Rauchentzug: Mit Vitaminkur Entzugserscheinungen beseitigen!

Vitaminkur bei Rauchentzug: Rauchen, nein Danke! Hand weist Zigarette ab
World No Smoking Day © Global Panorama, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Rauchen ist eine üble Gewohnheit, für viele aber auch eine schwer zu überwindende Abhängigkeit; und nicht jeder kann diese Abhängigkeit auf Anhieb überwinden. Die Entzugserscheinungen machen es den meisten sehr schwer, sich von ihren heiß-geliebten Zigaretten dauerhaft zu verabschieden. Rückfälle sind nicht gerade eine Seltenheit, sie begleiten eher viele Raucherentwöhnungen. Die Naturheilkunde bietet eine Reihe von unverzichtbaren Nährstoffen an, mit denen man den Entzugserscheinungen, und damit auch den Rückfällen, entgegenwirken kann. In diesem Artikel stelle ich ihnen eine Vitaminkur bei Rauchentzug vor. Sie erhalten zudem wichtige Informationen zu den Folgen und Beschwerden einer Zigarettensucht, aber auch einiges über die Entzugserscheinungen.

Der Rauchentzug: Entzugserscheinungen und Reinigungsprozess

Das Rauchen ist gefährlich – Aufklärung ist wichtig!

Die Gefahren des Rauchens sind inzwischen jedem gut bekannt – man bekommt schließlich von allen Seiten davon zu hören; und hin und wieder auch selbst etwas davon zu spüren. Weltweit sterben jährlich ca. 7 Millionen Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Trotz dieser ungeheuren Zahl, machen sich die wenigsten ernsthafte Gedanken über die gesundheitlichen Folgen ihres eigenen Konsums – es sind ja immer die anderen. Auch ich werde Sie an dieser Stelle über die gesundheitlichen Risiken und Folgen des Tabakkonsums aufklären müssen. Wir kommen leider nicht daran vorbei; wir müssen uns wohl oder Übels damit beschäftigen, auch wenn Sie es nicht mehr hören können oder wollen. Nur so können Sie sich nochmals deutlich vor Augen führen, wie ernst eigentlich ihre Lage als langjähriger Raucher ist. Auch sonst ist eine Aufklärung diesbezüglich sehr wichtig.

Entzugserscheinungen: Ein Rauchentzug ist nicht leicht!

Ein Nikotinentzug verursacht eine Reihe von ziemlich unangenehmen Entzugserscheinungen. Neben dem starken Verlangen nach einer Zigarette, besser nach Nikotin, wird der Rauchentzug auch von Nervosität und Reizbarkeit begleitet. Selbst Ängste und Depressionen können den zukünftigen Nichtraucher plagen – das liegt natürlich auch an der jeweiligen Konstitution und Persönlichkeit des Abhängigen. Natürlich nicht zu vergessen, die bekannten Heißhungerattacken, die sich selbstverständlich auf das Körpergewicht niederschlagen.

Symptome verursacht vom Rauchen sind schlimmer als die Entzugserscheinungen

All das kann die Motivation und den Willen eines Rauchers aufzuhören, torpedieren. Man vergisst durch den Stress des Entzugs nur allzu leicht, dass die Symptome, verursacht durch die Giftstoffe im “blauen Dunst”, den Erscheinungen, die während eines Entzugs entstehen, um ein vielfaches überwiegen.

Tabakabstinenz führt zu einem Reinigungsprozess

Durch den Reinigungsprozess bei einer totalen Tabakabstinenz beginnt auch die Lunge sich langsam zu reinigen. Sie hat plötzlich wieder Kapazitäten frei und muss sich nicht mehr mit neu hinzukommendem Tabakrauch beschäftigen, das die Lunge bei einem Weiterrauchen auch weiterhin belasten würde. Die Lunge kann nun den alten Ballast loswerden.

Die Lunge fängt plötzlich an, den ganzen alten Teer, der sich im Laufe der Raucherkarriere angesammelt hat zu beseitigen. Damit einher geht auch ein massiver Husten mit Auswurf.

Darüber hinaus kann ein Entzug auch von weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Erschöpfung begleitet – dies muss jedoch nicht immer und bei jedem der Fall sein. Dies ist natürlich für unseren inneren Saboteur ein gefundenes Fressen; ein weiterer Grund, warum man die Raucherentwöhnung vielleicht erstmal hinten anstellen sollte. Kurz gesagt:

“Die Entzugserscheinungen während einer Raucherentwöhnung, können demotivierend, für manche sogar unüberwindlich erscheinen.”

Es macht also durchaus Sinn, die Erscheinungen eines Entzugs mit einer Vitaminkur bei Rauchentzug zu beseitigen oder zumindest abzumildern.

Beschwerden und Folgen des Rauchens

Rauchen ist gesundheitsschädlich – das ist jedem klar! Die größten Übel dieser schädlichen, letztlich sogar tödlichen Sucht sind Krebs, Schlaganfälle und Herzleiden. Jedem Raucher kann eine solche Zukunft bevorstehen; man muss nur lange genug und intensiv rauchen.

Die Beschwerden bei Rauchanfänger

Nach den ersten Monaten des Konsums, erwarten einen durchschnittlichen Rauchanfänger Beschwerden wie z.B. Husten, Atemnot, Verstopfung der Nasennebenhöhlen und eine allgemeine Erschöpfung. Diese Begleiterscheinungen sind gar nicht so selten bzw. ungewöhnlich, im Gegenteil, sie gehören einfach zum Beginn einer ordentlichen Raucherkarriere. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn schließlich erhöht sich beim Rauchen nicht nur der Blutdruck und es beschleunigt sich nicht nur der Puls; auch der verfügbare Sauerstoff im Körper sinkt rapide ab.

Das Verschlimmern der Beschwerden

Raucht man trotzdem weiter und ignoriert die ersten (natürlichen) Abwehrmechanismen des Körpers gegen das Rauchen, so werden die Beschwerden zusehends schlimmer. Als erstes sind natürlich die Atemwege betroffen. Der Husten wird häufiger und hält auch immer länger an; schließlich bekommt man eine Bronchitis, letztlich sogar eine Lungenentzündung. Heiserkeit und Halsschmerzen; schlechter Atem und gelbe Zähne, gehören dann zum Alltag.

Die möglichen Folgen des Rauchens, sind natürlich nicht nur auf die Atemwege beschränkt. Der permanente Angriff des Körpers mit den Giftstoffen der Zigarette – die Zigarette ist ja eigentlich eine Designerdroge mit über 2000 Inhaltsstoffen -, sorgt auch für eine Schwächung des Körpers, eine vorzeitige Alterung der Haut, sowie eine Glatzenbildung, bei gleichzeitigem Ergrauen der Haare. Diese Gifte haben auf nahezu alle Organsysteme des Körpers einen schädigenden Einfluss. Bestehende Krankheiten können sich hierdurch (durch die Vergiftung) verstärken, chronische Erkrankungen nur schwerlich ausheilen. Bei Männern kann es sogar zu Impotenz kommen. So ein Raucherleben ist wirklich kein Zuckerschlecken. Man fragt sich zu Recht:

“Warum tut sich ein Raucher überhaupt so etwas schreckliches an?”

Warum tut sich ein Raucher überhaupt so etwas schreckliches an?

Auf der einen Seite ruft der Suchtstoff Nikotin – es ist übrigens das stärkste bekannte Nervengift – eine schnelle, aber vorrübergehende Aufhellung der Stimmung hervor, andererseits gibt einem das Rauchritual auch eine Art gesellschaftliche Sicherheit. Es ist Teil unseres Selbstbildes. Darum gibt es auch die unterschiedlichsten Konsummuster und Rauchertypen – Zigarrenraucher, Pfeifenraucher, Zigarettenraucher,… Es ist ganz offensichtlich, das der Tabakkonsum und die Sucht auch eine starke soziale und psychologische Komponente hat. Bei fast allen gescheiterten Fällen einer Entwöhnung, ist genau diese Komponente der Knackpunkt. Wir kommen also nicht umher, uns diesem eigentlichen Schwerpunkt einer Raucherentwöhnung zu widmen. Die Behandlung der Entzugssymptome mit Nährstoffen erleichtert uns den Weg in eine dauerhaft rauchfreie Zukunft. So überwinden wir auch die ersten kritischen Monate ohne Zigaretten.

Vitaminkur bei Rauchentzug: Diese Nährstoffe helfen gegen die Entzugserscheinungen

Nichtraucher zu sein lohnt sich!

Bereits nach 3 Monaten als Nichtraucher verbessert sich die Funktion ihrer Lunge. Nach 15 Jahren Abstinenz, gleicht sich das Krankheitsrisiko bereits dem eines Nichtrauchers an. Es ist dann so, als ob sie noch nie geraucht hätten. Wenn Sie es schaffen, die ersten 3 Monate abstinent zu bleiben, nimmt das Risiko für einen Rückfall enorm ab. Die Entzugserscheinungen mit Hilfe einer Vitaminkur bei Rauchentzug zu überstehen, kann Ihnen hierbei äußerst hilfreich sein.

Eine Vitaminkur bei Rauchentzug verringert das Bedürfnis nach einer Zigarette

Die Wirkstoffe im Tabak wirken ähnlich, wie der im Hirn produzierte Botenstoff Acetylcholin. Diese sorgen für ein Wohlgefühl bzw. eine Stimmungsaufhellung. Durch eine Vitaminkur bei Rauchentzug wird die natürliche Produktion von diesem Botenstoff angeregt. Da der Körper das Gefühl, das durch Azetylcholin erzeugt wird, benötigt und der Körper durch das Rauchen die eigene Produktion des Botenstoffes verringert, verspürt man den Drang nach einer Zigarette. Eine Abhängigkeit entsteht. Das Ziel einer Vitaminkur bei Rauchentzug ist daher das Bedürfnis nach einer Zigarette sowie die Entzugserscheinungen zu verringern.

Meine empfohlene Vitaminkur bei Rauchentzug

Mit der täglichen Einnahme der nun folgenden Vitamine während ihres Rauchentzugs, können Sie die Entzugserscheinungen gänzlich beseitigen, zumindest jedoch deutlich abmildern. Die Chancen einer Rauch-Freiheit erhöhen sich somit enorm.

  • Vitamin-B-Komplex: 3-mal täglich 1 Tablette.
    Der Vitamin-B-Komplex sollte u a. aus Vitamin B12, Biotin und Folsäure bestehen. Diese Vitamine schützen die Nerven und wirken bei Angstzuständen.
  • Vitamin C: 2-mal täglich 500mg.
    Vitamin C ist ein Antioxidans; es senkt also den Anteil der freien Radikale, die beim Rauchen vermehrt anfallen. Es lindert auch die Entzugserscheinungen und mindert das Verlangen (Craving) nach einer Zigarette.
  • Vitamin E: 400mg pro Tag
    Senken ebenfalls den Anteil an freien Radikalen, und damit auch das Risiko für Herz- und Arterienerkrankungen.
  • Pantothensäure (Vitamin B5): 2-mal täglich 500mg.
    Dieser Nährstoff fördert die Ausschüttung von Antistresshormonen über die Nebenniere. Somit passen Sie sich optimal an den Stress eines Rauchentzugs an und bestehen so leichter einen rauchfreien Tag.
  • Kava Kava: 3-mal täglich 250mg.
    Diese Heilpflanze hat sich bei Angstzuständen, Unruhe, Nervosität u.a bewährt.

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3 Kommentare

  1. Es sind nicht bis zu 6000 Substanzen. Es sind über 6000 Stoffe im Rauch. Laut einer Studie der Uni Rostock entstehen durch den Zersetzungsprozess bei der Verbrennung sogar über 100.000 Stoffe. Die Zahlen unterscheiden sich je nach Studie und was dabei gemessen wird… An den “über 2000 Substanzen” im Text ist sowieso nichts falsch. Die restlichen Angaben sind aus einem Kompedium der Orthomolekulare Medizin. Könnte natürlich sein, dass sich das Team aus Fachleuten dabei um einige Milligramm geirrt haben, oder dass es inzwischen neuere Erkenntnisse gibt. Wenn Sie korrekte Angaben mit Nachweisen bieten können, so wäre ich dankbar, wenn Sie mir diese nennen würden. So profitieren Alle davon.

  2. Ich habe es damals erst mit Nikotinpflastern und weiteren Hilfsmitteln versucht, bin aber trotzdem gescheitert. Erst Frau Rauchfrei hat mir mit ihren Beratungen und ihren vielfältigen Programmen dabei geholfen, rauchfrei zu werden und es auch weiterhin zu sein. Ihre persönliche Betreuung beim Rauchstopp ist wirklich Gold wert.

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