Bitcoin, das Geld, das den Menschen gehört!

Bitcoin
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Rocken wir mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen die Welt?

Stell Dir mal vor wie es wäre wenn wir, also wenn Du und ich, ab sofort unsere Währung ganz legal und gesetzeskonform selbst aus dem Nichts schöpfen würden, und wir durch  die segensreichen Worte „es werde Geld“, den Handel untereinander, ohne die bisherigen Finanzoligarchen, so selbst in die Hand nehmen könnten? Okay, lach nicht, das ist doch kein Scherz, denn das, was gerade so gesponnen rüberkommt, nennt sich Bitcoin, OneCoin, SWISSCOIN und wie sie noch alle heißen mögen! Da es davon so ca. 3000 gibt, erspare ich mir die weitere Aufzählung. [1] Toll, gell? Okay, sicher stimmst Du mir nun auch zu, dass ein Geld, welches wir selber erschaffen können, in der Bevölkerung nicht nur Jubelgesänge hervorruft, sondern dass durch diese Münzen-Eigenkreationen, welches über den Dreisprung im Quadrat, nach Abzug des Handstandsüberschlags in der Quersumme der Nichtigkeit ins Dasein fällt, auf der anderen Seite des Geldes die FinanzVERNICHTER-Minister und NotenGANGSTER-Banker in Angst und Schrecken versetzt!

Hat das elektronische Geld der Zufall in die Welt gesch…?

Was, das verstehst Du nicht? Hallo mein Freund, das ist doch jetzt nicht wirklich so schwer zu verstehen, denn versetze Dich doch einfach mal in die Lage von Leuten, die bei Banken anschaffen müssen, wenn diesen ihr Geschäftsfeld durch Kryptogeldsystemen genommen wird. Und weil genau hier die Gefahr lauert, ist es doch verständlich, dass genau hier die bisherigen Hüter der anerkannten Währungen Maßnahmen ergreifen werden, um das Volksgeld zu stoppen. So weit alles klar? Ach ja, dann wirst Du aus diesem Grunde auch verstehen, dass Du von den Mainstreammedien und den dazugehörigen Pressehuren über die Kryptowährungen, wie u.a. Bitcoin und anderen Internetwährungen, selten was Gutes zu lesen oder zu hören bekommst. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn für die Unglaublichkeiten des Daseins hat mich ja der liebe Gott in die Welt geschmissen! Und da kam mir mal wieder der Herr des Zufalls, der Suchhahn „Google“ zu Hilfe, und deshalb gibt es von mir zu dem Thema Bitcoin auch ein paar mehr oder weniger nützliche IN – FORM – ationen. Wissen halt, das Dich in Form bringt! Also bleib dran! Hier nun die Geschichte, die noch gar nicht mal so einen langen Bart hat.

Entstehungsgeschichte von Bitcoins

Wer war der Erfinder?

Also, da stellt sich am Anfang natürlich gleich die Frage nach dem „wer hat´s erfunden“, bzw. aus welchem Grunde dieses elektronische Zahlungsmittel überhaupt das Licht der Welt erblickte? Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Schweizer waren es, wie es uns bei einer speziellen Bonbon-Werbung gezeigt wird, nicht. Bitcoin, und das dazu passende System, wie die Coins zu erschaffen sind, wurde erstmals im Jahre 2008 auf einer Mailingliste über Kryptologie von einem Herrn Satoshi Nakamoto veröffentlichten White Paper vorgeschlagen. Ob sich jedoch hinter diesem Nakamoto eine Person, ein Pseudonym oder eine Gruppe von außerordentlich begabten Mathematikern verbirgt, das wissen die Götter, die damals Bitcoins nach einer gewissen Formel ausgerechnet haben. Auf jeden Fall, und das ist mit Sicherheit wahr, wurde die kryptographische Währung Bitcoin schon im Jahre 1998 von Wei Dai als b-money und von Nick Szabo als bit gold beschrieben. Und das, was die Herren da in ihren Gedanken erschufen, wurde, und das ist den universellen Gesetzen geschuldet, im Jahre 2008 Wirklichkeit. Und schon ein Jahr später gab es für das Schürfen von neuem Geld gleich noch die passende Software, mit welcher es möglich war alle Transaktionen auf einer dezentralen Datenbank aufzuzeichnen. [2]

Was war der Grund, warum die Kryptowährungen erschaffen wurden?

So weit, so gut, aber warum Bitcoin erschaffen wurde, das ist sicherlich auch von Interesse. Dazu kurz und knapp: Die Erschaffung von Bitcoin war die logische Konsequenz, bzw. die Reaktion auf die beginnende globale Finanzkrise, die der Menschheit im Jahre 2008, wie aus heiterem Himmel (lach), zufiel. Das Vertrauen in das Finanzsystem war zu diesem Zeitpunkt gelinde gesagt am Arsch. Panik machte sich breit und so kam das neue elektronische Geld Bitcoin gerade recht. Bitcoin, sprich das Kryptogeld, hatte schließlich das Zeugs dazu, das Kernproblem der gängigen Währungen zu lösen. Der Erfinder Satoshi Nakamoto sah das so:

„Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, dass sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, dass sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung. Wir müssen den Banken unsere Privatsphäre anvertrauen, vertrauen, dass sie Identitätsdieben nicht die Möglichkeit geben, unsere Konten leerzuräumen. Ihre massiven Zusatzkosten machen Micropayments unmöglich. Eine Generation früher hatten Nutzer von Time-Sharing-Computersystemen ein ähnliches Problem. Vor dem Aufkommen von starker Verschlüsselung mussten die User sich auf Passwortschutz für ihre Daten verlassen und dem Systemadministrator vertrauen, dass dieser ihre Informationen vertraulich hielt. Diese Privatsphäre konnte jederzeit aufgehoben werden, wenn der Administrator zu dem Schluss kam, dass sie weniger wog als andere Belange, oder auf Anweisung seiner Vorgesetzten. Dann aber wurde starke Verschlüsselung für die Masse der Nutzer verfügbar, und Vertrauen war nicht länger nötig. Daten konnten auf eine Weise gesichert werden, die einen Zugriff durch Dritte – egal aus welchem Grund, egal mit wie guten Entschuldigungen, egal was sonst – unmöglich machten. Es ist Zeit, dass wir dasselbe mit Geld machen. Mit einer elektronischen Währung, die auf einem kryptografischen Beweis beruht und kein Vertrauen in Mittelsmänner benötigt, ist Geld sicher und kann mühelos transferiert werden.“ – Satoshi Nakamoto – [2]

Nicht nur das, nein, da es bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen nur eine begrenzte Anzahl von Coins gibt, ist eine unendliche Inflationierung des Geldes hier nicht mehr möglich. Nochmals in Zeitlupe:

E i n e  I n f l a t i o n i e r u n g  i s t  h i e r  n i c h t  m e h r  m ö g l i c h !!!

Genau deshalb ist die Gesamtzahl bei Bitcoin auf 21 Millionen Coins beschränkt. Wobei zu beachten ist, dass Bitcoins durch Einhaltung gewisser Regeln auch gesplittet werden können und es aus diesem Grunde ca. 100 Jahre dauert bis die letzte Münze generiert ist. Und wenn ich mich nicht wirklich verrechnet habe, was mir nur selten passiert, dann sollte der letzte Block um das Jahr 2140 das Licht der Welt erblicken. [3] Weiterhin, und auch das ist es, was mir noch an Bitcoin gefällt, das ist die Tatsache, dass die gesamte Geldmenge von Kryptosystemen nach den CPU-Leistungen der Rechner an die User im World Wide Web gleichmäßig verteilt werden, und dass diese nicht unter dem Monopol von Bankstern stehen. [2]

So blieb es natürlich nicht bei den Worten, sondern am 3. Januar 2009 begann das Bitcoin-Netzwerk mit der Schöpfung der ersten 50 Bitcoins. So weit die Geschichte, und nun fragst Du Dich natürlich, ob in Folge diese Zahlenspielchen auch das weitere vom Erfolg gekrönt war, und ob nun diese Coins allgemein auch von einer breiten Bevölkerungsschicht akzeptiert werden?

Kein Problem, dann schauen wir halt mal. Nein, ich hab, da ich schon seit geraumer Zeit mit Bitcoin vertraut bin, nochmals den „Gockel“ bemüht und ihn danach befragt, ob er denn weiß, wer denn sonst noch mit Elektrik-Trick-Coins hantiert und bin auch hier gleich wieder fündig geworden.

Akzeptanz von Bitcoins

Und was ich da las, das hat mich echt vom Hocker gehauen. So ist es nun tatsächlich so, dass nicht nur eine handverlesene Internet-User-Schar, und meine außerirdische Erscheinung – ich halt –  den Bitcoins vertrauen, nein, jetzt hält das Kryptogeld sogar auch in muffige Amtsstuben Einzug. So berichtete der „Tagesspiegel“, ein Schweizer Käseblättchen halt, dass die Internetwährung Bitcoin in der Schweizer Stadt Zug probeweise – immerhin bis zum Ende des Jahres –  bis zu einer Summe von 200 Franken –  zur Bezahlung von Knöllchen und Gebühren akzeptiert wird.

Ja, wolle ma sie reilasse, das ist jetzt nicht mehr die Frage. Die Frage ist jetzt nur noch: In wie weit die Kunden nun einer Währung vertrauen, die von einer Regierung bisher nicht garantiert ist? Ich denke mir, dass diese Technologie, die es ermöglicht einen weltweiten, sekundenschnellen und vor allen Dingen sicheren Austausch von Werten, ohne dass Gangster, die vornehmlich in Banken anschaffen, mitkassieren können, schon einen gewissen Charme haben! Es sollte doch schließlich im Interesse aller Menschen sein, wenn in Zukunft die Geldschöpfung auf vielen Schultern verteilt wird und ein neues Tauschmittel, welches in einem komplizierten Verfahren erzeugt wird, und wo Betrug unmöglich ist, in Umlauf kommt? Siehst Du das vielleicht auch so? Okay, ich merke schon, das Du noch unsicher bist! Du willst mehr Sicherheit. Na dann!

Sicherheit von Bitcoins

Also hör gut zu, das ist so: Bei Bitcoin ist eine Blockette, sprich, ein gemeinsames öffentliches Buchungssystem installiert, auf welchem das gesamte Bitcoinnetzwerk basiert. In diesem speziellen System werden alle Buchungen gespeichert. Auf diese Art können die elektronischen Geldbörsen ihren Kontostand exakt berechnen und weiterhin ist dadurch gewährleistet, dass nur Bitcoins transferiert werden können, wenn diese dem Sender tatsächlich gehören. Damit da nichts schiefgeht, und die chronologische Reihenfolge der Blockette gewahrt bleibt, wird durch ein ausgeklügeltes Rechensystem, welches sich Kryptographie nennt, die Transaktion sichergestellt. Zudem haben Bitcoin-Geldbörsen einen geheimen Datenblock, der auch privater Schlüssel, bzw. „Seed“ heißt. Mit diesem Schlüssel wird ein mathematischer Beweis erbracht, dass diese auch von dem Eigentümer der elektronischen Geldbörse kommen, und damit wird der Geldtransfer signiert und für gut befunden. Um die Sache abzurunden, sieht das dann auch noch so aus:

„Die Signatur verhindert auch, dass die Transaktion nach dem Absenden von jemandem modifiziert werden kann. Alle Transaktionen werden unter den Nutzern verbreitet und innerhalb von 10 Minuten beginnt die Bestätigung durch das Netzwerk mit Hilfe eines Prozess, genannt Mining. [4]

Mining

Wobei Mining („Graben“) nichts mit einer Arbeit in einer Mine zu tun hat, sondern lediglich der Ausdruck dafür ist, wie man mit einer gewissen Rechenkapazität und einem hohen rechnerischen und energiereichen Aufwand gültige Blöcke findet, um damit neue Bitcoins herzustellen. Genauer gesagt, und das überlasse ich mal einem Fachmann, ist es so:

„Technisch gesehen, ist Mining die Berechnung eines Hash des vorangegangenen Blocks und eines Einmal-Zählers (“Nonce”). Wenn der Hash-Wert niedriger ist als der aktuelle Schwierigkeitsgrad, wird ein neuer Block gebildet, und der Miner erhält 50 neu generierte Bitcoins. Wenn der Hash nicht kleiner ist als der aktuelle Schwierigkeitsgrad, dann wird eine neue Nonce verwendet, um einen neuen Hash zu berechnen. Jeder Miner wiederholt das tausend- oder millionenfach pro Sekunde.“ [5]

Auf jeden Fall ist das Schürfen nach neuen Münzen sehr energiereich, aber da ich gerade etwas wenig Energie in mir spüre, bzw. weil ich gar nicht verstehe was ein „Hash“ ist und ich nicht zu viele Zettel vollschreiben möchte, belasse ich es bei dieser Expertenerklärung. Eines ist mir bei der Betrachtung der gängigen Geldsystemen jedoch aufgefallen und das ist die Tatsache, dass bei Banken und Kreditkartenunternehmen, um diese aufrecht zu erhalten, ein zigfaches mehr an Energie als bei Bitcoin verschwendet wird. Trotzdem, und das dürfen wir hier nicht vergessen, ist es leider noch so, dass ein Hauch von Elite noch immer den Daumen auf die Erzeugung, des aus dem Nichts erschaffenen Geldes, das man umgangssprachlich auch Teuro nennt, hat. Okay, aber das wird sich wohl ändern. Auch wenn das Handelsvolumen von Bitcoins im Vergleich zum weltweiten Geldverkehr noch kaum wahrnehmbar ist, hat Bitcoin, aber auch andere Kryptowährungen, wie OneCoin und SWISSCOIN, das Potenzial dazu die FINANZ- Welt zu verändern.

Bitcoin hat einen Haken!

Die Sache mit dem Kryptogeld hat aber leider einen Haken und dieser ist, dass wenn immer mehr Menschen auf die Idee kommen ihren Zahlungsverkehr über Blockchain-Unternehmen abzuwickeln, dann wird das den Banken, die es bisher gewohnt sind Kunden abzuzocken, gar nicht gefallen. Ein Geldsystem ohne Banken und Zentralbanken ist halt unvorstellbar! Und das geht ja wohl gar nicht! Es kann doch nicht sein, dass man den Zentralbanken über Zinsentscheidungen die Macht entzieht die Weltwirtschaft zu steuern, [3] bzw. diese Wirtschaft in den Untergang zu führen. Hier nochmals die Zwischenfrage: Hast Du das bis hierher verstanden? Na klar, und deshalb verstehst Du nun auch, dass das Freigeld mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Und was tut man, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht? Kurz nachdenken! Anders gefragt: Was würdest Du tun, um etwas, was Dir nicht schmeckt, abzuwehren? Blöde Frage, Du würdest alle Hebel in Bewegung setzen eine gute Sache schlecht zu reden, bzw. Du würdest auch den einen oder anderen Warnhinweis aussprechen. Wirkt eigentlich immer – gell?! Du musst nur die richtigen Worte wie „dubiose Geldschöpfung“ oder „Schneeballsystem“ in den Mund nehmen und schon rennen die Leute scharenweise weg. Nein, das war früher, denn dank aufklärenden INFORMationen im Internet und meiner Wenigkeit ist es nicht mehr so leicht die Masse Mensch hinters Licht zu führen.

Pyramidensystem

Genau so ist es, denn immer mehr Menschen begreifen, dass das bisherige Geldsystem ein Verfallsdatum hat. Lach nicht, da hilft kein beten, kein jammern, nein, da hilft nur eins und das ist das Komma, der Punkt, das Ausrufezeichen, dass ist die Tatsache, dass wir uns von Einschüchterungsversuchen nicht mehr beeindrucken lassen und wir es jetzt auch zulassen uns mit einem neuen Geld zu beschäftigen, welches das Zeugs dazu hat uns von der Knechtschaft der Hochfinanz zu befreien.

Aus diesem Grunde macht es Sinn, die Behauptung, dass es sich bei Bitcoin und bei anderen Kryptowährungen um Schneeballsysteme handelt, zu prüfen. Was ein Schneeballsystem ist, das habe ich ja in meinem Beitrag über „Geldanlagen“ schon ausführlich dargelegt, aber zur Auffrischung hier nur ein entscheidendes Kriterium, was denn den Unterschied ausmacht:

Pyramidensysteme bestehen nur so lange, wie neue Mitglieder hinzukommen und genau das passiert bei den Kryptowährungen eben nicht. Das System, und die Coins können unabhängig von neuen Mitgliedern bestehen.

Bei Bitcoin, OneCoin, Swisscoin, und wie sie alle heißen, zahlt man für ein Produkt, welches definitiv für alle, die bei der Erzeugung von neuen Geld mitwirken, einen Nutzen hat. Derjenige, der Spaß an der Arbeit hat, der erwirbt auch Ausbildungsprogramme sowie handelbare und nutzbare Tokens, die wiederum in elektronisches Geld umgemünzt werden können.

Schneeballsysteme kennen so was nicht! Sie sind nutzlos, außer man glaubt dran. Das System, wie das Geschäft mit dem neuen Geld aufgebaut wurde, und auch heute noch wird, nennt sich übrigens Networkmarketing-Konzept. Und diese Multi-Level-Marketing (MLM) -Vertriebe sind, wie die vielen namhaften Firmen wie Avon, Amway und Tupperware zeigen, keine Seltenheit. Und bei solchen Betrieben geht es, wie bei anderen Geschäften auch, nur darum, dass nur derjenige was verdient, der zuvor anderen verformten Lichtwesen eine Dienstleistung erbracht hat. Alles klar? Na klar, wer seinen Mitmenschen DIENT, dem sei natürlich auch ein VERDIENST gegönnt. Und wer in solchen Geschäften erfolgreich ist, wer will es dann verwehren, der klettert mit Fleiß und harter Arbeit auch vom Auszubildenden zum Gebietsleiter auf.

Rechtliches

Finanzdienstleistungserlaubnis nötig?

Und wie sieht das Geschäft mit der Gelderzeugung vom rechtlichen Standpunkt aus. Ist das die nächste Frage, die Dir auf der Zunge liegt? Okay, das ist so, dass für den Verkauf von Bausparverträgen, Krediten und sämtlichen Produkten, die ein Banker oder anderer Finanzdienstleister verkauft, eine Erlaubnis von Nöten ist, aber da bisher unser „Staat“ BRD-GmbH und auch die BaFin (Bankenaufsicht oder Bundesamt für Finanzdienstleistungen)  – die Betonung liegt auf „bisher“) keine Regelungen für das virtuelle Geld getroffen hat, ist für den Vertrieb von Kryptowährungen auch die Erlaubnis nicht notwendig. Zumindest belegt diese Aussage ein Dokument von der Rechtsanwaltskanzlei Schulenberg und Schenk. [1]

Kryptowährungen gesetzlich erlaubt?

Weiterhin, und damit schließe ich auch gleich den rechtlichen Rahmen ab, ist die Tatsache, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer Begrenztheit vom Gesetz her erlaubt sind. An der Anzahl der elektronischen Münzen kann, anders wie bei den herkömmlichen Zahlungsmitteln wie Dollar, Euro, Yen, halt nichts geändert werden. Das macht die Kryptowährungen so einzigartig und seriös. Also genau so, dass diese Kunstwährung mittlerweile in aller Munde ist, sprich, dass immer mehr Leute Bitcoins haben wollen.

Aussichten

Neue Weltwährung?

Dabei stellt sich natürlich gleich die weitere Frage, die Frage, ob denn Kryptowährungen das Zeugs dazu haben zur Weltwährung aufzusteigen? Kann schon sein, denn genau hierauf könnte es hinauslaufen. So hat dahingehend die Internetwährung OneCoin schon eine Andeutung gemacht. Zumindest ist dieses elektronisches Geld nach allen Seiten offen. Okay “nach allen Seiten offen”, das hat für mich schon wieder ein Gschmäckle.

Weiter im Text! Jedenfalls ist es so, dass OneCoin zur Zeit nur zentral im eigenen Backoffice, auf der OneExchange, handelbar ist. Das soll, glaubt man diesen Erfindern, wenn denn 80 % der Coins erstellt sind, sich zwar ändern, aber, und jetzt kommt der kleine Denkanstoß – der Hammer -, bleibt es halt so lange zentral, wie es braucht, um auf Marktveränderungen oder Regullierungen reagieren zu können! Nein, es ist natürlich nicht diese Erwartungshaltung, nein, das, was ich hier verstanden habe, läuft genau darauf hinaus! Schließlich lassen die Vorbereitungen, die OneCoin unternommen hat, nämlich durch das Know-Your-Costumer Verfahren die Kundenkonten, wie bei einer Bank einer Person zuzuordnen, genau diesen Schluss zu.

Nein, da muss ich schon weitere Überlegungen anstellen und mich fragen: Wird OneCoin als eine Art neue Bank für EINE kryptische Währung, für EINE Münze, sprich für eine Neue Weltordnung stehen? Ich weiß es nicht, aber vorstellen kann ich mir das schon. Und warum ich mir das vorstellen kann, das möchte ich auch noch kurz aufs Papier schmeißen. Es ist die Tatsache, dass Bitcoin, eine Währung ist, die dezentral gehandelt wird und noch nicht unter dem Einfluss der Hochfinanz steht, komischerweise jetzt gerade unter Beschuss geraten ist.

Ich weiß nicht, ob Du die aktuellen Nachrichten dazu verfolgt hast, aber anscheinend hat die Hacker-Gruppe Anonymous einen Bitcoin-Account im Wert von über 3 Millionen US-Dollar, welches angeblich einem Account der Terrorgruppe Islamischer Staat gehörte, gehackt. Dabei stellt sich mir natürlich die Frage der Sicherheit von Bitcoins, bzw. dann muss ich mir doch auch die Frage stellen, ob denn die Bitcoin-Wallets wirklich anonym sind, wenn denn jeder dahergelaufene „Anonymous“ hinter einen anonymen Konto einen IS-Kämpfer finden kann?

Ich sag nur so viel: An der Geschichte ist was faul! Die Sache stinkt zum Himmel! Was noch? Ach ja, das Argument, das Bitcoins dubios sind, weil sie zum Kauf von Drogen und anderen Mitteln verwendet werden können, das zieht bei mir nicht. Kriminelle Typen finden, um krumme Geschäfte zu machen, immer einen Weg. Genau so kam vor Kurzem auch der Bargeldverkehr in Verruf den Terror in der Welt zu nähren, aber wie man hier sieht, geht es auch anders. Nun, ich möchte die Geldsysteme nicht insgesamt verteufeln, und stelle es jedem anheim das zu tun, was er für gut befindet. Vielleicht bei SwissCoin einsteigen? Nein, bitte lass es, denn da es bei dem Kampf um elektronisches Geld immer verrückter wird, ist hier äußerste Vorsicht geboten. Mit weniger Risiko, nein, mit einem minimalen Einsatz und einem überschaubaren Risiko – guckst Du hier.

Weiter zu Bitcoin. So hat OneCoin mittlerweile, wegen angeblicher Copyright-Verletzungen, gegen SWISSCOIN rechtliche Schritte angekündigt. Geht es hier vielleicht, und das ist gleich meine nächste Frage, nicht um die Vormachtstellung, wer denn diese neue Weltwährung erzeugen darf, oder warum macht OneCoin hier so ein Theater? Lach nicht, denn genau so verrückt ist die Finanzwelt aus dem Ruder gelaufen. Noch was: Wenn OneCoin und SWISSCOIN nur ein idiotisches Pyramidensystem wären, dann würde man mit Sicherheit nicht den Rechtsweg, der bei näherer Betrachtung ein rechtsradikaler Weg ist, begehen.

Crash

Bitcoin

Ich frag dann mal weiter! Und, was meinst Du, macht es denn überhaupt noch Sinn sich mit Geldanlagen zu beschäftigen? Hast Du überhaupt noch Bock auf „Geld“ oder sollten wir uns nicht besser mit Leuten, denen wir wirklich vertrauen, Waren und Dienstleistungen ohne Geld austauschen? Wenn Dir danach der Sinn steht, dann besuch mich auf meiner Facebookseite – guckst Du hier! Genau das sollten wir tun, denn ich hab gerade nochmals nachgerechnet und festgestellt, dass das Verfallsdatum des bisherigen Finanzsystems abgelaufen ist, und der große Crash gar nicht mehr so weit weg ist, wie Du gerade denkst. Braucht ja nicht gleich heute oder morgen passieren – hätte schon gerne noch ein bisschen Rente, so schräg um die 8.000 Dollar rum, genossen, aber wenn halt alle Stricke reißen, dann bleibt nur noch eins, und das ist der Gedanke, dass wir doch alle eins sind und nur dann die Krise überstehen, wenn wir zusammenhalten. AMEN.

So verbleibe ich bis neulich Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellen

  1. www.giga.de
  2. de.wikipedia.org
  3. noqqe.de
  4. www.tagesspiegel.de
  5. Wie funktionieren Bitcoins?
  6. Was sind Bitcoins

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