Gründe gegen das Rauchen – So füttern Sie das richtige Tier

Rauchender Hund
Smoking Dog © Andre Charland, Lizenz: CC BY 2.0

Ihr starkes Verlangen nach einer Zigarette, ist wie ein gieriges Monster, das gefüttert werden will; nur solange Sie dieses innere Wesen, diesen „inneren Schweinehund“ mit Nikotin füttern, erhält es Energie, dadurch wird es von Ihnen tagtäglich aufgepäppelt und kann überleben. Ihm gegenüber steht ein liebevoller, treuer Hund, der mit positiven Glaubenssätzen gefüttert werden will, und Ihnen zum Dank ein gesundes Leben schenkt, aber meistens leider eine „rauchende“ Abfuhr erhält. Das Tier, das man gefüttert hat überlebt; das Tier, das Sie nicht gefüttert haben, wird sterben. Jedes dieser Tiere benötigt das richtige Futter. Sie treffen die Entscheidung. Dieser kurze Artikel soll Ihnen dabei eine kleine Hilfe sein.

Den inneren Schweinehund aushungern lassen

Wenn Sie dem Verlangen nach Zigaretten nicht nachgeben, den inneren Schweinehund also nicht füttern, wird er irgendwann aushungern und schließlich sterben – damit ebenso Ihr Verlangen nach einer Zigarette. Dieser innere Schweinehund wird sich oft bei Ihnen melden: „Ich habe Hunger, füttere mich, sonst…“, füttern Sie ihn daraufhin nicht, wird er anfangen zu winseln, und dieses einst grimmige Monster, das Ihr Leben und Sie unter Kontrolle hatte, wird mit einem mal ganz zahm, geradezu bemitleidenswert, so, dass Sie erkennen, dass Sie die Macht haben und bestimmen wo es langgeht – Sie haben die Kontrolle.

Wichtig ist, dass Sie die Gedanken und Empfindungen zulassen und keinen Widerstand leisten, denn hierdurch werden Ihr Verlangen und die Macht Ihrer Glaubenssätze bezüglich des Rauchens nur noch stärker zeigen. Lassen Sie einfach Alles zu. Auch wenn die Stimmen zunächst lauter zu werden scheinen – vielleicht sogar unerträglich -, so werden Sie doch nach einer gewissen Zeit deutlich leiser, bis sie dann irgendwann ganz verstummen. Lassen Sie sich von dem bemitleidenswerten und winselnden Schweinehund nicht austricksen, auch wenn es manchmal schwer fällt, ihm beim Sterben zuzusehen.

Eine Übung: 100 Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören

Es reicht leider nicht aus, nur den „inneren Schweinehund“ auszuhungern und ihm dabei beim Sterben zuzusehen; gleichzeitig müssen Sie seinen Gegenpart, den friedvollen, nach Rauchfreiheit strebenden Hund, das genug hat vom Qualm des Schweinehundes, mit positiven Glaubenssätzen füttern. Umso mehr Sie diesen Gegenpart füttern, umso kräftiger und lebhafter wird dieser, und kann dem gierigen Schweinehund die kalte Schnauze zeigen und die Oberhand(Pfote) gewinnen.

Machen Sie sich eine Liste mit mindestens 100 Gründen, warum es so toll ist mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Gründe sind für Ihr Unterbewusstsein, wie schmackhaftes Futter für den Hund – auch Ihr Körper dankt es Ihnen. Zum leichteren Einstieg, habe ich Ihnen einige mögliche Gründe genannt, die für einen dauerhaften Rauchverzicht sprechen würden. Bitte vervollständigen Sie diese Liste.

Mögliche Gründe – Eine kleine Liste zur Inspiration

  • Es ist viel zu teuer, wenn ich weiterrauche…
  • Ich möchte im Alter gesund sein.
  • Ich möchte ein Vorbild für meine Kinder sein.
  • Kein schlechter Geschmack im Mund mehr.
  • Selbstbestimmtes Leben: mein eigener Herr, anstatt Nikotin-Sklave.
  • Ich will mir selbst etwas beweisen: – „Ich schaffe es!“
  • Ich will ein echter Genussmensch werden – kein Raucher, der durch den Qualm nur sehr schlecht riechen und schmecken kann.
  • Ich möchte wieder Treppensteigen können.
  • Ich will für meinen Erfolg Anerkennung und Bewunderung erhalten.
  • Ich habe einen möglichen zukünftigen Lebenspartner kennengelernt, der meiner Gesundheit zur Liebe von mir will, dass ich mit dem Rauchen aufhören. Er (oder Sie) mag einfach den Geruch nicht.
  • Ich möchte kein willfähriges Opfer der Tabakindustrie sein.
Nun sind Sie dran…

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Gökhan Siris

Gökhan Siris beschäftigt sich nun schon seit mehr als 10 Jahren mit Themen aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Naturheilkunde, Esoterik, aber auch mit Lebensberatung und Life-Coaching. Er ist Heilpraktiker, psychologischer Berater, Matrix Reimprinting Practitioner, EFT-Coach, BSFF-Coach und freiberuflicher Schriftpsychologe bzw. Graphologe. Als Ratgeber und Experte zu den genannten Themen steht er Ihnen gerne zur Verfügung.

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