Grippe: So können Sie sich bei Grippe selber helfen

Mann niest bei Grippe

Die Grippe ist eine Infektionskrankheit, verursacht durch den Influenza Virus. Bei einem stabilen Immunsystem klingen die unangenehmen Symptome nach etwa einer Woche ab. Wenn nichts weiter unternommen wird, kann sich die Infektion sogar verschleppen und so zu riskanteren Erkrankungen führen. Sie tun gut daran, den Heilungsprozess unterstützend, sicher und rasch zu behandeln. Lesen Sie weiter, wie Sie sich selbst bei Grippe helfen können.

Die wichtigsten allgemeinen Maßnahmen bei Grippe und Erkältung

Im Vordergrund einer Selbstbehandlung bei Grippe und Erkältungen gehören zuerst allgemeine Maßnahmen, die dazu dienen, sich vor abwehrschwächenden Einflüssen zu schützen und somit den Heilungsprozess bzw. die Regenerierung zu beschleunigen.

Ganz wichtig sind hierbei, sofern möglich, Ruhe und Schonung. Gönnen Sie sich ruhig etwas Schlaf und Erholung. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Hausarzt krankschreiben und nutzen Sie die Zeit zum entspannten Auskurieren. Sie dürfen in dieser Zeit also auch keinen Sport treiben oder unnütze Bewegungen und Anstrengungen haben. Nur das Nötigste sollte erledigt werden, Sie tun jedoch gut daran, Wichtiges Familienmitgliedern aufzutragen. Vermeiden Sie jeglichen Stress – kurz gesagt: Ruhe und Erholung heißt die Devise.

Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge. Sie sollten auch ohne Krankheit mindestens zwei Liter Wasser trinken, bei Krankheit sollten Sie diese Trinkmenge jedoch großzügig steigern. Erlaubt sind hierbei vor allem Kräutertees, aber auch Mineralwässer und verdünnte Fruchtsäfte.

Sehr wichtig ist außerdem die Hygiene. Benutzen Sie Taschentücher, am besten mit Aloe Vera oder Minzöl. Sie halten dadurch nicht nur die Nase frei und entfernen hiermit infektiöses Sekret, sondern stecken auch keine anderen Menschen in Ihrem näheren Umfeld an, Sie können sich somit von diesen nicht mehr erneut anstecken. Außerdem sollten Sie sich die Hände waschen. Auch ein kleiner Spaziergang an frischer Luft ist nicht verkehrt. Achten Sie hierbei jedoch darauf, dass Sie wirklich nur kurz draußen sind und sich nicht lange in der Kälte aufhalten.

Das hält die Naturheilkunde zur Selbstbehandlung einer Grippe bereit

  • Verwenden Sie Nasenspray, besser Nasenspülungen aus einer Kochsalz-, oder Meersalzlösung. Sie sollten beim Einsprühen, mehrmals tief durch die Nase einatmen.
  • Benutzen Sie die altbewährten heißen Kopfdampfbäder mit Eukalyptus- und Kiefernnadelöl. Sie sollten sich ein paar Tropfen des Öls in ein Topf heißen Wasser geben, sich mit Ihrem Kopf zum dampfenden Topf vorbeugen, anschließend sollten Sie Ihren Kopf mit einem kleinen Tuch bedecken, so dass Sie relativ viel von dem Dampf einatmen können. Diese Methode desinfiziert die Atemwege und hält diese auch feucht. Auch eine Schwitzkur mit Holunderblüten oder Lindenblüten kann zur Heilung beitragen.
  • Halten Sie bei grippalen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden Mundhöhle und Rachen feucht. Verwenden Sie hierzu Salzpastillen. Auch Salbeitee und Salbeibonbons können hierbei unterstützend verwendet werden.
  • Verwenden Sie bei Glieder- und Kopfschmerzen Präparate aus Weidenrinden. Achten Sie hierbei genau auf die Angaben des Herstellers.
  • Bei Husten und Hustenreiz trinken Sie schleimlösende Tees aus Thymian, Primelwurzel und Efeu. Es gibt in Apotheken und Kräutershops oder im Internetversand Präparate und Teemischungen mit diesen Bestandteilen.

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