DonkeyHotey, Lizenz: CC BY 2.0

Kann man Populisten mit Arschlöchern gleichsetzen?

In den letzten Tagen oft gelesen und gehört: Populisten, sprich Popo – listen, also umgangssprachlich Arschlöcher, feiern den BREXIT. Das ist natürlich Blödsinn, denn Populisten mit „A…“ gleichzusetzen, das wäre ja so, wie wenn man unsere Mutti der Nation, unser liebenswürdige, hochehrwürdige Angela Merkel mit einem Ferkel vergleichen würde. Das geht ja gar nicht! Der Vergleich hinkt nicht nur, nein, wer so was ausspricht, der kann sich zwar auf den Artikel 5 Grundgesetz, da, wo die Meinungsfreiheit definiert ist, berufen, aber der muss im Gegenzug halt auch damit rechnen, dass unsere bunte Kanzlerin, welche das Grundgesetz für die besetzten Deutschen gar nicht so korrekt wahrnimmt, bzw. weil es mit der Meinungsfreiheit grundsätzlich nicht mehr so weit her ist, einfach die beleidigte Leberwurst spielt, was dann durchaus mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung quittiert werden könnte. Fazit: Sich mit Populismus und Populisten zu beschäftigen, kann schon mal Konsequenzen mit sich bringen.

Rechtspopulisten zu diffamieren popolistisch korrekt?

Anders ist natürlich der Fall gelagert, wenn Populisten, hauptsächlich diejenigen aus der so genannten rechten Szene, mit unflätigen Schimpftiraden zugekleistert werden, dann sind querbeet alle Äußerungen, die geeignet sind, das Volk und den Volker zu diffamieren, ″Popo-listisch korrekt″. Jetzt stellt sich bei mir natürlich die Frage, warum Populismus überhaupt so schräg wahrgenommen wird, und warum Populisten seit Wochen/Monaten wie die Schweine durchs Dorf getrieben werden? Dieser Frage bin ich, wie immer, aus reiner Neugier, nachgegangen! Also, pass nun gut auf, und stelle Deine ungewaschenen Lauscher, wie es sich denn mit dem Populismus und den Populisten tatsächlich verhält, auf Empfang!

Was heißt Populismus?

Bevor ich mich querbeet über Populisten auslasse, schauen wir uns doch erst einmal gemeinsam das Wort “Populismus” genauer an. Lassen wir dabei vom Wort “Populismus” den “ismus” weg, und konzentrieren uns auf den ersten Teil des Wortes, welches aus dem Lateinischen kommt, dann ist Populus das Volk, und der Populismus beschreibt somit schlicht und ergreifend die Nähe zum Volk. [1]

Populismus = Volksnähe = kein Grund zur Aufregung?

Schön, und jetzt? Was, und jetzt? Na klar, denn wenn nun das Wort von der Masse Mensch in seiner Bedeutung korrekt wahrgenommen wird, dann besteht, wenn denn von Populismus und von Populisten die Rede ist, mit Sicherheit kein Grund zur Aufregung! Wenn dann auch noch Po – litiker Volksnähe zeigen, spricht nichts dagegen, diese spezielle Züchtung der Menschheit als popolär – sorry – populär zu betiteln.

Nur blöd, dass in diesen Worten immer auch ein Po, also ein “A…ch” mitschwingt, und so kann es durchaus auch mal passieren, dass das, was PO – populär ist, ab und an ein gewisses Gschmäckle haben kann. Die Betonung liegt auf „kann“, denn hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt! Sprich, es ist zu erkennen, ob der Politiker, der in der Beliebtheitsskala ganz oben steht, auch wirklich Volksnähe zeigt.

Volksnähe am Beispiel unserer Mutti der Nation

Am Beispiel unserer Mutti der Nation, also an der bunten Kanzlerin Merkel, wird es deutlich, dass populär nicht immer was mit Volksnähe zu tun hat. Okay, ich spring noch etwas weiter und sage es mal so, dass Politiker, die im Rampenlicht stehen, zwar grundsätzlich den Anschein von Volksnähe haben, also populär sind, aber da schon im Wort Pooooo –litik so viel Scheiße steckt, sollten wir uns nicht wirklich von populären Persönlichkeiten aus der Politik beeindrucken lassen. Nein, wir sollten immer genau hinschauen, ob diejenigen, die sich so bürgernah geben, auch so sind, wie sie es in ihren vollmundigen Reden vorgeben.

Also gilt es, mit den Begrifflichkeiten Populismus und Populisten vorsichtig umzugehen, und immer auch den Blick auf das, was volksnahe Persönlichkeiten denn wirklich an guten Taten vorzuweisen haben, genau anzuschauen. Du musst Dir also erst einmal ins Bewusstsein rufen, dass alle Populisten einen ganz spezifischen Politikstil, also eine sonderbare Form der politischen Rhetorik pflegen, um entweder ihre Macht zu erhalten, oder eben an diese mit gscheit Daherreden kommen möchten.

Geht es Populisten um das Volkswohl?

Um das zu verdeutlichen, musst Du Dir nur die letzte Qual der Wahl in Spanien anschauen. Da will die eine Linkspartei weder mit der anderen etwas schräg gegenüberliegenden links neben dem linken Lager angesiedelten Linkspartei paktieren, noch überhaupt was Vernünftiges auf die Beine stellen, was man gemeinhin dem Volkswohl zuordnen könnte. So konnte auch die linksalternative Partei Podemos bisher ihre Anhänger nicht wirklich überzeugen, denn trotz zuvor vollmundigen Versprechungen, oder sollte ich besser von Versprechern reden – konnten diese Populisten in den großen Städten wie Madrid, Barcelona und Valencia, wo die Linkspopulisten bereits reGIERen, nicht wirklich das Ruder zu einer besseren und gerechteren Politik rumreißen. [2]

Was wiederum bei der letzten Wahl im Juni dazu führen musste, dass dem bisschen Volk das ganze Theater nicht wirklich verborgen blieb und nun jedem Bürger klargeworden ist, dass es den Populisten weder um Lösungen der Probleme, noch um das Wohl – zum Wohl, Prost Mahlzeit – des Volkes geht. Es geht schlicht und ergreifend um das Ego und die fettmachenden Diäten, die das Personal, sprich, der Volkszertreter, für seine Dienste in Parlamenten einsacken kann.

Populismus eine Ideologie?

Also, streng genommen ist Populismus eine Idiotie – sorry, kleines Schreibversehen. Also nochmal: Im Grunde genommen ist Populismus eine Ideologie, die wahrlich keine Werte schafft. Wikipedia beschreibt Populismus so:

„Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Eliten und Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), Polarisierung, Personalisierung und Moralisierung. Populismus betont den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen. Populismus hat hingegen kein bestimmtes, eigenes Wertesystem, das seinen ideologischen Kern ausmachen und ihn von anderen Ideologien abgrenzen würde. Er kann daher mit ganz unterschiedlichen politischen Richtungen und Zielsetzungen einhergehen. [1]

Klingt irgendwie plausibel, aber die Erklärung hat schon einen Haken, nämlich, dass, wenn es bei den Populisten in politischen Debatten um Machtsicherung geht, sich die unterschiedlichen Parteien gegenseitig den Populismus um die Ohren hauen. Nichts anderes geschieht.

Den Parteien geht es nicht ums Gemeinwohl!

Wenn Du Dir mal das Wort PARTei genau anschaust, und ins Deutsche übersetzt, dann geht es den Parteien nicht ums Gemeinwohl, sondern nur darum, das Volk in verschiedene Lager zu teilen.

Nochmals für Begriffsstutzige: Populisten, die sich volksnah geben, müssten eigentlich gute Taten sprechen lassen, als denn über Parteienstreitereien das Volk in 2 Lagern zu spalten. Es geht hier also nicht darum, wie populär die Auswürfe von PO – litikern klingen, sondern es geht darum zu prüfen, was dem Volk zum Vorteil gereicht. Und wenn Du nun genauer hinschaust, dann verstehst Du sicher auch, dass Populisten, wie unter anderem der ferngesteuerte Hosenanzug und der Behinderte im Rollstuhl, sowie der Großteil der im bunten Tag dahinvegetierenden Volkszertreter, zwar populär sind, aber mit ihren Taten ein ganz andere Sprache sprechen. Sie sind alles – außer volksnah. Von solch merkelwürdigen Populisten gilt es einen gewissen Abstand zu halten, aber wie steht es nun mit den sogenannten Rechts- und Linkspopulisten?

Rechtspopulisten und Linkspopulisten

Blöde Frage, natürlich verhält es sich bei den sogenannten Rechtspopulisten und Linkspopulisten genau gleich wie bei den gemäßigten Populisten, die im Reichstag in Berlin und in anderen Parlamenten anschaffen gehen. Sie alle, ob sie Le Pen, Wilders oder Pablo Iglesias, der Seelenverwandte des Griechen Alexis Tsipras, heißen, versuchen halt alle, mit listiger und lustiger Poooolitik die Gunst der Massen zu gewinnen. In wie weit es diese Popo – Populisten besser machen, als welche, die aus den etablierten Reihen ebenfalls schon lange den Populismus hochhalten, das liegt schlussendlich nicht in ihren Händen, sondern wird auf einer höheren Machtebene entschieden. Horst Seehofer erklärt das so:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ [3]

Werden Populisten mit Volksnähe als Rechtspopulisten und Linkspopulisten diffamiert?

Im Grunde genommen geht es nur darum, diejenigen Populisten in Schach zu halten, die wirklich Volksnähe zeigen wollen. Und genau diese Leut, die dem Volk mit ganzem Herzen dienen wollen, werden als Rechtspopulisten oder Linkspopulisten diffamiert. Je näher sich also solche Populisten dem Wohl des Volkes verpflichtet fühlen, desto größer ist die Gefahr, dass dieses Humanmaterial-Kapital selbstvermordet oder anderweitig aus dem Verkehr gezogen wird.

Morddrohung beim volksnahen Nigel Farage

Als aktuelles Beispiel ist Chef der Ukip-Partei, Nigel Farage, zu nennen, der, obwohl doch durch den BREXIT die Stimme des Volkes zum Tragen gekommen ist, sich nun scheut als echter Volksvertreter dem Volk zu dienen. Okay, der Farage hat vor der Presse erklärt, dass er sein Leben zurück haben möchte. Ich möchte es mal etwas anders formulieren: Er möchte sein bisschen Leben noch etwas behalten. Genau so äußerte er sich gegenüber seinen Freunden. Seine wachsende Sorge über eine Reihe von Todesdrohungen gegen ihn und seine Familie ist als wahrer Rücktrittsgrund hervorzuheben. [4] So weit, so gut, aber ich frag mich aber auch, welcher Schluss daraus zu ziehen ist?

Ist Populismus, also wirkliche Volksnähe, zu kritisieren?

Ich komm zu dem Schluss, dass Populismus, falls denn wirkliche Volksnähe dahintersteckt, nicht wirklich zu kritisieren ist, aber es schon gefährlich sein kann wenn Politiker Volksnähe zeigen! Dennoch ist festzuhalten, dass Populismus eine rundum gute Sache ist! Na klar, denn mal ehrlich: Wer hätte denn wirklich was dagegen, wenn eine politische Bewegung, oder auch ein Herr König bzw. Kaiser die Interessen und kulturellen Wesenszüge und Empfindungen der einfachen Bevölkerung wahrnehmen würde, und so, wie es auch im Grundgesetz geschrieben steht, Schaden vom Volk abwehrt? Und da geht es, wenn es denn ein Führer richtig anpackt, darum es so zu machen, dass ein Volk in Frieden und Freiheit sein Dasein fristen kann. Da geht es nicht unbedingt darum, immer den Mehrheitswillen des Volkes Genüge zu tun, sondern es geht darum, die Balance zu halten, dass es auch den Minderheiten angemessen gut geht.

Also, alles andere als das, was wir gerade in der EU-Diktatur erleben. Okay, es allen recht zu machen, das ist eine Kunst, die niemand kann, aber so das Volk vertreten, dass auch Minderwertlichkeiten, wie Homos, Lesben, Transen und alle anderen außergewöhnlichen Erscheinungen der Natur gut leben können, das ist für mich wahrer Populismus!

Nach wahrhaften Populisten suchen oder sein Leben in die eigenen Hände nehmen?

Nach diesem wahrhaft göttlichen Populisten wird noch gesucht. Vielleicht fällt er ja, wie es die Religiösen schon lange herbeisehnen, vom Himmel, oder wir, also Du und ich, erkennen, dass der Schlüssel zum Glück in unseren eigenen Händen liegt. Und wenn Du nun Deine OHN-Macht überwindest und verstehst, dass alle Macht von einem Gedanken erschaffen wird, dann verstehst Du auch, dass wir eigentlich auch ohne Populisten ganz gut klar kommen können! Na klar, genau so wird sich, wenn`s denn jedem zufällt, der Populismus in Luft auflösen! Und das geschieht genau dann, wenn das bisschen Mensch sich wieder bewusst wird, dass alles, ob gut oder schlecht, nur einen Gedankensprung entfernt ist. Ach ja, und dann nimmt das Volk und der Volker wieder sein Leben in die eigenen Hände und hält sich in Zukunft nur noch an eine Regel, die da lautet:

„Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“

Und dann braucht es auch keine Partei, die alles teilt, mehr, die in gute oder schlechte Populisten teilt, nein, dann kann jeder für sich an einer besseren Welt anschaffen gehen. Wir scheren uns dann auch nicht mehr um eine korrupte Elite, sondern sorgen uns nur noch um Dinge, die uns gut tun. So machen wir das? Nur blöd: Wer fängt damit an? Okay, mein Beitrag könnte ja … träum weiter! Nein, diesen Traum kann nun jeder für sich selbst verwirklichen!

In diesem Sinne verbleibe ich mit lieben Grüßen Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellen

  1. de.wikipedia.org
  2. tt.com
  3. youtube.com
  4. alles-schallundrauch.blogspot.de

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