Nur gefühlt oder auch in echt?

Wie immer am Ende einer gesellschaftlichen Ära, kommt es auch jetzt immer mehr zu den unglaublichsten und aberwitzigsten Verwirrungen des menschlichen Geists, weshalb Argumente nicht mehr auf Logik und Verstand aufbauen, sondern nur noch auf Gefühlen. Alle über die Jahrhunderte aufgebauten Erfahrungen innerhalb eines gesellschaftlichen Miteinanders, werden plötzlich zum Paradoxon erklärt und somit in ihr Gegenteil verkehrt. Was zuvor richtig und gut war, ist nun falsch und schlecht und all die unzähligen Widersprüche solcher Erzählungen und Behauptungen, sollten eigentlich imstande sein, selbst den Schläfrigsten aufwecken zu können. Diskussionen, also der Austausch von Blickwinkeln und Meinungen, geschieht nun nicht mehr auf sachlicher Ebene, sondern hauptsächlich emotional, über eine meist vorgegebene Gefühlswelt und nicht unbedingt über die Eigene. Sehr viele Menschen haben gegenüber wichtigen Dingen keine eigene Meinung gebildet, weil es zum Teil bequemer ist alles nachzuplappern was Mami und Papi vorplappern und zum Teil, weil es ihnen aberzogen wurde die richtigen Fragen zu stellen. Alles was eine Gesellschaft groß und stark macht, nämlich der sachliche Austausch hin zur besten Lösung, wird ihr somit entrissen. Das Fundament auf dem sie baute, wird untergraben und ausgehöhlt, und somit in Schieflage gebracht. Alle geistigen und menschlichen Werte auf dem Altar einer Veränderung zur Rückentwicklung geopfert. In etwa so, als wenn man sein Gegenüber nach der Uhrzeit fragt und dieser antwortet: grün.

Es ist wahr, die Schwachen machen die Starken ebenfalls schwach.

Aus der Chemie weiß man, dass Stoffe freiwillig immer nur Verbindungen mit anderen Stoffen eingehen, wenn beide einen Vorteil daraus haben. Also du gibst mir noch eins, dann bin ich vollständig und dafür kannst du meine mit nutzen und bist dadurch ebenfalls vollständig. Es ist im Prinzip eine Art Symbiose, eine Lebensgemeinschaft in der jeder von den Vorteilen des anderen profitiert. Durch entsprechenden Druck oder Hitze können jedoch auch Teile zusammengefügt werden, die das nicht freiwillig tun würden. Viele kennen das vermutlich von ihrem Arbeitsplatz oder ihrer Beziehung, einige wenige vom WEF als NWO. Was nicht passt, wird versucht passend zu machen. Sicherlich kann mit entsprechendem Druck aus Kohlenstoff ein Diamant entstehen und mit entsprechendem Schliff ein Brillant, doch diese sind nicht ohne Grund eher selten. Hitze entsteht auch durch entsprechende Reibung und diese ist für eine Entwicklung ebenso notwendig, solange sie dabei nicht überhitzt und dadurch zerstört.

Das was eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung letztlich ausmacht, ist jedoch eine Mischung aus all den genannten Dingen, die sich dann aber in ausgeglichener Balance zueinander befinden. Oder um es mit östlicher Erkenntnis auszudrücken: Eine Gitarrenseite darf weder zu schwach, noch zu stark gespannt sein, um einen angenehmen Klang zu erhalten.

Das gesamte Universum baut auf einheitlichen Werten auf, die wir wenigstens zu einem gewissen Teil auch erkennen können. Dazu genügt es sich die Natur einmal genauer anzuschauen – denn im Kleinen wie im Großen. Deshalb sind ja auch viele „Erfindungen“ lediglich der Natur abgeschaut. Verständnis führt bekanntermaßen irgendwann zur Erkenntnis, da das Eine auf dem anderen aufbaut und ist somit eine vorwärts, beziehungsweise nach oben gerichtete Entwicklung ins Licht. Am Ende einer gesellschaftlichen Ära jedoch, wird alles immer wieder rückwärts entwickelt, beziehungsweise abgewickelt, also zurück in die Dunkelheit. Wenn man weiß, dass immer alles Welle ist, dann haben wir also die obere Kurve wieder einmal überschritten und bewegen uns nun auf die untere Kurve zu. Dies erklärt im Grunde sehr einfach, warum gerade der größte Teil der Menschheit etwas Gaga ist und nicht mehr weiß wo sich oben und unten eigentlich befinden. Die Genderfrequenz und all die anderen Störsender wirken dabei hauptsächlich als Katalysator (Beschleuniger), für eine sowie schon entwurzelte Gesellschaft, die nicht einmal mehr im entferntesten erahnen kann, dass sie lediglich noch als Spielfiguren im Spiel des Lebens auf der Erde, für einige fehlgeleitete Individuen benutzt werden. Corona war dabei nur der Test für die Menschen, ob sie sich mit in diesen Abwärtsstrudel begeben oder doch eher am Rand des Abflusses warten, bis die Realität alle anderen, samt ihren gefühlten Empörungen und Glaubensbekenntnissen weggespült hat.

Die Schwachen werden dabei lediglich als Beschleuniger benutzt, denn fehlende Logik kann dem Verstand nichts entgegen setzen, außer vermeintlichem Gefühl und selbst dieses wird dabei noch auf unterschiedliche Situationen unterschiedlich angewandt. Dabei stehen Gefühl und Verstand keinesfalls in Konkurrenz miteinander. Für ein vollständiges Sein, benötigt man stets beides. Da jedoch der Verstand, welcher von verstehen kommt, die letzten Jahrzehnte immer erfolgreicher abtrainiert wurde und so viel zu viele heute nur noch „Handy können“, wird sich „Generation Lost“ demnächst leider dieser Wirkung stellen müssen. Eine entwurzelte Gesellschaft findet ebenso wie ein Baum irgendwann keinen Halt mehr und kommt dadurch in Schräglage. Haben die Bäume Drumherum einen entsprechend festen Stand, so kann sich der kranke Baum noch eine Weile an den Gesunden anlehnen, bis er dann relativ schnell doch zu Boden geht. Wenn die Bäume in seiner Nachbarschaft jedoch ebenfalls alle krank sind, warum auch immer, so gehen wohl alle zeitgleich zugrunde. Eine gesunde Gesellschaft kann daher immer einige kranke Individuen stützen, aber wenn die kranke und somit schwache Gesellschaft überhandnimmt, dann nützen auch ein paar Leistungsträger auf Dauer nichts mehr. Sie stirbt wortwörtlich, macht dadurch aber auch Platz für etwas Neues. Hier greift ebenso die Biodiversität wie in der Natur.

Wer also in der noch verbleibenden Zeit, von schwachen Menschen, mit gefühlten Argumenten angegangen wird, der kann ihnen nun entgegnen: „Nur gefühlt oder auch in echt?“

Es braucht zu jeder Zeit starke Menschen, die zum Licht streben und dadurch auch mal weniger Starke eine kurze Zeit tragen können. Ein Mensch mit zu einseitiger Belastung, befindet sich jedoch nicht im Gleichgewicht und wird aus diesem Grund auf Dauer keine Stütze für seine Mitmenschen sein können. Die Welt gehört daher immer denjenigen die Dinge zusammen führen können, anstatt sie auseinander zu bringen. Deshalb sollte immer der Größte unter euch, euer Diener sein. Man dient seinen Mitmenschen am besten als Vorbild, gerade in verwirrten Zeiten, in denen die emotionale Bindung, insbesondere zum stofflichen Besitz, wichtiger zu sein scheint als alles andere. Doch der Schein beziehungsweise das Gefühl trügt auch hier, denn nur der geistige Besitz ist wirklich wertvoll.

Mensch, erkenne dich selbst…!

Beste Grüße von Holger ([email protected])


Die richtige Zeit

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Holger Schmid
Holger Schmid
Er hat Kinder, Familie, Freunde und viele Bekannte, und möchte dass wir alle in Zukunft unser Leben so führen können, wie es eigentlich für uns vorgesehen ist. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, ganz ohne Angst. Holger Schmid inspiriert die Leser mit seinen Erkenntnissen, Fragen und Denkanstößen!

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